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Coronavirus 2019-nCoV

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Immer mehr Kollateralschäden:
:arrow:
Kardiologe Hengstenberg: "Sehen derzeit schwere Herzschäden"
Aus Angst vor einer Corona-Infektion haben Patienten Herzprobleme ignoriert, berichtet Christian Hengstenberg und sieht sie als Kollateralschäden
....

Hengstenberg: Jetzt, wo die kardiologische Versorgung wieder in einem nahezu normalen Umfang möglich ist, sehen wir hier am AKH wesentlich mehr Patienten mit starken Schädigungen am Herzen. Es sind Personen, die bei den ersten Anzeichen der Beschwerden nicht zum Arzt oder ins Spital gegangen sind und insofern auch nicht adäquat versorgt werden konnten. Das Ergebnis sind Schäden am Herzmuskel. Sie wären vermeidbar gewesen.
https://www.derstandard.at/story/2000118266054/kardiologe-hengstenberg-sehen-derzeit-schwere-herzschaeden
 
wetterstein schrieb:

Da hast du leider vergessen anzumerken, dass "pcr positiv" nicht äquivalent zu [dem Patienten] "unbemerkt" ist. Ischgl war zu Beginn des Ausbruchs ein Hotspot, damals wurde auch mit Symptomen oft nicht getestet. Und dass zunehmend, wie du oft postest, Behandlungsmöglichkeiten bereitstehen, zeigt doch, wie wichtig der Zeitgewinn war.

Es sind einfach nicht alle Erkentnisse der Wissenschaft schön, unser Verhalten hat nun Mal mannigfaltige Auswirkungen auf andere. Die Egoisten, die unbequeme Tatsachen immer gleich als "Panik" oder "Hysterie" deklarieren, oder sich an den dünnsten Strohhalm ohne Denken klammern, nerven langsam aber sicher. In der Schweiz steigen die Neuinfektionen übrigens wieder, wer hätte das gedacht ...

Ich wünsche mir übrigens sicher keinen zweiten Lockdown oder strengere Massnahmen als hier in Berlin. Das wird auch nicht nötig sein, wenn sich die Leute halbwegs sozial und vernünftig verhalten.
 
Tyrolens schrieb:
Dann solltest du vielleicht demnächst mal bei Rot über die Ampel gehen. ;)

Gefahr vs. Risiko. Usw.

Du wartest also als Fußgänger vor einer roten Fußgängerampel, wenn die Straße komplett leer ist?
 
MichiMedi schrieb:
Tyrolens schrieb:
Dann solltest du vielleicht demnächst mal bei Rot über die Ampel gehen. ;)

Gefahr vs. Risiko. Usw.

Du wartest also als Fußgänger vor einer roten Fußgängerampel, wenn die Straße komplett leer ist?

Wenn Kinder dabei sind auf jeden Fall :idea:
 
christopher91 schrieb:
Der Tod gehört zum Leben dazu.

Man muss lernen mit dem Coronavirus zu leben und zur Normalität zurückkehren.
Aber es gilt nicht "Einschränkungen gehören zum Leben dazu"?
Denn gemessen an dem Lebensstil, den wir in DACH frönen, müssen dauerhaft 90% der Weltbevölkerung mit teils viel dratischeren Maßnahmen leben.
Da kannst du es nicht verwinden, temporär mal mit Maskenpflicht und ohne Fußballschiedsrichertätigkeit leben zu müssen?
 
Jan Tenner schrieb:
christopher91 schrieb:
Der Tod gehört zum Leben dazu.

Man muss lernen mit dem Coronavirus zu leben und zur Normalität zurückkehren.
Aber es gilt nicht "Einschränkungen gehören zum Leben dazu"?
Denn gemessen an dem Lebensstil, den wir in DACH frönen, müssen dauerhaft 90% der Weltbevölkerung mit teils viel dratischeren Maßnahmen leben.
Da kannst du es nicht verwinden, temporär mal mit Maskenpflicht und ohne Fußballschiedsrichertätigkeit leben zu müssen?

Nö damit kann ich nicht auf Dauer leben! Und bei der geringen Anzahl an aktuell Infizierten auf die Gesamtbevölkerung, seh ich auch keinen Grund dazu. Warum soll man sich in Deutschland mit mehr Einschränkungen abfinden als in Österreich und der Schweiz?
Vor allem wo der ursprüngliche Plan doch nur war die Krankenhäuser nicht zu überlasten. Bei einigen ist der Plan nun wohl eher jede Infektion zu vermeiden.

Nur weil die German Angst mal wieder vorherrscht, über die sich andere Staaten eh lustig machen?!
 
Anderes Thema: Kann man schon auf T-Zellen testen? Es gibt ja starke Hinweise darauf, dass in nicht so wenigen Fällen die T-Zellen die Hauptabwehr übernehmen.Das könnte erklären, warum bei Kindern nicht so oft Antikörper (IgA und IgG) nachgewiesen wurden.


Ich habe nach wie vor keine Lust, COVID-19 zu bekommen. Zum Glück lernt die Medizin recht flott dazu.
 
Tyrolens schrieb:
Ich habe nach wie vor keine Lust, COVID-19 zu bekommen.
Ich auch nicht sowie alle anderen, die ich kenne und die Maßnahmen in Frage stelle. Deswegen darf man aber trotzdem noch die derzeitigen Regeln kritisieren und in Frage stellen. Und dass manche Verordnungen auch einfach keinen Sinn ergeben, ist wohl kaum zu leugnen. Aktuellstes Beispiel:
Der BMW Berlin Marathon 2020 wurde gestern abgesagt ( :arrow:: https://www.bmw-berlin-marathon.com/dein-rennen/event-update). Auf der anderen Seite sind die Veranstalter des AvD-Oldtimer-Grand-Prix am Nürburgring so gut wie sicher, dass die Veranstaltung stattfinden kann ( :arrow:: https://www.avd-ogp.de/detail-page/optimistische-signale-fuer-den-avd-oldtimer-grand-prix). Sie haben nämlich wieder die Genehmigung für Rennsportveranstaltungen bekommen und damit müssen sie sich nur noch ein Hygienekonzept genehmigen lassen. Der OGP ist am 07. bis 09. August geplant. Der Berlin Marathon wäre am 27. September geplant gewesen. Ja, es handelt sich um Veranstaltungen aus völlig unterschiedlichen Branchen, aber es handelt sich bei beiden um internationale Großveranstaltungen. Gerade am Ring bin ich gespannt aufs Konzept. Ich werde da sein und berichten (sofern nicht irgendeiner auf die Idee kommt, es doch noch abzusagen :roll: :twisted:). Bin gespannt wie das im Fahrerlager und auf den Tribünen werden wird mit den dann umzusetzenden Hygienekonzepten...

Edit:
Tyrolens schrieb:
Zum Glück lernt die Medizin recht flott dazu.
Und daran gilt es sich anzupassen. Die Informationslage hat sich seit März doch erheblich geändert und verbessert.
 
Jan Tenner schrieb:
christopher91 schrieb:
Der Tod gehört zum Leben dazu.

Man muss lernen mit dem Coronavirus zu leben und zur Normalität zurückkehren.
Aber es gilt nicht "Einschränkungen gehören zum Leben dazu"?
Denn gemessen an dem Lebensstil, den wir in DACH frönen, müssen dauerhaft 90% der Weltbevölkerung mit teils viel dratischeren Maßnahmen leben.
Da kannst du es nicht verwinden, temporär mal mit Maskenpflicht und ohne Fußballschiedsrichertätigkeit leben zu müssen?

Wir müssen sofort wieder in die Lage vor März zurück. Das ist der Normalzustand.

Nur weil andere Länder die Grundrechte noch stärker einschränken macht das die Grundrechtseinschränkungen in D nicht auch nur ein bisschen akzeptabler.
 
Klage auf Wiederherstellung des Zustandes vor März. Auch wenn manche Personen hier im Forum immer wieder betonen wir würden in einer Gesundheitsdiktatur leben, ist es ein Kennzeichen der Demokratie, dass gegen Entscheidungen der Legislative die Judikative angerufen werden kann. Der Weg steht dir offen. Sicherlich werden einige Entscheidungen der Legislative gekippt werden, so bin ich mir sicher das du dir dein "müssen" abschminken kannst, auch wenn ich selbst den Stand vor März gerne wieder hätte.
 
Jan Tenner schrieb:
j-d-s schrieb:
Wir müssen sofort wieder in die Lage vor März zurück. Das ist der Normalzustand.
Bestimmt wer?? Sonst was??

Bestimmt hoffentlich bald der Druck der Mehrheit, bei denen die Panikmache nicht gewirkt hat.

Zumal Remivisdir auch kurz vor der EU Zulassung steht, noch ein Grund weniger für Maßnahmen.
 
christopher91 schrieb:
....Zumal Remivisdir auch kurz vor der EU Zulassung steht, noch ein Grund weniger für Maßnahmen.
Hmm, zu Remdesivir lese ich eben im Spiegel: https://www.spiegel.de/wissenschaft...vid-19-a-a0df0fc2-6acf-4590-b087-2afd4c307941
Zitat: "Voraussetzung für eine Behandlung ist, dass der Patient eine Lungenentzündung hat und mit zusätzlichem Sauerstoff versorgt werden muss. Eine internationale Studie mit über 1000 Teilnehmern hatte Ende April gezeigt, dass Remdesivir bei Covid-19-Patienten die Zeit bis zu einer Genesung im Schnitt um vier Tage verkürzen kann - von 15 auf 11 Tage. Die Sterblichkeit ging in der Untersuchung geringfügig zurück, was statistisch jedoch nicht signifikant war."

Also, ich bin zwar medizinischer Laie, aber das haut mich nun nicht gerade vom Hocker... Deswegen kann man doch keine Maßnahmen lockern...
 
wmenn schrieb:
Also, ich bin zwar medizinischer Laie, aber .......
Die Leiterin der Infektiologie, Prof. Dr. Marylyn Addo, vom Universitätsklinikum Eppendorf wohl eher nicht:

wetterstein schrieb:
:arrow:
Seine Kollegin, die Virologin Marylyn Addo, blickt noch optimistischer auf die kommenden Monate. Sie hält es für möglich, das Virus bald pharmakologisch ausbremsen zu können.

Auf ihren Stationen fanden mehrere Medikamentenstudien statt, unter anderem mit Remdesivir, das zum Kampf gegen Ebola-Viren entwickelt wurde.

„Die Beobachtungen bisher machen auf mich einen ganz vielversprechenden Eindruck“, sagte Addo.
https://www.focus.de/regional/hamburg/hamburg-uke-experten-ueberraschen-mit-aussagen-sehen-zweiter-welle-sehr-entspannt-entgegen_id_12138241.html
 
In bester Verschwörungstheorektiker-Manier könnte man auch postulieren, dass die nur scharf auf neue Studienobjekte ist ;D
 
Ich wäre dafür, dass man bei uns (Bayern) zumindest bis aufs AT-Niveau lockert. Bei dir@wmenn, entnehme ich grad NRW, also nicht allzu weit von den Hotspots weg, in dem Punkt hast du recht.
Aber hier in Bayern regen sich immer mehr über die Auflagen auf. Weil eigtl. wäre das hier gar nimmer nötig. Die Zahlen sind mit der Schweiz und Österreich vergleichbar. Das gilt aber rechnet man das auf die Aktiven Infektionen im gesamten Bundesgebiet (D) hoch ebenso, damit ist für mich ein unnötiges längeres Festhalten an den Auflagen Schwachsinn! Da das Virus ja noch munter unterwegs ist, aber ein mündiger Bürger kann ja wohl selbst entscheiden oder? Da muss ich mich nicht von Politikern, Behörden usw. mit Auflagen gängeln lassen!

Hier sperren immer mehr Bundesländer den Kreis Gütersloh und den Kreis Warendorf aus, die German Angst wieder, obwohl der Ausbruch soweit man weiß mittlerweile auf einen Gottesdienst und auf die Bedingungen im Schlachthof (kalt, feucht, eng und ne ungute Belüftung) zurückgehen dürften und sich wohl auch nicht oder kaum aus dem Umkreis der Thönnies-Arbeiter her zum Otto-Normalbürger verbreitet hatten. Wobei man ist ja gerade am Testen. Ausserhalb des Hotspots sinds nur vereinzelt Neuinfektionen (in den betreffenden Landkreisen). Langsam versteh ich dieses Theater nicht mehr!
Man macht 600000 Personen wegen einem Lokalen Hotspot das Leben schwer und die bekommen on Top noch behördliche Schikanen aus anderen Bundesländern drauf!
Mit Rechtsstaat hat das meiner Meinung nach nichts am Hut, riecht, ja abgedroschen nach (Gesundheits)-Diktatur :sonicht: . Naja wer nach Fällen sucht findet die auch! Hab den Verdacht, man will hier richtig weiter Panik machen mit schlechten Zahlen, obwohl das Virus hierzulande fast durch ist, von Lokalen, leider gelegentlich auch großen Ausbrüchen abgesehen.

Mal was anderes in Ischgl hat man jetzt rausgefunden bei Massentests, dass etwa 43% der Bürger Antikörper haben. Das schwirrte vorher rum, aber die meisten habens ned gemerkt 85 % wussten ned, dass die das Hatten, weil eben nur einen Schnupfen gehabt oder gar nix!

mFg Widdi
 
wetterstein schrieb:
wmenn schrieb:
Also, ich bin zwar medizinischer Laie, aber .......
Die Leiterin der Infektiologie, Prof. Dr. Marylyn Addo, vom Universitätsklinikum Eppendorf wohl eher nicht:

wetterstein schrieb:
:arrow:
Seine Kollegin, die Virologin Marylyn Addo, blickt noch optimistischer auf die kommenden Monate. Sie hält es für möglich, das Virus bald pharmakologisch ausbremsen zu können.

Auf ihren Stationen fanden mehrere Medikamentenstudien statt, unter anderem mit Remdesivir, das zum Kampf gegen Ebola-Viren entwickelt wurde.

„Die Beobachtungen bisher machen auf mich einen ganz vielversprechenden Eindruck“, sagte Addo.
https://www.focus.de/regional/hamburg/hamburg-uke-experten-ueberraschen-mit-aussagen-sehen-zweiter-welle-sehr-entspannt-entgegen_id_12138241.html
Und hat die medizinische Expertin auch empfohlen oder sogar gefordert, dass man sofort weitere Maßnahmen lockert, weil Beoachtungen in einer Studie "einen guten Eindruck machen" und weil sie ein pharmakologisches Ausbremsen "für möglich" hält?
 
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