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Baum stürzt auf Seilbahn Gröden

Petz schrieb:
Mt. Cervino schrieb:
Ein Betreiber hat so viel Geld, dass er sich eine 3S leisten kann, obwohl auch eine EUB auf der Strecke möglich wäre (Bsp. Ischgl)
Auch Sölden hatte sich ja bei der ersten Sektion der Gaislachkogelbahn für ne Hochleistungs - EUB entschieden und auch dort wäre die finanzielle Situation sicher eine gewesen die auch ohne weitere ne 3S erlaubt hätte.

^^ So sieht es aus. Da unten eine 3S nicht nötig war, vom Trassenverlauf, wurde eine EUB gebaut.
Und geplant war dort einiges. Von rein 3S bis hin zu rein EUB vom Tal bis zum Berg.
 
Downhill schrieb:
ThomasK schrieb:
Der von dir genannte Faktor 3 ist ganz sicher falsch. Bei gleicher Trassenlänge und gleicher Beförderungsleistung ist es deutlich weniger.
Soso... also rechnen wir mal:
Pardatschgratbahn: 40 Mio. €, 3455 m Länge, 2800 P/h

Geteilt durch drei sind 13,3 Mio €.... dafür kannst schon eine ganz ordentliche 8EUB hinstellen. Und 2800 P/h sind da auch Standard :roll:
Ich glaube, jack90's Schätzung kommt ziemlich gut hin!


Da liegst du aber gründlich daneben.

Alleine die EUB Grubig 2 in Lermoos, die weniger als 700 Hm Differenz hat und gerade mal 1,9 km lang ist, hat in völlig unproblematischem Gelände schon 12 Millionen € gekostet. Sie hat eine pph von 2400.

In Ischgl hat man fast die doppelte Höhendifferenz und fast die doppelte Länge. Hinzu kamen noch die besonderen Schwierigkeiten beim Bau der Bergstation, die auch dann aufgetreten wären, wenn man eine EUB gebaut hätte.

Zugeben, eine EUB Ischgl - Pardatschgrat wäre billiger gewesen als die 3S-Bahn, aber keinesfalls für unter 25 Millionen € zu haben gewesen. Man hätte dreimal so viele Kabinen benötigt wie bei einer 3S-Bahn. Eine EUB Ischgl - Pardatschgrat hätte - je nach Stationsausführung - eher 27 - 28 Millionen € gekostet als 25 Millionen €.

Da ist es völlig richtig, dass man in Ischgl noch einmal 12 Millionen € draufgelegt hat (also Faktor 1,5 und nicht Faktor 3) und man nun etwas wirklich Vernünftiges hat. Gegenüber einer EUB spart man zudem noch etwa 30% Strom.
 
Hätte hätte hätte.
Das sind doch auch nur alles Mutmassungen von Dir.
Die Bergbahnbetreiber sind auch nicht Dumm und wissen warum sie Sessel und Kabinenbahnen bauen.
Oder bist Du der alleinige Allwissende Seilbahnfachmann?
Unsere über 3 km lange Winklmoos EUB (eine sehr schwere Anlage die auch 500 höhenmeter macht und einen sehr großen Bahnhof hat hat ca. 12 Millionen gekostet. Mit allem drum und dran.
Und die 15er EUB auf die Steinplatte, die noch länger ist lag bei ca. 10 Millionen.
Und das sind wiederum Tatsachen und keine Halbwahrheiten.
Bau Du erst mal Deine 3 S in München, dann wirst Du vielleicht wieder ernst genommen.
 
wieder mal herrlich OT aber hoch interessant hier :-)

Über die Anschaffungskosten einer 3S haben wir ja schon genug disskutiert.

So eine 3S ist einfach in der Wartung und im Betrieb aufwändiger. Einzig der Stromverbrauch aufgund von Seilreibung dürfte etwas kleiner sein, aber das machen die ganzen Förderer in den Stationen usw. wett.
Das beste an einer EUB ist, das Ding ist einfach, ohne viel Schnick Schnak fährt den ganzen Tag im Kreis.
Bei einer 3S ist alles spezialangefertigt, EUB ist günstige Massenware.

Grad wenn ich mir die neue 3S in Ischgl anschaue mit elektrischen Türen, Kabinen mit Wlan kommuntiation für Steuerungsdaten mit dem System, usw. usw. - das Ding ist in meinen Augen weit über das Ziel hinaus geschossen - und einst kannst du mir glauben, mit dem Wunderwerk werden die nie glücklich werden weil immer irgend etwas Probleme machen wird.

Zudem hat man bei der 3S immer diesen imensen aufwand alle 5 Jahre das Tragseil zu versetzten (nicht 10 jahre wie bei PB's), da kann ich seeeeeehr viele Seilrollen an einer EUB austauschen (muss man ja bei einer 3S auch noch machen).
Nimm die 2S Bahn von Doppelmayr her - Kreuzeckbahn Garmisch. Schöne Anlage, Ideal für das Gelände. Das System dürften sie mittlerweile begraben haben.
Zu aufwendigt / zu teuer und halt auch zu wenig prestigeträchtig im Vergleich zu einer EUB.

Die stinknormale EUB wird auch in Zukunft DIE Seilbahn schlechthin bleiben, 3S nur was für Skigebiete mit schwerer Topografie und großem Kapazitätsbedarf (Penken) oder für Orte die zu viel Geld auf der Bank haben (oder zumindest glauben es zu haben)
 
Ram-Brand schrieb:
Und geplant war dort einiges. Von rein 3S bis hin zu rein EUB vom Tal bis zum Berg.
Ich denke bei einer bodennahen Seilführung und Aufschüttung eines Windwalles aus dem Abraum des Gipfelabtrags im ganz obersten Bereich hätte man auch rauf auf den Gaislachkogel keine 3S gebraucht.
Ich denk die ganz wenigen Tage wo die 3S gegenüber eine EUB noch läuft (und an richtigen Föhnsturmtagen geht auch mit der 3S nix mehr) machen die Mehrkosten der 3S letztlich nicht wett.
 
Ist doch hier meistens so wenn ein Thema an sich dann nix mehr hergibt aber sich zufällig zusätzliche Aspekte ergeben; find ich persönlich auch nicht so schlimm wie manche unserer Mods denn meist gibt die zusätzliche Diskussion auch zuwenig für ein eigenes Topic her.
 
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