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Auto ...

Wie ich schon erwähnt hatte: Wer E-Autos wirklich für besser hält, der muss gegen ein Verbot von Diesel und Benzinern sein. Einen besseren Beweis, was nun besser ist, als den freien Markt (natürlich ohne jegliche Bevorzugung durch die Politik für eins von beiden), gibt es nicht.

Wer dagegen ein Verbot fordert, gibt zu, dass er davon ausgeht, dass die Mehrheit der Menschen freiwillig kein E-Auto einem normalen Auto vorziehen würde.

(Übrigens ist, wenigstens in D, das Problem der Stromerzeugung noch gar nicht gelöst. Bisher war der Plan, ausschließlich auf Erneuerbare sowie Gas zu setzen, wenn Dunkelflaute herrscht. Nachdem günstiges russisches Gas jetzt aber nicht mehr verfügbar ist und wohl auch nicht so bald wieder verfügbar sein wird, zumal die Nord Stream-Pipelines zerstört worden sind, ist dieser Plan eigentlich nur noch ein Scherbenhaufen. Denn Gas aus anderen Quellen ist eben um ein mehrfaches teurer, genauso Wasserstoff. Dauerhaft kann der Staat den Strompreis nicht stützen und immer weiter zum Stromsparen aufrufen funktioniert nicht, wenn mehr E-Autos genutzt werden und man keine Deindustrialisierung will, sprich, dass Unternehmen in Länder abwandern wo der Strompreis nur ein Bruchteil von D ist.)
 
Es interessiert die Politiker und auch die Automobilkonzerne nur nicht, was du erwähnst. Sie schaffen gerade Fakten. Finde ich nicht gut, man sollte auf Technologievielfalt setzen, aber ist so.
 
@j-d-s, Du hast in etwa den geistigen Spielraum eines Kleinkindes, aber inszenierst Dich als Oberchecker. Das ist inkohärent und vor allem soo langweilig. Ich denke nicht, dass ich in Zukunft noch auf Dich eingehen werde.

Das Verbrennerverbot kommt nicht, weil ein paar Benzinschnüffler, nach deren Maßstäben und Kriterien der Explosionsmotor die überlegene Technologie darstellt, nicht von ihren geliebten Gewohnheiten lassen wollen oder können. Und sie werden auch nicht verboten, weil linksgrünversiffte Gesinnungsbolschewiken um jeden Preis die achso unterlegene Emobilität durchdrücken wollen.

Verbrenner werden verboten, weil sie und die sie befeuernde Mineralölindustrie gigantische CO2-Emittenten sind. Wenn mit dem Verbrennerverbot gewartet würde, bis so Spezialisten wie Du den Schuss gehört haben, könnten wir den Verkehrssektor gleich aus allen Klimaschutzbemühungen streichen.

Würde man aber diese Emissionen im Fahrbetrieb und bei der Treibstoffproduktion einpreisen, gäbe es gar nichts mehr zu vergleichen, dann wären Verbrenner längst Geschichte, weil unbezahlbar. Naja, für Dich jedenfalls.

w.
 
Hier glauben einige E-Fanatiker immer noch Deutschland sei der Nabel der Welt und was in Deutschland entschieden werde sei für die ganze Welt unimstösslich automatisch das einzig richtige, auch wenn es noch so falsch ist.
Deutschland ist im unbeirrten gegen den Strom schwimmen und dabei immer wieder auf die Schnauze zu fliegen unumstrittener Weltmeister.
Sämtliche anderen Länder, wo E jetzt schon nicht so sehr pushen, werden sich wenn es sein muss ganz schnell davon verabschieden und wieder auf Verbrenner setzen und wenn in Deutschland dann keine Verbrenner ( egal was man denen dann in denTank schüttet wird ) mehr hergestellt werden wird
das allen anderen völlig schnuppe sein weil es genug andere Anbieter geben wird wo die nötigen Stückzahlen herstellen werden.
 
Theo schrieb:
Deutschland ist im unbeirrten gegen den Strom schwimmen und dabei immer wieder auf die Schnauze zu fliegen unumstrittener Weltmeister.
Leider wahr. Aber so lange die Mehrheit in D artig diesen Weg bei jeder Wahl bestätigt und brav das dazu notwendige Geld abgibt, wird sich daran wohl nichts ändern.
Andererseits sind die Leute auch selbst schuld, weil es quasi keine demokratischen Alternativen dazu in der Parteienlandschaft gibt.


weedy schrieb:
@j-d-s, Du hast in etwa den geistigen Spielraum eines Kleinkindes, aber inszenierst Dich als Oberchecker.
Und dein "gepflegter" Umgangston hier soll ihm ein leuchtendes Gegenbeispiel sein oder wie?


In der Sache liegt ihr doch nicht unbedingt auseinander. Bestenfalls überzeugt ein Produkt und setzt sich ohne Verbote von Alternativen am Markt durch. Um diesen Wandel zu beschleunigen, kann die Poltik mit diversen Maßnahmen unterstützen, was sie bei den E-Autos mit Steuerbefreiung, Zulassungsprämie auch bei kurzem Leasing, 0,25/0,5% Abschreibung usw. auch massiv getan hat.
Ich mag an diesem Prozess nur nicht den Pseudoökofaktor. Wollte man wirklich was für die Umwelt tun, würde man das Geld in ÖPNV, Fahrräder etc. stecken. Stattdessen geht's wie immer um Geld und Lobbyarbeit. Ob nun 2t Verbrenner oder 2,5t E-Auto innerorts die kurzen Wege zum Bäcker zurücklegen: es bleibt ungesund.
 
Die Frage ist, wie sind die Spielregeln am Markt. Wenn sämtliche Folgekosten durch Umweltverschmutzung und CO2-Verbrauch mit eingepreist werden, sieht ein Kostenvergleich wohl anders aus als unter den heutigen Bedingungen.
 
Autofahrer zahlen bereits jetzt weit über die durch sie verursachten Kosten hinaus Steuern. Ich weiß ja nicht, was mancher glaubt, was der Klimawandel an "Schäden" verursacht, aber das ist keine solch astronomische Summe wie vermutet wird (vor allem wenn man das auf einzelne Autos herunterbricht, welchen Anteil die an den Gesamtemissionen haben). Der Betrag ist ziemlich sicher sogar niedriger als die Steuern, die Autofahrer fürs Benzin bezahlen.

Im Übrigen werden keine "Fakten geschaffen" durch die Politik. 2035 ist noch lange hin und wenn man dann 2034 einräumen muss, dass E-Autos eine technologische Sackgasse sind und massenhaft Benziner gebaut und angemeldet werden, dann wird das Verbot eben verschoben bzw. abgesagt.
 
Wahrscheinich sind die Gesundheitskosten durch mangelnde Bewegung tatsächlich kurzfristig messbar höher als Klimaschäden.
 
Verhaltensbedingte Gesundheitskosten hat man allerdings aus gutem Grund noch nie dem "Verursacher" oder dem "Nutzer" zugerechnet. Da hat man es verstanden, dass man die Leute eben nicht zwingen kann und darf, gesund zu leben (siehe Raucher, Alkohol usw.), auch nicht mittelbar durch "kostengerechte" Preisaufschläge (ja, auf Zigaretten sind zwar hohe Steuern, aber die sind sicher nicht kostendeckend - alleine 121.000 Menschen sterben in D jedes Jahr am Rauchen, von den zahlreichen Behandlungen und OPs ganz zu schweigen).
 
In der Schweiz gibt es dazu (wie zu fast allem...) natürlich Zahlen, die von 2019 sehen so aus:

Externe Kosten Verkehr total: 14 Milliarden
Externe Kosten privater motorisierter Güter- und Personenverkehr auf der Strasse: 9.8 Milliarden (davon 70% Personen- und 30% Güterverkehr)
Aufteilung der 9.8 Milliarden:
- Luftverschmutzung: 3.4
- Lärm: 2.2
- Klima: 1.6
- Natur und Landschaft: 1
- Vor- und nachgelagerte Prozesse: 1.2
- Unfälle: 0.7
- Weitere: 0.2
- Abzug LSVA-Anteil: -0.5

Dabei betragen die externen Kosten pro Kilometer im PW 7.8 Rappen, im Zug sind es 3.4, Fussgänger und Velo 13.9 (dort ist aber der externe Nutzen auch 18 Rappen pro km)

Demgegenüber betragen die Einnahmen:
- 2.7 Mia aus der Benzinabgabe
- 0.4 Mia aus der Autobahnvignette
- etwas von der Motorfahrzeugsteuer, aber da finde ich wirklich keine zuverlässigen Zahlen...

Quelle: https://www.are.admin.ch/are/de/hom...und-daten/kosten-und-nutzen-des-verkehrs.html
 
Mein Gott. Liebe Mods.
Leider gibts hier wieder was zu tun.
Oder hat hier mancher Sonderrechte?
 
gfm49 schrieb:
Da bin ich nicht so sicher. Bei größeren Unternehmen fahren die im Schichtbetrieb mehr oder weniger rund um die Uhr. Wann sollen die dann laden? Alle gleichzeitig in den wenigen "stillen Stunden"? Das gibt das Stromnetz nicht überall her. Und Standplätze mit Ladesäulen habe ich auch noch keine gesehen.

Ladesäulen gerade an Taxiständen sollte kein Problem sein, und die halbe Stunde kann auch ein Fuhrpark verkraften. in Paris sind schon sehr viele E-Taxen unterwegs, und vor kurzem selber gefahren in Lissabon, da standen schon gefühlt 1/3 E-Taxen am Flughafen. Da gibt es aber auch in der ganzen Stadt genug E-Scooter und Bikes, mit entsprechenden Ladestationen und gesperrten Fahrwegen ... ist eher ein deutsches Problem, wir hängen halt einfach am Verbrenner und dem Auto an sich mit religiöser Hingabe ... ;-)
 
Wurzelsepp schrieb:
In der Schweiz gibt es dazu (wie zu fast allem...) natürlich Zahlen, die von 2019 sehen so aus:

Externe Kosten Verkehr total: 14 Milliarden
Externe Kosten privater motorisierter Güter- und Personenverkehr auf der Strasse: 9.8 Milliarden (davon 70% Personen- und 30% Güterverkehr)
Aufteilung der 9.8 Milliarden:
- Luftverschmutzung: 3.4
- Lärm: 2.2
- Klima: 1.6
- Natur und Landschaft: 1
- Vor- und nachgelagerte Prozesse: 1.2
- Unfälle: 0.7
- Weitere: 0.2
- Abzug LSVA-Anteil: -0.5

Dabei betragen die externen Kosten pro Kilometer im PW 7.8 Rappen, im Zug sind es 3.4, Fussgänger und Velo 13.9 (dort ist aber der externe Nutzen auch 18 Rappen pro km)

Demgegenüber betragen die Einnahmen:
- 2.7 Mia aus der Benzinabgabe
- 0.4 Mia aus der Autobahnvignette
- etwas von der Motorfahrzeugsteuer, aber da finde ich wirklich keine zuverlässigen Zahlen...

Quelle: https://www.are.admin.ch/are/de/hom...und-daten/kosten-und-nutzen-des-verkehrs.html

Nun... zum einen müsste man auf der Einnahmenseite noch die Mehrwertsteuer für Benzinkauf, Autokauf, Reparaturen usw. mitrechnen, ferner die Lohnsteuer der Beschäftigten in der Autobranche.

Zum anderen sind die Berechnungen der Kosten reine Spekulation, da ja der Großteil der "Kosten" angeblich auf Gesundheitsschäden zurückgeht, die aber so gut wie nie empirisch nachgewiesen werden (also heutzutage, wo in Europa so gut wie nie Smog vorkommt, zumal CO2 für Menschen gar nicht Gesundheitsschädlich ist, bei anderen Abgas-Schadstoffen sind die Anteile äußerst gering, die Menschen einatmen, wenn sie sich nicht direkt hinter den Auspuff stellen).
Und die medizinischen Beweise, dass in der Schweiz die medizinische Behandlung von Menschen wegen Straßenlärms jedes Jahr 2,2 Mrd. kostet, möchte ich auch mal sehen...
 
j-d-s schrieb:
Nun... zum einen müsste man auf der Einnahmenseite noch die Mehrwertsteuer für Benzinkauf, Autokauf, Reparaturen usw. mitrechnen, ferner die Lohnsteuer der Beschäftigten in der Autobranche.

Zum anderen sind die Berechnungen der Kosten reine Spekulation, da ja der Großteil der "Kosten" angeblich auf Gesundheitsschäden zurückgeht, die aber so gut wie nie empirisch nachgewiesen werden (also heutzutage, wo in Europa so gut wie nie Smog vorkommt, zumal CO2 für Menschen gar nicht Gesundheitsschädlich ist, bei anderen Abgas-Schadstoffen sind die Anteile äußerst gering, die Menschen einatmen, wenn sie sich nicht direkt hinter den Auspuff stellen).
Und die medizinischen Beweise, dass in der Schweiz die medizinische Behandlung von Menschen wegen Straßenlärms jedes Jahr 2,2 Mrd. kostet, möchte ich auch mal sehen...

Zum Ersten:
Mehrwertsteuer auf den Benzinkauf sind meines Wissens dabei.

2. Es sagt absolut niemand, dass es bei den "Lärmkosten" dabei um die medizinische Behandlung geht, sondern grundsätzlich um Kosten, die wegen dem Lärm entstehen, zB die Lärmsanierung von Häusern: Da werden Fenster viel besser schallisoliert, es werden Lärmschutzwände gebaut, es sinkt wegen zunehmendem Strassenlärm die Attraktivität (und damit der Wert) von bestimmten Liegenschaften etc. Diese Kosten werden eben auf die Hausbesitzer oder Allgemeinheit abgewälzt und nicht vom Verursacher getragen, darum "externe Kosten"

Natürlich kann und darf man die Zahlen anzweifeln, aber ich sage es ganz direkt: Bei Zahlen direkt vom Bund habe ich (zum Glück) immer das Gefühl, dass ich ihnen trauen kann, die werden seriös und so objektiv wie möglich (wieder mein Gefühl) erhoben und verarbeitet.

PS: Natürlich bringt die Mobilität auch extrem hohen externen Nutzen, aber darum geht es hier ja nicht :wink:
 
Theo schrieb:
Hier glauben einige E-Fanatiker immer noch Deutschland sei der Nabel der Welt und was in Deutschland entschieden werde sei für die ganze Welt unimstösslich automatisch das einzig richtige, auch wenn es noch so falsch ist.
Deutschland ist im unbeirrten gegen den Strom schwimmen und dabei immer wieder auf die Schnauze zu fliegen unumstrittener Weltmeister.
Sämtliche anderen Länder, wo E jetzt schon nicht so sehr pushen, werden sich wenn es sein muss ganz schnell davon verabschieden und wieder auf Verbrenner setzen und wenn in Deutschland dann keine Verbrenner ( egal was man denen dann in denTank schüttet wird ) mehr hergestellt werden wird
das allen anderen völlig schnuppe sein weil es genug andere Anbieter geben wird wo die nötigen Stückzahlen herstellen werden.

Nein Theo, nicht Deutschland, sondern alle setzen auf E-Autos. Aber wie schon zigmal geschrieben, wir unterhalten uns nochmal in 10 Jahren (wenn es da das Forum noch gibt). Dann werden wir es sehen. Wenn Du Recht hast, dann freu Dich, ich glaube nicht daran.
 
Theo schrieb:
Hier glauben einige E-Fanatiker immer noch Deutschland sei der Nabel der Welt und was in Deutschland entschieden werde sei für die ganze Welt unimstösslich automatisch das einzig richtige, auch wenn es noch so falsch ist.
Deutschland ist im unbeirrten gegen den Strom schwimmen und dabei immer wieder auf die Schnauze zu fliegen unumstrittener Weltmeister.
Sämtliche anderen Länder, wo E jetzt schon nicht so sehr pushen, werden sich wenn es sein muss ganz schnell davon verabschieden und wieder auf Verbrenner setzen und wenn in Deutschland dann keine Verbrenner ( egal was man denen dann in denTank schüttet wird ) mehr hergestellt werden wird
das allen anderen völlig schnuppe sein weil es genug andere Anbieter geben wird wo die nötigen Stückzahlen herstellen werden.

Theo, ganz ehrlich, wie weltfremd kann man eigentlich unterwegs sein. Die Entscheidung Richtung E-Autos haben inzwischen ALLE Autohersteller getroffen, ob Deutschland, USA, China .... ALLE. Weltweit. Ds ist auch nichts was man selbst im hintersten Tal in der schönen Schweiz nicht mitbekommen kann. Aber es interessiert mich wirklich, wie kommst du auf so krude Gedanken? Wo um Gottes willen hat man die Informationen her? Gerade die Schweizer haben mit NZZ & Co. doch wirklich genug wirtschaftsnahe Zeitungen, da muss es doch möglich sein sich wenigstens einigermaßen zu informieren. Es ist doch kaum möglich (außer für j-d-s, aber der ist eine ganz andere Liga) so dermaßen neben der Realität zu leben. Was ist denn da los ????
 
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