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Buga Seilbahn in Koblenz

Ich freue mich wirklich über den sensationellen Erfolg der 3S-Bahn Koblenz mitten in Deutschland.

Jährlich mehr als 2 Millionen Fahrgäste ist ein fantastisches Ergebnis. Sehr positiv finde ich, dass peu a peu die Betriebszeit ausgeweitet wird; früher gab es die Winterpause, aber jetzt fährt man im Winter durch, wenngleich im Winter nur an 6, 7 und Feiertagen.

Sehr positiv auch, dass zwischen März und Oktober der Betriebsschluss an Tagen ohne Veranstaltung von 18.30 Uhr auf 19.00 Uhr verschoben wird. Am Morgen hatte man ja schon zuvor den Betriebsbeginn von 10.00 Uhr auf 9.30 Uhr vorverlegt.

Die Sternstunde hatte die 3S-Bahn am 26. August 2011.

Normalerweise schränkt man in Koblenz den Betrieb ein, wenn die Windgeschwindigkeit über 80 km/h steigt.

Am 26. August 2011 kam allerdings ein nicht vorhersehbarer Sommersturm mitten während des Fahrgastbetriebes so urplötzlich, dass man gezwungen war, bei 147 km/h Windgeschwindigkeit (gemessen an der Stütze 2) die 3S-Bahn mit Fahrgästen leerzufahren. Fantastisch, wie es gelang, die Bahn mit verringerter Geschwindigkeit von 3,5 m/s mit Fahrgästen leerzufahren; damit spielt die 3S-Bahn bei der Windstabilität in derselben Liga wie Funifor und Standseilbahn. Eine fantastische Leistung der 3S-Bahn und ein durchschlagender Erfolg des Räumungskonzepts! :top: :respekt:

Ich bin mir sehr sicher, dass die Seilbahn nicht nur bis zum 31.12.2026 fahren wird, sondern deutlich länger.

Ich wünsche der 3S-Bahn Koblenz noch viele erfolgreiche Jahre und hoffe, dass sie eine Initialzündung für weitere 3S-Bahnen in Deutschland bringt. Mehrmals waren die Wuppertaler schon in Koblenz; einige Wuppertaler Seilbahnbefürworter konnten einige Wuppertaler Seilbahngegner - leider nicht alle - bei einer Probefahrt überzeugen, nun auch für die 3S-Bahn Wuppertal zu sein.

Was München anbetrifft, ist noch nicht entschieden, ob die Exkursion mit den Politikern nach Koblenz oder Mayrhofen geht. Ich hoffe, das wir die Exkursion diesen Sommer hinbekommen.
 
ThomasK schrieb:
Am 26. August 2011 kam allerdings ein nicht vorhersehbarer Sommersturm mitten während des Fahrgastbetriebes so urplötzlich, dass man gezwungen war, bei 147 km/h Windgeschwindigkeit (gemessen an der Stütze 2) die 3S-Bahn mit Fahrgästen leerzufahren. Fantastisch, wie es gelang, die Bahn mit verringerter Geschwindigkeit von 3,5 m/s mit Fahrgästen leerzufahren; damit spielt die 3S-Bahn bei der Windstabilität in derselben Liga wie Funifor und Standseilbahn. Eine fantastische Leistung der 3S-Bahn und ein durchschlagender Erfolg des Räumungskonzepts! :top: :respekt:

Was hat das Räumungskonzept mit der Windstabilität zu tun, rein gar nichts!
Eine 3S ohne Räumung (Peak2Peak, Kitz) hat die selbe Windstabilität.
 
jack90 schrieb:
ThomasK schrieb:
Am 26. August 2011 kam allerdings ein nicht vorhersehbarer Sommersturm mitten während des Fahrgastbetriebes so urplötzlich, dass man gezwungen war, bei 147 km/h Windgeschwindigkeit (gemessen an der Stütze 2) die 3S-Bahn mit Fahrgästen leerzufahren. Fantastisch, wie es gelang, die Bahn mit verringerter Geschwindigkeit von 3,5 m/s mit Fahrgästen leerzufahren; damit spielt die 3S-Bahn bei der Windstabilität in derselben Liga wie Funifor und Standseilbahn. Eine fantastische Leistung der 3S-Bahn und ein durchschlagender Erfolg des Räumungskonzepts! :top: :respekt:

Was hat das Räumungskonzept mit der Windstabilität zu tun, rein gar nichts!
Eine 3S ohne Räumung (Peak2Peak, Kitz) hat die selbe Windstabilität.


Du hast recht; der Begriff Räumungskonzept wird eigentlich nur dann verwendet, wenn aufgrund eines technisches Defekts die Redundanzebene greift und die Seilbahn mit den Fahrgästen trotzdem sicher leergefahren werden kann und die Fahrgäste ohne Bergung in Sicherheit gebracht werden. Eine Windgeschwindigkeit von 147 km/h ist selbstverständlich kein technischer Defekt.

Ich habe den Begriff Räumungskonzept trotzdem verwendet, weil man bei 147 km/h Windgeschwindigkeit selbstverständlich normalerweise nicht fährt. Aber die extrem hohe Windstabilität und die Redundanz der 3S-Bahn ermöglichten es, alle Fahrgäste in Sicherheit zu bringen. Insofern habe ich den Begriff Räumungskonzept im weiteren Sinne verwendet, als normalerweise üblich.

Ich habe auf Youtube von dem verheerenden Sturm auch noch ein paar Videos gefunden. Hier ein Video von Andernach, einem Vorort von Koblenz, beim besagten Unwetter vom 26. August 2011:

https://www.youtube.com/watch?v=zyYA6Arp_io

Also bei so einem Wetter (Hagel im August, Orkan) noch mit 3,5 m/s in der 3S-Bahn über den Rhein zu fahren - das hat was. :biggrin: Da bin ich gerne bereit den doppelten Fahrpreis zu bezahlen. :ja:

Bei 147 km/h starken Windböen kann man ja froh sein, dass die Rheinseilbahn Koblenz keine EUB ist. :lach:
 
Die technischen Aspekte versteh ich ja. Aber wieso es fürs Welterbe besser ist, wenn man Stationen mit zeitgenössischer Architektur durch Stationen in zeitgenössischer Architektur ersetzt, verstehen wahrscheinlich auch nur die, die diese Regeln aufstellen.
 
Pilatus schrieb:
Die technischen Aspekte versteh ich ja. Aber wieso es fürs Welterbe besser ist, wenn man Stationen mit zeitgenössischer Architektur durch Stationen in zeitgenössischer Architektur ersetzt, verstehen wahrscheinlich auch nur die, die diese Regeln aufstellen.
Der Geschäftsführer Herr Nitsch im Interview macht für mich ein wenig den Eindruck, als würde er jedes Wort auf die Goldwaage legen um niemandem auf die Füße zu treten. Obwohl er eigentlich wohl lieber ausrufen möchte: "Herrgott das unendliche Gelaber geht mir inzwischen sowas auf den Sack!"
 
Gibt sicher keine wichtigeren Probleme in Koblenz.

Es gibt ja schon was, jetzt Geld in die Hand zu nehmen nur damit es das "Erbe" nicht verschandelt und keinen Mehrwert bietet ist aus meiner Sicht eine weitere Geldverschwendung & Beweis, dass unsere Entscheidungsträger Ihre Aufgabe verkennen. Ist ja kein Geld was man selbst erwirtschaften musste. Zum Kotzen echt.
 
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