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Auto ...

Allerdings sind bei den Verbrenner Autos die Tanks bei der Überführung fast leer und haben nur wenige Liter Benzin oder Diesel im Tank. Da kann sich dann auch nicht viel entzünden.
Bei den E-Autos sind die Akkus ja per se eine Gefahr, auch wenn sie nicht voll geladen sind. Da kann es auch bei wenig geladenen Akkus zu einem Thermal Runaway kommen bei dem alle Akkuzellen sich nach und nach entzünden.
Generell ist aber das Risiko, dass ein E-Auto in Brand gerät auch nicht höher als bei einem Verbrenner.
 
Mt. Cervino schrieb:
Bei den E-Autos sind die Akkus ja per se eine Gefahr, auch wenn sie nicht voll geladen sind. Da kann es auch bei wenig geladenen Akkus zu einem Thermal Runaway kommen bei dem alle Akkuzellen sich nach und nach entzünden.
Generell ist aber das Risiko, dass ein E-Auto in Brand gerät auch nicht höher als bei einem Verbrenner.

Genau so ist es. Was halt viel gefährlicher als beim Verbrenner ist ist die Tatsache dass ein bereits brennendes E-Auto praktisch nicht mehr zu löschen ist, es sei denn man schmeißt es über Bord. Brennenden Treibstoff kann man ja löschen indem man das Oxidationsmittel, den Luftsauerstoff, entzieht. Damit bringt die Löschanlage eines Schiffes die Lage unter Kontrolle. Ein Akku enthält Oxidations- und Reduktionsmittel in einem Gehäuse, dh er setzt, einmal ausgelöst, seine Energie erbarmungslos frei. Darin liegt die besondere Gefahr, nicht die Wahrscheinlichkeit eines Brandausbruches an sich.
 
Ist halt etwas zu pauschal dargestellt. Auch LiFePo-Akkus sind Lithium-Ionen-Akkus, ein Thermal Runaway ist da aber unmöglich. Die mögen zwar in den hier geladenen Fahrzeugen noch nicht verbaut sein, sind aber im Massenmarkt in der Zukunft relevant.
Die größte Brandgefahr bergen übrigens weder Verbrenner noch Elektroautos, sondern die Kombination von beidem, aka "Das Beste aus zwei Welten" wie es in der Werbung gerne genannt wird. Da hat man bei den PHEVs nämlich Verbrennungsmotor und einen 8-12 kWh NMC-Lithium-Ionen-Akku drin, der meistens auch noch hinten im Auto sitzt, also in der Nähe des Tanks. Manche PHEVs treiben es sogar auf die Spitze wie die Mercedes Schlachtschiffe (GLE350de oder so ein Murks) mit über 30 kWh Pufferakkus (sind ja nur große Starterbatterien für so ne Karre).
 
Wie hoch ist wohl der Anteil der Verbrenner Autos die aufgrund eines Fehlers in der Elektrik in Brand geraten? :biggrin: Woran letztlich indirekt wieder der Akku schuld ist :lol:
Die Wahrscheinlichkeit, dass sich bei einem Verbrenner mit fast leerem Tank und so vermute ich eher kaltem Motor einfach so der Sprit entzündet ist wohl gering. Ein durchgebranntes Käbelchen halte ich da sogar für wahrscheinlicher.
 
Also plädierst du für Verbrenner ohne Elektronik und mit manuellem Anlasser?
 
Klar, würde die Sicherheit sicher erhöhen :lol: Und bei meinem alten Traktor geht's auch.

Spaß bei Seite.
Eigentlich wollte ich eher anmerken, dass es wohl selbst wenn der Verbrenner auf dem Schiff brennt wohl eher die Elektrik ist die den Brand auslöst und nicht der Verbrenner selbst, also der Motor an sich. Anders gesagt in diesem speziellen Fall geht's nicht um die Antriebsart sondern darum, dass Elektrik wenns um Brände geht einfach immer ein Risiko ist.

Man kanns ja wirklich drehen wie mans will aber wenn Benzin brennt dann löscht mans halt, wenn ein großer Akku brennt hat man meist ein Problem. Selbst wenn Verbrenner Fahrzeuge doppelt so oft brennen würden, das Problem sind doch eher die erheblichen Folgen eines Elektro Brandes. Das ist auch in Parkhäusern das Problem. Man hat halt nicht immer einen Seecontainer voll Wasser parat in den man den Akku versenken kann.
 
Julian96 schrieb:
Man hat halt nicht immer einen Seecontainer voll Wasser parat in den man den Akku versenken kann.

Braucht man auch nicht...gibt ja offensichtlich andere Lösungen.
 
Bergwanderer schrieb:
Vor den Azoren im Atlantik ist ein Frachtschiff in Brand geraten, das rund 4000 Autos des VW-Konzerns geladen hat. Darunter sind auch 1100 Fahrzeuge der Marke Porsche sowie 189 Bentleys. Die Crew ist gerettet, nun bangt VW um die Fracht. "Das Schiff brennt von einem Ende zum anderen", sagt der Hafenkapitän.

https://www.manager-magazin.de/unternehmen/volkswagen-frachtschiff-mit-1100-porsche-an-bord-brennt-im-atlantik-feuer-an-bord-a-376077c1-a471-444b-b9ef-09bc0f64f5ee
https://www.n-tv.de/wirtschaft/Frachtschiff-mit-Luxusautos-brennt-im-Atlantik-darunter-Porsches-und-Lamborghinis-article23136401.html

Mal schaun, wie das ausgeht ...
Das Schiff ist beim Abschleppen gesunken und liegt nun auf dem Meersgrund.
Es wird immer noch spekuliert, ob Akkus eines E-Auto den Brand ausgelöst haben. Ist aber wohl noch nicht gesichert. Zumindest sind E-Auto Akkus aber durch das Feuer in Brand geraten.
Schaden der Autos liegt angeblich bei 380 Mio Euro.
https://www.nzz.ch/panorama/frachtschiff-mit-vw-autos-nach-feuer-im-atlantik-gesunken-ld.1672395
https://www.spiegel.de/panorama/portugal-ausgebrannter-frachter-mit-autos-gesunken-a-3b0414b5-8c34-42dc-94ac-b5dd50e6b0b1
 
Günstigste Entsorgung fällt mir spontan dazu ein. Es leidet wie immer die Umwelt.
 
judyclt schrieb:
Es leidet wie immer die Umwelt.
wenn es darum ginge, bräuchten wir laengst ein Tempolimit:

--> https://www.duh.de/tempolimit/

wenn man darüber hinaus die Verkehrssicherheit berücksichtigen würde, kommt man zu dem Schluss, dass generell tempo 80 auf den Autobahnen (also gleiches Tempo für PKW und LKW) sowohl der Verkehrssicherheit, als auch dem Durchsatz der Autobahnen dienen wuerde.
 
albe-fr schrieb:
…
wenn man darüber hinaus die Verkehrssicherheit berücksichtigen würde, kommt man zu dem Schluss, dass generell tempo 80 auf den Autobahnen (also gleiches Tempo für PKW und LKW) sowohl der Verkehrssicherheit, als auch dem Durchsatz der Autobahnen dienen wuerde.
Wer ist denn man und kommt zu diesem Schluss?
:wink:
 
albe-fr schrieb:
judyclt schrieb:
Es leidet wie immer die Umwelt.
wenn es darum ginge, bräuchten wir laengst ein Tempolimit:

--> https://www.duh.de/tempolimit/

wenn man darüber hinaus die Verkehrssicherheit berücksichtigen würde, kommt man zu dem Schluss, dass generell tempo 80 auf den Autobahnen (also gleiches Tempo für PKW und LKW) sowohl der Verkehrssicherheit, als auch dem Durchsatz der Autobahnen dienen wuerde.

Schon mal längere Zeit mit Tempo 130 (von 80 fang ich erst gar nicht an :boese: ) über eine 3-spurige Autobahn gefahren?
Nach spätestens 10 Km laufe ich Gefahr, einzuschlafen. Soviel zum Thema Verkehrssicherheit. Vielen ist gar nicht bewusst, wie einschläfernd fahren mit niedriger Geschwindigkeit ist.
Ich mag den Lindner nicht, aber ich bin froh, dass es ein Tempolimit mit der FDP niemals geben wird!
 
TiPi schrieb:
albe-fr schrieb:
judyclt schrieb:
Es leidet wie immer die Umwelt.
wenn es darum ginge, bräuchten wir laengst ein Tempolimit:

--> https://www.duh.de/tempolimit/

wenn man darüber hinaus die Verkehrssicherheit berücksichtigen würde, kommt man zu dem Schluss, dass generell tempo 80 auf den Autobahnen (also gleiches Tempo für PKW und LKW) sowohl der Verkehrssicherheit, als auch dem Durchsatz der Autobahnen dienen wuerde.

Schon mal längere Zeit mit Tempo 130 (von 80 fang ich erst gar nicht an :boese: ) über eine 3-spurige Autobahn gefahren?
Nach spätestens 10 Km laufe ich Gefahr, einzuschlafen. Soviel zum Thema Verkehrssicherheit. Vielen ist gar nicht bewusst, wie einschläfernd fahren mit niedriger Geschwindigkeit ist.
Ich mag den Lindner nicht, aber ich bin froh, dass es ein Tempolimit mit der FDP niemals geben wird!
wer Gefahr läuft ein zu schlafen sollte die nächste Ausfahrt nehmen....
Von 80 halte ich auch wenig, aber ich werde in der Schweiz, Italien und Frankreich nicht schneller müde als hier...
 
Sieht man ja auch im Vergleich von DE (ohne Tempolimit) mit allen anderen umliegenden Ländern (mit Tempolimit). DE hat keine höhere Anzahl an Verkehrstoten oder -verletzten im Vergleich zu den anderen Ländern.
 
molotov schrieb:
wer Gefahr läuft ein zu schlafen sollte die nächste Ausfahrt nehmen....
Von 80 halte ich auch wenig, aber ich werde in der Schweiz, Italien und Frankreich nicht schneller müde als hier...
In der Schweiz lasse ich nur noch mein Auto fahren mit adaptiver Geschwindigkeitsregelanlage in Verbindung mit Tempoerkennung.
Da muss man dann nur noch lenken (in manchen Autos sogar nicht mehr mal das) und ist dann nicht mehr immer 100%ig bei der Sache...
Aber auch 80 oder 100km/h Selbstfahren ist sehr ermüdend.
 
Ich bin erstaunt dass jemand wo laut eigenen Angaben 40 - 50 jährige Autos fährt der Umwelt zuliebe ein Tempolimit fordert. Da wäre es glaube ich sinnvoller dessen Autos wegen übermässig hohem Verbrauch aus dem Verkehr zu ziehen.
 
Theo schrieb:
Ich bin erstaunt dass jemand wo laut eigenen Angaben 40 - 50 jährige Autos fährt der Umwelt zuliebe ein Tempolimit fordert. Da wäre es glaube ich sinnvoller dessen Autos wegen übermässig hohem Verbrauch aus dem Verkehr zu ziehen.
wenn ich mich recht erinnere, ist (war?) er mit einem 911er unterwegs - ein Fahrzeug für einen wahrlich
albe-fr schrieb:
autoverliebten Menschen
:biggrin:
 
selbst ein ehemaliger Greenpeace Chef hat mal, auf sein altes Auto angesprochen, argumentiert dass der Ressourcenverbrauch zur Herstellung einen neuen Auto weitaus höher als das Einsparpotential beim Verbrauch ist.

Herrlich, die Skisaison ist so langsam für die meisten beendet, über Cor… zu debattieren macht auch keinen Spaß mehr, was würde sich besser anbieten als: Tempolimit
Gibt ja kaum ein emotionaleres Thema mit Argumenten das die Kühe fliegen, meine Top 5:
- mit 180 ist man viel aufmerksamer und daher sicherer unterwegs
- ein schnelles Auto erhöht die Sicherheit beim Überholen immens
- wenn ich bei 30 in der Stadt im ersten Gang bei 3000 Umdrehungen fahre brauch ich viel mehr als im 4ten mit 60kmh
- So viele Schilder haben wir gar nicht
- Wenn ich meinen Motor nicht ab und zu mal hochdrehe geht er schneller kaputt.
 
Einfach weiter die Elektrokoffer fördern. Dann erledigt sich das mit dem Tempolimit von alleine.

Neulich im 58kwh Cupra Born auf der Autobahn unterwegs gewesen. Da schafft man keine 200km ohne Nachladen, sobald man zwischen 140-160 unterwegs ist und Heizung, Licht und Radio laufen.
 
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