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Coronavirus 2019-nCoV

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Südafrika nimmt den Virus ernst - es gibt dort nun Verkaufsverbot für Alkohol und Zigaretten - gute Maßnahme nachdem man ja schätzt dass Alkohol das Immunsystem um 50% anfälliger macht - schon bei 5 Getränken pro Woche... Da hat man wohl auf Experten gehört. Wie das die Suchtler sehen ist natürlich etwas anderes.
Frag mich ob jetzt hier bald ein Run auf Alkohol losgeht in der Angst bald gibt es Verkaufsverbote...

Und Italien meldet heute nun schon 919 Tote. Ist noch immer überraschend wenig da es nicht zu den Ansteckungen und alten Zahlen passt. Wird da so langsam anders gezählt - oder hat sich der Virus festgelaufen (also nicht totgelaufen - aber festgelaufen in vielen Orten).
Quelle: derstandard.at Ticker.


Zu Boris Johnson - es gibt ja genug Leute die sagen, wer Coronavirus Challenges macht ist selbst Schuld wenn er angesteckt wird. Boris war da ja nicht viel besser - und schüttelte noch am 03 März im Krankenhaus zig Personen die Hand - seiner Annahme nach auch einigen mit Coronavirus mit der Begründung. Handhygiene reicht aus...
https://www.independent.co.uk/news/uk/politics/coronavirus-boris-johnson-positive-test-health-advice-shaking-hands-hospital-hancock-a9430231.html
Jetzt ist halt die Frage - was wünscht man ihm für einen Verlauf?
a) Die Dunkelziffer ist sau hoch - man sollte hoffen es geht glimpflich rüber - weil dann kann man ja schon sehen wie Boris in 14 Tagen sagt, alles halb so schlimm - wir öffnen jetzt wieder.
b) Die Dunkelziffer ist niedrig - man muss hoffen dass es Boris ordentlich niederstreckt - weil sonst wird er nachher den Karren erst recht in den Dreck fahren. Wenn Covid-19 bei ihm stark ausbricht - dann wird er nachher wohl auch länger strikt bleiben. Das ist jetzt der klassische Fall von - evtl sollte jemand sterben um andere zu retten - bzw halt zumindest er muss leiden - damit andere nicht leiden müssen. Rational bleiben und Empathie ausblenden - denn die Auswirkungen des Krankheitsverlaufes werden sicherlich viel Auswirkung auf den zukünftigen Weg von England diesbezüglich haben.

Bolsonaro ist aber was die Reaktionen betrifft noch viel übler. Der will die Maßnahmen zum Lockdown der Provinzen für nichtig erklären. Coronavirus ist für ihn mehr oder weniger eine Erfindung. Quasi Wodarg Argumentationslinie. Allerdings gehen nun auch sehr viele seiner Parteiangehörigen auf Distanz zu ihm. Trump und Johnson haben im Vergleich kein Rückgrat. So stur wie Bolsonaro ist bisher kein wichtiger Politiker eines großen Landes.
 
Schusseligkite schrieb:
Martin_D schrieb:
Leute, wir haben schon längst kein exponentielles Wachstum mehr.

Doch, aber mit kleinerem Faktor.
Letztendlich ist das eh alles nur Zahlenspielrei, weil man ja die exakten Zahlen nicht kennt.

Wenn man alle paar Tage den Wachstumsfaktor anpassen muss, macht der Begriff "exponentielles Wachstum" aber nur noch begrenzt Sinn.
Du hast natürlich recht, damit, dass ein logistisches Wachstum prinzipiell ein präziseres Modell wäre. Aber so lange die Zahl der Infizierten klein ist im Vergleich zur Zahl der prinzipiell Infizierbaren, ist der Unterschied vernachlässigbar. Und selbst wenn man eine sehr hohe Annahme für die Dunkelziffer macht, ist der Anteil der infizierten Personen an allen infizierbaren Personen noch gering. Die Änderung der Wachstumsrate hat also aktuell nichts damit zu tun, dass ein logistisches Wachstum das präzisere Modell wäre.

maba04 schrieb:
Ich wäre mir da nicht so sicher. Mittlerweile werden ja auch nur Menschen mit Symptomen und Kontakt zu Infizierten getestet. Es könnte auch damit zusammenhängen, dass die Anzahl der Tests ja nicht genauso wie die Anzahl der Infizierten exponentiell ansteigen kann.

Nein, das ist ein Trugschluss, zumindest so lange es wie aktuell in einer Größenordnung von Faktor mehr Tests als infizierte gibt. Drosten hat von 500.000 Tests in der Woche gesprochen, also ist die Bedingung aktuell noch erfüllt.

Ich will das mal an einem Beispiel vorrechnen: Dabei gehe ich davon aus, dass die Testkapazität mit 50.000 Tests konstant bleibt.

Zu einem Zeitpunkt t1 haben wir bei 50.000 getesteten Personen an einem Tag 4000 registrierte Neuinfizierte. (und somit 46000 negativ getestete)

Zu einem Zeitpunkt t2 gibt es doppelt so viel tatsächlich Infizierte wie an Zeitpunkt t1. Wären die Testkriterien gleich wie beim Zeitpunkt 1, müssten nach wie vor 46000 Nichtinfizierte, aber 8000 Infizierte getestet werden. Also bräuchte man 54000 Tests an diesem Tag, um die Verdoppelung der tatsächlichen Fallzahlen bei den registrierten Fällen abzubilden.
Jetzt können aber 50.000 Test durchgeführt werden. Wenn man es rein dem Zufall überlässt, welche 50000 von den 54000 getestet werden, hätte man 50000/54000*8000 =7407 neue positiv getestete Fälle.
In der Zeitspanne, in der sich die Zahl der Infizierten verdoppelt (um 100% zunimmt), hätte also die Zahl der registrierten Fälle trotz gleichbleibender Testkapazität unter den getätigten Annahmen zwar nicht um 100%, aber immer noch 85 % zugenommen.

Wenn man in der Zeitspanne zwischen t1 und t2 die Testkriterien verschärft hätte, so dass weniger Nichtinfizierte das Kriterium erfüllen, an einen Test teilzunehmen, wäre dieser Prozentsatz sogar noch größer als 85%.

Fazit: Die Tatsache, dass die Zunahme der registrierten Fälle nicht mehr wie noch vor einer Woche mit einer Exponentialfunktion mit Wachstumsfaktor 1,29 beschrieben werden kann, lässt sich nicht hauptsächlich auf die beschränkte Anzahl an Tests zurückführen.
 
Hat gerade einer die Heute-nachrichten im ZDF gesehen? Ischgl war da Thema. :!: Deutsche Medien in der Pressekonferenz von Platter nicht zugelassen. :!: Warum auch immer.

Zahlen aus Italien: Shit.
Die Corona-Daten sind nach wie vor alarmierend: In den letzten 24 Stunden sind 969 Personen verstorben. Die Neuinfektionen sind ebenfalls noch hoch.

Die neuen Zahlen zur Corona-Epidemie in Italien sind schockierend:

In den vergangenen 24 Stunden sind 969 Personen verstorben (50 davon fallen noch auf Donnerstag). Es ist dies der höchste Wert überhaupt.

Die Gesamtzahl der Corona-Toten in Italien steigt somit auf 9.134.

Allein in der Lombardei sind in den letzten 24 Stunden 541 Personen verstorben.

Und es ist kein Ende in Sicht!

Inzwischen ist die Gesamtzahl der Infizierten in Italien auf 86.498 Personen (die Verstorbenen und die Genesenen muteinberechnet) gestiegen. Das entspricht einer Zunahme von 5.959 Infizierten in den letzten 24 Stunden. 3.732 Patienten werden intensiv betreut (ein Plus von 120 Patienten gegenüber Donnerstag).

Die nationalen Medien arbeiten auch mit der Zahl der aktuell Corona-Positiven.

Der Vergleich: Am Donnerstag lag der Wert bei 4.492, am Freitag bei 4.401 Positiven. Die Zahl der aktuell Positiven in Italien liegt bei 66.414.

Die Zahl der Genesenen liegt jetzt bei 10.950 – ein Plus von 589 gegenüber Donnerstag.

Was die Zivilschützer bedenklich stimmt:

Das Virus scheint sich nun auch im Süden Italiens explosiv auszubreiten. So wurde in Kalabrien ein Anstieg der Neuinfektionen von 25,7 Prozent registriert, in Apulien von 12.9 Prozent, in Kompanien sogar von 144,11 Prozent!

https://www.tageszeitung.it/2020/03/27/fast-1-000-corona-tote/
 
Hatte nicht ganz Italien eine Ausgangssperre? Warum explodiert es jetzt da so dermaßen?
 
Tyrolens schrieb:
Kris schrieb:
* Quelle: Relevante Person Krankenhaus Zams


* Alter von 30 bis 80 quer durch, erstaunlich viele Nicht-Ältere


Würde mich wundern, weil "relevante" Personen doch gleich nach Innsbruck in die Klinik kommen und nicht in ein Provinzkrankenhaus. ;)

Ich glaub, du hast das falsch verstanden (bin da auch vorher drüber gestolpert und hab glaub zuerst dasselbe gedacht wie du): Da ist nicht ne relevante Person ins Krankenhaus Zams eingeliefert worden. Die Quelle von Kris ist eine Person mit relevanter Position in dem Krankenhaus in Zams. :)

wetterstein schrieb:
albe-fr schrieb:
Warum genau teilst du uns das mit?

Ich fand's gut, weil ich so gar nicht rumprobieren musste. Wäre also womöglich völlig umsonst an den PC gegangen und hätte das VPN angeschmissen etc.


Lagorce schrieb:
Kamikatze schrieb:
Woah, wtf. Hier hängen höchstens "max 1 pro Kunde"-Schilder an *leeren* Regalen ;) Hab heute immerhin Küchenrolle bekommen (die war im Gegensatz zum Klopapier aber auch wirklich knapp). Super happy. Aber die räumen das Klopapier bei euch noch ins Regal ein? Laut Erfahrungsberichten hier (von Leuten, die diesen Mythos namens Klopapier in letzter Zeit noch gesehen haben), wird hier höchstens noch eine Palette auf den Gang gestellt. 5-10 Minuten später ist die eh leer.
Um den 2020-03-13 wurden Hamsterkäufe gemacht, danach entspannte sich die Lage.
Da ich jedoch selten einkaufen gehe (befürworte grundsätzlich ein viel strengeres Lockdown, IMO sinnvoller als es in die Länge ziehen, lieber Leben retten, die Milliarden sind mir weniger wichtig, halte onehin nichts vom Finanzsystem mit den Tradern, Banken und weitere, die Geld machen, ohne irgendwas produktives zu leisten) kann ich auch nicht sagen, wie genau es verlief.
Jedenfalls kann man nicht von Knappheit sprechen, höchstens vorübergehende logistisch bedingte Nachschubprobleme (Zentrallager und Herstellerlager sind recht voll, zudem betreiben sowohl Migros wie auch Coop grosse eigene Produktionsbetriebe).

Die Anzahl Personen, die sich gleichzeitig in grösseren Läden befinden, wird oft durch Sicherheitspresonal begrenzt, eigentlich Problemlos. Bei Apotheken gelten z.T strengere Massnahmen, dass steht man draussen an.

Social Distancing funktioniert hier eigentlich sehr gut, ausser bei den üblichen Idioten, für die Savoir Vivre und Respekt onehin Fremdwörter sind und bleiben werden.

Hier noch ein paar Bilder (allesamt am Abend aufgenommen), fehlte eigentlich kaum was ausser Brot, da es täglich frisch vorort gebacken wird. Auch Flächendesinfektionsmittel war palettenweise vorhanden (Laden ist jedermann ohne Kundenkarte zugänglich, wie Migros, Coop, usw.). Falls lesbar, Preise sind in CHF.

Regale werden i.d.R. je mach Personalverfügbarkeit und Kundenaufkommen fortlaufend nachgefüllt sofern was im Laden zwischengelagert wird, jedoch zuallererst am Morgen vor Ladenöffnung. Grosse Läden wie z.B. die MMM von Migros werden nach den Hauptlieferungen am Morgen früh noch mehrmals täglich, ebenfalls von der lokalen Genossenschaftszentrale aus, nachgeliefert.
Temporär wurde die Ablastung der LKW sowie das Nacht- und Sonntagsfahrverbot für notwendige Lebenmitteltransporte aufgehoben, siehe hier:
https://www.astra.admin.ch/astra/de/home/themen/fuehrerausweis-ausbildung/covid-19-massnahmen-im-strassenverkehr.html

Dann scheint das bei euch besser zu laufen als hier. Ja, "sonstige" Produkte sind inzwischen wieder deutlich besser zu bekommen. Sei es Mehl, Toast, Küchenpapier oder das Obstregal. Heute bei allen seit Tagen wieder mehr Inhalt gesehen (vielleicht aber auch nur, weil's Freitag ist und da eh immer etwas mehr geliefert wird, um Samstags mehr vorrätig zu haben?). Aber das Klopapierregal - leer. Noch wird das bei mir nicht knapp, aber ich habe seit bestimmt 14 Tagen kein Klopapier mehr gesehen und war in der Zeit bestimmt in 16 Läden drin (z. B. von der Drogerie weiter zum Supermarkt nebenan usw.). Irgendwann wird sich die Situation auch wieder entspannen. Vielleicht bin ich auch einfach zu den falschen Zeiten da (aber eigentlich immer über den ganzen Tag verteilt / unterschiedlich?), aber ich bin weiterhin gespannt, wann ich mal wieder Klopapier in den Regalen sehe... :lol:
 
Auch ein geringes exponentielles Wachstum ist noch viel zu viel, weil die Krankenhausinfrastruktur auch nicht exponentiell wächst.

Im Grunde dürfte es in AUT zb täglich nur ~ 280 Neuinfektionen geben. Davon sind wir meilenweit entfernt.

Die einzige Hoffnung, aktuell, basiert zum einen darauf, dass die Dunkelzahl vielleicht doch enorm ist, also richtig, richtig hoch, Faktor 100 oder so.
Oder dass es in der Therapie kurzfristig riesige Fortschritte gibt.

Ich habe mich auch über's Mountainbikeverbot aufgeregt. Zweimal war ich jetzt im Wald spazieren. Ehrlich? Bei der Idiotendichte hier, verzichte ich freiwillig auf's Bike. Ich treffe hier Leute, die habe ich die letzten 30 Jahre nicht getroffen.


@Kamikatze: Ha ha. Ja, stimmt.
 
Engelberg bedankt sich beim medizinischen Personal mit 1000 Ferienwochen :top:

Schweizer Spitalpersonal (Ärzte und Pflegekräfte) können sich für Gratisferien melden. Die Gewinner werden ausgelost.
 
Krankheitsbild von Covid-19 ist ein Chamäleon

Ärzte haben ein besonders Verhältnis zu Chamäleons. Damit ist nicht gemeint, dass sie die Schuppenkriechtiere gerne im heimischen Terrarium halten. Vielmehr handelt es sich um das Phänomen, dass eine Krankheit extrem vielseitig in ihrem Erscheinungsbild sein kann, also die unterschiedlichsten Symptome dabei vorkommen - und diese verschieden stark ausgeprägt sind.

Hiess es zu Beginn, dass Husten und Fieber bei etwa drei Viertel der erfassten Fälle vorkämen, teilte RKI-Präsident Lothar Wieler kürzlich mit, dass diese Symptome in Deutschland nur bei 40 bis 50 Prozent der Infizierten festgestellt werden. Schweizer Notfallmediziner weisen jetzt darauf hin, dass die Symptome der Erkrankung Covid-19 oftmals unspezifisch seien und sie womöglich öfter als vermutet als medizinisches Chamäleon auftrete.


Weil ich gerade bei den Tieren bin. Aufgepasst auf eure Haustiere Katzen und Hunde die können sich beim ihrem Besitzer anstecken.

Katze steckte sich in Belgien bei Halter an

Die belgische Regierung hat die Bevölkerung dazu aufgerufen, sich nach dem Schmusen mit dem Haustier die Hände zu waschen. Dies, nachdem eine Katze sich offenbar bei ihrem positiv getesteten Halter angesteckt hat - eine Weltpremiere, wie die belgische Presse schreibt.

Die Infektion des Tieres erscheinen zwar ein Einzelfall zu sein, sagte Virologe Steven Van Gucht an einer Pressekonferenz. Der Gesundheitszustand des Tieres verbessere sich mittlerweile. «Nachdem der Halter erste Symprome zeigte, entwickelte nach einer Woche auch die Katze Symptome: Durchfall, Erbrechen und Atemschwierigkeiten», so Van Gucht.

«Es scheint nicht, als ob das weitverbreitet wäre», so der Virologie weiter. «Es ist bemerkenswert, dass sich das Virus von Mensch zu Tier und nicht umgekehrt übertragen hat. Normalerweise überträgt sich das Virus nicht vom Tier auf den Menschen, weswegen wir das Risiko für Menschen als gering erachten.»

Die belgischen Behörden haben dennoch reagiert und ein Merkblatt herausgegeben, um Haustiere zu schützen: Sollten sich Tierhalter mit Cov-19 angesteckt haben, sollen sie ihr Tier möglich drinnen lassen und den Kontakt zu ihm möglichst gering halten.

Die nationale Tierschutzbehörde CNPA erklärte, es gebe keinen Grund zur Beunruhigung. «Tiere sind keine Träger dieser Epidemie.»

Quelle: 20min.ch

In dieser Woche hatte das Landwirtschaftsdepartement Hongkongs (AFCD) 17 Hunde und acht Katzen aus Haushalten mit Corona-Infizierten getestet. Zwei Tests fielen positiv aus darunter ein Deutscher Schäferhund der Virus war im Blut nachweisbar. «Die Tiere stecken sich nicht so leicht mit dem Virus an», so ein Sprecher. «Wir haben keine Indikation darauf, dass Tiere bei der Verbreitung des Virus eine Rolle spielen.»

Quelle: Lokale Medien in dieser Woche
 
Neandertaler schrieb:
scratch schrieb:
Hatte nicht ganz Italien eine Ausgangssperre? Warum explodiert es jetzt da so dermaßen?

Auch in Neapel müssen erst Tote durch die Strassen getragen werden bis es die Mafia glaubt. Wie bei anderen auch.

Hier ist noch mal die Reportage vom ZDF über Ischgl: https://www.zdf.de/nachrichten/heute-19-uhr/200327-heute-sendung-19-uhr-100.html Ab 13.45.

Schaut man sich heut auf instagram die stories von ischgl an, zu finden mit den Tags "ischgl" "fimbabahn" und "paznauner taja" sieht man doch tatsächlich ne 5-köpfige Gruppe die talabfahrt hoch wandern und dann fröhlich auf der taja ne Brotzeit einzunehmen. Einer trägt dabei sogar noch ne kitzloch Jacke. Scheint als hätte man dort noch nicht viel hinzu gelernt zu haben.
 
Die können das so machen. Das ganze Tal ist nun für 4 Wochen isoliert und es wird nicht bei diesen 4 Wochen bleiben. Ich bin mir recht sicher, dass dort erst wieder auf gemacht wird, wenn es dort keine Corona Viren mehr gibt. ;)

Landeck ist ein krasser Herd. 1.200 Infizierte (getestet) auf 100.000 Einwohner. Das werden die ersten sein, die die Herdenimmunität erreicht haben werden.
 
Heute kotzt es mich das erste Mal richtig an das die Baumärkte zu sind. Habe Stäntns Rat befolgt und bei dem schönen Wetter mal den Garten angefangen auf Vordermann zu bringen.

Als erstes gleich die Pumpe wieder in die Zisterne rein und wollte dann mit dem Zisternewasser den Frühjahrsputz beginnen. Zack an beiden Außenwasserhähnen die Dichtung kaputt.

In normalen Zeiten hätte ich mich auf mein Fahrrad geschwungen und wäre in 1 Minute beim Baumarkt gewesen und hätte zwei neue gekauft. Jetzt muss ich wohl oder übel welche im Internet bestellen....

Bei 3, 2, 1 deins kosten 50 Stück allerdings nur 4,49 € inkl. Versand, wahrscheinlich hätte ich im Baumarkt das gleiche für 2 Stück bezahlt.
 
Ein italienischer Arzt erklärte vorher, dass sie teilw. nicht Mal mehr die Verdachtsfälle mit schweren Symptomen mehr testen können. Er rechnet damit, dass in den letzten 24h mind. doppelt so viele als gemeldet gestorben sind, nannte Infektologen, die sogar mit dem 8-fachen rechnen. Die excess mortality werden wir erst nach der Krise genau wissen, mir ahnt übles.
Selber sehe ich keine Anzeichen für eine riesige (wie hier angedeutet) Dunkelziffer und rechne mit einer Fallsterblichkeit - bei funktionierendem, modernen Gesundheitssystem - von ca. 1%. In Südkorea, wo die Dunkelziffer höchstwahrscheinlich gering ist, liegt sie bei 1,4%. Hier waren nur 2% der ausgeführten Tests positiv, der Zuwachs an weiteren Fällen ist gering. Bei geheilten, die eine schwere Pneumonie hatten (selbst bei jungen Patienten mit etwa 5% nicht grad selten) , deuten sich bleibende Schäden an. Wir sind leider erst ganz am Anfang dieser Pandemie :(
Mein Wunsch ist, dass die Regierungen endlich längerfristig planen, ein Weg und Zeitplan zu möglichster Normalität zeigen. Testmöglichkeiten, sowohl für Viren als auch Antikörper, massiv auffahren, Masken für alle bereitstellen und vermindertes social distancing wie Grosseventverbot bis endlich effektives Medikament oder Impfung verfügbar ist weiter führen. Der Lockdown war leider, aufgrund Dummheit seitens Bevölkerung und Politik, zwingend notwendig. Die wirtschaftlichen Folgen sind unschön, hätten wir jedoch business as usual mit Armefahrzeugen, die unsere verstorbenen Angehörigen wegtransportieren, liefen erst recht alle Sturm. Grosse Sorgen mache ich mir um arme Länder, die nun auch Lockdown machen wollen. Da könnte,so hart dies kllingt, die Bekämpfung schlimmer als der Virus sein. Aber grad in gebildete Länder mit hoher Armut, wie Indien, wünschen sich viele Massnahmen ...
 
Welche CFR hatte Wuhan? 3%? Da liegt Italien sicher schon drüber und selbst dann gibt es eine enorme Dunkelzahl, weil, wie du schreibst, nicht mal mehr alle schweren Fälle getestet werden.

Drei Wochen Intubieren hinterläßt generell in 20 bis 30% der Fälle Folgeschäden. Die Lungenentzündung sowieso. Wer zu spät behandelt wird, verliert viel Gewebeoberfläche.
Bisher ging's immer um die Toten. Als Jüngerer mache ich mir mehr sorgen um einen schweren Verlauf mit Folgeschaden, v.a. als Sportler.
 
Natürlich hat Italien einige Mal mehr Fälle als gemeldet, aber ich sehe im Gegensatz zu einigen hier keinen Grund anzunehmen, dass die Dunkelziffer so hoch ist, damit die Fallsterblichkeit bei 0,1% zu liegen kommt. Das war mit "enorm" gemeint, also eine Dunkelziffer die um ein Vielfaches höher liegt als allgemein angenommen.
 
Tyrolens schrieb:
Welche CFR hatte Wuhan? 3%? Da liegt Italien sicher schon drüber und selbst dann gibt es eine enorme Dunkelzahl, weil, wie du schreibst, nicht mal mehr alle schweren Fälle getestet werden.

Drei Wochen Intubieren hinterläßt generell in 20 bis 30% der Fälle Folgeschäden. Die Lungenentzündung sowieso. Wer zu spät behandelt wird, verliert viel Gewebeoberfläche.
Bisher ging's immer um die Toten. Als Jüngerer mache ich mir mehr sorgen um einen schweren Verlauf mit Folgeschaden, v.a. als Sportler.

Meine Frau hatte vor 2 Jahren eine "kalte Lungenentzündung". Von Folgeschäden wüsste sie und ich nichts. Beim mountainbiken merkt man auch nix. Hat sich aber auch nicht explizit drauf untersuchen lassen. Ist es wirklich so, dass man immer Folgeschäden hat und wenn ja, wie äußern sich diese?

Was ich mich noch frage ist, ob man sich irgendwie besser auf so etwas vorbereiten kann. Kein Alkohohl, nicht rauchen, bewusst ernähren ist eh klar. Sollte man besser auf Ausdauersport mit tiefer Atmung verzichten (falls man sich schon infiziert, aber noch keine Symptome hat) oder solange es ohne Atemnot, Fieber, Husten usw. geht soviel Sport machen wie es geht?

Mir macht es irgendwie Angst, dass es anscheinend innerhalb von paar Stunden dann ziemlich spontan zu starker Verschlechterung kommt, obwohl man sich vorher gut (und gesund?) gefühlt hat.

/edit: Wie anscheinend auch hier: https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/coronavirus-in-frankreich-16-jaehrige-stirbt-nach-infektion-16699296.html
 
Lord-of-Ski schrieb:
Heute kotzt es mich das erste Mal richtig an das die Baumärkte zu sind. Habe Stäntns Rat befolgt und bei dem schönen Wetter mal den Garten angefangen auf Vordermann zu bringen.

Als erstes gleich die Pumpe wieder in die Zisterne rein und wollte dann mit dem Zisternewasser den Frühjahrsputz beginnen. Zack an beiden Außenwasserhähnen die Dichtung kaputt.

In normalen Zeiten hätte ich mich auf mein Fahrrad geschwungen und wäre in 1 Minute beim Baumarkt gewesen und hätte zwei neue gekauft. Jetzt muss ich wohl oder übel welche im Internet bestellen....

Bei 3, 2, 1 deins kosten 50 Stück allerdings nur 4,49 € inkl. Versand, wahrscheinlich hätte ich im Baumarkt das gleiche für 2 Stück bezahlt.

Ich hab ne Gartenhütte bestellt - auf Abruf beim Baumarkt. :rolleyes:
Wäre perfekt wenn die jetzt schon geliefert wäre dann würde das Dingen nächste Woche stehen.
 
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