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CH-Bundesrat will eine 2. Gotthardröhre!

Man kann jetzt die ganze Sache drehen und wenden wie man will,das resultat bleibt immer dasselbe. Es gibt keine andere Möglichkeit als eine zweite Strassenröhre zu bauen.
Es geht dabei gar nicht mal so um eine Kapazitätserhöhung bis an den möglichen Anschlag sondern auch noch um ein paar andere Dinge. Dass ein Einspuriger Tunnel wo auf beiden Seiten eine zweispurige Zubringerstrecke hat nie funktionieren kann ist sowieso jedem klar. Warum man in den 70er auf so eine hirnverbrannte Idee gekommen ist weis heute wohl keiner mehr so recht. Den einzigen Vorteil wo die jetzige Variante hat ist, dass man nach den Tunnel zumindest ein Stück weit freie Fahrt hat.

Nehmen wir jetzt mal folgendes Szenario. Bis zur Fertigstellung des Basistunnels vergehen noch ein paar Jährchen. Irgendwo auf der Bergstrecke gibt es wieder mal ein bisschen eine grössere Erosion und ein paar Tausend Kubik Schweizer Urgesteins landen auf der Bahntrasse. Resultat: Bergstrecke für Monate unterbrochen. Einan Tag später muss Fahrer xy sein Reuhmakissen auf dem Fahrersitz mitten im Strassentunnel frisch richten und klemmt dabei seinen nicht deklarierten Gefahrguttransporter quer im Tunnel ein, wobei es ein Feuer mit mehrern Explosionen gibt die den Tunnel auf mehreren Hundert Metern zerstören. Das alles passiert im Frühjahr wenn auf den Pässen noch ein paar Meter Schnee liegen.
Soweit ich weis gehört das Tessin immer noch zur Schweiz und ist ein bisschen Grösser als die Zollenklaven Samnaun, Livigno oder das Kleinwalsertak.

Über die Verkewhrsführung am Gotthard b^rauchen wir uns aber heute noch keine Gedanken zu machen. Falls denn eine zweite Röhre gebaut werden sollte und danach die jetztige Röhrte tatalsaniert wird schreioben wir denn locker mal 2025 bis 2030. Vorauszusagen was es dann für bedurftnisse gibt oder nicht ist aber glaub gar nicht mal so leicht wie sich das einige vorstellen.

Würde die zweite Röhre mogen stehen sähe für mich der Betrieb so aus. Rechte Spur die LKW mit Interwallstart durch eine Ampel/Barriere und Tempo 80, linke Spur der personenverkehr mit Termpo 100, jedoch ohne Intervallstart.
Zumindest in Richtung Süden brauchen wir für den Schwerverkehr keine Kapazitätserweiterung ansonsten müsste man zuerst den Zoll in Chiasso sprengen.
 
Das könntet ihr ganz einfach haben, EU Beitritt. :wink:

Aber mal ernsthaft, wir arbeiten ja schon an der Rheintalbahn, aber das ist eben politisch nicht so einfach zu realisieren. Bis dahin heist die Lösung RoLa und Mauterhöhung. Wenn die Schweiz den LKW Verkehr wirklich eindämmen will, dann hat sie die Mittel dazu schon in der Hand, sie müssen nur eingesetzt werden (noch stärker, Maut gibt's ja schon).

Vor den Giga Linern schützt euch im Übrigen unsere ungewöhnliche Regierungskoalition in Baden-Württemberg, bei uns gibt's den Testlauf nur auf einigen Transitstrecken für die benachbarten Bundesländer.
 
Seilbahnjunkie schrieb:
Aber mal ernsthaft, wir arbeiten ja schon an der Rheintalbahn, aber das ist eben politisch nicht so einfach zu realisieren.

Wo arbeiten wir an der Rheintalbahn? Außer einem Tunnel passiert da gerade gar nix. Die einen wollen es so und die anderen so und keiner will zugeständnisse machen. Also macht die DB gar nix außer abwarten. Das gleiche mit der Gäubahn, wobei die eher weniger den Gotthard betrifft.
 
Theo schrieb:
Dass ein Einspuriger Tunnel wo auf beiden Seiten eine zweispurige Zubringerstrecke hat nie funktionieren kann ist sowieso jedem klar.
Wie gut ein zweiröhriger Tunnel mit zweispurigen Zufahrten funktioniert, kann man am Gubrist bei Zürich anschaulich begutachten. Ich rede jetzt nicht vom Westportal, dort ist der Stau wegen dem gleich davor liegenden Autobahnkreuz vorprogrammiert. Nein, auch im Osten staut es (im Gegensatz zum Gotthard) tagtäglich, und das obwohl die Kapazität der Autobahn durch den Tunnel nicht verringert wird.
 
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