Oliver.O schrieb:
Abhören gelingt - wenn überhaupt - bei weitem nicht so simpel, wie hier suggeriert.
Funksignale (inkl. bei FHSS) abhören, aufzeichnen und orten ist relativ einfach sofern man über die entsprechende Messgeräte-Suite (einige hundert Tausend EUR aufwärts, siehe z.B. bei Rohde & Schwarz) verfügt. Zur Ortung gibt es auch spezielle mobile Einrichtungen.
Interpretieren und Entschlüsseln der Daten ist ein anderes Thema, zudem muss zwischen Echtzeitverarbeitung (i.d.R. ausser bei trivialer Verschlüsselung unmöglich) und Post-Processing von Aufzeichnungen unterschieden werden. Meistens ist es allerdings sinnvoller zu versuchen, Daten abzufangen, bevor sie verschlüsselt werden, bzw. nachdem sie wieder entschlüsselt worden sind.
Wie gut man mittels RF Analyse elektronische Geräte passiv "abhören" kann ist nicht genau bekannt, früher was es z.B. möglich die Anzeige von (Röhren-)Bildschirmbildern anhanden der elektromagnetischen Störfelder mehr oder weniger gut "abzuhören" (z.T. jedoch noch recht gut interpretierbare Bildwiedergabe), weiss jedoch nicht wie die Möglichkeiten heute aussehen (u.a. diverse israelische Firmen sind in Abhörbereichen spezialisiert).
Hier zu Hause habe ich kein WiFi, Bluetooth, usw. und wichtige Rechner haben gar keinen Internet Anschluss und auch hardwaremässig gar kein WiFi oder Bluetooth Interface. Haushalt und andere Geräte mit WiFi habe ich zudem keine.
Back on-topic:
Die Berichterstattung der französischen Medien ist sehr interessant, gewisse Informationen werden bewusst zurückgehalten, ist jedoch in Frankreich üblich.
Unbedingt zu beachten ist, dass das Protokoll von Pr. Dr. Didier Raoult (Hydroxychloroquin
zusammen mit Azithromy
cin ebenfalls
frühzeitig im Krankheitsverlauf) NICHT Bestandteil des europäischen DISCOVERY Forschungsprojekts (sowenig wie bei der Hycovid Studie vom CHU in Angers) ist. Dies ist in erster Linie innenpolitisch begründet.
In Frankreich war bis ca. mitte Januar 2020 Hydroxychloroquin rezeptfrei erhältlich.
Am 2020-01-13 wurde Hydroxychloroquin als giftig erklärt:
Arrêté du 13 janvier 2020 portant classement sur les listes des substances vénéneuses
https://www.legifrance.gouv.fr/eli/arrete/2020/1/13/SSAP2001007A/jo/texte
PDF des Originaltexts:
https://www.legifrance.gouv.fr/jo_pdf.do?id=JORFTEXT000041400024
Dann wurden die Einsatzbedingungen von Hydroxychloroquin genauer umschrieben:
Décret n° 2020-293 du 23 mars 2020 prescrivant les mesures générales nécessaires pour faire face à l'épidémie de covid-19 dans le cadre de l'état d'urgence sanitaire
(konsolidierte Fassung, Stand 2020-04-09)
https://www.legifrance.gouv.fr/affichTexte.do?cidTexte=JORFTEXT000041746694
Und letztendlich darf Hydroxychloroquin (im Rahmen von COVID-19 Behandlungen) ausschliesslich noch im Spitalbereich eingesetzt werden:
Décret n° 2020-314 du 25 mars 2020 complétant le décret n° 2020-293 du 23 mars 2020 prescrivant les mesures générales nécessaires pour faire face à l'épidémie de covid-19 dans le cadre de l'état d'urgence sanitaire
https://www.legifrance.gouv.fr/affichTexte.do?cidTexte=JORFTEXT000041755775&categorieLien=id
PDF des Originaltexts:
https://www.legifrance.gouv.fr/jo_pdf.do?id=JORFTEXT000041755775
Edit:
Die Todeszahlen in Frankreich berücksichtigen erst seit kurzem Todesfälle in Altersheime (genauer: bis vor kurzem wurden nur COVID-19-bezogene Todesfälle im Spitalumfeld statistisch erhoben) und zudem konnten gestern infolge eines Softwareproblems die Todesfällent in Altersheimen (sog. EHPAD) nicht berücksichtigt werden.
Interessanterweise fehlen auch gewisse Daten für die Gegend Marseille, genau dort wo Pr. Dr. Raoult am IHU Méditerranée Infection (
https://www.mediterranee-infection.com) behandelte.