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Lagorce schrieb:
Objekt der Begierde?

Foto wurde kurz vor Ladenschluss gemacht (MMM in der Westschweiz). Lieferbarkeit bleibt eigentlich gut, nur sind Hamsterkäufe problematisch, was logistische Engpässe bereitet. Wie aufgeführt werden Einkäufe auf eine Packung pro Kunde begrenzt.

Sei froh, Klopapier ist in unserer Region so rar wie Champagne Powder im Sauerland. Mit Glück findest du bei jedem 5. Ladenbesuch ein Paket.

Gleiches gilt aber auch für Mehl, Speiseöl, Bratfett, Hefe, H-Milch, TK Pommes, Eintopfkonserven, Seife (Duschgel läuft nicht, wird man wohl nicht sauber mit :mrgreen: ), feuchttücher, Küchenrolle etc. Teilweise ist hier bei den Discountern sogar das Mineralwasser weggehamstert.

Ohne Worte was die letzten 2-3 Wochen hier aus den Läden geschleppt wird...
 
Spechti schrieb:
Lagorce schrieb:
Objekt der Begierde?

Foto wurde kurz vor Ladenschluss gemacht (MMM in der Westschweiz). Lieferbarkeit bleibt eigentlich gut, nur sind Hamsterkäufe problematisch, was logistische Engpässe bereitet. Wie aufgeführt werden Einkäufe auf eine Packung pro Kunde begrenzt.

Sei froh, Klopapier ist in unserer Region so rar wie Champagne Powder im Sauerland. Mit Glück findest du bei jedem 5. Ladenbesuch ein Paket.

Gleiches gilt aber auch für Mehl, Speiseöl, Bratfett, Hefe, H-Milch, TK Pommes, Eintopfkonserven, Seife (Duschgel läuft nicht, wird man wohl nicht sauber mit :mrgreen: ), feuchttücher, Küchenrolle etc. Teilweise ist hier bei den Discountern sogar das Mineralwasser weggehamstert.

Ohne Worte was die letzten 2-3 Wochen hier aus den Läden geschleppt wird...

Kein Wunder, dass die Leute bald die Miete für Ihre mit Klopapier und Konserven vollgestopften Wohnungen nicht mehr bezahlen können. Idiotisches Panik-Pack.
Und hier wollen irgendwelche Arschlöcher den dm Mitarbeitern auf die Schnauze hauen weil man nur ein Paket Klopapier (bis zu 24x300 Blatt = 7200 Blatt, selbst bei 20 Blatt pro Kacken sind das noch 360 Sitzungen) kaufen darf.
 
Julian96 schrieb:
Falls jemand total verzweifeln sollte, weil er kein Klopapier mehr bekommen sollte...nahezu jeder sollte doch über eine Dusche verfügen oder? Improvisieren ist angesagt :lol:

Aber ich hoffe doch, dass man auf die Idee auch selbst kommen könnte :mrgreen:

In Südeuropa von der Idee her Standard, sie haben dort in der Regel auch ein eigenes Becken dafür, nennt sich Bidet und ist wohl - auch nach Experteneinschätzung - hygienisch besser. Vielleicht findet jetzt ja auch bei uns ein Umdenken statt :)
 
Tag 16 (16? Sicher? Ich schreib jetzt hier mal 16, werds aber mal auf dem Kalender studieren.)

Gibts bei uns eigentlich noch Klopapier? Ich weis es nicht, wir haben noch 10 Rollen, sollte 20 Tage lang reichen. Nur was machen die alle damit? Helloween sich als Mumie verkleiden? Und wann haben alle genug davon? Wenn die Türe nicht mehr schließt? Also auf Klopapieraktien geh ich jetzt nicht mehr, die verkaufen in den nächsten 10 Jahren ja nichts mehr.....
Bei Erbschaften in 10 Jahren wird dann so manch arme Sau dastehen und feststellen, das Omas Häuschen von oben bis unten mit Klopapier vollgestopft ist. Da steht der Erbe dann mit seinen eigenen Kindern und die fragen dann, warum denn die Oma soooooo viel Klopapier hatte....
Hilfe, das Kopfkino.....

Da ist er jetzt, der erste Bericht von Leuten, die live dabei waren. 8 von 8 ohne Apreeski. Da sollten doch auch dem letzten die Augen auf gehen. Mal sehn, was für Kommentare hier heute noch kommen. Und überhaupt, steak, sag allen schöne Grüße und gute Besserung. Aber so schnell gehts, das abstrakte Problem ist jetzt auch hier im Forum aufgeschlagen. Vom extremcarver hat es ja auch jemanden aus der Verwandtschaft erwischt. Auch hier gute Besserung.

Und sonst? Nun, heute ist wirklich mal kein Sonnenschein draußen, hebt die Stimmung etwas.

Kurz noch an dich, extremcarver: keine Experimente mit unbekannten Medikamenten!
 
Gleitweggleiter schrieb:
In Südeuropa von der Idee her Standard, sie haben dort in der Regel auch ein eigenes Becken dafür, nennt sich Bidet und ist wohl - auch nach Experteneinschätzung - hygienisch besser. Vielleicht findet jetzt ja auch bei uns ein Umdenken statt :)

Frühestens 2066. Bis dahin halten die gebunkerten Vorräte an Klopapier. :D :ja:
 
Pancho schrieb:
Gleitweggleiter schrieb:
In Südeuropa von der Idee her Standard, sie haben dort in der Regel auch ein eigenes Becken dafür, nennt sich Bidet und ist wohl - auch nach Experteneinschätzung - hygienisch besser. Vielleicht findet jetzt ja auch bei uns ein Umdenken statt :)

Frühestens 2066. Bis dahin halten die gebunkerten Vorräte an Klopapier. :D :ja:

Bis dahin haben die Sanitärbetriebe eh keine Zeit zum Bidet Einbau weil ständig irgendwo Verstopfung ist, denn wohin mit dem ganzen Klopapier?
 
12 Jahre waren leider letzten Jahr rum, jetzt hätten sie ihre Finanzen damit sanieren können.
Wobei sich hier in unserer Gegend der Klopapierengpass. Musste heute morgen mal wieder einkaufen (nein, kein Klopapier) und im Discounter mit A. standen 4 Paletten ohne Hinweis auf Reglementierung. Hat auch kaum einer gekauft, jetzt wo man sieht, das es wirklich keinen Engpass gibt.
Wobei mir die aktuellen Meldungen über fehlende Erntehelfer mehr Sorgen machen, das könnte wirklich ein Problem werden. Nicht für die Versorgung, die kommt ja auch im Winter über andere Länder reichlich, aber für die reginal angebauten Produkte...
 
Ist ja eigentlich auch logisch, es wird gleich viel Klopapier produziert wie vorher und auch gleich viel verbraucht. Die Leute haben jetzt halt kurzzeitig gebunkert, aber irgendwann sind die, die Hamstern ja eingedeckt und kaufen dann folglich erstmal gar nichts mehr. Gut möglich, dass jetzt so langsam der Punkt erreicht ist, an dem nach den Hamsterkäufen nun die große Flaute einsetzt.

Die Erntehelfer betreffen uns zwar nicht, aber aus direkter Umgebung weiß ich auch, dass das wirklich ein Problem wird.
Das Problem ist, die verwöhnten Deutschen sind sich entweder zu schade, solche Arbeiten zu übernehmen oder gar nicht dazu in der Lage.
Muss aber auch ganz ehrlich sagen, zu denen gehöre ich auch...das ist ein absoluter Knochenjob, den ich auch nur ungern übernehme. Ich habe mal ein paar Wochen Äpfel gepflückt, das ist noch recht entspannt. Aber Erdbeeren pflücken oder Spargelstechen ist hart. Leider wird da verhältnismäßig auch viel zu wenig bezahlt und wertgeschätzt. Aber dann würde die Schale Erdbeeren halt 10€ oder so kosten und das ist auch keiner bereit zu zahlen.
 
Gleitweggleiter schrieb:
Julian96 schrieb:
Falls jemand total verzweifeln sollte, weil er kein Klopapier mehr bekommen sollte...nahezu jeder sollte doch über eine Dusche verfügen oder? Improvisieren ist angesagt :lol:

Aber ich hoffe doch, dass man auf die Idee auch selbst kommen könnte :mrgreen:

In Südeuropa von der Idee her Standard, sie haben dort in der Regel auch ein eigenes Becken dafür, nennt sich Bidet und ist wohl - auch nach Experteneinschätzung - hygienisch besser. Vielleicht findet jetzt ja auch bei uns ein Umdenken statt :)

Also wir haben so was Zuhause, ist echt praktisch. Also gibt es auch in Deutschland, wenn auch eher selten.
 
valdebagnes schrieb:
Wobei mir die aktuellen Meldungen über fehlende Erntehelfer mehr Sorgen machen, das könnte wirklich ein Problem werden. Nicht für die Versorgung, die kommt ja auch im Winter über andere Länder reichlich, aber für die reginal angebauten Produkte...
Wieso? Kommt doch alles von ALDI aus der Tiefkühltruhe....

Das auf den Äckern in Deutschland ist schon ein Problem. Da werden noch viele dran zu knabbern haben, also später, am trockenen Brot.
Ich bin mal gespannt, wann die Preise ordentlich anziehen. Als erstes sollte das bei Tomaten sein, Italien und Spanien sind ja als Lieferanten ausgefallen.
 
Neandertaler schrieb:
Wieso? Kommt doch alles von ALDI aus der Tiefkühltruhe....
Viel zu viele denken leider wirklich so :nein:

Neandertaler schrieb:
Das auf den Äckern in Deutschland ist schon ein Problem. Da werden noch viele dran zu knabbern haben, also später, am trockenen Brot.
Ich bin mal gespannt, wann die Preise ordentlich anziehen. Als erstes sollte das bei Tomaten sein, Italien und Spanien sind ja als Lieferanten ausgefallen.

Es gibt schon interessante Entwicklungen. Hier in Deutschland geht der Kartoffelpreis für Speisekartoffeln grade stark nach oben, weil die Leute viel Kartoffeln kaufen. Klar ist ja eine der am besten lagerbaren Gemüsesorten.
Der Preis für Industriekartoffeln fällt dagegen, weil durch die geschlossene Gastronomie der Pommes Absatz einbricht...
 
auf einer kanadischen MTB-Seite wurde ein (meiner Meinung nach interessantes) Interview mit einem Arzt aus der Notaufnahme in Whistler veröffentlicht. Dieser ist gleichzeitig passionierter Mountainbiker, hat eine relativ differenzierte Sicht auf Dinge wie #stayathome oder, was ist eigentlich ein Low-Risk-Ride...

Der sagt ganz klar, dass sie dort in Kanada im Moment jeden so behandeln als wäre er COVID-19 positiv. Aus diesem Grund sind die "Search and Resuce-Teams", also die Bergrettung teilweise nicht im Einsatz, da Ihnen die Ausrüstung zum Selbstschutz fehlt.
North Shore Search and Rescue is apparently not operating because they have neither the training or equipment to deal with patients infected with COVID-19 and are apparently not responding to calls at the moment. What is happening in Squamish and Whistler is less certain at the moment.

Gleichzeitig ergeben sich Hotspots weil einige Trail-Netzwerke geschlossen wurden (zB Teile von North-Shore). So sehen einige Notaufnahmen gerade jetzt Rokord-Unfallzahlen, und behandeln dann aber ein gebrochenes Handgelenk nicht, oder verschieben eigentlich nötige Operationen.

Ähnlich wird es hier in DACH wohl auch laufen, vor Allem sind hier die Infektionszahlen soweiso deutlich höher.
 
valdebagnes schrieb:
Wobei mir die aktuellen Meldungen über fehlende Erntehelfer mehr Sorgen machen, das könnte wirklich ein Problem werden. Nicht für die Versorgung, die kommt ja auch im Winter über andere Länder reichlich, aber für die reginal angebauten Produkte...

Das betrifft im Moment hauptsächlich den Spargel. Ohne Spargelernte werden wir wohl alle verhungern, denn Spargel ist noch wichtiger als Mehl und Klopapier.
 
Spargel braucht man derzeit ohnehin nicht zu ernten, weil es kaum Nachfrage gibt. Die Lokale sind dicht, die Verkaufsstände ebenso.
 
Tyrolens schrieb:
Spargel braucht man derzeit ohnehin nicht zu ernten, weil es kaum Nachfrage gibt. Die Lokale sind dicht, die Verkaufsstände ebenso.

Nicht ganz, vernünftig Geld verdienen kleinere und mittlere Betriebe heutzutage immernoch auf Wochenmärkten und die sind großteils noch offen.
Der durchschnittliche Spargelbauer hier im Bodenseekreis macht sein Geld hier...es macht also schon noch sinn zu ernten.

Nur um mal eine Zahl in den Raum zu werfen...bei Kartoffeln bekommt man auf dem Markt in der Regel 1,60€ - 2€ fürs Kilo (unter der Annahme alles wird zum Kilopreis verkauft)...am großmarkt bekommt man in der Regel ca. 10ct fürs Kilo, wenns sehr gut ist gehts mal an die 20.
Wir haben einen kleinen Hof und ernten im Jahr geschätzt gute 20 Tonnen Kartoffeln...jetzt kann jeder mal ausrechnen, was dabei rüber kommt, oder käme, wenn wir an den Großhandel gehen würden.
Diese Kartoffeln machen bei uns wohl 75% des Jahreseinkommen aus (vielleicht auch nur 60%, aber so in der Größenordnung) und die Anbaumenge richtet sich im wesentlichen danach, was wir in einem Jahr auf dem Markt verkauft bekommen.
 
Gleitweggleiter schrieb:
In Südeuropa von der Idee her Standard, sie haben dort in der Regel auch ein eigenes Becken dafür, nennt sich Bidet und ist wohl - auch nach Experteneinschätzung - hygienisch besser. Vielleicht findet jetzt ja auch bei uns ein Umdenken statt :)

Meine Eltern haben in ihrem Neubau so ein japanisches Hightechklo mit eingebauter Brause, Föhn und was weiß ich noch alles, ich kann mich damit zwar noch nicht wirklich anfreunden aber wie gesagt, Umdenken kann nicht schaden :lol: :biggrin:
 
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