• Willkommen im neuen Alpinforum!

    Das Alpinforum ist erfolgreich auf die neue Forensoftware XenForo umgezogen. Benutzerkonten und Foreninhalte wurden übernommen, sodass ihr euch wie gewohnt anmelden könnt.

    Schaut euch gerne um und probiert die neuen Funktionen aus. Solltet ihr Fehler oder Unstimmigkeiten entdecken, meldet sie bitte im entsprechenden Thema.

    Alle Informationen zur Migration und zum neuen Forum findet ihr hier:

    Zur ausführlichen Ankündigung

    Viel Spaß im neuen Alpinforum!

    Euer Alpinforum-Team

Coronavirus 2019-nCoV

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
br403 schrieb:
Betreuung Versorgung war aber für die älteren Leute gedacht, nicht für deine Kinder :lol:

Er ist wirklich süß in seiner Selbstlosigkeit.

Zu den Zitaten:
Ich finde es furchtbar, wenn immer mehr verschachtelte Zitate aufgerufen werden. Es macht irgendwann das Ganze nicht mehr lesbar.

Es gibt doch dieses kleine Pfeil nach oben Symbol im Zitatfeld, wenn man da drauf klickt, kommt man zum Ausgangsposting und kann es komplett lesen.

Dazu ist die Funktion da, daher zitiere ich die Aussage, auf die ich abziele.
Der Rest ist nicht weg, sondern einen Mausklick entfernt.
 
starli schrieb:
Was mich aber tatsächlich wundert, dass man nichts von Protesten aus UK hört - ich hätte aufgrund der angeblich vielen Hooligans in UK durchaus mit mehr Widerstand gerechnet. Und auch aus USA bei dem hohen Bewaffnungsgrad. Kann natürlich sein, dass die Medien das gezielt unterdrücken.

Proteste wird es geben, wo die Not für die Menschen existenzbedrohend ist, d.h. wirklich Hungersnot entstehen wird. Von versuchten Supermarktplünderungen in Sizilien wurde in den Nachrichten schon berichtet. In Afrika gibt es wohl auch inzwischen Ausgangsbeschränkungen in vielen Staaten, dort gingen die Leute aus purer Not wohl trotzdem zur Arbeit und zum Einkaufen. Mit Protesten rechne ich auch in manchen Stadtvierteln der USA, entweder weil es eine Ungleichbehandlung der Corona-Fälle zwischen Reichen, Krankenversichterten sowie Armen, nicht Krankenversicherten gibt, oder weil manche Menschen einfach auch finanziell am Ende stehen. Ob in Großbritannien die Not in manchen Vierteln ähnlich sein wird, mag ich nicht einzuschätzen, kann es mir aber vereinzelt vorstellen. In D/Ö und großteils den anderen mitteleuropäischen Staaten können wir uns glücklich schätzen, Kurzabeitergeld, staatliche Subventionen für KMU, Grundsicherung wird noch eine ganze Weile reichen.
 
Che schrieb:
Man braucht keine Argumente, um dir aufzuzeigen, dass ein Friseur einen anstecken kann und die Wahrscheinlichkeit nicht einmal niedrig ist. Du wirst es nicht verstehen wollen/können, alle anderen verstehen es eh. Also wozu den Aufwand betreiben? Es ist sinnlos ;-)

ja da hast du recht.... es ist wirklich sinnlos! geh mal zum zahnarzt...... :arrow:
 
Xtream schrieb:
Che schrieb:
Man braucht keine Argumente, um dir aufzuzeigen, dass ein Friseur einen anstecken kann und die Wahrscheinlichkeit nicht einmal niedrig ist. Du wirst es nicht verstehen wollen/können, alle anderen verstehen es eh. Also wozu den Aufwand betreiben? Es ist sinnlos ;-)

ja da hast du recht.... es ist wirklich sinnlos! geh mal zum zahnarzt...... :arrow:
Wenn ich es mache wie Stäntn und die Schwiegereltern besuche, geh ich auch zum Zahnarzt. Wir werden über Ostern aber wohl drauf verzichten, also nein.

Aber deiner Meinung nach ist ein Friseur und ein Zahnarzt dann gleichermaßen Systemrelevant und haben auch die gleichen Möglichkeiten, sich und sein Gegenüber zu schützen, da die Hygienemaßnahmen und Artikel die gleichen sind? Komm schon, mach es einem nicht immer so einfach, es wird langweilig.
 
starli schrieb:
Nachdem die Tiroler Quarantäne ja seit Mitternacht aufgehoben ist, bin ich gerade am überprüfen, ob ich nicht doch um+nach Ostern nach Schweden in die noch geöffneten Skigebiete komme.

Das hat sich bisher eigentlich ganz gut angehört, als Deutscher dürfte ich, sofern ich das richtig verstehe (?), ohne Beschränkungen nach DE einreisen, die für Tourismus gesperrten Bundesländer im Norden akzeptieren Transit als Durchreisegrund, retour ist man eh auf der Heimfahrt und in Österreich gibts anscheinend nur Quarantäne bei Flugreisenankömmlingen und kein Problem bei der Fahrzeuggrenze, wenn man in AT einen Wohnsitz hat.

https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/covid-19/2296762 (08.40.2020):

Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen ins Ausland wird derzeit gewarnt. Sie müssen mit weiter zunehmenden drastischen Einschränkungen im Reiseverkehr, mit Quarantäne­maßnahmen und Einschränkungen des öffentlichen Lebens rechnen.

Bei Reiswarnung zahlt keine Versicherung (Kranken, Unfall usw.). Inlandsreisen in Deutschland zu touristischen Zwecken sollen vermieden werden. Bleib daheim und fahr das Virus nicht womöglich noch durch halb Europa. Auch du kennst sicher Leute in Risikogruppen.
 
Widdi schrieb:
Deswegen wären offene Grenzen wichtig, dass ich Optionen in AT,habe wo ich normalerweise mal kurz auf nen Tag hinfahren kann (ohne den Drecksvirus+Beschränkungen) Dzt. sind Fast alle Grundrechte Tot und die Bewegungsfreiheit liegt auf der Palliativstation,
Falls Du über den Fernpaß reinkommst könntest Du Dich nach Ende der Reisebeschränkungen möglicherweise wundern weil ich mir ziemlich sicher bin das die dort wohnene Bevölkerung nach dem jetzt sehr zivilisierten Verkehrsaufkommen auf die Barrikaden gehen wird wenn die Wochenend - und Reiseverkehrslawinen dort wieder losgehen. Wenn längerfristig keine Verkehrsdosierung (sprich Durchsatzregelung in Füssen) stattfindet wird es zu Strassenblockaden kommen.

Oliverei schrieb:
An alle Epidemie-Leugner und Ankläger der "staatlichen Unterdrückung":
.".
Seid mal kreativ und sucht euch neue Hobbies, nächste Saison geht's wieder zum Skifahren/-Touren.
Was macht ihr eigentlich wenn ihr euch was brechen würdet? Würde es auch mal mehr als 6 Wochen nicht gehen!

Aber (in Bezug auf D) wird sich zeigen, innovativ und flexibler Mittelstand wird überleben.
Problem wird der starke Exportrückgang sein je nach Produktsparte - aber das hat kein Söder und keine Angie zu verantworten wie Corona in Südamerika, USA, Brexitland oder Asien abläuft.
Eher positiv sofern DE weitere Intensivbehandlungen Frankreich / Italien / andere abnehmen kann
Sehe ich genauso und aufgrund der Tatsache das sich jetzt rauskristallisiert welche Produkte/Dienstleistungen wirklich wichtig sind sehe ich auch eine Chance zum Umbau der Wirtschaft in Richtung Umweltschutz und Nachhaltigkeit. Beispielsweise sähe ich ein Ende der unsäglichen Vielfliegerei als absoluten Gewinn abgesehen davon das es die extreme interkontinentale Virusausbreitungsgeschwindigkeit ohne diese gar nicht gegeben hätte.

Pistencruiser schrieb:
Du hast die Ironie nicht verstanden!
Da ist aber nicht nur Ironie dabei denn nach Trump´s offensichtlicher Gehirnschädigung nach zu schließen müsste aufgrund der im Zdf - Bericht angeführten Kollateralschäden die Viruserkrankung bei ihm eigentlich schon seit Jahren chronisch sein... :ja: ;D
 
Titanium schrieb:
Mit Protesten rechne ich auch in manchen Stadtvierteln der USA, entweder weil es eine Ungleichbehandlung der Corona-Fälle zwischen Reichen, Krankenversichterten sowie Armen, nicht Krankenversicherten gibt, oder weil manche Menschen einfach auch finanziell am Ende stehen.

Das ist ein Pulverfass, das denke ich auch. Ohnehin gleich mehrfach gespalten, horizontal in Arm und Reich, vertikal in Trump-Fans und die anderen.
Ganz abgesehen von der Auswirkung auf den Rest der Welt.

Was macht Trump inzwischen? Das was er immer macht, was Populisten immer tun. Opferrolle einnehmen und Sündenböcke suchen...

https://www.spiegel.de/politik/ausland/corona-krise-donald-trump-droht-who-mit-stopp-von-beitragszahlungen-a-98a47d56-83d4-4733-a410-f8c69ed02689
 
br403 schrieb:
Betreuung Versorgung war aber für die älteren Leute gedacht, nicht für deine Kinder :lol: Ich hatte das auch zitiert, das wurde im weiteren Zitat weggenommen.

Ich dachte Du hast Homeoffice?
Nein, die Ressourcen (alte Daten auswerten, Dokumente erstellen etc.) sind jetzt ausgeschöpft, muss und möchte wieder mal ins Labor.

Und wer betreut jetzt die Kinder während der Arbeit? Es gibt nur Kindergarten oder Opa, ich hab keine Zauberfee die das macht. Keine Ahnung wie das andere berufstätige machen? Die Nachbarn, die ihre Eltern quasi gegenüber haben, nutzen das schon lange. Wir müssen Autofahren, so what.
Wir können, und vor allem wollen wir nicht weiterhin in diesem Zustand "zuhause" verharren. Was erlaubt ist, kann und muss gemacht werden.

Und beim Zahnarzt war ich die Woche auch, einfach nur zur Prophylaxe - dafür hat man ja jetzt Zeit ;) ne bessere Tröpfchenübertragung gibts glaub ich nicht. Die Praxen haben offen, warum sollte man das nicht machen? Erlaubt und geöffnet.
 
Ich verstehe dass man wieder was arbeiten will, ich kann zur Zeit auch nicht zu meinen Kunden fahren. Einiges wäre einfacher direkt vor Ort, aber da viele Kunden auch den Laden dicht haben hilft es nichts. Unser Büro ist auch zu. Einfach mal Geduld haben.

Gerade kam bei uns eine Meldung, dass Eltern nun nicht nur 4 Wochen bezahlten Urlaub zusätzlich bekommen um die Kinder in der jetzigen Situation zu betreuen, sondern sogar 12 Wochen. Diese können entweder am Stück genommen werden oder auch nur Tageweise, z.B. 2 Tage die Woche. Finde ich toll.
 
Petz schrieb:
Sehe ich genauso und aufgrund der Tatsache das sich jetzt rauskristallisiert welche Produkte/Dienstleistungen wirklich wichtig sind sehe ich auch eine Chance zum Umbau der Wirtschaft in Richtung Umweltschutz und Nachhaltigkeit. Beispielsweise sähe ich ein Ende der unsäglichen Vielfliegerei als absoluten Gewinn abgesehen davon das es die extreme interkontinentale Virusausbreitungsgeschwindigkeit ohne diese gar nicht gegeben hätte.

Ich bin ja immernoch gespannt, wie sich das tatsächlich entwickelt. Beim Fliegen könnte schon ein gewisse Veränderung reinkommen, insbesondere bei den ganzen Geschäftsreisen, die ja immerhin rund ein drittel der Flugreisen ausmachen.
Bei anderen Transportmitteln glaube ich kaum, gerade jetzt in dieser Zeit bin zumindest ich erst recht froh ein Auto zu haben und nicht mit Öffis fahren zu müssen. Zwänge mich ungern in einen Bus oder Zug, selbst wenn der nur halb voll ist, wenn ich stattdessen im Auto gar keinen Kontakt zu anderen haben kann. Und die Weiterentwicklung im Mobilitätssektor ist gerade ja ziemlich ins stocken geraten.
 
Sieht doch auch generell gut (hoffnungsvoll) aus an der Virenfront. Wenn die Maßnahmen die Wirkung entfalten werden, wie es momentan scheint, kann man vielleicht wirklich wieder Richtung Containment gehen ab dem 19., wäre schön, auch als Motivation und Erfolgserlebnis für die Anstrengungen bisher und den weiteren Weg.

Übrigens war Mai, die aus dem Video in meiner Signatur, gestern als Kommentatorin in den ARD Tagesthemen und hat kurz ihren Standpunkt erläutert.
Ich glaub, die große Mehrheit „da draußen“ versteht die Problematik. Da erscheint mir dieser Thread nicht repräsentativ.
 
Hier noch was zum Thema Dekontaminierung von nicht wiederverwendbaren Atemschutzmasken:

WHO Dokument:
Rational use of personal protective equipment for coronavirus disease (‎‎‎COVID-19)‎‎‎ and considerations during severe shortages: interim guidance, 6 April 2020
https://apps.who.int/iris/bitstream/handle/10665/331695/WHO-2019-nCov-IPC_PPE_use-2020.3-eng.pdf

CDC Infos:
https://www.cdc.gov/coronavirus/2019-ncov/hcp/ppe-strategy/decontamination-reuse-respirators.html

Herstellerinfo:
https://consteril.com/covid-19-pandemic-disinfection-and-sterilization-of-face-masks-for-viruses/

Bzgl. weiter oben ansgesprochene Einrichtungen für Prüflabors: sieht man sich die verschiednen EN genauer an, ist ersichtlich, dass eine komplette Prüfung der Normenkonformität recht aufwendige Prüfvorrichtungen voraussetzt, also kaum was, dass man innert kurzer Zeit aufbauen kann.

Gewisse einzelne Tests können dennoch mit relativ einfachen Einrichtungen durchgeführt werden, d.h. bei Bastelmasken könnte man ggf. vereinzelte Eigenschaften in einem grösseren Masstab vereinfacht prüfen, ggf. auch ohne formal normierten Prüfmethoden. Für untergeordnete Anwendungen, sprich Einkaufen oder Hund spazieren, wäre die vermutlich sogar ausreichend.

Für kritische Anwendungen (Spitalpersonal, u.a. bei Intubation, usw.) sollten nur zugelassene PSA in einwandfreiem Zustand eingesetzt werden.
 
br403 schrieb:
Ich verstehe dass man wieder was arbeiten will, ich kann zur Zeit auch nicht zu meinen Kunden fahren. Einiges wäre einfacher direkt vor Ort, aber da viele Kunden auch den Laden dicht haben hilft es nichts. Unser Büro ist auch zu. Einfach mal Geduld haben.

Gerade kam bei uns eine Meldung, dass Eltern nun nicht nur 4 Wochen bezahlten Urlaub zusätzlich bekommen um die Kinder in der jetzigen Situation zu betreuen, sondern sogar 12 Wochen. Diese können entweder am Stück genommen werden oder auch nur Tageweise, z.B. 2 Tage die Woche. Finde ich toll.
Das ist super, bist du noch bei dem großen Software Unternehmen :)

Bei uns ists komplett andersrum, wir laufen auf Volllast, wir könnten 200% verkaufen wenn wir die Produktion soweit hätten --> es wird jeder am Werk gebraucht, sogar mehr als das Übliche. Der Laden läuft auf maximale Auslastung. Bottleneck - einige Leute mit Kindern können nicht kommen, weil eben Kinderbetreuung fehlt. Da ist Extraurlaub sowas von illusorisch. Daher - kurzfristig kann man zuhause bleiben für 3-4 Wochen, aber sicher nicht länger. Ich seh aktuell keine langfristige Lösung seitens Politik, also muss man privat reagieren. Und Geduld ist daher nicht das Problem.
 
br403 schrieb:
Ich verstehe dass man wieder was arbeiten will, ich kann zur Zeit auch nicht zu meinen Kunden fahren. Einiges wäre einfacher direkt vor Ort, aber da viele Kunden auch den Laden dicht haben hilft es nichts. Unser Büro ist auch zu..

Frag mich mal, das selbe hier...
 
Lagorce schrieb:
Für kritische Anwendungen (Spitalpersonal, u.a. bei Intubation, usw.) sollten nur zugelassene PSA in einwandfreiem Zustand eingesetzt werden.

Und woher nehmen? Hierzulande produzieren bedeutet, dass der Hersteller im Extremfall auf seinen Produkten sitzenbleibt, weil mal wieder ein BWL-studierter vorrechnet, dass eine Maske aus Fernost 0,0000001 Cent billiger ist und von dort gekauft werden muss.
 
Che schrieb:
Wenn ich es mache wie Stäntn und die Schwiegereltern besuche, geh ich auch zum Zahnarzt. Wir werden über Ostern aber wohl drauf verzichten, also nein.

Aber deiner Meinung nach ist ein Friseur und ein Zahnarzt dann gleichermaßen Systemrelevant und haben auch die gleichen Möglichkeiten, sich und sein Gegenüber zu schützen, da die Hygienemaßnahmen und Artikel die gleichen sind? Komm schon, mach es einem nicht immer so einfach, es wird langweilig.

in krankenhäusern, altenheimen und privatkliniken ist das infektionsrisiko am höchsten.....aber klar denen fehlt in deinen augen ja auch genügend schutzausrüstung :roll:

Che schrieb:
Aber weiterhin schön zu sehen, dass sich der Arbeitslose, der spanische Gastronom und der Student sich weiterhin Sorgen um die in DACH arbeitende Bevölkerung machen.

in der tat schön zu sehen wie hier ein gewisser „lebensstatus“ in verbindung mit coronakritik gebracht wird! das zeugt schon von „fakten-diskussion“ der allerhöchsten qualifikation.... :top:
 
Xtream schrieb:
in krankenhäusern, altenheimen und privatkliniken ist das infektionsrisiko am höchsten.....aber klar denen fehlt in deinen augen ja auch genügend schutzausrüstung :roll:
Heißt die sollten wir auch gleich schließen oder wie?
Sollten Radwege und Fußgängerzonen deiner Meinung nach dann auch gleich für Autos geöffnet werden, da dort seltener Menschen angefahren werden, als im sonstigen Straßenverkehr? Ich hoffe du bist in der Lage zu erkennen, dass dein Gedankengang nicht gerade zielführend war.

Xtream schrieb:
in der tat schön zu sehen wie hier ein gewisser „lebensstatus“ in verbindung mit coronakritik gebracht wird! das zeugt schon von „fakten-diskussion“ der allerhöchster qualifikation.... :top:
Es ist eben schon interessant, dass die, die wirtschaftlich nicht direkt davon betroffen sind, sich die meisten Sorgen machen, dass die aktuellen Maßnahmen die Wirtschaft zerstören und komplett übertrieben sind.
 
Che schrieb:
Es ist eben schon interessant, dass die, die wirtschaftlich nicht direkt davon betroffen sind, sich die meisten Sorgen machen, dass die aktuellen Maßnahmen die Wirtschaft zerstören und komplett übertrieben sind.
Was mir dazu spontan einfällt: Hier im Forum ist sicherlich nicht die ganze Gesellschaft repräsentiert, sondern eher der privilegiertere Teil. Und in der Bedürfnispyramide fallen die/wir gerade mehrere Stufen auf einmal runter, während jemand der unten war einfach dort verharrt. Ich will hier nicht "ich kann nicht mehr Skifahren" mit "ich hab nichts mehr zu essen" gleichsetzen, aber es wäre eine Erklärung warum sich das Jammern nicht auf die Grundbedürfnisse beschränkt. Nur so eine Idee, und auch irgendwie nachvollziehbar.
 
Stäntn schrieb:
Che schrieb:
Es ist eben schon interessant, dass die, die wirtschaftlich nicht direkt davon betroffen sind, sich die meisten Sorgen machen, dass die aktuellen Maßnahmen die Wirtschaft zerstören und komplett übertrieben sind.
Was mir dazu spontan einfällt: Hier im Forum ist sicherlich nicht die ganze Gesellschaft repräsentiert, sondern eher der privilegiertere Teil. Und in der Bedürfnispyramide fallen die/wir gerade mehrere Stufen auf einmal runter, während jemand der unten war einfach dort verharrt. Ich will hier nicht "ich kann nicht mehr Skifahren" mit "ich hab nichts mehr zu essen" gleichsetzen, aber es wäre eine Erklärung warum sich das Jammern nicht auf die Grundbedürfnisse beschränkt. Nur so eine Idee, und auch irgendwie nachvollziehbar.
Kann ich prinzipiell schon so nachvollziehen und ist sicherlich auch teilweise richtig. Aber diejenigen, die hier am größten Jammern, sind eben genau die, die am wenigsten dazu tun, zu diesem privilegierteren Teil in DACH zu gehören.
 
Stäntn schrieb:
Das ist super, bist du noch bei dem großen Software Unternehmen :)

Bei uns ists komplett andersrum, wir laufen auf Volllast, wir könnten 200% verkaufen wenn wir die Produktion soweit hätten --> es wird jeder am Werk gebraucht, sogar mehr als das Übliche. Der Laden läuft auf maximale Auslastung. Bottleneck - einige Leute mit Kindern können nicht kommen, weil eben Kinderbetreuung fehlt. Da ist Extraurlaub sowas von illusorisch. Daher - kurzfristig kann man zuhause bleiben für 3-4 Wochen, aber sicher nicht länger.

Wir haben ja keine Produktion, wird halt alles verschoben. Meine Arbeiten sind ja alle bezahlt, wird eben auf Kulanz auf später verschoben wenn es nicht Remote geht.
Insgesamt können wir uns im Moment nicht über mangelnde Nachfrage unserer Produkte und Dienste beschweren, für viele Kunden ist das im Moment ein Weckruf und Startschuss um die Digitalisierung voranzubringen. Wir müssen schon mit den Kapazitäten haushalten wegen der Nachfrage.
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Zurück
Oben