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Auto ...

Schon mal was von Fahrerwechsel gehört? Alle 200 - 300 km tauschen. Benötigt 1 - 2 Minuten und der bisherige Fahrer kann sich dann ca. 2 Stunden dösend erholen
 
...und das was man bekommt wird gar nicht genügend Wert geschätzt.
Auch bei mir ist es ähnlich. Erst jetzt, wieder mit Verbrenner unterwegs, merke ich wie blöde so ein Verbrenner-Antriebsstrang eigentlich ist.
Ein Verbrenner hat so eine dämliche Leistungscharakteristik das er Kupplung/Wandler und ein mehrgängiges Getriebe braucht um nur ansatzweise in einem Auto zu funktionieren :stupid:
Man hat sich halt nur dran gewöhnt...

Aber jeder Anfahr- und insb. jeder Anahltevorgang ist einfach nur blöde. Da wird geruckelt, gewackelt, die Beschleunigung bzw Verzögerung wechselt ständig. Von Komfort nix zu sehen, eher das unfreiwillige Kopfnicken der Mitfahrer...
Oder gestern wieder: Lücke auf der Nebenspur - schnell rüberflizzen. Äh -MOMENT- der Turbo muss noch Luft holen und erst dann - nein halt, das Getriebe muss erst sortiert werden, jetzt könnte ich und der Motor schreit schon mit 5000U/min - aber die Lücke ist schon längst wieder zu - das Auto macht einen Satz nach vorne und ich muss in die Eisen um dem Vordermann nicht draufzufahren.
Geradezu gefährlich ist so ein Verhalten, mit nem BEV hast Du gefühlt die Leistung schneller als Du das Gaspedal drücken kannst...
Und bist schon in der Lücke. Oder am Schleicher vorbei...

Und dieses Verhalten hat man andauernd und nicht nur die wenigen male bei einer Langstrecke...
 
gfm49 schrieb:
Schon mal was von Fahrerwechsel gehört? Alle 200 - 300 km tauschen. Benötigt 1 - 2 Minuten und der bisherige Fahrer kann sich dann ca. 2 Stunden dösend erholen

Hab ICH so noch nie erlebt. Reine Theorie:
Fahrerwechsel würde eher nur 20-30s dauern, je nachdem wieviel verstellt werden muss. ABER da muss dann Madame mal aufs Klo nach 3h, und/oder der Kumpel muss dringend eine Rauchen und im WLAN der Raststelle schnell noch Insta checken...
Und ich rede hier nicht von Familienfahrten :mrgreen:
 
ralleycorse schrieb:
Spezialwidde schrieb:
Mein Anspruch ist es 800 Kilometer mit Gepäck ohne langen Ladestop durchzufahren.

Ist ein so gerne genommenes Argument...
Aber wie oft machst Du das wirklich? Im Ernst?
Ich kaue das jetzt nicht nochmal durch, lies meine Beiträge ganz durch und kommentiere nicht bereits nach dem ersten Satz, dann wäre das geklärt. Das nervt echt, da wird man wieder so hingestellt wie es nie geschrieben wurde.
 
Spezialwidde schrieb:
ralleycorse schrieb:
Spezialwidde schrieb:
Mein Anspruch ist es 800 Kilometer mit Gepäck ohne langen Ladestop durchzufahren.

Ist ein so gerne genommenes Argument...
Aber wie oft machst Du das wirklich? Im Ernst?
Ich kaue das jetzt nicht nochmal durch, lies meine Beiträge ganz durch und kommentiere nicht bereits nach dem ersten Satz, dann wäre das geklärt.
Wobei du tatsächlich offen gelassen hast, ob du die Strecke in den Urlaub nur 1-2 x im Jahr zurücklegst oder jedes zweite Wochenende ;-)
 
GIFWilli59 schrieb:
Wobei du tatsächlich offen gelassen hast, ob du die Strecke in den Urlaub nur 1-2 x im Jahr zurücklegst oder jedes zweite Wochenende ;-)
Als ob ich mir ein E-Auto anschaffe und dann alle 2 Wochen einen Verbrenner mieten würde :rolleyes: Manche Sachen kann man vorraussetzen, dachte ich...
 
Es ist halt so. Die E Mobilitätsgegner werden immer ein Argument gegen die E Autos finden.
Dem ist sicherlich teilweise so, es ist aber auch so dass die Bedürfnisse von einem Teil der Kundschaft schlicht nicht erfüllt werden und dann geht man eben in eine andere Richtung. Vieles wäre relativ einfach erfüllbar, aber wenn es nicht kommt dann kommt es eben nicht, mehrt als darauf hinweisen dass man das so uns so braucht kann man nicht.

Also bitte alle 2-3h eine Pause von mind. 30min. Und voilà - das ist genau die Pause die es zum Laden braucht.
Alles tiptopund richtig bis auf das letzte Wort, das müsste in der aktuellen Situation leider immer noch "bräuchte" heissen. Zwischen Bern und der Verladestation Lötschberg gibt es nur eine Raststation und die hat gerade mal 3 Steckplätzen wo keiner über 22kw bringt, am einzigen offiziellen Parkplatz bis zur Verladestation gibt es gar nichts. Da kann man dann gleich hoffen dass oben am Grauholz eine der auch nur 6 CSS frei sind. Die 5 grossen Einkaufsläden Migros, Coop, Denner, Aldi und Lidl ( alle mit Mehrfachvertretung und weiteren Baumärkten ) bringen es bei uns im Talgrund alle zusammen auf gigantische 2 Steckplätze auf die ca. 1000 Parkplätze.

Sorry, das ist kein allgemeines bashing, aber als Fahrer wo absolut keine Heimlademöglichkeit hat ist man auf genügend mit mindestens 50kw ladende
Steckplätze angewiesen.

Dann noch zu dem mit dem älteren VW Polo im Val d'Herens. Die Karre ist zwar leicht, mit 55PS aber für dort hoffnungslos untermotorisiert und wird dementsprechend viel Sprit schlucken.
 
Mietautos sind nicht mehr so günstig wie früher...erst recht nicht in der Ferienzeit und fast nie mit 4x4x erhältlich.... wenn man mehr als 1x im Jahr wegfährt...das wäre hier im af doch normal da Skikrank, mein Tip:
Ein schöner geräumiger 4x4 Verbrenner-Youngtimer nimmt den Druck raus und ist am Ende, wenn gut gepflegt, oft günstiger...

Und die Beschleunigung wäre identisch:

https://m.mobile.de/auto-inserat/audi-rs6-5-0-tiptronic-quattro-avant-v10-biturbo-g%C3%BCtersloh/371427757.html?searchId=edd81af3-be7e-c84f-9248-c4547f425533&ref=srp&type=ad


:wink:
 
Der Ansatz kann funktionieren, aber nicht mit Audi V10 ohne jegliche Wartungsnachweise. Da braucht es was Haltbareres.
 
Theo schrieb:
Es ist halt so. Die E Mobilitätsgegner werden immer ein Argument gegen die E Autos finden.
Dem ist sicherlich teilweise so, es ist aber auch so dass die Bedürfnisse von einem Teil der Kundschaft schlicht nicht erfüllt werden und dann geht man eben in eine andere Richtung.

Das trifft es für mich vollkommen auf den Punkt. Einfaches Ding für mich. Ich habe eine Anforderung, die kann nicht erfüllt werden also muss was anderes her, zumindest für den begrenzten Zeitraum in dem die Anforderung besteht. Mich muss vom E-Auto jedenfalls keiner überzeugen, das Fahren ist das Geilste was es gibt in Punkto Komfort und Fahrverhalten. Wir haben ja einige in der Firmenflotte.
 
Theo schrieb:
Alles tiptopund richtig bis auf das letzte Wort, das müsste in der aktuellen Situation leider immer noch "bräuchte" heissen. Zwischen Bern und der Verladestation Lötschberg gibt es nur eine Raststation und die hat gerade mal 3 Steckplätzen wo keiner über 22kw bringt, am einzigen offiziellen Parkplatz bis zur Verladestation gibt es gar nichts. Da kann man dann gleich hoffen dass oben am Grauholz eine der auch nur 6 CSS frei sind. Die 5 grossen Einkaufsläden Migros, Coop, Denner, Aldi und Lidl ( alle mit Mehrfachvertretung und weiteren Baumärkten ) bringen es bei uns im Talgrund alle zusammen auf gigantische 2 Steckplätze auf die ca. 1000 Parkplätze.

Sorry, das ist kein allgemeines bashing, aber als Fahrer wo absolut keine Heimlademöglichkeit hat ist man auf genügend mit mindestens 50kw ladende
Steckplätze angewiesen.
Das ist in der Tat nicht sehr üppig. Allerdings ist es auch keine besonders lange Strecke (63 km), da trifft man dann von "Natur aus" weniger Ladepunkte an.

Theo schrieb:
Dann noch zu dem mit dem älteren VW Polo im Val d'Herens. Die Karre ist zwar leicht, mit 55PS aber für dort hoffnungslos untermotorisiert und wird dementsprechend viel Sprit schlucken.
Der kann dann öfter mal mit Nenndrehzahl betrieben werden. :D
 
Spezialwidde schrieb:
Theo schrieb:
Es ist halt so. Die E Mobilitätsgegner werden immer ein Argument gegen die E Autos finden.
Dem ist sicherlich teilweise so, es ist aber auch so dass die Bedürfnisse von einem Teil der Kundschaft schlicht nicht erfüllt werden und dann geht man eben in eine andere Richtung.

Das trifft es für mich vollkommen auf den Punkt. Einfaches Ding für mich. Ich habe eine Anforderung, die kann nicht erfüllt werden also muss was anderes her, zumindest für den begrenzten Zeitraum in dem die Anforderung besteht. Mich muss vom E-Auto jedenfalls keiner überzeugen, das Fahren ist das Geilste was es gibt in Punkto Komfort und Fahrverhalten. Wir haben ja einige in der Firmenflotte.

Und deswegen verzichtest du 363 Tage im Jahr privat auf den Komfort und das geile Fahrverhalten, weil du 2x im Jahr 30 Minuten länger in den Urlaub brauchst?
Kann ich nicht verstehen, aber sei's drum.
 
ralleycorse schrieb:
skifam schrieb:

Umfrage ist nicht repräsentativ.
Also ich mach mir das auch immer so wie ich es gerne höre :lol:

:juggle:


War auch nur für Dich gemacht.....

:wink:


Übrigens wer zur NDRfragt-Community gehört mag sich jeder denken... ganz sicher weniger die Verschwörer im Lande...


Alles auch ausgedacht:
https://amp.focus.de/auto/news/autoabsatz/einbruch-nach-foerder-stopp-das-elektroauto-ziel-der-ampel-stuerzt-gerade-in-sich-zusammen_id_199484706.html
 
flamesoldier schrieb:
Und deswegen verzichtest du 363 Tage im Jahr privat auf den Komfort und das geile Fahrverhalten, weil du 2x im Jahr 30 Minuten länger in den Urlaub brauchst?
Kann ich nicht verstehen, aber sei's drum.
Naja, Urlaub ist schließlich rar, da geht es um jede Minute... ;-)
Ist ja nicht wie an der Arbeit, wo man mal ne Viertelstunde mit den Kollegen schnacken kann... /s

Er würde ja nicht 363 Tage verzichten, sondern nur die 14 Tage im Urlaub, fürs Pendeln würde er sich ja ein Auto mit kleinerem Akku kaufen.
 
flamesoldier schrieb:
Und deswegen verzichtest du 363 Tage im Jahr privat auf den Komfort und das geile Fahrverhalten, weil du 2x im Jahr 30 Minuten länger in den Urlaub brauchst?
Kann ich nicht verstehen, aber sei's drum.

Genau andersrum. Ich schätze den Komfort und das geile Fahrverhalten 351 Tage im Jahr und verzichte 14 darauf um dann das Auto zu haben welches das macht was ich in diesen 14 Tagen haben will, daneben auch noch genug Platz für Ausrüstung und Gepäck für die ich mein Alltagsauto auch noch überdimensionieren müsste, das kann dann kleiner und kompakter sein. Mann, das kann doch nicht so schwer nachvollziehbar sein! Musst du ja auch nicht verstehen, jeder kanns doch so machen wie er will, nicht jeder versteht anderer Leute Bedürfnisse.
 
Der Markt reguliert sich gerade ein wenig...

Das Elektroauto-Ziel der Ampel stürzt gerade in sich zusammen

Die Experten gehen davon aus, dass der durch das Förder-Aus erwartete Einbruch im zweiten Halbjahr zumindest vorübergehend für ein Revival des Verbrenners sorgen könnte. Dies habe sich bei den Dienstwagen schon im ersten Halbjahr 2023 abgezeichnet: „Benziner legten um mehr als ein Drittel (plus 34 Prozent) auf 164.000 Pkw zu, Diesel-Neuzulassungen stiegen mehr als ein Fünftel (22 Prozent) auf 186.000 Pkw“, so die „Automobilwoche“.
...
Auto-Experte erwartet „Kippen des Verbrenner-Verbots“
https://www.focus.de/auto/news/autoabsatz/einbruch-nach-foerder-stopp-das-elektroauto-ziel-der-ampel-stuerzt-in-sich-zusammen_id_199484706.html


Der „Havanna-Effekt“ holt Deutschlands Auto-Giganten ein
https://www.focus.de/finanzen/boerse/aktien/siecht-unsere-schluesselindustrie-dahin-der-havanna-effekt-holt-deutschlands-auto-giganten-ein_id_199485422.html

Aber noch mal: Ich bin E-Auto Fan :). Für die Stadt und kurze Strecken ein tolles Konzept, für lange Strecken allerdings nur für Leute mit viel Zeit, viel Idealismus und Langmut.
 
Mt. Cervino schrieb:
Ich bin E-Auto Fan :). Für die Stadt und kurze Strecken ein tolles Konzept, für lange Strecken allerdings nur für Leute mit viel Zeit, viel Idealismus und Langmut.

Ich finde das Konzept Auto für Städte grundsätzlich schlecht. Unabhängig von der Motorisierung.

Je nach Definition von Langstrecke würde ich da BEV nicht pauschal nur für Idealisten tauglich sehen. Es kommt aufs BEV an. Selbst in der SR Version kommt man mit einem Model 3 zügig vorwärts. Mit einem Dacia Spring möchte ich hingegen nicht hunderte Kilometer Autobahn fahren.
 
So ginge es schon:
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