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Auto ...

GIFWilli59 schrieb:
Und wenn sie die Meldung nicht gebracht hätten, hätten sie wohl die Realität verdreht?

Ne, dann hätten sie gecheckt, dass die Nachricht völlig unwichtig und für 99,9% der Deutschen irrelevant ist.
 
Was ist daran neu? Alles bekannte Fakten die man noch mal zusammengetragen hat.
Neues erkenne ich in der Ansammlung an Fakten nicht.
 
Mt. Cervino schrieb:
Was ist daran neu? Alles bekannte Fakten die man noch mal zusammengetragen hat.
Neues erkenne ich in der Ansammlung an Fakten nicht.


Tatsächlich würde ein Tempolimit von 120 km/h auf Deutschlands Autobahnen und autobahnähnlich ausgebauten Straßen mehr CO2-Einsparung bringen als bisher gedacht. Der aktuellsten Studie des UBA zufolge könnten Emissionen in Höhe von 6,7 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente eingespart werden. Eine UBA-Studie von 2020 war lediglich von 2,6 Millionen Tonnen ausgegangen. Laut der aktuellen Studie von Januar 2023 sänken die CO2-Emissionen im Straßenverkehr durch das Tempolimit um 4,2 Prozent.

Die Forschenden haben in der neuen Studie eine andere Methodik angewandt. In der alten 2020-er Studie seien andere Emissionsfaktoren verwendet worden. So wurde der Verbrauch der Fahrzeuge genauer bestimmt und auch eine veränderte Routenwahl und Verkehrsnachfrage berücksichtigt. Hinzu kommt, dass das UBA auch Verlagerungen auf andere Verkehrsträger wie die Bahn miteinbezogen habe. Auch das konkrete Verhalten der Autofahrer spiele offenbar eine wichtigere Rolle. Laut UBA würde ein Tempolimit Autobahnen unattraktiver machen im Vergleich zu Landstraßen. Es werde direkter gefahren, da die Nutzung der Autobahn meist mit längeren Umwegen verbunden ist, heißt es in der Studie.

Auch andere Studie zeigt Effekt auf Emissionen

Das Ökoinstitut und das International Council on Clean Transportation (ICCT) haben im Auftrag des Thinktanks Agora Verkehrswende ebenfalls ein Tempolimit untersucht. Sie haben sich Messwerte aus dem europäischen Handbuch für Emissionsfaktoren des Straßenverkehrs (HBEFA) angeschaut.

Mit dem Ergebnis: Ein Tempolimit von 130 Kilometer pro Stunde könnte die CO2-Emissionen um ein bis zwei Millionen Tonnen jährlich reduzieren. Ein Limit von 120 Kilometer pro Stunde hätte sogar einen doppelt so hohen Effekt.

Was sich weiter positiv auf den Kraftstoffverbrauch auswirken würde, sich aber schwer in Zahlen fassen lässt, ist der Effekt, den bauliche Veränderungen aufgrund des Tempolimits haben würden. Wozu noch Autos bauen, die 200 fahren können, wenn sie nirgendwo an ihre Geschwindigkeitsgrenze gebracht werden können? Die Motoren könnten abgespeckt und Sicherheitstechnologien reduziert werden, die bei niedrigeren Geschwindigkeiten nicht mehr notwendig sind. Das würde ebenfalls Kraftstoff sparen.

Natürlich löst ein Tempolimit auf deutschen Autobahnen nicht das Klimaproblem in Gänze. Beide Untersuchungen zeigen aber, dass es eine der wenigen Optionen ist, mit denen sich kostengünstig und schnell CO2 im Verkehrssektor einsparen lässt.
 
Tja da bin ich etwas gespalten.

Als Privatmensch hätte ich nix gegen eine Geschwindigkeitsbegrenzung. Neben dem Umweltgedanken.
Mich nervt es mich immer auf der Fahrt vom Urlaub nach Hause:
Überall läuft der Verkehr einigermaßen gleichmäßig und entspannt - bis zur Grenze. Ab da geht der Stress los :wall:
Sehr schön zu beobachten auf der Inntalautobahn - gleichmässiger Verkehr ohne Stau in Österreich - nach Grenze wird Gas gegeben und es dauert keine 2km bis die erste Bremswelle kommt danach natürlich wieder Vollgas weiter weil man muss ja die gerade eben verlorene Zeit reinholen und dann wieder von vorne... Das geht so lange bis einer doch wieder zu dicht aufgefahren ist und ne Vollbremsung reinlegen muss und selbst ohne Unfall ist der erste Stau in der Folge da.
Danke. :stupid:

Aber was unsere Autoindustrie und alle damit verbundenen Firmen angeht!?
Weltweit ist bekannt, dass wir hier kein Tempolimit haben, somit werden deutschen Autos ala Mercedes, Audi, BMW, Volkswagen sehr gute und sichere Fahreigenschaften attestiert. Immerhin sind diese Autos nun wirklich für hohe Geschwindigkeiten ausgelegt.
Es würde dem Image unserer Automobilindustrie schaden wenn es eben ein Tempolimit gibt! und somit auch Absatzzahlen, Umsätze - Arbeitsplätze?
 
ralleycorse schrieb:
Tja da bin ich etwas gespalten.

Als Privatmensch hätte ich nix gegen eine Geschwindigkeitsbegrenzung. Neben dem Umweltgedanken.
Mich nervt es mich immer auf der Fahrt vom Urlaub nach Hause:
Überall läuft der Verkehr einigermaßen gleichmäßig und entspannt - bis zur Grenze. Ab da geht der Stress los :wall:
Sehr schön zu beobachten auf der Inntalautobahn - gleichmässiger Verkehr ohne Stau in Österreich - nach Grenze wird Gas gegeben und es dauert keine 2km bis die erste Bremswelle kommt danach natürlich wieder Vollgas weiter weil man muss ja die gerade eben verlorene Zeit reinholen und dann wieder von vorne... Das geht so lange bis einer doch wieder zu dicht aufgefahren ist und ne Vollbremsung reinlegen muss und selbst ohne Unfall ist der erste Stau in der Folge da.
Danke. :stupid:

:top:
 
ralleycorse schrieb:
Aber was unsere Autoindustrie und alle damit verbundenen Firmen angeht!?
Weltweit ist bekannt, dass wir hier kein Tempolimit haben, somit werden deutschen Autos ala Mercedes, Audi, BMW, Volkswagen sehr gute und sichere Fahreigenschaften attestiert. Immerhin sind diese Autos nun wirklich für hohe Geschwindigkeiten ausgelegt.
Es würde dem Image unserer Automobilindustrie schaden wenn es eben ein Tempolimit gibt! und somit auch Absatzzahlen, Umsätze - Arbeitsplätze?

Ich glaube das ist aktuell das kleinste Problem der deutschen Autoindustrie ... da ist der Umstieg auf E-Mobilität, neue Antriebe und vor allem Software das viele größere Problem. Die chinesischen Reisegruppen die auf deutschen Autobahnen 200+ fahren wollen haben glaube ich auch schon lange aufgegeben ... :biggrin: :biggrin: :biggrin:
 
Warum muss immer alles verboten werden? Jeder kann doch selbst entscheiden wie schnell er fahren will? Niemand wird doch daran gehindert nur 120 oder langsamer zu fahren. Ist auch ein bisschen Selbstverantwortung.
 
ralleycorse schrieb:
Weltweit ist bekannt, dass wir hier kein Tempolimit haben, somit werden deutschen Autos ala Mercedes, Audi, BMW, Volkswagen sehr gute und sichere Fahreigenschaften attestiert. Immerhin sind diese Autos nun wirklich für hohe Geschwindigkeiten ausgelegt.
Es würde dem Image unserer Automobilindustrie schaden wenn es eben ein Tempolimit gibt! und somit auch Absatzzahlen, Umsätze - Arbeitsplätze?

Lass dich überraschen:
https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/autokatalog/crashtest/sichere-autos-euroncap/#:~:text=Der%20Sieger%202022%2C%20der%20Tesla,den%20Fortschritt%20in%20der%20Sicherheitstechnik.
 
Wooly schrieb:
Tatsächlich würde ein Tempolimit von 120 km/h
[...]

tatsächlich wuerde Tempo 100 auf Autobahnen und 70 auf Landstrassen sowie eine Regelgeschwindigkeit von 30 innerorts sogar die CO_2 Einsparung verdoppeln - und das, ohne dass man den dann wahrscheinlichen vermehrten Umstieg vom Auto auf die Bahn beruecksichtigt.
 
Also ich bin für 90 auf der Autobahn.
40 Innerorts.
Und jeder darf nur noch ein Auto besitzen das maximal 70 Ps hat.
Genau so.
Ach ja und alle Dieselloks müssen Umgehend verboten werden.
Auch Reisen und Skifahren natürlich.
Passt das so?
 
30 km/h innerorts ist wie Pferdefuhrwerk und die 100km/h auf der Inntalautobahn sind auch der Horror.
Zum Glück gibt es Blitzer Apps
 
br403 schrieb:
Warum muss immer alles verboten werden? Jeder kann doch selbst entscheiden wie schnell er fahren will? Niemand wird doch daran gehindert nur 120 oder langsamer zu fahren. Ist auch ein bisschen Selbstverantwortung.

Wie weiter oben von ralleycorse ausgeführt wurde (kann ich vollends bestätigen) hindern mich eben die Heizer am gleichmäßigen 120-130 fahren, indem sie vermehrt Staus und Gefahrensituationen produzieren. Auch Überholvorgänge von LKW sind viel entspannter und mit mehr Abstand des Hinterheizers zum eigenen Heck möglich wenn dieser nicht mit 200+ auf der zweispurigen A7 Memmingen - Ulm im Rückreiseverkehr ankommt.
 
Um einmal einen anderen Denkansatz in das Thema reinzubringen und den Bezug zum Forum herzustellen.
Natürlich kann man auch mit langsameren Liftgeschwindigkeiten eine Menge Energie sparen. Wie viel das genau ist, hängt immer davon ab wer das Thema untersucht und die Studie erstellt und welche Parameter man wie gewichtet und belegt.
Also genau das Gleiche wie beim Tempolimit...
Wer ist also dafür dass die Geschwindigkeiten der Aufstiegsanlagen in den Skigebieten wie folgt gedrosselt werden?

Fixe SB: 1m/s
KSB/EUB: 3 m/s
PB: 5m/s

Ich nicht!
Bin gespannt auf eure Antworten :D.
 
Ich habe absichtlich keinen Smiliey gemacht, wollte nur mal auf das Thema Selbstverantwortung usw. hinweisen :D
 
Mt. Cervino schrieb:
Um einmal einen anderen Denkansatz in das Thema reinzubringen und den Bezug zum Forum herzustellen.
Natürlich kann man auch mit langsameren Liftgeschwindigkeiten eine Menge Energie sparen. Wie viel das genau ist, hängt immer davon ab wer das Thema untersucht und die Studie erstellt und welche Parameter man wie gewichtet und belegt.
Also genau das Gleiche wie beim Tempolimit...
Wer ist also dafür dass die Geschwindigkeiten der Aufstiegsanlagen in den Skigebieten wie folgt gedrosselt werden?

Fixe SB: 1m/s
KSB/EUB: 3 m/s
PB: 5m/s

Ich nicht!
Bin gespannt auf eure Antworten :D.

Wie kommt man auf die Idee Äpfel mit Birnen zu vergleichen?
Spaß beiseite,

Wenn du mit deinem Auto statt 180 nur 120 fährst ist das immernoch 2/3 der ursprünglichen Geschwindigkeit.
Und du rechnest uns irgendwas mit teilweise weniger als der Hälfte der normalen Liftgeschwindigekeit vor.
Das wäre ja als würdest du statt 180 nur 90 fahren dürfen.

Und die 180 fährt man auch nur bis man hinter dem nächsten hängt der langsamer ist, deine Durchschnittsgeschwindigkeit würde sich somit von einem der konstant 120-130 fährt maximal um 10 kmh abweichen.
 
Mt. Cervino schrieb:
Um einmal einen anderen Denkansatz in das Thema reinzubringen und den Bezug zum Forum herzustellen.
Natürlich kann man auch mit langsameren Liftgeschwindigkeiten eine Menge Energie sparen. Wie viel das genau ist, hängt immer davon ab wer das Thema untersucht und die Studie erstellt und welche Parameter man wie gewichtet und belegt.
Also genau das Gleiche wie beim Tempolimit...

ich will dir nicht zu nahe treten, aber die Untersuchungen zum Tempolimit kommen leider alle zum selben Ergebnis, und unterscheiden sich nur darin, WIE groß die Einsparungen sind. Egal ob WWF oder ADAC ... da lässt sich beim besten Willen nicht mehr mit Interessen etc. argumentieren.

Mt. Cervino schrieb:
Wer ist also dafür dass die Geschwindigkeiten der Aufstiegsanlagen in den Skigebieten wie folgt gedrosselt werden?
Fixe SB: 1m/s
KSB/EUB: 3 m/s
PB: 5m/s

Kommt man sich nicht selber manchmal komisch vor, wenn man mit so daher geholten Vergleichen versucht irgend einen Zusammenhang herzustellen? Ist das wirklich dein Ernst, oder nur ein etwas mißglückter Stammtischwitz ??
 
phifue schrieb:
Mt. Cervino schrieb:
Um einmal einen anderen Denkansatz in das Thema reinzubringen und den Bezug zum Forum herzustellen.
Natürlich kann man auch mit langsameren Liftgeschwindigkeiten eine Menge Energie sparen. Wie viel das genau ist, hängt immer davon ab wer das Thema untersucht und die Studie erstellt und welche Parameter man wie gewichtet und belegt.
Also genau das Gleiche wie beim Tempolimit...
Wer ist also dafür dass die Geschwindigkeiten der Aufstiegsanlagen in den Skigebieten wie folgt gedrosselt werden?

Fixe SB: 1m/s
KSB/EUB: 3 m/s
PB: 5m/s

Ich nicht!
Bin gespannt auf eure Antworten :D.

Wie kommt man auf die Idee Äpfel mit Birnen zu vergleichen?
Spaß beiseite,

Wenn du mit deinem Auto statt 180 nur 120 fährst ist das immernoch 2/3 der ursprünglichen Geschwindigkeit.
Und du rechnest uns irgendwas mit teilweise weniger als der Hälfte der normalen Liftgeschwindigekeit vor.
Das wäre ja als würdest du statt 180 nur 90 fahren dürfen.

Und die 180 fährt man auch nur bis man hinter dem nächsten hängt der langsamer ist, deine Durchschnittsgeschwindigkeit würde sich somit von einem der konstant 120-130 fährt maximal um 10 kmh abweichen.
Vielleicht fährt er auch 240 statt 120...oder im Falle der PB 288 bzw. 336 bei der CLF.
 
Ich würde ja behaupten bei klassischen Umlaufbahnen lässt sich der Energiebedarf lediglich durch Reduktion der Beförderungskapazität erreichen da man bei Liftgeschwindigkeiten Luftwiderstände und dergleichen vernachlässigen kann. Die Reibungsverluste steigen hier linear mit der Liftgeschwindigkeit da im Wesentlichen nur Gleitreibungskomponenten als Verluste auftreten (der Rest ist Nutzenergie um den Skifahrer auf den Berg zu heben und die muss immer aufgebracht werden, eine solche Nutzenergiekomponente gibt es beim Autofahren gar nicht, am Ende hat man nur Abwärme). Für den einzelnen Fahrgast würde dies bedeuten bei doppelter Liftgeschwindigkeit hat man auch doppelte Reibungsverluste (und nicht die Vierfachen wie bei hohen Autobahngeschwindigkeiten) aber nur halbe Beförderungszeit. Einsparung wäre demnach kaum messbar. Lediglich wenn leere unbesetzte Fahrbetriebsmittel durch langsamere Liftgeschwindigkeit vermieden werden kann durch weniger aufgenommene Momentanleistung des Antriebs eine Einsparung erzielt werden. Bei mehr Andrang kann ohne schlechtes Gewissen die Liftgeschwindigkit erhöht werden damit auch jeder zu seinem Skivergnügen kommt, der Energieaufwand pro Fahrgast bleibt fast derselbe. Bei vollbesetztem Lift, wohlgemerkt. Von daher sehe ich da keinen sinnvollen Vergleich zum allseits diskutierten Tempolimit...
 
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