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Auto ...

Was genau wann verboten bzw. nicht mehr neuzulassungsfähig sein wird, ist noch sehr unklar.
Logisch wäre, dass man einfach von der Verbrennung fossiler Brennstoffe Abschied nimmt. Der weitere Weg sollte jawohl offen sein, solange es regenerativ, (aus meiner Sicht unbedingt global betrachtet) umweltschonend und nachhaltig ist.

Letzteres wird vermutlich dann leider begrenzt werden auf „in unserem Lande umweltschonend“, womit die Umweltschäden elegant exportiert werden können. Das werden sie ja jetzt schon in sehr effizientem Maße.
https://www.deutschlandfunk.de/lithium-abbau-in-suedamerika-kehrseite-der-energiewende.724.de.html?dram:article_id=447604

Ich würde dem technischen Fortschritt keinesfalls Grenzen setzen. Egal ob Akku, Brennstoffzelle, Wasserstoffverbrenner, synthetische Treibstoffe oder was auch immer. Es gibt nie eine Lösung für alles und die Wahrheit liegt immer irgendwo dazwischen. Grabenkämpfe sind selten konstruktiv.
 
Julian96 schrieb:
..der Verbrenner soll bis 2030 in Deutschland verboten werden, Eu weit bis 2035.

Das stimmt - wie so Vieles aus Deiner jungen Feder - natürlich nicht, allerdings soll es ab den genannten Zeitpunkten keine Neuzulassungen mehr geben. Du bist nicht nur in diesem Fall, sondern ganz allgemein etwas unpräzise, machst das aber mit Empörung und Inbrunst mehr als wett.

w.
 
weedy schrieb:
Das stimmt - wie so Vieles aus Deiner jungen Feder - natürlich nicht, allerdings soll es ab den genannten Zeitpunkten keine Neuzulassungen mehr geben. Du bist nicht nur in diesem Fall, sondern ganz allgemein etwas unpräzise, machst das aber mit Empörung und Inbrunst mehr als wett.

Richtig, es geht um ein Verbot von Neuzulassungen, wenn ich jetzt also einige Jahre sparen muss, weil ich mir ein bestimmtes Auto kaufen will, dann bin ich davon betroffen. Dass Bestandsfahrzeuge bis voraussichtlich 2040 weiterbetrieben werden dürfen ist mir bewusst, macht aber nicht wirklich einen Unterschied und war damit für mich auch nicht erwähnenswert. Auch wenn da 2,3 oder 5 Jahre plus minus ständen, darum gehts doch gar nicht. Die Pferdekutsche ist doch auch nicht verboten worden und die Dampfmaschine lebt auch noch ihr Nischendasein.
Der Verbrenner wird bei den Neuzulassungen bis 2030 so aus der Masse verschwunden sein, dass ein Verbot absolut hinfällig ist. Für die paar tausend Leute, die wie ich noch irgendwas aus der Kleinserie kaufen wollen brauchts wirklich kein Verbot, darum geht's. Meinetwegen kann man mir noch vorschreiben, dass ich den Verbrenner nur Betreiben darf, wenn ich meinen eigenen Biosprit bei mir im Keller herstelle :lol: Warum man dieses Stück Lebensfreude nehmen muss, darüber Empöre ich mich tatsächlich mit Inbrunst.

Wie man bei einer Einstellung/Meinung unpräzise sein kann musst du mir erstmal erklären. Was dir an Verständnis für meine Einstellung fehlt machst du dann wohl auch einfach durch Überzeugung dass das was du tust für alle das bessere sein muss wett? :rolleyes:

basti.ethal schrieb:
Ich hol mir schonmal ne Tüte Popcorn :)

Den hol ich mir jetzt dann auch noch :lol:
 
Julian96 schrieb:

Wenn Du laufend ungeprüfte, falsche Behauptungen aufstellst, ist unpräzise ein noch wohlwollender Euphemismus für Bullshit. Ich hoffe das genügt als Erklärung, allein mir fehlt der Glaube.

w.
 
weedy schrieb:
Wenn Du laufend ungeprüfte, falsche Behauptungen aufstellst, ist unpräzise ein noch wohlwollender Euphemismus für Bullshit. Ich hoffe das genügt als Erklärung, allein mir fehlt der Glaube.

w.

Aha ist ja sehr interessant, dass du das so siehst. Und an welcher Stelle habe ich gezielt etwas behauptet, dass abseits einer Meinung einem wissenschaftlichen Stand der Technik widersprochen hat? Da hätte ich jetzt selber gern einen Beleg zu, wo ich etwas dahingehendes behauptet habe. Wenn ich tatsächlich was gesagt habe, was wissenschaftlich falsch ist, dann nehm ich das auch gerne zurück. Aber ich meine eigentlich, ich habe bestimmt in jedem 10ten Satz betont, dass es um meine Einstellung geht. Und grade als jemand der kein Freund des E Autos ist analysiere ich die Vorteile des E Autos durchaus ubd nehme sie auch zu Kenntnis. Die meisten dieser Vorteile haben für mich nur nicht die Gewichtung, wie sie sie für viele andere vielleicht haben.
Die Argumentation anderer einfach als Bullshit abzustempeln ist auch immer einer gute Diskussionsgrundlage.
Das Einzige was tatsächlich unpräzise formuliert war, war das Verbot ab 2030, falsch wie du sagst war daran trotzdem nichts.
 
Seid bitte nett zueinander. Nicht dass wir hier noch die Keule brauchen. Danke
 
Julian96 schrieb:
In die heutigen Schüsseln kann sich jeder Depp reinhocken und selbst ein Wohnmobil über das Stilfserjoch manövrieren. Viel Gefühl braucht man ja an den meisten Stellen nicht mehr und das führt in meinen Augen dazu, dass immer mehr Dödel auf der Straße unterwegs sind, die da eigentlich gar nicht hingehören. Wer zum Beispiel so wenig Gefühl für ein Fahrzeug hat, dass er nur mit einem Automatikwagen klar kommt und nichtmal schalten kann, der hat eigentlich nichts auf der Straße verloren.

also wenn das kein bulls****ing aus dem Lehrbuch ist.

Und das zieht sich in Form und/oder Inhalt durch praktisch alle Deine Posts. Daher betrachte ich Deine Beiträge (zu Deinen Ehren und meinem Seelenfrieden) als Satire. Genau so, wie in den zwei Zeilen derentwegen Du so ein Fass aufmachst beschrieben. Und damit reicht's mir auch.

w.
 
weedy schrieb:
also wenn das kein bulls****ing aus dem Lehrbuch ist.

Und das zieht sich in Form und/oder Inhalt durch praktisch alle Deine Posts. Daher betrachte ich Deine Beiträge (zu Deinen Ehren und meinem Seelenfrieden) als Satire. Genau so, wie in den zwei Zeilen derentwegen Du so ein Fass aufmachst beschrieben. Und damit reicht's mir auch.

w.

:lol: :lol:
Da lässt sich aber jemand triggern :lol:
 
nur in Deinem Kopf, aber lassen wir das.

mal ein Beispiel von Einem der es einfach gemacht hat:

"Ist Elektromobilität auch in der Landwirtschaft möglich?

Diese Frage stellte ich mir schon lange und dachte mir, eigentlich müsste es doch gehen. Komisch war/ist nur, dass bislang kein Hersteller einen serienreifen Traktor mit Elektroantrieb anbietet. Lediglich Hoflader werden zu recht horrenden Kosten angeboten.

Nun wollte ich mich selbst von der Sache überzeugen und baute meinen ersten Elektro Traktor. Als Basisfahrzeug diente mir ein John Deere Lanz 500 den ich mit Motorschaden aufkaufte und mit einem Batteriebetriebenen Elektroantrieb ausstattete..
"

https://e-traktor.net/STARTSEITE/

https://www.youtube.com/channel/UCB9YLwVICx78iCWUtdcOo2A

Fun Fact: Er hat das Original-Getriebe drinnen gelassen, fährt aber im Normalfall im 4. Gang an.

müsste Dich, Julian, mit Deinem Background, Deinem Interesse für Oldtimer E-Umbauten und brennenden Leidenschaft für Schaltgetriebe eigentlich so richtig triggern 8), also im allerbesten Sinne..

w.
 
Nur bedingt :lol: Befasst hab ich mich natürlich schon mit sowas und dementsprechend auch schon öfter von Elektrotraktoren gelesen. Ist ne tolle Bastelarbeit und ne nette Spielerrei, in der Praxis aber bestenfalls dazu geeignet ein bischen auf der Wiese rumzukurven und vielleicht mal in ner Apfelplantage zu fahren. :wink: Generell vielleicht nett für einen der das ganze als Hobby macht und ich denke nichts anders trifft auch auf diesen Fall zu.
Das Ding hat 25kw, sowas hat mein kleiner Oldtimer Deutz und ist für mehr als mal nen kleinen Wagen ziehen in der heutigen Zeit eigentlich unbrauchbar. Ich hab das schonmal irgendwo hier geschrieben, ein Großtraktor oder ein Mähdrescher oder Feldhäcksler hat heute zwischen 600 bis über 1000l Diesel im Tank.
Um auf eine vergleichbare Laufzeit mit einem Elektrotraktor zu kommen, wäre der Akku trotz 3mal so hohem Wirkungsgrad des E Motors weit über 10 Tonnen schwer. Angesichts von Bodenverdichtung und zulässigem Gesamtgewicht sind E Traktoren daher bisher etwas, das hauptsächlich auf dem Papier funktioniert. Und so lange sich die Leistungsdichte der Batterien nicht mindestens verdoppelt oder verdreifacht, wird sich daran, abgesehen vom kleinen Rasentraktor oder Obstbauschlepper auch nichts ändern.

Das zeigt auch die Praxis, denn der einzige tatsächliche Elektrotraktor, der bisher auf dem Markt ist, ist der Fendt e100 mit grade mal 50kw. Sowas ist im Ackerbau heutzutage kaum mehr zu gebrauchen.

Ein ernsthafter Elektrogroßtraktor ist sowas hier, der hängt aber am Kabel und nicht am Akku:
https://www.topagrar.com/technik/ne...r-400-ps-starken-elektrotraktor-10135969.html

Ein Versuch eines Elektro-Großtraktors gab es vor über 4 Jahren mal von John Deere in Zusammenarbeit mit der TU Karlsruhe. Wenig überraschend hat man damals schon nichts zur "Reichweite" genannt und in den letzten Jahren auch nie mehr was von diesem Konzept gehört.
https://www.ingenieur.de/technik/fa...e-traktor-elektrifiziert-john-deere-ackerbau/

Und dass mein Gedankengang hier genau der der Branche ist lässt sich auch hier nachlesen:
https://ecomento.de/2020/04/02/john-deere-experte-e-traktoren-dauern-noch-eine-ganze-weile/

Auch hier ist die Idee nett und es ist auch nicht verkehrt sich damit zu befassen und das zu entwickeln, in der Praxis scheitert es aber ganz einfach daran, dass der Stand der Technik nichtmal ansatzweise das liefern kann was gefordert ist.
Im übrigen funktioniert auch ein Wasserstofftraktor nicht wirklich, denn er bräuchte vom Volumen her einen Tankzug als Anhänger :lol:
Hier kommt entweder mal noch der Wunderakku, oder EFuels sind die einzige Option.
Wechselakkus sind nur denkbar, wenn diese deutlich und ich meine wirklich deutlich billiger werden. Bei der Akkugröße, die ein Traktor braucht, macht der Akku mit großem Abstand das meiste an den Kosten des Traktors aus, ein Wechselakku lässt sich also verstehen wie der Kauf von 2 oder 3 Traktoren. Wer soll das bezahlen? Die Kosten in der Landwirtschaft sind eh schon astronomisch und das ganze nur noch auf Prämien gestützte System gerät eh immer mehr in Schieflage, aber das ist dann ein ganz anderes Thema :lol:
 
Jedem wie er meint :wink:
 
starli schrieb:
Magnetklebeband .. hätte ich sogar da, nur kein Metall, wo das dann halten würde :)

Magnete am Fliegennetz (Frontfenster) - das hatte ich im Qubo oder Fusion mal, Problem ist aber, dass die nur schwer am Fliegennetz zu festigen sind, müsste man vielleicht mit einem Faden annähen, aber die sind verglichen mit dem Netz sehr schwer. Dann braucht man auch wieder ein passendes Gegenstück.

Oder aber man klebt ein Metallband an die Fahrertür und nimmt dann einfach so zwei starke Magnete und klemmt quasi das Fliegennnetz dazwischen. Aber irgendwann kommt man beim Ein/Aussteigen hin und der Magnet bleibt draußen liegen, dann wohl lieber einnähen ...

Das Problem ist ja nicht in aktiver Stellung (da wirds einfach über die Tür gehangen und in den Türfalz geklemmt), sondern in passiver Stellung, während der Fahrt, wo ich das Fliegennetz nicht am Fenster haben möchte. Daher das Klettband nur auf der unteren Seite verwendet, nicht rundrum wie bei den Rückseitenfenstern. Stört aber halt etwas, wenn das Netz runterhängt und man nicht gescheit zu den Fensterhebern kommt.

Solarpanel .. ja, das ist so eine Geschichte, bei der ich mich nicht wirklich entscheiden kann. Da hatte ich mir wegen des E-Bussy ja auch schon Gedanken drüber gemacht. Je mehr Strom man solar laden möchte, desto länger müsste man in der Sonne stehen. Was zu bestimmten Jahreszeiten dann unangenehm warm innen wird. Andererseits würde so ein entferntes Solarpanel am Dachträger vielleicht auch die Sonne etwas vom Dach abschirmen, so dass es innen sogar kühler bliebe. Und in den kälteren Jahreszeiten, wo man sich gerne in der Sonne wärmen lassen würde, müsste das Solarpanel wohl sinnvollerweise schräg stehen. Und günstig ist das dann auch nicht, wenns was taugen

Stimmt Bänder sind meist zu schwach das es durch den Dachhimmel geht.

Hätte versucht eine dünne Leiste mit starken Magnet neodym mit Gewinde hinzuklemmen.

Solar Panel auf einen Rahmen an den Dachträger. Ggf sogar im Skiträger einklemmbar. Dieses dann so bauen das es längs und quer aufstellbar ist. Denk Panel, je nach Größe, flexibel, Rahmen usw auf so 50-100€
 
Also wenn ich die Diskussion Elektro : Verbrenner von julian96 und weedy so verfolge dann kann ich nur den Kopf schütteln, vor allem dann wenn ich die weedy-Argumente lese. Die Theorie in Ehren, aber mehr an der Realität vorbei als bei weedy geht jetzt wirklich nicht mehr, vor allem wenn es um die Landwirtschaft geht. Sei mir nicht böse weedy, aber du berufst dich auf einen Youtouber wo zwei Kurzvideos gemacht hat wie er einen leeren Heuladewagen nachzieht, der Rest der Video ist blabla, das Ding ist keine einzige Sekunde im Einsatz zu sehen.

Da meine Familie keine eigene Landwirtschaft mehr betreibt sondern nur mehr Nachbaren und Freunden aushilft kann ich dich leider nicht zu einer Erntewoche einladen, aber julian96 wird dir bei sich oder bei Bekannten Bauern sicher eine Woche als Erntehalfer anbieten oder vermitteln können.
Vielleicht reden wir dann immerhin nachher alle vom gleichen?
 
Julian96 schrieb:
Hier kommt entweder mal noch der Wunderakku, oder EFuels sind die einzige Option.
Wie schauts mit Gas aus? z.B. mit Methan aus Gülle oder so?! Oder Raps anbauen und Rapsöl in den Tank schütten .. Ooooder ein kleiner Atomreaktor. Wie in U-Booten. :)
 
starli schrieb:
Wie schauts mit Gas aus? z.B. mit Methan aus Gülle oder so?! Oder Raps anbauen und Rapsöl in den Tank schütten .. Ooooder ein kleiner Atomreaktor. Wie in U-Booten. :)

An sich wäre sowas natürlich naheliegend, aber ich hab ehrlich gesagt noch nie davon gehört. Die übermäßige Nutzung landwirtschaftlicher Fläche zur Erzeugung von Treibstoff ist ja bereits heute auch nicht unumstritten. Sicherlich werfen wir aber genug Lebensmittel eh weg, die man besser verwerten könnte.

Worin ich aber das zentrale Problem in Deutschland bzw. eigentlich EU weit sehe, egal ob das jetzt Traktoren, Autos oder LKW sind, für die Hersteller zählt der Flottenverbrauch bzw. der Co2 Ausstoß der Flotte. Daraus geht ja logisch hervor, dass kein Hersteller in solche Gasmotoren oder EFuels investiert. Gleiches gilt für Biokraftstoffe. Diese Antriebsmedien können alle Co2 neutral sein, das interessiert aber nicht, da auch mit Biodiesel der Flottenverbrauch hoch bleibt und die Hersteller damit trotzdem Strafe zahlen müssen, wenn sie die Grenzen überschreiten.
Solange sich an dieser nicht zuende gedachten Lenkung durch die Politik nichts ändert, werden hier auch keine nennenswerten Gelder investiert werden. Dass man mit E Fuels innerhalb weniger Jahre die gesamte Bestandsflotte, den Lkw Verkehr und die Landwirtschaft Co2 neutral machen könnte, indem wir z. B. in Ländern wo es Grünen Strom im Überfluss billig gibt EFuels herstellen würden und diese in die bestehende Infrastruktur eingliedern, hat man an den entscheidenden Stellen noch nicht erkannt.

Unter anderem Porsche plant da glaub tatsächlich was in Peru und ich habe schon gelesen, dass selbst nach heutigem Stand der Technik ein Liter EFuel mit billigem Strom für unter einen Euro pro Liter hergestellt werden kann. Dass es nicht schon längst in größere Dimensionen geht ist allein eine finanzielle Frage, die keiner ernsthaft beantworten wird, solange die Politik die Rahmenbedingungen dafür schon komplett falsch legt.
 
Theo schrieb:
Also wenn ich die Diskussion Elektro : Verbrenner von julian96 und weedy so verfolge dann kann ich nur den Kopf schütteln, vor allem dann wenn ich die weedy-Argumente lese. Die Theorie in Ehren, aber mehr an der Realität vorbei als bei weedy geht jetzt wirklich nicht mehr, vor allem wenn es um die Landwirtschaft geht. Sei mir nicht böse weedy, aber du berufst dich...

Die Vorstellung des umgebauten Treckers ist doch nur eine augenzwinkernde Inspiration. Sonst gar nichts und ich berufe mich auch auf gar nichts und niemanden. Diese Hallus hier sind echt schräg..

Könntest Du mal das zitieren was Du mit "weedy-Argumente" meinst? Du verwendest den Plural, aber ein einziges Zitat würde mir schon reichen. Ich steh da nämlich aufm Schlauch. Aber so wie's ausschaut hab ich die Begriffsstutzigkeit ja nicht exklusiv.

w.
 
starli schrieb:
Oder Raps anbauen und Rapsöl in den Tank schütten .
Hat man schon Mitte der 80er probiert - stank aus dem Auspuff wie ne Frittenbude. Afaik gab es seither immer wieder Umrüstsätze für Diesel auf Pflanzenöl.
 
weedy schrieb:
Die Vorstellung des umgebauten Treckers ist doch nur eine augenzwinkernde Inspiration.

In welche Richtung soll das inspirierend wirken?

Zu Pflanzenöl und co:
Verbrennen kann man viel, aber mit fortschreitender Abgasreinigung etc. hat sich das quasi erledigt. Selbst die Beimischung im normalen Kraftstoff sehen manche ja schon als kritisch für die modernen Motoren an.
 
Julian96 schrieb:
Worin ich aber das zentrale Problem in Deutschland bzw. eigentlich EU weit sehe, egal ob das jetzt Traktoren, Autos oder LKW sind, für die Hersteller zählt der Flottenverbrauch bzw. der Co2 Ausstoß der Flotte. Daraus geht ja logisch hervor, dass kein Hersteller in solche Gasmotoren oder EFuels investiert. Gleiches gilt für Biokraftstoffe. Diese Antriebsmedien können alle Co2 neutral sein, das interessiert aber nicht, da auch mit Biodiesel der Flottenverbrauch hoch bleibt und die Hersteller damit trotzdem Strafe zahlen müssen, wenn sie die Grenzen überschreiten.
Solange sich an dieser nicht zuende gedachten Lenkung durch die Politik nichts ändert, werden hier auch keine nennenswerten Gelder investiert werden. Dass man mit E Fuels innerhalb weniger Jahre die gesamte Bestandsflotte, den Lkw Verkehr und die Landwirtschaft Co2 neutral machen könnte, indem wir z. B. in Ländern wo es Grünen Strom im Überfluss billig gibt EFuels herstellen würden und diese in die bestehende Infrastruktur eingliedern, hat man an den entscheidenden Stellen noch nicht erkannt.
Gesamtheitlich betrachtet wird wahrscheinlich die aktuelle Strategie ohne klassische Verbrennungsmotoren nicht in allen Bereichen zum Erfolg führen.
Allerdings haben die E-Fuels auch das Problem, dass an verkehrsreichen Stellen eine weiterhin hohe Luftschadstoffbelastung herrschen würde.

Ich glaube, das stellst du dir etwas zu einfach vor. So viele Länder gibt es da nicht und die entsprechenden Anlagen musst du auch erstmal bauen. Ich glaube, es gibt kein Land, dass momentan für diesen Fall PV- oder WE-Anlagen mit etlichen GW Leistung an Überkapazität stehen hat. Und dann braucht man ja auch noch entsprechende Industrieanlagen und idealerweise will man in einem Land mit halbwegs stabilen politischen Verhältnissen investieren, wo einem nicht Terroristen die Anlagen streitig machen oder Raketen drauf schießen. Bis man das alles aufgebaut hat, dürften zumindest im Kfz-Bereich 1-2 Fahrzeuggenerationen (derzeit ca. 9,8 J.*) ins Land gehen.

*Q: https://www.google.com/search?client=firefox-b-d&q=kfz+alter+deutschland
--
Edit: Außerdem müsste bei den Verbrennungsmotoren natürlich iwie sichergestellt werden, dass auch tatsächlich E-Fuels getankt werden und nicht normaler Sprit. Wie man das technisch umsetzen will, ist mir ein Rätsel. Bei einem PHEV ist es technisch wohl noch machbar, zu prüfen, wie viele km tatsächlich elektrisch zurückgelegt werden, aber dabei sicher nicht. Einzige Idee wäre eine Kontingentierung des fossilen Sprits. Entweder hart oder mit hohen Strafgebühren bei Überschreitung des Kontingents.
END Edit

Julian96 schrieb:
Unter anderem Porsche plant da glaub tatsächlich was in Peru und ich habe schon gelesen, dass selbst nach heutigem Stand der Technik ein Liter EFuel mit billigem Strom für unter einen Euro pro Liter hergestellt werden kann. Dass es nicht schon längst in größere Dimensionen geht ist allein eine finanzielle Frage, die keiner ernsthaft beantworten wird, solange die Politik die Rahmenbedingungen dafür schon komplett falsch legt.
Auch wenn die letzten Beiträge sehr von "Ich denke/glaube/vermute" geprägt waren, erlaube ich mir mal ein paar Fakten oder zumindest Quellen einzustreuen:
[URL=https://www.vda.de/de/themen/umwelt-und-klima/e-fuels/synthetische-kraftstoffe.html]https://www.vda.de/de/themen/umwelt-und-klima/e-fuels/synthetische-kraftstoffe.html[/URL] schrieb:
Durch die derzeit hohen CO2-Vermeidungskosten in diesen Regulierungen kann eine Technologieentwicklung gestartet und die Herstellungskosten der eFuels langfristig auf ca. 1 €/l Dieseläquivalent gesenkt werden.
Ich denke mal, dass die noch von einem recht optimistischen Szenario ausgehen.

Hier steht auch was von der Anlage von Porsche: https://www.adac.de/verkehr/tanken-kraftstoff-antrieb/alternative-antriebe/synthetische-kraftstoffe/

Kurios ist eine Aussage bzgl. Lkw:
Jeder Lkw, der auf die Straße kommt, bleibt da 30 Jahre!
Demgegenüber nennt Statista 8,2 Jahre als Durchschnittsalter: https://www.google.com/search?q=lkw+alter+deutschland
Wie passt das zusammen?
 
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