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snowflat schrieb:

Könnten auch Nebengranaten sein.

Das praktische in einem solchen Fall ist: Wenn kein positives Testergebnis vorlag, liegt auch kein Fall vor.
Der Abstrich musste zu diesem Zeitpunkt vom Amtsarzt vorgenommen werden. Da hinge dann auch die Bezirkshauptmannschaft mit drin, weil der Amtsarzt auch das Ergebnis bekommt und weitermelden muss. Vielleicht war es auch der Sprengelarzt. Für den gilt aber das gleiche.
Wenn die nun meinen, sich mit den Ischglern anlegen zu müssen, kann der Schuss schnell nach hinten los legen.

Was ich gehört habe: Die Leute sind mit Erkältungsymptomen weiter arbeiten gegangen. Das ist, leider, so üblich. Dass es aber COVID-19 war, war denen wahrscheinlich nicht klar.
 
br403 schrieb:
Stäntn schrieb:
Mietendeckel, Aussetzung des Kündigungsrechts, die spinnen echt total, und das sag ich als Mieter. Wo bleibt die Eigenverantwortung?! Als Staat und Vermieter kann und muss ich erwarten dass 2-3 Monate Miete als Rücklage am Tagesgeld Konto liegt; wer das nicht hat darf doch nicht auch noch geschützt werden? So ein wirtschaften auf Kante - mit Konsum auf Kredit etc, aber ohne Rücklagen - muss den Leuten endlich mal sowas von auf die Füße fallen dass sie im Zweifel auch mal aus der Wohnung fliegen! Nur so lernt man es offenbar.

Die Vermieter die ich kenne schauen sich ihre potentiellen Mieter seeeehr genau an, unter Festanstellung als Akademiker geht da nix mehr, um die Sicherheit zu haben dass auch Vernunft im Kopf herrscht plus sicheres Einkommen.

Naja. Heute wäre Tag 2 unserer Woche in SFL gewesen, die Woche wäre vom Wetter natürlich perfekt gewesen. Seufz :(

Lieber Stäntn, da bin leider nicht ganz Deiner Meinung. Du, ich, wir können alle locker mehrere Gehälter zurücklegen. Mein Arbeitgeber geht nicht Pleite, ich wohne in einer schuldenfreien Wohnung, kann zum Glück viele Reisen machen. Leider gibt es aber genug Menschen, gerade auch hier in München, denen es nicht so gut geht. Denke mal an die Verkäufer, Friseure, Krankenschwestern, Kellner. Die können ob der teuren Mieten hier nicht so einfach was zurücklegen, selbst in guten Zeiten vor Corona nicht. Ja, Krankenschwestern haben zur Zeit viel zu tun und einen sicheren Job, dennoch sind diese auch in guten Zeiten von teuren Wohnungen betroffen. Wie viele sind jetzt zu Hause, können aber nicht, so wie Du und ich, so einfach Homeoffice machen. Nein, die kriegen vielleicht max. 67% Kurzarbeitergeld im Moment, wenn überhaupt. Oder sie wurden schon gekündigt.

So schön wie die Welt für Dich und mich ist, nicht jeder hat das Glück. Für uns ist es ein Problem wenn der 5. Fernreiseurlaub oder der 25. Skitag nicht klappt, andere Leute hatten vorher schon Sorgen, jetzt aber erst recht.

Ich bitte das doch mal zu bedenken.

Hier möchte ich jetzt doch auch noch einmal einhaken. Du hast absolut recht es gibt genug Leute die kein Geld zurücklegen können und die sei es wegen Kurzarbeit oder gleich einer Kündigung Probleme bekommen werden ihre Miete zu zahlen. Da muss auch ganz dringend eine Lösung her. Ich sehe das Problem nur auf der anderen Seite genauso - wir vermieten seit nun über 100 Jahren und haben immer versucht das sozialverträglich zu tun (wir haben eine alte Bestandsmieterin die zahlt gute 5€ in bester Lage). Dieses Prinzip, dass die "neuen" Mieter die "alten" gegenfinanzieren hat immer funktioniert und auch eine tolle Hausgemeinschaft ergeben. Leider haben wir jetzt 3 Probleme: (2 und 3 schneide ich nur kurz an weil sie nur indirekt mit dem angedachten Corona-Mietausfall zu tun haben)
1. Wir sozialen Vermieter haben nicht die Möglichkeit Rücklagen zu bilden die es erlauben einen langfristigen Mietausfall zu kompensieren. Unsere Rücklagen die wir bilden können dienen 2 Zwecken. Freiwerdende Wohnungen zu renovieren und den Kreislauf fortsetzen zu können und um irgendwann die horrend hohen Erbschaftssteuern tragen zu können ohne das Haus verkaufen zu müssen. Wenn nun bei 12 Einheiten sagen wir mal 2-3 Einheiten ausfallen (was bei uns mit 2 Gewerben im Haus und einigen selbstständigen, die alle eher die höheren Mieten haben) dann fallen wir um das Geld um das gebraucht wird, um die ganz normalen jährlichen Unkosten, sei es Steuer, Gas, Wasser, Abfallentsorgung zu tragen und wir müssen genau diese Rücklagen angreifen.
2. Es geht natürlich bei dem angedachten Gesetz um die Gesamtheit der Vermieter (genau wie beim Mietendeckel). Dass wir aber gegenüber z.B. einer Vonovia eh schon wirtschaftlich extrem benachteiligt sind und uns durch Gängelungen seitens der Politik enorme Zeitaufwände entstehen sieht man nicht.
3. Wir Vermieter sind eh schon quasi entrechtet - Aber eine Vonovia o.ä. wird Möglichkeiten finden solche Mieter die das jetzt ausnutzen wollen in die Schranken zu weisen für uns wird das extrem schwierig (ich sehe es ja schon bei Themen wie Untervermietung, Gewerbe ohne Genehmigung etc.) wir haben nur den Haus- und Grundbesitzerverein als Backup und der schert sich ehrlich gesagt auch einen Dreck um uns zahlen wir doch niedrigere Beiträge als einer mit 200 Wohnungen.

Daher kann ich nur an die Politik appellieren das ganze ganz anders anzugehen - Einmal dem Mieter die Beweislast aufzudrücken, denn der hat jetzt eh genug Zeit. Derjenige sollte nachweisen müssen, dass er aufgrund der derzeitigen Lage nicht imstande ist die Miete zu zahlen und sich vom Staat ein zinsloses zweckgebundenes Darlehen (unkompliziert) holen können statt uns evtl. monatelang darum streiten zu lassen eine Überbrückung zu bekommen.

Etwas anderes wäre es übrigens wenn einer unserer Mieter einfach so zu uns kommt und sagt "hey ich hab Einnahmeausfälle ... kannst du uns mal für einen Monat die Miete stunden und wir zahlen das in 6 Monaten wenn alles besser ist zurück" oder "wärt ihr bereit dass wir weil wir gerade nur kurzarbeitsgeld beziehen erstmal nur 2/3 zahlen?" Ja da wären wir individuell sicher bereit je nachdem wie der Mieter sonst so mit uns umspringt (denn es gibt ja auch solche die einen nicht als Feind sehen) eine Lösung die für alle gut ist zu finden ... aber staatlich verordnet? Nein danke
 
Unsere Diplomarbeit stockt jetzt auch gerade. Genau jetzt wo es wichtige Dinge mit unserem Professor zu besprechen gibt. Über email usw kann man das vergessen, da sind insgesamt 4 Personen involviert. Ich hoffe nur, dass es nach Ostern wieder mit dem Schulbetrieb weitergeht.
Nach 2,5 jahren Vollzeit-schule sind meine Ersparnisse so gut wie aufgebraucht und die Aussicht auf einen Job im Herbst sind auch nicht mehr rosig. Mein Nebenjob, der jetzt wieder hätte beginnen sollen und der mir in den Ferien und an Wochenenden etwas Kohle verschafft hätte, ist auch hinfällig.
Noch dazu ist jetzt fraglich ob mir die Weiterbildung jetzt überhaupt noch was bringt.
Jaja, man darf nicht immer an sich selbst denken aber momentan ists echt zum kotzen wenn man sieht, dass die gesamte Wirtschaft zugrunde geht und jeder sagt, dass das der einzige richtige Weg ist...
 
rush_dc schrieb:
...so macht das alles keinen Sinn und es kommt langsam Unmut auf in der Bevölkerung hier. ...

Wie das wohl weitergeht, wenn das mehrere Wochen/Monate geht? :naja:
 
fabi112 schrieb:
Die Schüler die sich munter getroffen haben und über die berichtet wurde, habe ich für die Ausnahme gehalten,

Und genau diese Ausnahmen, die sich für schlauer als alle anderen halten, sind das Problem.
 
Stäntn schrieb:
Wie entwickeln sich eigentlich die Feinstaub und NOx Werte jetzt wo der Verkehr doch messbar abgenommen hat?
A propos, die Wissenschaftler werden vielleicht die größten Profiteure von den Maßnahmen sein, können sie doch jetzt Tests machen oder Modelle überprüfen, die sonst nie möglich gewesen wären..
 
starli schrieb:
.. an was für Beschlagnahmungen hat man denn dabei gedacht? Mann, Mann, Mann..
Klopapier und Nudeln....:rofl:

Pancho schrieb:
Das kann natürlich dazu führen, dass nun der Vermieter seinerseits in Schräglage gerät, das soll aber durch die anderen Hilfspakete abgefangen werden.
Halte ich für unwahrscheinlich denn es wird durch die KFV - Bürgschaft die Kreditbesicherung durchgeführt sodaß jeder Vermieter von einer vernünftigen Hausbank liquide gehalten werden kann weil die Mietzahlungsforderungen ja nachweisbar weiterbestehen aber eben zeitverzögert eingehen.

Stäntn schrieb:
So ein wirtschaften auf Kante - mit Konsum auf Kredit etc, aber ohne Rücklagen - muss den Leuten endlich mal sowas von auf die Füße fallen dass sie im Zweifel auch mal aus der Wohnung fliegen! Nur so lernt man es offenbar.
Leider betrifft das auch etliche Unternehmen die nach der Philosophioe handeln sich auf Teufel komm raus zu verschulden um zu expandieren nur weil man dem Mitbewerber keinen zusätzlichen Umsatzcent gönnt...:rolleyes:

Pancho schrieb:
Au weia. Gut da ist wirklich komplette Kernschmelze unter dem Seitenscheitel. Da kann man nix mehr machen...
Ich würde eher vermuten das da einer tätig ist bei dem sich BSE chronisch manifestiert hat... ;D

Julian96 schrieb:
Ich hoffe jetzt schon, dass sich Homeoffice auch nach Corona nicht mehr durchsetzt als davor :lol:
Ich denke das wird sich schon vermehrt durchsetzen auch weil es großes Ressourceneinparungspotential hat; allerdings erst dann wenn die Digitalisierung in DE endlich mal in die Gänge kommt denn von den davon bereitgestellten Fördermitteln wurde bis dato nur ein marginalster Bruchteil abgerufen.
 
rush_dc schrieb:
Jaja, man darf nicht immer an sich selbst denken aber momentan ists echt zum kotzen wenn man sieht, dass die gesamte Wirtschaft zugrunde geht (...)
Ich erkenne ganz ernsthaft an, dass die Situation für dich hart und zum Kotzen ist! Aber wie kommst du darauf, von dir selbst auf die ganze Wirtschaft zu schließen?
Ich hoffe sehr und wünsche dir, dass du selbst in der Corona-Krise nicht wirtschaftlich "zugrunde" gehst. Aber selbst dann, wenn es dich in den bankrott treiben sollte, heißt das doch nicht, dass unsere Wirtschaft zusammenbricht!?
 
Das mit der Wirtschaft kann noch zu einem bösen Erwachen führen.
Scheuer hat bereits erklärt, dass es Risiken für vom Ausland kommende feindliche Übernahmen deutscher Großkonzerne, zB Daimler, gibt. Die Anteile sind sehr billig zu haben zurzeit.
 
rush_dc schrieb:
Aber was passiert den gerade mit der Wirtschaft?
Sie floriert und alles ist Bestens. Außer dem Gastgewerbe vielleicht. Und dem Tourismus. Aber die Leute gehen dann nach der Krise umso mehr essen und reisen ... wenn ich so manche hier richtig verstanden hab ;)
 
rush_dc schrieb:
Aber was passiert den gerade mit der Wirtschaft?
Es behauptet KEINER, dass es der Wirtschaft durch die Krise gut geht. Aber bisher gibt es auch keine seriösen Prognosen, dass ein Zusammnebruch der Wirtschaft bevorsteht. Nur Panikreaktionen und -Äußerungen, die Krise auch Verlust des
Wohlstands-Status-Quo bedeuten wird!
 
rush_dc schrieb:
Aber was passiert den gerade mit der Wirtschaft?

Die Wirtschaft wird sich stark verändern, zweifelsohne. Es wird viele Verlierer geben. Aber zusammenbrechen wäre doch jetzt zuweit gedacht.
 
Spezialwidde schrieb:
valdebagnes schrieb:
Im Gegenteil, ich halte es wichtig die 'Korrekten' mehr in den Vordergrund zu stellen, damit eben die andere Gruppe merkt, das sie im Abseits stehen. Und dort will idR keiner hin, auch nicht die Rebellischen.
Wird ja mittlerweile auch gemacht. Va weil man den Unvernünftigen nun nahegelegt hat dass sie für die weitere Maßnahmenverschärfung verantwortlich waren. Aber letzet Woche als es das erste mal schön warm und sonnig war, glaub mir, da waren die Unvernünftigen nicht gerade in der Unterzahl. Muss man ganz klar sagen. Ich hab ja gesagt, ich will das nicht ganz generalisieren aber hier in der Region war es so.
Glaub ich dir, liegt vielleicht auch daran, das wir schon letzte Woche nicht mehr an den Plätzen waren wo noch viele waren. Ich erlebe gerade unseren Wald neu, hier gibt es viele Wege bei denen man keinen Abstand halten muss weil man eben keinen trifft.
Auf dem GB-Radweg in Richtung deines Wohnortes war ich ach schon lange nicht mehr, denke aber das dort noch relativ viel los ist..
 
valdebagnes schrieb:
Julian96 schrieb:
...eine Projektarbeit beginnen ohne mal persönlich mit dem Prof zu quatschen, für jeden Mist ne Mail schreiben und dann darauf warten, dass nach Tagen mal ne Antwort kommt. ...
ist m.E. die beste Vorbereitung auf das zukünftige Arbeitsleben. :-)

Die Erfahrung habe ich bisher nicht gemacht, sowohl im Praxissemester als auch während meiner Bachelorarbeit im Betrieb wurden interne Arbeiten in der Abteilung quasi nur persönlich besprochen.
Natürlich gehört das zum großen Teil heute dazu, aber ich habe schon den Eindruck, dass auch heute noch so viel wie möglich direkt gemacht wird.

Kontakt zum Kunden ist natürlich was anderes, aber das ist denke ich logisch.

Ganz entscheidend hängt das sicherlich vom Beruf oder der Stelle ab. Da ich weiß, dass ich z.B. ungern ständig telefoniere oder Mails schreibe, gehe ich natürlich auch nicht in den Einkauf oder dergleichen. Ich bin mehr der Typ fürs interne und auch keiner der führen will, sondern froh ist, wenn er die Aufgaben zugeteilt bekommt.

An der Hochschule ist es eben vor allem so, dass ich weiß, das es anders ja wesentlich besser geht und dann ist die Situation im Verhältnis halt unangenehm :wink:
Im Großen und Ganzen bin ich ja sehr froh, dass ich in dieser Situation und keiner schlimmeren bin...im Gegensatz zu vielen anderen verliere ich bisher ja nur wenig. Das sind so oder so Luxusprobleme, die zwar lästig sind, aber nicht wo man jetzt sagen würde es geht überhaupt nicht. Es stört halt.
 
Bergbahnen Hopfgarten-Itter-Kelchsau:
Der Winter musste zwar früher abgebrochen werden, „wir sind aber noch mit einem blauen Auge davongekommen“, sagt Eberl. Die Saison sei von Dezember bis Februar sehr gut gewesen, im März gebe es nun natürlich Einbußen. Diese seien aber zu verschmerze­n.

Sorge hat man vor dem evtl. Ausfall des Sommerbetriebes: Bergbahn Itter droht bei Salvista-Bahn ein Baustopp
 
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