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Bilder vom Oberweißbacher Bergbahnfest

danke, man lernt halt nie aus :) Kann's sein, daß du das schon mal erklärt hast? Kann mich allerdüsterstens ein wenig dran erinnern... aber vielleicht sind wir da nicht so speziell auf das mit den Radkränzen eingegangen... (oder ich habs im WSG-Buch überfliegender Weise gelesen)

Sind alle Standseilbahnen nach dieser Bauweise?
 
Fast alle. Die ganz alten besitzen 2 getrennte Schienen und eine Zahnstange zum Bremsen. Gütschbahn in Luzern ist noch so eine. Leider recht Kitschig. sonst alle. das ist das einzige System das funktioniert. :wink:
Ansonsten müsste ja die Weche bei jeder fahrt neu gestellt werden! Oder das Seil verdreht sich einenander!
 
Es gibt noch die Dreischienanlagen, von denen ich allerdings keine mehr kenne die in Betrieb ist. Und dann wären da noch die Standseilbahnen in Lissabon und die Great Orme Tramway in Wales. Da diese Bahnen Rillenschienen im Strassenpflaster haben können keine doppelten Spurkränze und auch keine Abt'schen Weichen verwendet werden. Darum sind die Gleise unterhalb der Ausweiche ineinander verschlungen und oberhalb zweigleisig.
 
Meier Michael schrieb:
Fast alle. Die ganz alten besitzen 2 getrennte Schienen und eine Zahnstange zum Bremsen. Gütschbahn in Luzern ist noch so eine. Leider recht Kitschig. sonst alle. das ist das einzige System das funktioniert. :wink:
Ansonsten müsste ja die Weche bei jeder fahrt neu gestellt werden! Oder das Seil verdreht sich einenander!

Das bedeutet ja dann, dass z.B. der PITZEXPRESS auch so funktioniert - richtig?

Ist schon heftig wenn eine Schrägstollenbahn also so schnell fährt und dabei nur auf einer Seite stabilisiert wird
 
Wiede schrieb:
Ist schon heftig wenn eine Schrägstollenbahn also so schnell fährt und dabei nur auf einer Seite stabilisiert wird

Zum Thema "stabilisieren": Bei ner normalen Eisen- oder Straßenbahn mit je einem Spurkranz auf jeder Seite haben die Spurkränze nur "Notfunktion". Durch das kegelförmige Profil der Räder (Durchmesser außen Kleiner als innen am Spurkranz) stabilisiert sich die Lage der Räder selbst. Bei einem minimalen Abweichen von der Mittellage wird die Umfangsgeschwindigkeit der beiden Räder auf Grund der unterschiedlichen Durchmesser an der Stelle der Schienenauflage unterschiedlich. Heißt: Fährt die Achse "zu weit rechts" bekommt das rechte Rad eine größere Umfangsgeschwindigkeit als das linke Rad und die Achse lenkt wieder nach links. So stabilisiert sich die Lage selbst. Man hört das Führen der Spurkränze nur bei Straßenbahnen in ganz engen Kurven wo das mit der Selbstregulierung ned mehr reicht.
Bei Standseilbahnen berühren die Doppel-Spurkränze die Schienen öfters. Deshalb kommt es häufig zu solchen Geräuschen "Metall auf Metall". Ich weiß jetzt nicht, inwieweit die Selbststabilisierung auch hier genutzt wird. Wenn, dann ist sie nicht so erfolgreich wie bei klassischen Eisenbahnkonstruktionen.
 
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