• Willkommen im neuen Alpinforum!

    Das Alpinforum ist erfolgreich auf die neue Forensoftware XenForo umgezogen. Benutzerkonten und Foreninhalte wurden übernommen, sodass ihr euch wie gewohnt anmelden könnt.

    Schaut euch gerne um und probiert die neuen Funktionen aus. Solltet ihr Fehler oder Unstimmigkeiten entdecken, meldet sie bitte im entsprechenden Thema.

    Alle Informationen zur Migration und zum neuen Forum findet ihr hier:

    Zur ausführlichen Ankündigung

    Viel Spaß im neuen Alpinforum!

    Euer Alpinforum-Team

Auto ...

skifam schrieb:
Eins wird immer vergessen...
Die Einnahmen aus dem Verkauf von Diesel und Benzin gehen zum Großteil ins Steuersäckel....
Was meint Ihr alle? Was macht der Staat wohl, wenn diese Einnahmen aufgrund der Elektromobilität sinken oder irgendwann für das Klima auf 0 angekommen sind?

Richtig!
Wir müssen pro km mindestens genausoviel Steuern einzahlen wie bisher auf Benzin/Diesel...
D.h. es wird egal ob Strom oder eFuel.... TEUER

Ich empfehle schon jetzt für die Skiausflüge anzusparen.... :wink:

PS: fahrt mit Euren Kindern und Enkelkindern jetzt soviel wie möglich Ski ....
Wer weiss ob die das, aus mehreren u.a. o.g. Gründen, irgendwann noch bezahlen können...
Ja, das sind Gedanken die ich mir schon seit längerem mache, nur wird die Besteuerung von Strom fürs Auto als direkter Ersatz für die Mineralölsteuer ungleich komplexer.
Wenn ich heute Heizöl in meinen Diesel kippe, dann begehe ich Steuerhinterziehung und der ist klar nachweisbar (Farbe und chemische Analyse)
Wenn man in Zukunft Strom für Fahrzeuge besteuert um 'die ungerechte Subventionierung abzubauen' wie es dann im PolitikDeutsch so schön heißen wird, begehe ich dann auch Steuerhinterziehung wenn ich an der 230V Dose lade? Wallbox wäre ja noch irgendwie regelbar aber die normale Steckdose. Und dem Strom im Akku sieht man nicht an woher er kommt.
Wird also nur über die KFZ Steuer gehen.
 
valdebagnes schrieb:
skifam schrieb:
Eins wird immer vergessen...
Die Einnahmen aus dem Verkauf von Diesel und Benzin gehen zum Großteil ins Steuersäckel....
Was meint Ihr alle? Was macht der Staat wohl, wenn diese Einnahmen aufgrund der Elektromobilität sinken oder irgendwann für das Klima auf 0 angekommen sind?

Richtig!
Wir müssen pro km mindestens genausoviel Steuern einzahlen wie bisher auf Benzin/Diesel...
D.h. es wird egal ob Strom oder eFuel.... TEUER

Ich empfehle schon jetzt für die Skiausflüge anzusparen.... :wink:

PS: fahrt mit Euren Kindern und Enkelkindern jetzt soviel wie möglich Ski ....
Wer weiss ob die das, aus mehreren u.a. o.g. Gründen, irgendwann noch bezahlen können...

Wenn ich heute Heizöl in meinen Diesel kippe, dann begehe ich Steuerhinterziehung und der ist klar nachweisbar (Farbe und chemische Analyse)
Stimmt.
Nur wieviel Fälle davon gab es i den letzten 10 Jahren wo das geprüft worden wäre...


Hab er das Problem mit 2 x20L Dieselkanister nagelneu 1x mt Diesel im März 2022 befüllt.... verträgt das mein MB 250d von 2017 oder nicht.... dwr Biodieselanteil ist so hoch das er eigentlich nach 6 bis 12 Monaten verworfen werden müsste....
 
valdebagnes schrieb:
Wallbox wäre ja noch irgendwie regelbar aber die normale Steckdose. Und dem Strom im Akku sieht man nicht an woher er kommt. Wird also nur über die KFZ Steuer gehen.
Sehe ich genauso weil ja auch die Möglichkeit bestünde z. B. eine größere Eigenheimdachfläche zu splitten und einen Teil gar nicht an das Hausnetz anzukoppeln sondern damit völlig autark Verbraucher zu versorgen. Machte auch insoferne Sinn weil man dann zumindest untertags auch Strom zur Verfügung hätte falls es mal nen Blackout gäbe.
 
Schöne Idee. Geht real immernoch nicht... ( erneute Auskunft vom Fachbetrieb gestern)

und
sie werden es koste es was es wolle verhindern....
wo kommen wir den hin wenn Hans sich 6 Monate selbst versorgt und dem Energieversorger den Mittelfinger zeigt.
Alles läuft nur wenn man das Hänschen weiter melken kann.
 
skifam schrieb:
Schöne Idee. Geht real immernoch nicht... ( erneute Auskunft vom Fachbetrieb gestern)
Technisch sehr wohl aber wird durch die Vorschriftenlage verhindert. Es läuft im Moment eine Diskussion weil ein Wechselrichtertyp zu Balkonkraftwerken geliefert wurde, bei dem genau jenes Trennrelais fehlt und dessen Platinenplatz gebrückt ist welches nur dann erzeugten Strom an den Anschlußstecker durchleitet, wenn eine hausnetzseitige Spannung anliegt. Wär also ne Direktnutzung wollte müsst sich ganz schnell nach einer Anlage umsehen bevor dieser Wechselrichtertyp behördlicherseits vom Markt genommen wird oder Videos gucken wo der Fehler beschrieben wird um zu wissen welches Relais gebrückt werden muß.

Allerdings dient die Vorschrift "noch" nur dem Konsumentenschutz weil so die offenen Steckerpole Strom führen können.

 
skifam schrieb:
Schöne Idee. Geht real immernoch nicht... ( erneute Auskunft vom Fachbetrieb gestern)

Vielleicht mal einen anderen Fachbetrieb befragen. Es geht mMn schon - es muss nur gewährleistet sein, dass der Solarstrom im Falle eines Ausfall des öffentlichen Netzes nicht eingespeist wird. Dies kann durch eine Netztrenneinrichtung geschehen. Z.B. für den Fronius Symo Gen24 Plus gibt eine Notstromvariante (eine spezielle Steckdose die bei Stromausfall versorgt wird) und auch eine Ersatzstromvariante mit einer Umschaltbox. In der Regel sind die Kosten für die Netztrenneinrichtung aber zu hoch als das es sich für den Privathaushalt lohnt. Noch ist die Netzstabilität ja ziemlich hoch.
 
Wooly schrieb:
icedtea schrieb:
Schon wieder der Verweis auf China; glaubt Ihr eigentlich alles, was die dortige KP so absondert?

Ich glaube was mir Kollegen erzählen die öfter in China sind ... die sind nicht nur von der E-Auto Dichte beeindruckt, sondern auch von den immer besser werdenden öffentlichen Verkehrsmitteln. Und wenn die Asiaten keine Autos für den europäischen Markt bauen würden, warum überholen sie auch gerade hier VW & Co ... mal ein paar Testberichte lesen, oder mal selber einen fahren hilft ... genau die Überheblichkeit hat schon viel Unheil angerichtet ..

Das China technologisch was drauf hat stelle ich nicht in Frage. Aber hast du mit China schon mal geschäftlich zu tun gehabt? Das ist sehr speziell und am Ende zählt nur, was die KP will; ob das Sinn macht oder nicht. Und auch ich kenne Leute, die in China vor Ort sind; die zeichnen ein deutliches Bild, welches nicht unbedingt der dortigen Staatspropaganda entspricht 🤷‍♂️

Gesunde Skepsis schadet da nicht; das hat nichts mit Überheblichkeit zu tun.
 
Wooly schrieb:
judyclt schrieb:
Doch, aktuell fast nur deshalb. Ende der E Kaufförderung bei gewerblichen Zulassungen und damit dem Großteil der VW BEV. Sieht man schon daran, dass letzten Monat mehr BEV als Benziner oder Diesel zugelassen wurden. Also kegelt man die Mitarbeiter nun raus, weil die BEV Neuzulassungen einbrechen werden.

Euch ist aber schon aufgefallen, das der Automarkt ein globaler ist ... China und die meisten asiatischen Staaten sind stark auf dem Weg zur Elektromobilität ... nur kaufen die ihre eigenen Autos oder Teslas ... ich sage überhaupt nicht, das der Zug komplett abgefahren ist, aber die deutschen Autobauer werden sich noch sehr strecken müssen, um aufzuschließen, wenn das überhaupt noch möglich ist. Vielleicht sollten wir uns darauf einstellen, das nach der Kohle auch die PKW´s gehen ... man muss halt andere Wege als Exportnation gehen, wenn man die Entwicklungen in seinem Kernmarkt einfach zu massiv verschlafen hat ...

Nicht alles glauben was der ZK der SED von sich gibt.

https://www.merkur.de/wirtschaft/ne...len-byd-tesla-china-elektroauto-92348464.html
 
Das auf sen Fotos sind charsharer Autos...

Die sind wie auch die vielen Fahrad und eRollerfirmen insolvent....

Wir hatten hier schon einen link hier zu einer Reportage eines Briten der vor Ort war...
Such mal ein bisschen....


Im übrigen Teile ich jedoch Deine Meinung zum mit grüner Farbe angestrichen ZK.... :wink:
 
Mt. Cervino schrieb:
Die Stückzahlen und dadurch der niedrigere Preis wird die Chinesen auch in Europa erfolgreich werden lassen.
Qualitativ, technisch und sicherheitstechnisch etc. haben sie schon voll aufgeschlossen...

Ehrlich gesagt finde ich die chinesischen Autos gar nicht so günstig bei uns. Sie liegen zwar in vielen Bereichen technisch auf Augenhöhe mit der Konkurrenz, aber das gesamte PLV ist zumindest derzeit aus meiner Sicht kein Gamechanger.
 
Fahrwerk, Fahrsicherheit und Motorebeffizienz ist keineswegs auf Augenhöhe.
Bei der Effizienz ist Tesla deutlich über uns nur BMW steckt sich da zur Zeit

Die Preise sind längst nicht so günstig wie damals beim Markteinstieg der Südkoreaner in den 90igern und den Japanern in den 70igern und 80igern.


Die meisten KfZ in D gehen neu als Firmenwagen also gewerbliche Zulassungen raus.
Sprich hier kommt aus auf die Leasingrabatte an....
Da sind die Chinesen noch unbeleckt.....
Tesla lernt hier gerade schnell....
 
Fahrwerk kann ich mangels Fahrten im Grenzbereich nicht wirklich beurteilen, aber es hakt sicher noch an einigen Stellen. Vor allem die Assistenz hat mich bislang stets genervt.
Bei der Effizienz macht niemand Tesla was vor. Beim PLV auch sonst nicht.
 
Es köchelt...
In der SPD sie denken über Entwürfe noch ....
https://www.golem.de/news/elektroauto-foerderung-spd-abgeordnete-planen-reform-der-dienstwagenbesteuerung-2309-177705.amp.html
und vielleicht hilft auch beten dass sie den Steuersatz für alle nicht BEV nicht noch erhöhen
(obwohl das typisch für deren ideologische Betonblase Steuern immer nur zu erhöhen wäre),
sondern die Berechnungsgrundlage für e-Autos weiter absenken
( also statt 0,25 besser 0,1 ) und das Limit bis 60.000 Euro Bruttolistenpreis, (ab da gilt 0,5%) einfach ganz zu streichen....

Das wäre viel mehr Förderung durch Steuern die steuern, statt mit absurd sozialistischen Kaufprämien.

Und bringt am Ende bis 2030 viel mehr gebrauchte Firmenwagen zu den Gebrauchtkäufern als bisher.

Nur mit Steuererhöhungen kann man das Klima doch nicht retten....
 
Ich denke es wäre bei der gesamten Energiewendediskussion mal höchst an der Zeit den Verbrauchern mitzuteilen wie sich die Energiepreise gestaffelt nach Jahren und Energieart bedingt durch die Co2 - Abgabe so konkret wie möglich entwickeln werden. Wenn man dann sähe, daß sich beispielsweise die Preise für Treibstoffe und Heizöl bis 2030 mehr als verdoppeln würden, wäre das sicher ein zusätzlich wirkungsvoller Ansatz zur Überlegung ob man nicht doch besser zu einem Elektroauto greift.
Solange man die Bevölkerung aber völlig im Dunklen tappen lässt was da kostenbezogen realistisch auf sie zukommen wird, kann niemand konkret planen und eine praktikable Wirtschaftlichkeitsrechnung erstellen.
 
1,5% wären hart. Die 0,25% für BEV klingen zwar nett, aber ehrlich gesagt gibt der Markt in dem Bereich auch nicht viel her.
 
Gab es doch schonmal - Stichwort Citroen 2CV. Hatte einen geschweißten geschlossenen Rundrohrrahmen aus Stahl und mit vier Leuten konnte man nach dem Lösen einiger Schrauben und Kabelverbindungen die ganze Hütte runterheben. Zugänglichkeit für Reparaturen und Rostvorsorge an der Karosserie einfach nur genial.
Das hätte schon seit Jahrzehnten vorgeschrieben werden müssen aber zusätzlich mit genormten vorgegebenen Aufnahmen für möglichst viele Standardbauteile,
damit man beispielsweise einen defekten Wischermotor durch einen eines Fremdfabrikates vom Schrottplatz ersetzen könnte und nicht die Ressourcen für einen neuen verbraucht.
 
Das Gegenteil ist damals passiert. Und dann die ewige Diskussion mit Reparaturklausel, Designschutz oder das Theater mit der Kopplung von werksseitigen Garantien an Inspektionen. Schlussendlich geht's wie so oft ums Geld und da ist ein ewig lange haltbares Auto nicht erwünscht.
 
Völlig richtig nur hat man bis vor kurzem nicht realisieren wollen das die Ressourcen trotz aller Beteuerungen das dies Unsinn sei, nie gewachsen sind und deren Verbrauch aufgrund der stetig wachsenden Bevölkerungszahl schon längst hätte eingeschränkt werden müssen. Und das finge bei jedem Einzelnen von uns an der sich überlegen sollte, ob man beispielsweise etwas das noch klaglos funktioniert nur deshalb austauscht weil man sich daran sattgesehen hat oder beim Umfeld Eindruck schinden will... :rolleyes:
 
Zurück
Oben