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Umgekehrt, nicht der Motor ist einschubbereit sondern die Welle. Normal sind 2 Motoren im Einsatz. Bei einem Schaden kann die Kardanwelle abgekoppelt, der Motor zur Seite und die Welle eingeschoben werden. So kann man mit einem Motor weiter fahren. Hat aber nur noch die halte Leistung was zu berücksichtigen ist im Betrieb. Daher ist auch die Platte mit welcher der Motor verschoben wird elektrisch überwachtLagorce schrieb:Reservemotor quasi "einschubbereit" ist eine interessante jedoch seltene Ausführung. Ist dies ein Einzelfall?
Für diese Bahn sicher die Beste Lösung.Lagorce schrieb:Wusste gar nicht, dass es so grosse Windenbahnen gibt, Seil auftrommeln ist nicht so ideal und zudem sind die Sicherheitsfaktoren grösser als für umlaufende Seile. Ist die Trommel mit einer Kontrollrolle zur Überwachung von Fehlwicklungen versehen?
Bis vor 10 Jahren waren LW bei Seilbahnantrieben über 1000kW stand der Technik. Plus Minus alle 20 Jahren ist sowieso ein Rehab fällig, dann wird man vermutlich die WL durch AC Drive ersetzten vorerst sehe ich persönlich aber keinen Anlass diese Geräte durch teure DCS zu ersetzten.Lagorce schrieb:Wusste gar nicht, dass noch soviele WL (Ward Leonard) im Einsatz sind. Andernseits kann man sich fragen, ob es sich lohnt, ein WL Satz durch einen Stromrichter zu ersetzen, dies im Vgl. zu einer Umrüstung auf AC (siehe ebenfalls weiter oben in diesem Topic).
Der vordere Motor besitzt einen ¨üfter allerdings 90° zur Seite abgewinkelt da man den Motor mit Lüfter gegen oben nicht mehr Seitlich verschieben konnte. Der Träger der Dachkonstruktion ist im Weg. Codierer ist nicht nötig da alle Motoren zwei integrierten Drehgeber besitzen. Auch der hintere besitzt keinen. Diese befinden sich im Gehäuse.Lagorce schrieb:Bei der 6KSB mit 2x500 kW ist mir etwas unklar: Hat der vordere Motor wegen der durchegehenden Welle keine Zwanglüftung (normalerweise üblich bei FU Betrieb bei Seilbahnen)? Ferner kann bei 2. Wellenende kein Codierer mehr montiert werden.
War wohl der Platz im Tal Ausschlaggebend, genau weis ich es allerdings nicht. Sicher konnte man damit 50% Seil einsparen.Lagorce schrieb:Aus welchem Grunde wurde Grütschalp als Windenbahn ausgeführt? Die meisten einspurigen PB haben einen Scheibenantrieb.
Schon nur die ganze Zugseilspannung die damit entfällt. Keine Spanngewichte, Spannschächte usw. Tragseile sind fix abgespannt.Lagorce schrieb:Ob man beim Seil viel spart weiss ich nicht, da eben für Winden höhere Sicherhetsfaktoren für das Seil gelten, zudem ist eine mehrlagige Aufwicklung des Seiles auch nicht so optimal für die Lebensdauer des Seiles.
Nachteilig ist ebenfalls das wicklungslageabhängige Antriebsdrehmoment, in diesem Fall jedoch nicht so kritisch, da nur wenige Lagen auf grossem Trommeldurchmesser gewickelt werden.
Führt man das Zugeseil oberhalb (ggf. mittels "Zugseilrückführungstragseil" wie bei der 200+1 PB Vanoise Express) oder zwischen den beiden Tragseile zurück, werden vermutlich die Stationen kaum breiter.
Laut Pultbeschriftung (siehe RM Bildbericht über die Bahn) sind 3 Notstromaggregate a je 450 [kVA] installiert. Deren Synchrongeneratoren werden ausgangsseitig parallel auf eine gemeinsames 3x400 [V] AC Notnetzschiene mittels automatischer Synchronisation parallelgeschaltet. Parallellauf der Aggregate ist nur im Inselbetrieb (d..h. nicht parallel mit dem Netz) möglich.ATV schrieb:@ Lagorce:
Ich bin dir noch eine Antwort schuldig bezüglich Notstromgruppe 117-PB Tortin-Col des Gentianes.
Die Eispeisung erfolgt Wahlweise von Notstromgruppe oder Normalnetz. Die Steuerung hat keinen Einfluss auf die Notstromgruppe. Diese ist unabhängig egal ob von Diesel oder ab Netz gefahren wird. Daher nehme ich zwangsläufig an, dass die Notstromgruppe Bremswiderstände besitzt. Die Steuerung selber besitzt keine.
Wie die Notstromgruppe allerdings aufgebaut ist kann ich dir momentan nicht sagen.
Antrieb: BergstationGMD schrieb:Sind zwei davon vorhanden, kommt man auch auf 1800 kw...
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