Theo, ich weiß, Du hast Dich an Wooly gewendet, aber vielleicht gestattest Du ein paar Nachfragen und Anmerkungen die sich mir aufdrängen.
Das ist sehr allgemein gehalten und dazu noch recht kryptisch. Also, mal Butter bei die Fische: Was wollen viele nicht wahrhaben? Was hätten wir doch sehen müssen und warum und wofür ist es dann zu spät?
Oder hast Du da etwas verwechselt? Ist es nicht eher so, dass der anthropogene Klimawandel zwar seit Jahrzehnten gesehen wurde, wir aber sehenden Auges einfach weiterhin schwungvoll fossile Energieträger zu Treibhausgasen verbrannt haben und sich nun so langsam die Erkenntnis durchsetzt, das sei keine so gute Idee gewesen, ja schlimmer noch, ich zitiere Dich nochmal: Nur ist es dann leider zu spät.
1. Ja, kann man auf die Agenda setzen. Man kann's aber auch lassen. Mein letzter Verbrenner verballerte ca. 100kWh/100km (ohne Vorkette, nur tank-to-wheel), beim Jetzigen sind's deutlich unter 20kWh/100km. Da mag noch Spielraum sein, aber die Physik kann man nicht ignorieren.
2. Ja, kann man natürlich angehen, aber warum ist das so dringlich? Die Batterietechnik wird sich entwickeln. Ein geringeres kg/kWh Ratio wird schon aus Gründen des Wettbewerbs immer im Lastenheft der Entwickler zu finden sein. Da mache ich mir genau gar keine Sorgen. Als viel spannender betrachte ich die Entwicklung künftiger Batterien mit unkritischen Rohstoffen. Oder Konzepte zur großformatigen Speicherung erneuerbarer Energien. Aber ob meine Kiste jetzt hundert Kilo mehr oder weniger wiegt ist doch nicht spielentscheidend.
3. Es gibt für Deutschland seriöse Studien, die bei Vollelektrifizierung der gesamten(!) PKW Flotte einen zusätzlichen Strombedarf von etwa 15% errechnen. Für die Erfüllung dieses Kapazitätsbedarfs haben wir so 15-20 Jahre Zeit. Ach Gottchen..
https://www.wiwo.de/unternehmen/aut...-der-strom-fuer-all-die-e-autos/27404642.html
Ich frage mich immer, woher diese Ladestationsunterversorgungsparanoia kommt. Gerade von Experten die mutmaßlich keinerlei praktische Erfahrung mit der Materie haben. Ich lebe zehn, zwölf Wochen im Jahr in der großen Stadt und habe dann keinerlei Probleme, Strom ins Auto zu bekommen. Pro-Tipp, falls Du doch eines Tages über Deinen Schatten springst: Belegte oder gar defekte Ladestationen fahre ich gar nicht an. Ja, die Technik macht's möglich, man glaubt es kaum..
Eine steile These aus berufenem Munde. Du musst jetzt aber ganz stark sein: Die Dinger funktionieren. Und werden angenommen. Und sind in physikalischer Hinsicht geradezu Wellness für den Akku. Passen perfekt zu einem Museums-, Kino oder Restaurantbesuch, oder was man sonst so im urbanen Raum macht. Oder, um mal ein für Dich verständliches Beispiel zu wählen: An die Talstationen von Bergbahnen. Gibt's auch schon allenthalben. An Rasthöfen hingegen sind AC-Lader natürlich ein Witz.
Damit hat er schlicht und ergreifend recht, denn das hier
ist einfach nur heiße Luft.
w.
Theo schrieb:@Wooly: Ich bin nich weltfremd, ich schreibe nur dass was viele nich wahrhaben wollen. Es bringt und nichts wenn wir in 25 Jahren dann wieder mal sagen dass hätten wir doch gesehen wenn wir es hätten sehen wollen, nur ist es dann leider zu spät.
Das ist sehr allgemein gehalten und dazu noch recht kryptisch. Also, mal Butter bei die Fische: Was wollen viele nicht wahrhaben? Was hätten wir doch sehen müssen und warum und wofür ist es dann zu spät?
Oder hast Du da etwas verwechselt? Ist es nicht eher so, dass der anthropogene Klimawandel zwar seit Jahrzehnten gesehen wurde, wir aber sehenden Auges einfach weiterhin schwungvoll fossile Energieträger zu Treibhausgasen verbrannt haben und sich nun so langsam die Erkenntnis durchsetzt, das sei keine so gute Idee gewesen, ja schlimmer noch, ich zitiere Dich nochmal: Nur ist es dann leider zu spät.
Theo schrieb:Es braucht drei Dinge.
1. Weniger Verbrauch kwh pro km
2. Mehr Speicherkapazität kwh pro kg Akku
3. Mehr verfügbaren Strom
1. Ja, kann man auf die Agenda setzen. Man kann's aber auch lassen. Mein letzter Verbrenner verballerte ca. 100kWh/100km (ohne Vorkette, nur tank-to-wheel), beim Jetzigen sind's deutlich unter 20kWh/100km. Da mag noch Spielraum sein, aber die Physik kann man nicht ignorieren.
2. Ja, kann man natürlich angehen, aber warum ist das so dringlich? Die Batterietechnik wird sich entwickeln. Ein geringeres kg/kWh Ratio wird schon aus Gründen des Wettbewerbs immer im Lastenheft der Entwickler zu finden sein. Da mache ich mir genau gar keine Sorgen. Als viel spannender betrachte ich die Entwicklung künftiger Batterien mit unkritischen Rohstoffen. Oder Konzepte zur großformatigen Speicherung erneuerbarer Energien. Aber ob meine Kiste jetzt hundert Kilo mehr oder weniger wiegt ist doch nicht spielentscheidend.
3. Es gibt für Deutschland seriöse Studien, die bei Vollelektrifizierung der gesamten(!) PKW Flotte einen zusätzlichen Strombedarf von etwa 15% errechnen. Für die Erfüllung dieses Kapazitätsbedarfs haben wir so 15-20 Jahre Zeit. Ach Gottchen..
https://www.wiwo.de/unternehmen/aut...-der-strom-fuer-all-die-e-autos/27404642.html
Theo schrieb:Ladepunkte an jeder Ecke in D mag stimmen ist aber im Grunde ein Witz, CH schaut es dann noch viel schlechter aus unx in Zukunft wird der Anteil wo komplett auswärts laden muss steigen.
Ich frage mich immer, woher diese Ladestationsunterversorgungsparanoia kommt. Gerade von Experten die mutmaßlich keinerlei praktische Erfahrung mit der Materie haben. Ich lebe zehn, zwölf Wochen im Jahr in der großen Stadt und habe dann keinerlei Probleme, Strom ins Auto zu bekommen. Pro-Tipp, falls Du doch eines Tages über Deinen Schatten springst: Belegte oder gar defekte Ladestationen fahre ich gar nicht an. Ja, die Technik macht's möglich, man glaubt es kaum..
Theo schrieb:In CH sind über 80% der Ladesäulen bis max. 22kw. Alles unter 80kw kann man aber vornehm ausgedrückt ruhig als Elektroschrott bezeichnen.
Eine steile These aus berufenem Munde. Du musst jetzt aber ganz stark sein: Die Dinger funktionieren. Und werden angenommen. Und sind in physikalischer Hinsicht geradezu Wellness für den Akku. Passen perfekt zu einem Museums-, Kino oder Restaurantbesuch, oder was man sonst so im urbanen Raum macht. Oder, um mal ein für Dich verständliches Beispiel zu wählen: An die Talstationen von Bergbahnen. Gibt's auch schon allenthalben. An Rasthöfen hingegen sind AC-Lader natürlich ein Witz.
Theo schrieb:(...) er will die anzahl Autos und auch die Kilometerleistung reduzieren.
Damit hat er schlicht und ergreifend recht, denn das hier
Theo schrieb:Von solchen Forderungen halte ich nichts da das Resultat nicht gut für die Menscheit sein würde.
ist einfach nur heiße Luft.
w.