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Auto ...

3303 schrieb:
albe-fr schrieb:
…
wenn man darüber hinaus die Verkehrssicherheit berücksichtigen würde, kommt man zu dem Schluss, dass generell tempo 80 auf den Autobahnen (also gleiches Tempo für PKW und LKW) sowohl der Verkehrssicherheit, als auch dem Durchsatz der Autobahnen dienen wuerde.
Wer ist denn man und kommt zu diesem Schluss?
:wink:
eigene Forschung im Bereich der Warteschlangensysteme.
 
Theo schrieb:
Ich bin erstaunt dass jemand wo laut eigenen Angaben 40 - 50 jährige Autos fährt der Umwelt zuliebe ein Tempolimit fordert. Da wäre es glaube ich sinnvoller dessen Autos wegen übermässig hohem Verbrauch aus dem Verkehr zu ziehen.

solange ich jedes Jahr mehr Kilometer Rad fahre als mit meinen aktuell 5 Fahrzeugen zusammen, habe ich da kein schlechtes Gewissen.
 
GIFWilli59 schrieb:
Klingt eigentlich wie ein Aprilscherz, scheint aber ernst gemeint zu sein. Allerdings geht es offenbar primär umdas Patent, nicht um eine Realisierung. Wer weiß, was sich mit dem Patent alles abdecken läßt (z.B. Fahrsimulatoren)
 
Wenn schon ein Tempolimit von 80 km/h dann sollte man auch rechts überholen dürfen PKW wie auch LKW (siehe Nordamerika). Auch sollten dann sämtliche Autos die in D öffentliche Straßen benutzen möchten von Gesetz nur noch 100PS haben. Mehr braucht man dann ja nicht. Damit schafft man auch Berg hoch locker die 80km/h.
Gleichzeitig müssen dann aber auch die Inlandsflüge verboten werden und die Deutschen Bürger sollten min. eine Bahncard 25 kostenfrei bekommen. Ach ja man sollte dann den ÖPNV auf dem Land entsprechend gestalten das man mit ihm gut in die jeweiligen nächsten Zentren kommt.
 
Meine Autos sind zwar nicht ganz so schnell (zugelassen), aber es ist eine absolut richtige Entscheidung
 
solange es keine allgemeine Begrenzung der Geschwindigkeit gibt, muss ich dem zustimmen.
Umgekehrt habe ich auch nie verstanden, das sich viele darüber aufregen, das die Kontrolle einer Geschwindigkeitsbegrenzungen unnötig, ungerecht oder eine Wegelagerei wäre anstatt die Begrenzung an der Stelle an sich zu kritisieren.

Was mir bei der Fahrt in die letzen 2 Skiurlaube jedoch aufgefallen ist, es wird aktuell wohl wegen der Spritpreise ohne hin sehr langsam gefahren.
Ich fahre idR mit Tempomat mit 120kmh(per GPS) und musste noch nie so häufig bremsen, überholen bzw. wenn ich zwischen zwei Überholvorgängen nach rechts gefahren bin um dem vermeintlich schnelleren hinter mit Platz zu machen festzustellen, das der auch nicht schneller ist.
 
valdebagnes schrieb:
…habe ich auch nie verstanden, das sich viele darüber aufregen, das die Kontrolle einer Geschwindigkeitsbegrenzungen unnötig, ungerecht oder eine Wegelagerei wäre anstatt die Begrenzung an der Stelle an sich zu kritisieren….
Geht mir ähnlich.
Ich habe mit Leuten gesprochen, die sind für Tempolimit 130, würden dann aber schon mal bis zu 150 fahren. Ich frage mich was die wohl dann sagen würden, wenn sie mit 150 geblitzt würden und folgerichtig die Strafe zu bezahlen hätten.
Die Logik erschließt sich mir nicht. Wenn ich der Meinung bin, dass bis zu 150 mal OK ist, dann müsste man ja eigentlich für eine allgemeine Begrenzung auf 150 sein.
 
Sehe ich auch so. Typisches Problem in D und teils auch drumherum. Tausende Regeln aber kaum Konsequenzen. Jede Mutter und jeder Vater weiß, was das bedeutet. Nur die Politik nicht.


Das geringere Durchschnittstempo auf der Autobahn ist mir auch schon aufgefallen. Bin selbst betroffen. Vorher beim 3l V6 TDI mit 8 Gang Automatik lag zwischen Tempomat 130 und Tempomat 180 kaum ein Unterschied beim Verbrauch, solange man vorausschauend fuhr.

Jetzt im PHEV aka Passat GTE geht der Verbrauch des kleinen 1,4l Motörchens völlig durch die Decke, wenn man den um die 180kmh halten will. Dazu der winzige Tank. Da kann man wirklich besser bei roundabout 130-140 bleiben.
 
Warum hast Du dir dann die Mühle gekauft? Firmenwagen 0,5%, dann hab ich kein Mitleid.
 
valdebagnes schrieb:
Gibt ja kaum ein emotionaleres Thema mit Argumenten das die Kühe fliegen, meine Top 5:
- mit 180 ist man viel aufmerksamer und daher sicherer unterwegs
- ein schnelles Auto erhöht die Sicherheit beim Überholen immens
- wenn ich bei 30 in der Stadt im ersten Gang bei 3000 Umdrehungen fahre brauch ich viel mehr als im 4ten mit 60kmh
- So viele Schilder haben wir gar nicht
- Wenn ich meinen Motor nicht ab und zu mal hochdrehe geht er schneller kaputt.

Auch emotionale Argumente sind Argumente, denn neben harten Fakten, gibt es nunmal auch weiche Faktoren wie Spaß, Zufriedenheit und Glück, die man nicht unbedingt messen kann. Diese Faktoren bedingen oftmals aber eine Aufweichung der harten Fakten, andernfalls stößt man auf Widerstand und Probleme bei der Akzeptanz. Das wird zu oft von zu vielen vergessen, völlig unabhängig von der Thematik. Die meisten Hobbys sind ökologisch unlogisch, aber logisch aus Sicht der Zufriedenheit der Menschen.
Zu deinen Punkten würde ich sagen.
1. Hängt vom Fahrer ab, gibt Leute die sind nie Aufmerksam beim Fahren und sollten eigentlich weg von der Straße. In meinen Augen hauptsächlich die Handytelefonierer beim Fahren die dann aus heiterem Himmel plötzlich Schlangenlinien fahren, 20km/h unter den erlaubten 100km/h fahren, bei erlaubten 70km/h einfach mit 80km/h weiter fahren oder auch genauso wieder aus heiterem Himmel auf freier Strecke wieder schlagartig Gas geben und dann wieder über 100km/h fahren, vermutlich wenn das Gespräch beendet ist. Eigentlich sollte man im Auto eine Überwachung einbauen, die den Motor abstellt, wenn ein Handy ins Mobilfunknetz eingreift. :lol:

2.Hängt vom Fahrer aber auch tatsächlich vom Fahrzeug ab. Das Fahrzeug allgemein kann bei gleicher Geschwindigkeit schon einen erheblichen Einfluss auf die Sicherheit haben. Nimm das billigste Fahrrad und fahr mit diesem schnell einen Berg runter, dann nimm meinetwegen ein Rennrad oder ein 45km/h E Bike und fahr mit der selben Geschwindigkeit den Berg runter. Bei ersterem drohst du bei 45km/h die Kontrolle zu verlieren, bei den anderen sollte es kein Problem sein. Beim Überholvorgang lässt sich wohl klar sagen, dass die Gefahr sinkt, je kürzer man sich auf der Gegenfahrbahn aufhält. Mit hoher Wahrscheinlichkeit wird diese höhere Sicherheit durch häufigere Überholmanöver und die Waghalsigkeit des Fahrers aber meist relativiert. :lol:

3.Kann je nach Auto ein Fakt sein, auch wenn du mit dem ersten Gang sicher übertreibst. :wink: Überraschender Weise verbraucht ein Motor auch im Leerlauf Sprit, obwohl er nach außen keine Arbeit verrichtet. Die optimale Geschwindigkeit liegt bei den meisten Fahrzeugen bei 80km/h, je weiter man sich von dieser nach oben oder unten entfernt, desto ineffizienter fährt man. Grade im Winter darf man auch nicht vergessen, dass sowohl die Innenraumheizung nicht unerheblich viel Energie verbraucht, als auch der Motor, der eine Wärmekraftmaschine ist, den größten Teil der Energie aus dem Sprit an die Umgebung abgibt und damit bis zu einer bestimmte Geschwindigkeit die geringste Betriebszeit das Ziel sein sollte. Wenn ich mit meinem Auto im 2ten Gang Standgas in einem Stau dahin rolle, zeigt mir der Bordcomputer einen Verbrauch von bis zu 10l/km an, im Schnitt fahre ich aktuell mit 4,6-4,8l/100km.

4.Brauchen wir bei einem allgemeinen Tempolimit ja nicht

5.Ist natürlich Humbug, kann man ja aber unabhängig vom Tempolimit mal machen, wenn man meint dass es nötig ist :lol:

judyclt schrieb:
Sehe ich auch so. Typisches Problem in D und teils auch drumherum. Tausende Regeln aber kaum Konsequenzen. Jede Mutter und jeder Vater weiß, was das bedeutet. Nur die Politik nicht.
So sehe ich das auch. Weil viele Motorräder lauter sind als das Gesetz erlaubt fordert man Fahrverbote für selbige oder schärfere Regeln, anstatt dass man einfach mal auf die Idee kommen würde, das was man hat zu kontrollieren.
Gleiches gilt beim Tempolimit. Die meisten Unfälle passieren auf Landstraßen, oft an Kreuzungen. Und an vielen von diesen gibt es zum Beispiel für einige 100m Tempo 70, das vielen aber komplett egal ist und einfach mit 100 durchfahren wird. Das Problem sind ganz klar fehlende Kontrollen der bestehenden Regeln. Grade außerorts gibt es in meinen Augen viel zu wenige Blitzer. Und wenn man 100.000km fahren kann, ohne dass man ein einziges mal seinen Führerschein zeigen muss, braucht man sich auch nicht wundern, wenn manch einer auf die Idee kommt zu meinen er kann sich alles erlauben.
 
In Südschweden in der Nähe von Malmo ist an jeder Bushaltstelle 70km/h pro Stunde und jeweils in beide Richtungen eine Blitze. Hat sicherlich einiges gekostet, aber funktioniert. Die 70 werden nicht mehr ignoriert.
 
In Piemont sind mir schon vor ein paar Jahren schon unendlich viele orange Blitzer in z.T. völlig abgelegenen Ortschaften aufgefallen, manchmal gleich drei oder mehr in kurzer Folge - richtig penetrant sichtbar. Inzwischen sind die afaik in ganz Italien verbreitet. Ich bin überzeugt, daß nur ein Bruchteil von denen "scharf" war. Gewirkt haben sie trotzdem.
 
gfm49 schrieb:
In Piemont sind mir schon vor ein paar Jahren schon unendlich viele orange Blitzer in z.T. völlig abgelegenen Ortschaften aufgefallen, manchmal gleich drei oder mehr in kurzer Folge - richtig penetrant sichtbar. Inzwischen sind die afaik in ganz Italien verbreitet. Ich bin überzeugt, daß nur ein Bruchteil von denen "scharf" war. Gewirkt haben sie trotzdem.

Dann haben sie ja ihr Ziel erreicht. Denn auch wenn gewisse das kaum glauben, ist deren primäres Ziel ja die Verkehrssicherheit :wink:
 
Julian96 schrieb:
Auch emotionale Argumente sind Argumente, denn neben harten Fakten, gibt es nunmal auch weiche Faktoren wie Spaß, Zufriedenheit und Glück, die man nicht unbedingt messen kann.
diese sollten aber im Blick auf die Umwelt keine Rolle spielen. Der Individualverkehr bietet aktuell wohl die einfachste Möglichkeit der CO2 Einsparung, von daher erscheint mir die Einfuehrung eines Tempolimits auf Autobahnen und eine deutliche Senkung der bisher geltenden Limit ausser und innerorts geboten.
 
br403 schrieb:
Warum hast Du dir dann die Mühle gekauft? Firmenwagen 0,5%, dann hab ich kein Mitleid.

Klar. Mitleid brauche ich nicht. Finde den Wagen ok.
Die Firmenwagenregelung sollte im Sinne der Nachhaltigkeit abgeschafft werden, aber das ist in D eine heilige Kuh.
 
judyclt schrieb:
Die Firmenwagenregelung sollte im Sinne der Nachhaltigkeit abgeschafft werden, aber das ist in D eine heilige Kuh.
Wie soll man das verstehen? Was willst abschaffen? Kannst das mal erläutern.
 
Kühe sollen abgeschafft werden. Besonders, wenn sie heilig sind.
Mit ihren Methanemissionen sind sie absolute Klimakiller.
:lach:
 
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