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Auto ...

skifam schrieb:
Ich denke da an den ewigen Rekordhalter den roten Volvo P1800.
Da musst Du dann noch lange fahren...
Klar, irgendein Beispiel kann man immer rausziehen...
Helmut Schmidt ist auch fast 100 geworden und hat jeden Tag zwei Schachteln gequalmt. Aber statistisch nicht relevant.

Davon abgesehen ist der obige Volvo noch von Bj. 1966, ob die heutigen hochgezüchteten Downsizing-Verbrenner mit ihrer komplexen Elektronik das noch packen würden? Glaub eher nicht.
 
Deshalb pflegt Eure ALTEN (keine 3Zylinder Doppelturbo) Autos. das ist nachhaltig.
 
albe-fr schrieb:
siri schrieb:
genauso sind Reifen einiges teurer

warum das?

nur mal als Beispiel der BMW i3: Reifengrösse 155/70 R19 /175/70R19, alles andere als Standard und 50,-€ /Stck teurer als ein Reifen für ein Verbrennerauto mit normalen Reifengrössen in der Kategorie. Und dann "E" Kennzeichnung wegen besonders geringem Rollwiderstand. Adi E-Tron Reifen 400,-/Stck, aber kaum was lieferbar usw..
 
Ich denke bei einem Verbrenner mit der selben Leistung wie der Etron kosten die Reifen auch nicht weniger.
Und die Reifen für unsere Zoe sind exakt die selben wie für jeden Verbrenner in der Größenordung.
Hab mir im Herbst neue Winterreifen für den gekauft und die haben keine 200 euro gekostet. Nokian
 
flamesoldier schrieb:
Mein Auto hat 8 Jahre oder 192.000 km Garantie auf Akku und Antrieb. Welcher Verbrenner kann sowas bieten?
Ein Tauschakku kostet ca. 20.000 € bei meinem Modell. Model 3 mit einer Laufleistung über der Garantie sind in Deutschland bisher maximal eine Hand voll zu finden. Als Referenz können nur ältere Model S mit anderer Akkuchemie dienen. Bei den Vielfahrern hielt der Akku dort zwischen 400.000 und 600.000 km durch. Welcher Verbrenner schafft sowas im Durchschnitt? (Einzelfälle mal außen vor)
Die meisten Verbrenner sind nach 200-300.000 km am Ende ihres Lebens und wandern in die Schrottpresse oder den Export. Mein Auto wird mindestens das Doppelte schaffen und könnte dann für 40 % des Neupreises nochmal dieselbe Laufleistung schaffen. Und bis das eintreten wird gibt es sicher einen großen Markt an externen Werkstätten und Drittherstellern, die so einen Akku deutlich günstiger entweder tauschen oder reparieren können.
Die Elektrosicherheitsprüfung nennt sich TÜV oder Inspektion. Beim TÜV zahle ich derzeit mangels AU mind. 50 € weniger als jeder Verbrenner, wenn da nach 10 Jahren für einen erneuten TÜV so eine deinem Kopf entsprungene Elektrosicherheitsprüfung dazukommen sollte wär mir das egal.
Wieso sollte das Auto nicht fahrbereit sein weil die Klimaanlage nicht läuft? Denkst du dann würden Elektromotoren und Akku überhitzen?
Das sind je nach Modell unterschiedliche Kühlkreisläufe. Nur weil die Klimaanlage nicht läuft muss die Lüftung noch lange nicht defekt sein. Und im Ernstfall begrenzt das System von selbst die zur Verfügung stehende Leistung zum Fahren, aber nicht losfahren können ist eine Behauptung die einfach nicht stimmt. Hör bitte auf Dinge zu verbreiten die nicht stimmen, wenn du selbst themenfern bist!
Wenn ich mir ein Auto kaufe, dann fahre ich das 15-20 Jahre lang und es hat dann gerade mal die 200.000km drauf. In der Zeit wird 2 mal ein Akku fällig. Vielleicht wird es irgendwann hoffentlich günstigere Möglichkeiten geben.
Die Prüfung auf elektrische Sicherheit ist nicht meinem Kopf entsprungen sondern liegt schon in den Schubladen. Der TÜV wird bestimmt nicht zusätzliche Messungen/Prüfungen für lau machen.
Ein Klimakondensator bei einem E-Auto wird bestimmt genauso oft undicht wie bei einem Verbrenner, und da kommt es nach 8-10 Jahren sehr häufig vor. Mag sein, dass dein Auto dann noch fährt, aber von einsatzbereit kann keine Rede sein wenn das Thermomanagement nicht funktioniert.
Es ist mir klar, dass sich ein E-Fan nicht so leicht von manchen Tasachen überzeugen lässt, genausowenig umgekehrt bei einem Verbrenner-Fan. Es ist auch (bis jetzt) jedem selbst überlassen was er fährt, aber mann sollte sich gegenüber selbst ehrlich bei den Kosten sein, genauso dass es viele eben für Umständlcih ansehen wenn ich mit einer App eine freie Ladestation suchen muss, Wartezeit einplanen oder Rechweite kalkulieren. Ich möchte einfach nur einsteigen und fahren.
 
Genau so wenig lässt sich offensichtlich ein verbrenner Fan nicht von einem E-Auto überzeugen.
Vorurteile über Vorurteile...
 
Wir haben jetzt übrigens für den Weihnachtsurlaub eine Zoe R135 beim Carsharing unseres örtlichen Stromanbieters gebucht. (Haben nur noch ein Kfz und da gehen keine Skier rein, jedenfalls nicht wenn auch noch ein Beifahrer mit soll)
Bin schon ein paar Mal mit dem Ding gefahren, auch im Winter gehen locker > 200 km.
Preislich unschlagbar, da konnte mit Abstand kein normaler Mietwagen mithalten.
EnBW mobility+ hab ich dank ADAC eh schon und im Hotel gibt's nen Anschluß in der TG.
 
siri schrieb:
Wenn ich mir ein Auto kaufe, dann fahre ich das 15-20 Jahre lang und es hat dann gerade mal die 200.000km drauf. In der Zeit wird 2 mal ein Akku fällig.

Woher kommt diese Behauptung? Gibts dafür irgendeine Quelle oder mehr so Bauchgefühl? :roll:
 
Viel Spaß. Ist ein lustiges Wägelchen.
Und im Schnee aufgrund des niedrigen Schwerpunktes auch echt easy zu fahren.
 
markus schrieb:
Viel Spaß. Ist ein lustiges Wägelchen.
Und im Schnee aufgrund des niedrigen Schwerpunktes auch echt easy zu fahren.
Danke. Das lustige ist, jeder denkt das ist halt so n popliger französischer Kleinwagen. Und dann stehst du als Erster an der Ampel und bist in ca. 3s auf 60 und schaust in den Rückspiegel und denkst dir, wo sind se denn alle?!?

Für Schnee wäre wohl Heckantrieb (oder natürlich Allrad) noch besser. Aufgrund des anderen Schwerpunkts wie beim Verbrenner.
z.B. Kona vs. ID3 Test bei Schnee:
https://www.youtube.com/watch?v=R8HXFL1Mo2k
Der Schweizer macht überhaupt immer ganz interessante Tests.

ID3 wär für die Woche aber doppelt so teuer gewesen...
 
Downhill schrieb:
Danke. Das lustige ist, jeder denkt das ist halt so n popliger französischer Kleinwagen. Und dann stehst du als Erster an der Ampel und bist in ca. 3s auf 60 und schaust in den Rückspiegel und denkst dir, wo sind se denn alle?!?
Und wenn du das ein paar Mal machst, denkst du dir, wo ist sie denn hin, wo ist denn die Reichweite hin?!?, weil plötzlich noch 100km Reichweite angezeigt werden, wo vorher noch 200km auf der Uhr standen :D.
 
flamesoldier schrieb:
siri schrieb:
Wenn ich mir ein Auto kaufe, dann fahre ich das 15-20 Jahre lang und es hat dann gerade mal die 200.000km drauf. In der Zeit wird 2 mal ein Akku fällig.
Woher kommt diese Behauptung? Gibts dafür irgendeine Quelle oder mehr so Bauchgefühl? :roll:
Naja, die avisierte Nutzungsdauer von 20 Jahren ist 2,5 x so lang wie der Garantiezeitraum des Akkus. ;-)
(Ich möchte nicht unerwähnt lassen, dass bei der gleichen Annahme beim Verbrenner 9x der Motor getauscht werden müsste.)

Mt. Cervino schrieb:
Downhill schrieb:
Danke. Das lustige ist, jeder denkt das ist halt so n popliger französischer Kleinwagen. Und dann stehst du als Erster an der Ampel und bist in ca. 3s auf 60 und schaust in den Rückspiegel und denkst dir, wo sind se denn alle?!?
Und wenn du das ein paar Mal machst, denkst du dir, wo ist sie denn hin, wo ist denn die Reichweite hin?!?, weil plötzlich noch 100km Reichweite angezeigt werden, wo vorher noch 200km auf der Uhr standen :D.
Wenn ich mit dem Verbrenner mal 10 km 140 fahre, habe ich das auch immer...dann sind es plötzlich nur noch 1000 statt 1100 km Reichweite ;-)
 
Und bei kurzzeitiger, starker Beschleunigung beim Anfahren wäre der negative Verbrauchseffekt beim Verbrenner noch viel größer, da der E-Koffer beim anschließenden "Ausrollen" bzw. Bremsen wenigstens einen Teil der Energie wieder in die Batterie bekommt. Mein Dieseltank wurde hingegen während der Fahrt noch nie voller ;).
 
Mt. Cervino schrieb:
Downhill schrieb:
Danke. Das lustige ist, jeder denkt das ist halt so n popliger französischer Kleinwagen. Und dann stehst du als Erster an der Ampel und bist in ca. 3s auf 60 und schaust in den Rückspiegel und denkst dir, wo sind se denn alle?!?
Und wenn du das ein paar Mal machst, denkst du dir, wo ist sie denn hin, wo ist denn die Reichweite hin?!?, weil plötzlich noch 100km Reichweite angezeigt werden, wo vorher noch 200km auf der Uhr standen :D.

Das Gegenteil könnte der Fall sein, denn durch die stärkere Beschleunigung läuft der Elektromotor in einem höheren Wirkungsgradbereich. Das müsste man nur gegenrechnen zum früheren Erreichen höherer Luftwiderstands-Geschwindigkeiten und dem Peukert-Effekt (hat mit dem Innenwiderstand des Akkus und höheren Verlusten bei höherer Leistungsabgabe zu tun, sodass der nutzbare Energieinhalt geringer ausfallen kann als bei mäßiger Leistungsabgabe).
Am effizientesten ist so ein Elektromotor meistens bei Volllast, wobei es hier Unterschiede je nach Bauart gibt. Ein Permanentmagnet-Synchronmotor ist auch bei Teillastbetrieb recht effizient. Ein Asynchronmotor ist bei hoher Last besonders effizient und bei Teillast vergleichsweise eher ineffizient. Die niedrigste Effizienz hat übrigens jeder Elektromotor zu Beginn des Anfahrens, wenn Spannung anliegt und Strom fließt, aber die Haftreibung noch nicht überwunden wurde. Dann ist der Wirkungsgrad nämlich kurzzeitig Null ;)
Mittlerweile hat sich für Einachsantriebe ein Permanentmagnet-Synchronmotor und für Allradantriebe eine Kombination aus Permanentmagnet-Synchronmotor und Asynchronmotor als die effizienteste Alltagsvariante herausgestellt. Ersterer läuft immer mit, erzeugt also Schleppverluste wenn er nicht für hohe Leistungsabgabe benötigt wird. Letzterer ist abschaltbar und läuft dann nicht mit, ist aber als Hauptantrieb weniger effizient (ein Grund warum der Audi e-tron, mittlerweile Q8 e-tron genannt, mit seinen zwei Asynchronmotoren so ineffizient ist).
 
Wow, hier werden so viele uralte, längst widerlegte Mythen aufgebrüht und als heißer Shice verkauft, dass es in den Augen weh tut.

Neben dem schmerzhaft-voyeuristischen Amusement angesichts der intellektuellen Selbstdemontage der üblichen Verdächtigen ermöglicht dieser Thread einen steten Blick auf den moralischen Stand der Gesellschaft. Naja, eines Teiles derselben jedenfalls.

Ich sehe hier Vertreter einer - immer noch - saturierten, oberen Mittelschicht, die vor allem Ansprüche stellt. Und der oberste Anspruch ist, dass zuungunsten des gewohnten Komforts und der eingespielten Routinen keinerlei Kompromisse eingegangen werden. Besonders beispielhaft wird dies, wenn sich an anderer Stelle erbost wird, dass die Skibebiete nicht pünktlich und vollständig öffnen. Dabei ist's Mitte November inzwischen so warm wie früher Anfang Oktober, bloß dass das der Wohlstandsdeutsche mit Benz und Messer zwischen den Zähnen eben geflissentlich ignoriert und sich statt dessen seiner wutbürgerlichen Entrüstung über geschäftsunwillige, faule Seilbahner hingibt. Ichichich.. wie geschrieben, man kriegt Augenkrätze beim Lesen.

Nun ist der Verkehr dummerweise der einzige Sektor in dem die Klimagasemissionen steigen und steigen und steigen. Statt das zur Kenntnis zu nehmen und über Möglichkeiten einer möglichst kurzfristigen Kurskorrektur zu diskutieren, wird eine Nebelkerze nach der anderen gezündet, die nichts anderes belegen, als dass sich diese Klientel vor allem wünscht, dass sich nichts ändert. Hier wurde noch vor einem Jahr Christian Lindner gedankt, dass er das Tempolimit verhindert hat. Ichichich in Reinform.

Bei so viel wahrgenommener Sturheit kann ich nachvollziehen, dass junge Menschen - deren Lebenshorizont sich durchaus bis zum Ende des Jahrhunderts erstreckt - verzweifeln und verrückte Dinge tun. Ist aber hier kein Problem, hier hat ja keiner Kinder. Stimmt doch, oder?!

Schens Wochnend!

w.

edit ortho
 
Na dann ist dein Beitrag aber zumindest lauwarmer Shice :tongue:

Es kommt leider wenig Konstruktives aus der Politik (angemessenes Tempolimit, simples Mautsystem, Radförderung, max Größen und Gewichte für Pkw usw.)
Sich stattdessen irgendwo hinkleben und den Müll über den Regenwasserkanal der Umwelt zuführen ist aber ebenso wenig konstruktiv. Das mach ich nicht für meine Kinder und die verzichten dank stärker besetztem Oberstübchen Gott sei Dank auch auf so einen Käse.
 
Das was die sogenannten Klimaaktivisten versuchen ist schlicht Erpressung und da darf der Staat einfach nicht drauf eingehen.
 
ThomasZ schrieb:
Das was die sogenannten Klimaaktivisten versuchen ist schlicht Erpressung und da darf der Staat einfach nicht drauf eingehen.

Genau dasselbe was die CSU und FDP seit Jahrzehnten treiben. Nur da unter dem Vorwand Lobbying oder Regierungszusammenhalt verkauft ;)
 
markus schrieb:
Hab mir im Herbst neue Winterreifen für den gekauft und die haben keine 200 euro gekostet. Nokian
also ich zahl (nur fuer Verbrenner) immer so ~800 EUR fuer den Satz Reifen, aber dafür heben die dann auch halt die nächsten 6 Jahr und ich halt das eigentlich für 'nen vernünftiges Preis/Leistungs Verhältnis.
 
siri schrieb:
Wenn ich mir ein Auto kaufe, dann fahre ich das 15-20 Jahre lang und es hat dann gerade mal die 200.000km drauf.
das ist jetzt dann aber auch eine aussergewoehnlich starke Nutzung. Ich hab aktuell zwei Fahrzeuge, die ich über 20 Jahre fahre, aber mit keinem davon bin ich auch nur 100 Mm in der Zeit gefahren.

siri schrieb:
In der Zeit wird 2 mal ein Akku fällig.
Willst du Dich gerade lächerlich machen? Ich muss zugeben, ich war selber ueberrascht, aber die normalen Model S laufen eigentlich alle problemlos den 500-600 Mm entgegen.
 
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