Kamikatze
Großer Müggelberg (115m)
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ski-chrigel schrieb:Absolut richtig! Die Corona-Abschottungspolitik ist einfach nur absurd. Und der Schweizer Bundesrat resp. das BAG treiben es bis an die Spitze der Absurdität:starli schrieb:Witzig find ich ja, wie anscheinend jedes Land die steigenden Covid-Zahlen zumindest teilweise auf Reiserückkehrer schiebt. Irgendwann beschuldigt sich dann jedes Land gegenseitig, dass die meisten Infizierten Reiserückkehrer aus genau den anderen Ländern sind ... dann gibts 2 Möglichkeiten: Alle Länder schließen alle Grenzen oder endlich mal vernünftig einsehen, dass es wurscht ist, ob sich die Reiserückkehrer im eigenen Land oder im Ausland anstecken...
Nun wird über die Quarantänepflicht für Frankreich-Rückkehrer nachgedacht, weil die völlig willkürliche 60-Ansteckungen-pro-100‘000-Einwohner-Grenze erreicht wurde. Wohlgemerkt ein Nachbarsland. Unmöglich, sowas umzusetzen. Und Besonders absurd, weil der Kanton Genf viel schlechter dasteht, als die umliegenden Regionen in Frankreich. Dümmer geht es nimmer.
Und jetzt noch einen oben drauf: Seit heute hat die Schweiz mit rekordhohen 386 Neuansteckungen die 60/100‘000-Schwelle selber auch erreicht. Also stehen wir keinen Deut besser da als Frankreich. Müssen wir Schweizer jetzt nach einem Besuch in der Schweiz auch in Quarantäne?
Zum Glück ziert sich der Bundesrat infolge politischem Druck der Kantone noch etwas mit der Aufnahme Frankreichs auf die Risikoliste. So können wir morgen von unserem Kurzurlaub in Südrankreich problemlos heimkehren...
Falsch. Gegenargumente siehe oben.icedtea schrieb:Na ja, es scheint wohl schon gewisse Schwerpunkte zu geben bei den Ländern, aus denen Infizierte zurückkehren. Das sind auch nicht immer klassische Touristenziele.
Du bringst die Problematik auf den Punkt. Allerdings hatten wir im März hier schon dieselbe Diskussion: Ob man nicht einfach sagt: "So, jetzt gibt's das Virus überall; keine Grenzschließungen usw.".
Und genau diese Möglichkeit der Quarantäne durch die Schweiz hat mich inzwischen davon überzeugt am Samstag nicht mehr von Genf nach Montpellier zu fahren (mit dem Velo), sondern von Genf nach Konstanz (Zugticket nach Genf ist ja schon lange gebucht). Auf dem Rückweg müsste ich nämlich definitiv 1 Nacht in Genf verbringen - und wenn womöglich ganz Frankreich auf die Risikoliste gesetzt wird, herzlichen Glückwunsch. Wie soll das gehen. Die Devise derzeit schein zu sein: Möglichst wenige Ländergrenzen überqueren...
Wobei ich die Infektionszahlen der Schweiz und gerade der Region um Genf auch nicht gerade als unproblematisch ansehe...
also aus Sicht eines Deutschen, weil ich eigentlich wenig Lust auf Quarantäne habe. Denn dann würde z. B. der Besuch von Bekannten am Bodensee in DE wohl wegfallen... sich bei ner Radreise anstecken - naja, sehr unwahrscheinlich
