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Bau meiner Modell EUB kuppelbar!

Petz schrieb:
Sowas gäbe es auch fix und fertig als sogg. "Getriebeschleim":

Da du dich doch so gut in technischen Dingen auskennst (was ich immerwieder ernsthaft bewundere): Hast du schonmal was von diesem speziellen Getriebefett gehört das sich quasi andersherum als eine nichtnewtosche Flüssigkeit verhält? Sprich normalerweise hat es Fettkonsistenz aber sobald es bewegt wird verflüssigt es sich und verhält sich im Getriebe wie öl. Das nimmt man eben gerne wenn ältere eigentlich ölgeschmierte Getriebe anfangen zu lecken, die verleiren damit dann kaum noch Schmierstoff. Leider weiß ich nicht wie das Zeug heißt. Aber gerade für Planetengetriebe soll das besonders geeignet sein. Das hatte man gerne in Fahrradnabenschaltungen benutzt.
 
Jetzt bin ich verwirrt, was nehm ich denn am besten?

Leider weiß ich nicht mehr wer der Hersteller des Getriebe ist, sonst hätte ich dort angefragt.
 
Kommt drauf an wie schnell das Getriebe dreht. Wenn es schnell läuft (Abtriebsdrehzahl über ~ 400 Rpm ein Standardgetriebeöl (keines für Hypoidgetriebe); wenn langsamer dann meine empfohlene "Honigpampe" sprich normales Lithiumseifenfett mit Getriebeöl verdünnen bis es zähflüssig fliesst.
Alternativ wäre auch das unserem Kollegen folgend empfohlene eine sehr gute Variante:

Spezialwidde schrieb:
Sprich normalerweise hat es Fettkonsistenz aber sobald es bewegt wird verflüssigt es sich und verhält sich im Getriebe wie Öl.
Vermutlich meist Du Fließfett das sich zwar nicht durch "antinewtonsche" Eigenschaften auszeichnet aber es wird bei Erwärmung flüssiger und hat vor allem spezielle Hafteigenschaften (ähnlich Kettenölen) die ein Abschleudern oder das Verkrümeln in den Getriebeecken und Hohlräumen wie es bei normalem Fett z. B. in Bohrmaschinengetrieben gerne vorkommt verhindern; wird u. a. deshalb auch für automatische druckluftbetriebene Zentralschmieranlagen verwendet.

Zum Bleistift... :wink:

https://shop.oelschueler.de/fuchs-renolit-so-gfo-35-gp0h30-3688.html

Vielleicht kann Dir Kollege Markus Interflon Mp00 Fliessfett

https://www.interflon.com/ch/de/loesungen/3053/flie-fett-f-r-die-getriebeschmierung-

besorgen denn ich find dafür im Moment keine Bezugsquelle aber er hätte nen Kontakt. Interflonprodukte kenn ich auch erst durch Markus´s Empfehlung und die sind wirklich die absoluten Wundermittel !!
 
Ach ja genau, Fließfett, den Begriff hab ich gesucht, danke :D Das mit dem Newton war nur ein verzweifelter Beschreibungsversuch weil ich die Bezeichnung nicht mehr wusste :lol: Ich sachs ja, der Petz ist genial :wink:
 
Oh Gott - "genial" ist bei meinem Bärenheimer aber wirklich der unzutreffendeste Begriff schlechthin...:!: :rolleyes:
Petz hat nur das Glück das sich im Laufe der vielen Jahre in denen ich an allen möglichen technischen Dingen arbeite halt auch mal was brauchbares hängenblieb. Und als so "verzweifelt" seh ich Deinen Beschreibungsversuch auch nicht denn mir wär als Umschreibung für den Begriff sicher auch nix besseres eingefallen... :ja:
 
Petz schrieb:
Oh Gott - "genial" ist bei meinem Bärenheimer aber wirklich der unzutreffendeste Begriff schlechthin...:!: :rolleyes:
GENIAL, es bleibt dabei :D Davon bringst du mich spätestens seit ich deine Liftbaustelle gesehen hab nicht mehr ab :lol:
 
Yep, vorausgesetzt Dein Getriebe hat wie oben von mir angemerkt keine höhere Abtriebsdrehzahl. Wenn Dein Getriebe beispielsweise an die Antriebsumlenkscheibe angeflanscht ist wär das das perfekte Schmiermittel. Und das Getriebe nur 1/3 bis maximal halbvoll (bei langsamerer Drehzahl wie z. B. die der Antriebsumlenkscheibe) machen denn sonst wird es durch das Fettrumgeschiebe sprich Walkarbeit zu warm - dies gälte aber genauso auch für eine eventuelle Ölfüllung.

Spezialwidde schrieb:
Davon bringst du mich spätestens seit ich deine Liftbaustelle gesehen hab nicht mehr ab :lol:
Ok, wenn der dann wirklich im Herbst mal einwandfrei läuft ließe ich mit mir vielleicht eventuell verhandeln... :mrgreen:
 
Das Getriebe hat maximal 90U/min als Eintriebsdrehzahl.

Sollte man eigentlich im Schneckengetriebe vom Motor regelmäßig das Öl tauschen? Dort dreht der Motor ja mit 1390U/min.
 
Dann 100%ig Fliessfett nehmen und bei der niedrigen Drehzahl zur Hälfte auffüllen.
Beim Schneckengetriebe wär regelmäßiger Ölwechsel noch wichtiger da bauartbedingt verschleißanfälliger.
 
Hab jetzt das Getriebefließfett von eBay im Planetengetriebe. Scheint sehr gut zu funktionieren. Nehm das jetzt auch für den Kettenförderen mit sehr gutem Ergebnis.

Habe bei der Revision auch mal in das Schneckengetriebe vom Motor geschaut, sieht noch aus wie am ersten Tag. Liegt wohl daran, dass ich dem Motor nicht viel abverlange. Der hat 120 Watt und zum Antreiben der Anlage brauch ich so um die 80 Watt.

Hab damals irgendwie vergessen das direkt hier ins Topic zu schreiben.
 
Abnützung darf bei einem richtig dimensionierten Getriebe und richtiger Schmierstoffwahl schon seit Jahrzehnten kein Thema mehr sein.
Kann mich noch gut dran erinnern als am Stubaier Gletscher nach dem Abbruch der Swoboda Gamsgarten - 2Clf das Kienastgetriebe teilgeöffnet rumgammelte und ich mir einen Blick ins Innere natürlich nicht verkneifen konnte. Zahnräder nicht nur ohne jedwede Ansätze irgendeiner Pittingbildung oder Einlaufspuren sondern ich konnte das Getriebe zu meinem Erstaunen sogar am Antriebsumlenkscheibenflanschstummel der :!: Abtriebswellenseite :!: durchdrehen... :ja:
 
Ok, klingt gut :D Dann hoffe ich mal, dass das Planetengetriebe noch lange hält. Da noch einmal das gleiche zu bekommen dürfte schwer werden. Problem ist da auch ein bisschen, dass die Motorwelle zum Getriebe keine Kardangelenke hat und das fluchten sehr schwer ist.

Übrigens habe ich Anfang des Jahres 230000 Kupplungen pro Station erreicht. Macht pro Klemme im Schnitt 28750 x2 Kuppelvorgänge.
 
jojo2 schrieb:
Problem ist da auch ein bisschen, dass die Motorwelle zum Getriebe keine Kardangelenke hat und das fluchten sehr schwer ist.
Bei der Übertragungsleistung die bei Deiner Anlage vom Motor auf das Getriebe wirkt stellte sich da die Frage ob man nicht einfach ein Stück genau passenden geraden und gewebearmierten Gummischlauch als elastische Kupplung verwenden könnte denn der kann kleine Fluchtungsfehler analog einer Hardyscheibe (die könnte man da es sie in kleinen Durchmessern nicht gibt notfalls auch selbst bauen) problemlos kompensieren.
Ich verwende beispielsweise bei H0 - Lokomotiven auch Silikonschläuche als Kraftübertragung zwischen Motor und den auf den Drehgestellen schwenkbaren Schneckengetrieben und das funktioniert auch einwandfrei.
 
Sofern möglich ausser bei kompletter Zerlegung und Auswechseln der Lager, usw. gleiches Schmiertmittel wie bei Erstbefüllung im Herstellerwerk einsetzen (ausser Getriebe wurde trocken ausgeliefert, dann sollte man die Erstbefüllung mit einem angebundenem Etikett dokumentieren (Schmiermitteltyp inkl. Herstellerbezeichnung, Menge und Datum).
Bei Mischung von unkompatiblen Schmiermitteln können grosse Schäden entstehen, da muss man vorsichtig vorgehen (betrifft insbes. unterschiedliche Grundtypen, mischt man Schmiermittel, die vom Getriebehersteller freigegeben worden sind, passiert meist nichts gravierendes). Unter mischen meine ich hier z.B. auch Niveau ergänzen oder bei Ölwechsel umstellen (da ma nie rückstandlos entleeren kann ausser man zerlegt das Getriebe und reinigt die Teile).

Schneckenradgetriebe möglichst nur im Bedardsfall zerlegen, das genaue Einstellen beim Zusammenbau ist recht heikel da bereits bei kleinen Justierfehlern ein unruhiger Lauf folgen kann (verschieden dicke Unterlagsscheiben lassen grüssen, insbes. wenn man nach der Zerlegung nicht mehr weiss wie sie angeordnet waren!!!!). Habe mehrere Schneckengetriebe in verschiedenen Baugrössen früher revidiert und diese Getriebe waren @#§&%!!!! beim Zusammenbau. Ferner benötigt man oft etwas spezielle Werkzeuge, um die Lager der Schneckenrads ggf. destruktiv abzuziehen . Stirnradgetriebe sind da viel angenehmer zu zerlegen und wieder zusammenbauen.
Beziehe mich auf Industriegetriebe ab einer gewissen Grösse, die Zerlegung von Kleinstgetrieben lohnt sich oft nicht ausser man macht es für sich.
 
Das mit dem Schlauch wäre schon ein Gedanke. Habe es momentan ganz gut gefluchtet, da ich auch einen neuen Stationsträger aus Stahl zusammen geschweißt habe. Kann die Woche bei Interesse mal ein Foto davon machen.

Beim Getriebe hoffe ich einfach das es so wie es jetzt ist hält. Da steht null Info drauf, außer 04/2005. wenn das mal kaputt geht suche ich lieber einen neuen Antriebsmotor. Habe solche Teile immer nach Verfügbarkeit günstig bei eBay ersteigert. Der fabrikneue SEW Motor hat gerade mal 15 Euro gekostet. Leider sind Motoren mit ca 25 U/min selten. Daher noch das Planetengetriebe. Der Motor jetzt hat bei 50hz meine ich 120 U/min, das Getriebe ist mit 4:1 Übersetzung.
 
Die Steuerung hat heute eine neue Funktion erhalten:

Die neue Funktion "Fahrbertriebsmittelanzeige". Dadurch kann man sehen, wo auf der Strecke sich Fahrzeuge befinden. Die Strecke ist hierbei von der Ausfahrt der Talstation, bis zur Einfahrt der Bergstation. Das "springen" der Werte resultiert leider aus der geringen Verbindungsgeschwindigkeit zwischen Steuerung und Visualisierung (AS511 statt Profibus). Die Werte werden nur einmal pro Sekunde aktualisiert. Würde bei einer längeren Strecke nicht auffallen, aber da meine Anlage momentan eher sehr kurz ist und die Anzeige sehr fein aufgelöst ist sieht man den Effekt leider.

Momentan ist die Anzeige nur für die Strecke Tal->Bergstation programmiert. Der Programmierversuch war eigentlich für was anderes gedacht und wurde nur schnell auf die EUB angepasst.

 
jojo2 schrieb:
Leider sind Motoren mit ca 25 U/min selten.
Bei dem geringen Leistungsbedarf unserer Modelle kann man sich auch immer mit irgendwelchen Altteilen helfen. Beispielsweise hatte ich für den Trojerkorbliftprototyp eine alte defekte Metallgehäuseelektrohandbohrmaschine vom Schrottplatz "recycelt". Statorwicklung rausgeschmissen, Ankerwicklungspaket von der Welle runtergedreht, ne Keilriemenscheibe auf die Ankerwelle angepasst und dann das Gehäuse passend für den Keilriemen ausgeschnitten. Antrieb durch 0,3 Kw Methusalemmielegusseisenwaschmaschinenmotor der ein 12-poliger Langsamläufer für die Waschbewegung war und ebenfalls vom Schrott kam... ;D
 
Weiß vielleicht jemand, wo man einen guten 24Volt ersatz Motor für die CHM Getriebemotoren findet?

Die original CHM Motoren sind etwas schwach und in der Umdrehungszahl leider zu schnell, sodass diese sich nur schwer einstellen lassen (läuft bei mir mit nur 6-8 Volt).

Gibt es da evtl. einen guten Motor den man als Ersatz draufflanschen könnte?

Motor.jpg
 
Auf die Schnelle hätt ich den von Pollin gefunden:

https://www.pollin.at/p/gleichstrommotor-johnson-30037-310493

Spannung bis 24 V; Wellendurchmesser, Befestigungsschraubenabstand und auch der Durchmesser des
runden Führungsabsatzes an der Motorgehäusestirnseite stimmten überein... :ja:
Leider ist der von mir seit langem für die JC - Umrüstungen verwendete Bühlermotor nicht nutzbar da
der nur 2 mm Motorwellendurchmesser besitzt.
 
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