Also so langsam frage ich mich auch immer mehr, was denn nun das eigentliche Ziel ist
Das Virus komplett zu stoppen wird nicht passieren und auch nur schwer möglich sein.
Man will das Gesundheitssystem nicht überlasten, klar, daher bin ich auch vollkommen für bestimmte Maßnahmen.
Aber was jetzt
Das Gesundheitssystem ist nicht ansatzweise überlastet, vielerorts nichtmal wirklich ausgelastet (40% liest man teils)...dümpelt man so jetzt weiter, und wenn ja mit welchem Ziel
Das mit dem Impfstoff ist doch so ne Sache. Kommt der tatsächlich noch dieses oder nächstes Jahr oder hält man uns das nur vor die Nase, damit man ein Licht am Ende des Tunnels sieht
Ein Impfstoff für Ebola (ja ich weiß ist was völlig anderes) kam erst nach viele Jahren...gibt es gegen Coronaviren überhaupt schon irgend einen Impfstoff
Wir stellen bei Medikamenten oder Chemikalien teilweise nach Jahren plötzlich fest, dass diese Krebserregend sind oder dergleichen...will ich einen Impfstoff bekommen, der in Monaten schnell durch die Test geprügelt wird und über den man womöglich längst nicht alles weiß

Das ganze bei einer aktuell in Deutschland unter 2% liegenden Letalität (wenn man von einer gewissen Dunkelziffer ausgeht).
Also in meinen Augen werden die Maßnahmen so wie sie jetzt sind recht schnell ziemlich unerträglich. Das zeichnet sich auch schon etwas ab.
https://www.tagesspiegel.de/gesells...rte-corona-massnahmen-schwindet/25728054.html
Auch die Fahrten mit dem PKW nehmen ja schon wieder langsam zu.
Ich glaube die Abstandsregeln und vielleicht auch die Mundschutzpflicht haben die größten Auswirkungen auf alles. Können wir uns nicht vieles vielleicht schon längst wieder erlauben, erhöhen die Auslastung des Gesundheitssystems dadurch auf vielleicht 60%, machen die Maßnahmen aber für alle so viel erträglicher, dass sie auch wirklich über Monate haltbar sind
Worauf ich hinaus will, zumindest in meinem Fall ist es aktuell so, kann man nicht wieder einen gewissen Alltagstrott ermöglichen? Könnte ich z.B. wieder an die Hochschule, hätte ich was zu tun

Ich hätte für 5 Tage die Woche jeweils mindestens einen halben Tag Beschäftigung. Die Zeit würde einfach rum gehen...es wäre trotz Abstandsregel und allem einfach viel erträglicher.
Alle die Kinder haben, was macht ihr mit denen noch den ganzen Tag, also jetzt ernsthaft :lol: Klar man spielt mal im Garten, man spielt mal Brettspiele, kramt wieder mal ein Puzzle raus, baut was mit Lego...aber irgendwann wird man doch mit diesem Dies und Das nicht mehr froh, geschweige denn kann man Kinder beschäftigen.
Gleiches gilt für ältere Leute, für viele ist doch das absolute Highlight des Tages mal ein wenig mit jemandem quatschen zu können. Das reduziert man aktuell auch noch, den einzelnen Tag rum zu bringen muss doch furchtbar für die sein.
Ich glaube mehr ich nenne es mal kontrollierter Alltag (Abstand und Masken, dafür normaler Tagesablauf) würde so unglaublich viel weiter helfen. Mir ist es lieber, ich bin ein Jahr eingeschränkt, aber der Tag fühlt sich wie 24h an, anstatt dass ich halb so lange komplett eingeschnürt bin, jeder Tag sich aber wie ne Woche anfühlt...
Wollte einfach mal ein paar Gedanken loswerden, ich halte mich natürlich immernoch an die Maßnahmen, auch wenn der Unmut inzwischen schon gewachsen ist. :lol:
Bin auch heil froh, dass ich ja letztlich nicht zu entscheiden habe.