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Auto ...

Ein hoch auf die modernen Assistenzsysteme in Autos.
Direkt bei mir am Ortsausgang haben wir eine kleinere Landstraße mit ca. 3,5m Straßenbreite und durchgezogener Linie links und rechts. Angrenzend an den Asphalt sind links und rechts noch ca. 50cm Betonbankett das bei Gegenverkehr regelmäßig befahren wird und auch dafür gedacht ist.

Im Normalfall kann man auf dieser Straße entspannt mit 70km/h oder sogar schneller fahren, bei Gegenverkehr ohne große Lenkbewegung auf den Beton ausweichen und anschließend wieder auf den Asphalt zurück steuern.

Blöd nur wenn der Spurhalteassistent die 3,5m breite Straße als eine Fahrspur erkennt und einen in die Mitte der Fahrbahn lenken will und man sich bei Gegenverkehr an zwei Autos den Spiegel abfährt. Ist einem Kollegen kürzlich so passiert weil ihn der Assistent nicht gleich hat nach rechts ausweichen lassen, bzw. er stärker am Lenkrad eingreifen hätte müssen als man es normal auf dieser Straße machen würde.

Klar ist letztlich trotzdem der Fahrer schuld, ich frage mich da trotzdem warum es solche unnützen Systeme die einen eher am Fahren hindern wirklich braucht. Ich bin selbst schon ein paar mal mit Autos mit Spurhalteassistent unterwegs gewesen, ist das erste was ich gleich deaktiviere. Grade auf der Autobahn ein Unding, der hat mir schon so oft bei einem normalen Spurwechsel zum Überholen reingepfuscht. In meinen Augen eher eine Gefahr als eine Sicherheitsfunktion.
 
Es ist inzwischen teilweise Pflicht aber eben nicht ausgereift. Bei aktueller VW Flotte hat z..B der travel Assist noch viel gefährlichere Probleme auf freier Autobahn ( unbegrenzt) erkennt er auf einmal 50kmh und bremst ab!?!
Das kann tödlich enden wenn Albefr & Co angebrettert kommen.
Wenn dort mal eine Baustelle gewesen wäre kann ich mir die Ursache erklären... war sie aber nie...
Komisch, unausgereift und gefährlich.

Schuld ist immer der Fahrer ..also entweder immer travelassist aus oder immer jede Sekunde die Assistenzsysteme kontrollieren und sofort handeln können....absurd aber real
 
Ausschalten. Mich nervt es abgesehen von freien Autobahnen bei guten Sichtverhältnissen.
 
Das mit dem plötzlichen 50er kann entweder wegen einer unmittelbar neben der Autobahn verlaufenden Landstrasse mit dem Schild oder einem Kleber auf einem Lastwagenanhänger sein... oder etwas ganz anderem?
 
Wurzelsepp schrieb:
Das mit dem plötzlichen 50er kann entweder wegen einer unmittelbar neben der Autobahn verlaufenden Landstrasse mit dem Schild oder einem Kleber auf einem Lastwagenanhänger sein... oder etwas ganz anderem?
Was es auch manchmal gibt, sind unsauber beschilderte, räumlich getrennte Parallelfahrbahnen an Autobahnkreuzen. Z. B. am Hermsdorfer Kreuz (D).
 
Wurzelsepp schrieb:
Das mit dem plötzlichen 50er kann entweder wegen einer unmittelbar neben der Autobahn verlaufenden Landstrasse mit dem Schild oder einem Kleber auf einem Lastwagenanhänger sein... oder etwas ganz anderem?

Alles ausgeschlossen..... "da jibtet nua kiefan"
Und 24 Monate jeden Montag früh der gleiche LKW...
So ist das mit den Softwareuntiefen..... ich denke das Kartenmazterial ist.... an anderer Stelle auch, aber das ist mein Spitzenreiter....
 
GIFWilli59 schrieb:
Wurzelsepp schrieb:
Das mit dem plötzlichen 50er kann entweder wegen einer unmittelbar neben der Autobahn verlaufenden Landstrasse mit dem Schild oder einem Kleber auf einem Lastwagenanhänger sein... oder etwas ganz anderem?
Was es auch manchmal gibt, sind unsauber beschilderte, räumlich getrennte Parallelfahrbahnen an Autobahnkreuzen. Z. B. am Hermsdorfer Kreuz (D).

Das gibt es häufig, bei eigentlich allen Geschwindkögkeitlimiterkennungssystemen.. neben dem Hermsdorfer Kreuz NordSüd und SüdNord auch hier...
https://maps.app.goo.gl/45tTKYstorn6fH7f8
 
Julian96 schrieb:
Klar ist letztlich trotzdem der Fahrer schuld, ich frage mich da trotzdem warum es solche unnützen Systeme die einen eher am Fahren hindern wirklich braucht. Ich bin selbst schon ein paar mal mit Autos mit Spurhalteassistent unterwegs gewesen, ist das erste was ich gleich deaktiviere. Grade auf der Autobahn ein Unding, der hat mir schon so oft bei einem normalen Spurwechsel zum Überholen reingepfuscht. In meinen Augen eher eine Gefahr als eine Sicherheitsfunktion.
Die Geschichte ist halt bereits auf dem Markt aber noch nicht ausreichend fehlerbereinigt und zu störanfällig. Das Auto meines Vaters hat das ganze Gedöns, meins zum Glück noch nicht. Auf der Autobahn stört mich das jetzt weniger, wenn man den Blinker bei den Spurwechseln korrekt bedient pfuscht einem das System gar nicht dazwischen. Allerdings hatte ich einen Beinaheunfall als das System der Meinung war den Bremsassistenten anwerfen zu müssen. Keine Ahnung warum, vielleicht ist irgendwas vor den Sensor geflogen. Das bedeutete eine Vollbremsung aus Tempo 130, natürlich ist mir den Hintermann fast reingerauscht. Seit dem Beinaheherzinfarkt schalte ich das Zeug auch immer aus.
 
Mein aktueller A 6 hat Gott sei Dank am Lenkstockhebel einen Knopf. Da kann man das SpurhalteSystem einfach ausschalten. Das läuft beim Einsteigen genau so Automatisch wie das Angurten. Und im Hauptmenü kann man das restliche Sicherheitsgedöns das im Hintergrund so abläuft noch auf Minimum stellen, dann geht das schon.
Jetzt kommt ja nächste Woche der neue Ionic 5. Bin schon gespannt wie beschissen dann dort die Systeme funktionieren.
 
Dass einzelne Fahrerassistenzsysteme häufig abgeschaltet werden, ahnten bereits die Erschaffer der EU-Direktive, welche die wachsende Zahl an Assistenzsystemen vorschrieb. Daher müssen diese bei jedem Fahrtantritt "Defaultmässig" auf "Eingeschaltet" sein.
Dass diese Systeme aufgrund von Untauglichkeit oder gar Gefahr häufig dennoch bereits bei Fahrtantritt ausgeschaltet werden, hat auch die EU entdeckt.
Daher gilt seit Juli 2022 die Vorschrift, dass das Abschalten nicht mehr über eine einzelne Handlung (Button, Hebel...) bequem vonstattengehen darf, sondern jedes Mal extra auch noch bestätigt werden muss (Zwei-Schritte Prinzip). Damit fallen die bequemen Abschaltungen per Hebel weg, bzw. es muss anderswo nochmals gedrückt werden. Mittelfristig wandert das Ganze wohl in den Touch-Bildschirm.

Industriepolitisch sollen Assistenzsysteme primär die Industrie selbst assistieren, damit diese Schritt für Schritt hin zum automatisierten Fahren gelangen kann, und entlang des langen Entwicklungspfades einhergehende Unzulänglichkeiten, Risiken und Kosten auf Kunden abwälzt, bzw. diese als selbst bezahlende Versuchskaninchen einsetzen darf. Idee ist wohl, dass erst ien massiver Einsatz dazu führt, dass die Systeme sukzessive brauchbar werden.
Diese Politik der Brechstange ist gewissermaßen auch Wahlwerbung für AFD und co., wenn die das nur checken würden.

Der Bumerang kann für die Autoindustrie jedoch nach hinten losgehen. Denn insbesondere Kleinwagen erscheinen durch die Überausstattung an Sensoren und Aktuatoren überaus teuer: Sie müssen den gleichen Featureset enthalten, wie große Karossen. Gleiches gilt für gewerbliche Fahrzeuge, zB. Caddy.
Und nein, das wird nicht automatisch durch "Fortschritt" mit der Zeit substantiell "billiger". Assistenzsysteme bedeuten richtig viel Aufwand in Herstellung, Einbau und auch bald auch vorgeschriebener (nicht trivialer) Prüfung.

Somit sind einbrechende Verkaufszahlen inbes. bei Kleinwagen eine Frage der Zeit....
Es wäre interessant, wie sich hier Preise für gebrauchte Fahrzeuge ohne den zahlreichen neuen obligatorischen Systemen gegenüber neueren Modellen der gleichen Serie verhalten, in ein - zwei Jahren....
 
Einbrechende Verkaufszahlen bei Kleinwagen sind eine Frage der Zeit?

Die meisten sind doch schon genau aus den von dir genannten Gründen komplett aus der Produktpalette geflogen. Es gibt kaum mehr klein, geschweige denn Kleinstwägen. Insbesondere in Anbetracht von mehr Nachhaltigkeit etc. absoluter Irrsinn.

Der Dacia Sandero hat sich im Preis seit seiner Einführung verdoppelt. Wer kauft da noch nen Dacia wenn er für kaum Aufpreis auch einen deutlich wertigeren Hyundai i10 oder i20 oder vergleichbare bekommen kann?

Diese Entwicklung und auch der SUV Trend ist in meinen Augen zum großen Teil der Politik mit ihren vorgeschriebenen Assistenten geschuldet von denen die meisten doch eh nichts bis kaum was bringen. Ohne all das Zeug würde der Kleinwagen heute immernoch für unter 10.000€ zu haben sein und wäre im Vergleich zu anderen Autos viel attraktiver. Wenn ich für die doppelte Motorleistung aber nur 20% Aufpreis zahle weil heute 80% der Autokosten nicht vom Motor sondern vom ganzen Spielzeug kommt, ist es klar dass die meisten zum größeren uns leistungsstärkeren Auto tendieren.
 
markus schrieb:
Mein aktueller A 6 hat Gott sei Dank am Lenkstockhebel einen Knopf. Da kann man das SpurhalteSystem einfach ausschalten. Das läuft beim Einsteigen genau so Automatisch wie das Angurten. Und im Hauptmenü kann man das restliche Sicherheitsgedöns das im Hintergrund so abläuft noch auf Minimum stellen, dann geht das schon.
Jetzt kommt ja nächste Woche der neue Ionic 5. Bin schon gespannt wie beschissen dann dort die Systeme funktionieren.

Ich finde die da , seit 4 Wochen, weniger besch...


Übrigens die Stimmenmehrheit der EU Länder scheint sich bei der EU 7 durchgesetzt zu haben...
Was Herrn Giegold natürlich ärgert.... was macht der eigentlich in diesem Ministerium???
 
markus schrieb:
Mein aktueller A 6 hat Gott sei Dank am Lenkstockhebel einen Knopf. Da kann man das SpurhalteSystem einfach ausschalten. Das läuft beim Einsteigen genau so Automatisch wie das Angurten. Und im Hauptmenü kann man das restliche Sicherheitsgedöns das im Hintergrund so abläuft noch auf Minimum stellen, dann geht das schon.
Jetzt kommt ja nächste Woche der neue Ionic 5. Bin schon gespannt wie beschissen dann dort die Systeme funktionieren.

Sei froh, dass du den Knopf hast. Die ersten A6 des aktuellen Modells hatten den noch nicht. Ich musste immer unten auf dem Touchfeld bei der Klima rumpatschen, um den blöden Assistenten zu deaktivieren.
Im Nachfolger Passat GTE nervt das Spurhalteteil exakt genauso. Nächstes Jahr verschwindet die Konzernkacke. Nicht nur, aber u.a. auch wegen der Software/Assistenten.
 
judyclt schrieb:
markus schrieb:
Mein aktueller A 6 hat Gott sei Dank am Lenkstockhebel einen Knopf. Da kann man das SpurhalteSystem einfach ausschalten. Das läuft beim Einsteigen genau so Automatisch wie das Angurten. Und im Hauptmenü kann man das restliche Sicherheitsgedöns das im Hintergrund so abläuft noch auf Minimum stellen, dann geht das schon.
Jetzt kommt ja nächste Woche der neue Ionic 5. Bin schon gespannt wie beschissen dann dort die Systeme funktionieren.



Sei froh, dass du den Knopf hast. Die ersten A6 des aktuellen Modells hatten den noch nicht. Ich musste immer unten auf dem Touchfeld bei der Klima rumpatschen, um den blöden Assistenten zu deaktivieren.
Im Nachfolger Passat GTE nervt das Spurhalteteil exakt genauso. Nächstes Jahr verschwindet die Konzernkacke. Nicht nur, aber u.a. auch wegen der Software/Assistenten.

Fand die Spurhaltung im Superb besser weil nicht so eckig als im Enyaq BJ 2021
Der Ioniq 5 BJ 2022 ist nochmals besser in der Spurhaltung wie der Skoda Superb BJ 2018
 
Mit ACC fahren tut's auf leerer Straße ja noch halbwegs im VW-Konzern, aber "freies Fahren" mit dem Spurwarner nervt einfach nur.
 
Wegen all dieser nervigen und teils gefährlichen Assistenzsystemen habe ich, wenn möglich bei meinen letzten zwei Neuwagen immer nur das kleinste Assipaket geordert.
Beim Superb z. B. nur den adaptiven Abstandstempomat in mit Verbindung Schildererkennung sowie den Fernlichtassistent in Verbindung mit Matirix LED Scheinwerfern.
Der Abstandstempomat funktioniert gut bis auf 2 Ankervollbremsungen auf der Autobahn in den letzten 70k km. Allerdings benutze ich ihn auch selten, meist nur in der Schweiz oder Österreich wo man tempomäßig eher vorsichtig sein muss, und in Ländern mit Geschwindigkeitsbegrenzung wie Frankreich auf längeren Strecken.
Das Matrix LED mit Fernlichtassistent ist wirklich ein Sicherheitsgewinn und funktioniert ausgezeichnet. Nachts außerorts permanent vollaufgeblendet zu fahren ohne dabei den Gegenverkehr zu blenden will ich nicht mehr missen.

Kris schrieb:
Der Bumerang kann für die Autoindustrie jedoch nach hinten losgehen. Denn insbesondere Kleinwagen erscheinen durch die Überausstattung an Sensoren und Aktuatoren überaus teuer: Sie müssen den gleichen Featureset enthalten, wie große Karossen. Gleiches gilt für gewerbliche Fahrzeuge, zB. Caddy.
Und nein, das wird nicht automatisch durch "Fortschritt" mit der Zeit substantiell "billiger". Assistenzsysteme bedeuten richtig viel Aufwand in Herstellung, Einbau und auch bald auch vorgeschriebener (nicht trivialer) Prüfung.

Somit sind einbrechende Verkaufszahlen inbes. bei Kleinwagen eine Frage der Zeit....
Es wäre interessant, wie sich hier Preise für gebrauchte Fahrzeuge ohne den zahlreichen neuen obligatorischen Systemen gegenüber neueren Modellen der gleichen Serie verhalten, in ein - zwei Jahren....
Der zweite Killer, der Kleinwagen neben den Assistenzsystemen stark verteuert und diese Autos damit unverkäuflich macht, ist Euro 7.
Ein mega Aufwand für die Industrie und sehr hohe zusätzliche Kosten um eine minimale Emissionsreduzierung im Vergleich zu Euro 6 zu erreichen.
 
Aber schon die bisher vorgesehene Variante der Euro 7 Norm ist eine massive Verschärfung gegenüber der Euro 6 Norm und verursacht erheblich höhere Kosten als bisher (Euro 6) in der Abgasnachbehandlung etc. um die Grenzwerte zu erreichen.
Nicht umsonst sind schon viele Kleinwagen aus dem Programm genommen worden oder werden keine Nachfolger mehr bekommen (VW Up, Ford Fiesta, Smart fortwo, Audi A1, Fiat Panda etc.).
Gerade diese Autos in der Preisrange zwischen 10k und 20k würden eigentlich viele Abnehmer finden, zumal es im E-Auto Bereich in dieser Klasse nichts gibt und auch in naher Zukunft nichts geben wird.
 
Weniger absurd , heisst schon absurd aber eben weniger.... :wink:
 
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