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Das Ding ist ja, dass das von j-d-s einzigartig interpretiert wird. So sagt das sonst niemand. Des Weiteren ist interessant, dass er sonst alles ablehnt, was Virologen und Politiker an Grenzwerten verlautbaren, aber diese 15 Minuten sich irgendwie auf eine ungute Art ins Hirn gebrannt haben. Ich finde das psychologisch interessant irgendwie...
 
molotov schrieb:
https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/strobl-einwoechiger-lockdown-100.html

Die Idee gefällt mir gar nicht so schlecht, könnte mir vorstellen, dass bringt die Zahlen wieder so richtig runter, wenn es richtig umgesetzt und überwacht wird. Besser als die halbgaren Maßnahmen. Nur darf es keinesfalls zu einer Verlängerung kommen...

die Frage ist : und dann? alles völlig normal, dann in drei Woche wieder 10.000 neue Fälle pro Tag, dann wieder eine Woche Lock - Down usw?
und irgendwann haben wir ständig 3 + 1 (3 Normal + 1 L.D) oder vielleicht 2 +2 ..

das ist eine gute Lösung wenn wir wussten dass eine Impfung ab Dezember verfügbar wird. Sonst ist auch sinnlos .
 
Pancho schrieb:
Was ist hier los? Sind hier jetzt alle zu Lockdown-Hardlinern geworden....?
Kannst ja den Admins vorschlagen, Südtirol wieder freizugeben ;-)
 
Pancho schrieb:
Hier im Forum wurde man bis vor kurzem leicht sehr schnell in der Ecke der Hysteriker und Alarmisten verortet, wenn man die Möglichkeit einer zweiten Welle auch nur erwähnt hat.
Meines Wissens nach aber nicht von mir. Ich hatte lediglich Ende Juli angemerkt, dass es absurd sei, wenn man bei den damaligen Zahlen von einer zweiten Welle gesprochen hätte: https://www.alpinforum.com/forum/viewtopic.php?f=10&t=63277&p=5276979&hilit=zweite+welle#p5276979

hch schrieb:
Könnte fast 1:1 für Österreich übernommen werden..
Ist eigentlich auf beide Zitate bezogen:
Ich glaube bezüglich zweiter Welle hat es halb (oder fast ganz) Europa einfach verschlafen. Spanien, Tschechien, die Niederlande, Belgien, die Schweiz, UK, ... Und im Grunde haben wir es in Deutschland auch verschlafen oder warum bricht das Contact Tracing jetzt schon reihenweise zusammen, obwohl wir das Land mit der niedrigsten Inzidenz in Mittel-, West- und Südeuropa (bezogen auf diese Aufteilung) mit Abstand sind... Dass Infektionszahlen im Herbst und Winter steigen werden, war wohl jedem bewusst, der Corona nicht leugnet. Dafür hätte es Pläne gebraucht, denn sonst wären solche Sachen wie die gekippten Beherbergungsverbote oder die gekippte Sperrstunde in Berlin vermutlich nicht zu Stande gekommen. Ich lehne mich jetzt mal ganz weit aus dem Fenster und stelle mal die These auf, dass die Forderer eines langfristigen Plans genau das den ganzen Sommer über meinten. Wie geht es generell im Herbst / Winter weiter und nicht nur die letzten und nächsten zwei Wochen, wie wir es jetzt gerade machen? Derzeit reden wir viel über die nächsten Wochen und den November in meinen Augen. Was ist mit den Monaten Dezember bis April und danach?
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Mal was anderes: Habt ihr auch so ein Flugblatt wie das aus Neukölln vor ein paar Tagen von den "Ärzten für Aufklärung" in den Briefkasten bekommen mit der Gegenüberstellung "'Echte Pandemie' vs. 'Fake Pandemie'"?
https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/117351/Aerzte-Gruppierung-verbreitet-irrefuehrende-Flugblaetter-in-Berlin
Mit Abstand am bedenklichsten finde ich den Satz:
Krankheitsfälle sind meist nur aus Medienberichten bekannt.
 
maba04 schrieb:
Mal was anderes: Habt ihr auch so ein Flugblatt wie das aus Neukölln vor ein paar Tagen von den "Ärzten für Aufklärung" in den Briefkasten bekommen mit der Gegenüberstellung "'Echte Pandemie' vs. 'Fake Pandemie'"?
https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/117351/Aerzte-Gruppierung-verbreitet-irrefuehrende-Flugblaetter-in-Berlin
Mit Abstand am bedenklichsten finde ich den Satz:
Krankheitsfälle sind meist nur aus Medienberichten bekannt.
Einfach nur kranke Leute ... gestern auch einen Bericht aus Berlin gesehen ... da hat doch tatsächlich jemand behauptet, dass Corona von der Industrie inszeniert wurde, um mit dem Verkauf von Masken Geld zu verdienen. Wie kaputt muss man eigentlich im Kopf sein um solche Gedanken zu haben?! Und wie kaputt müssen die sein, die den Quatsch auch noch glauben ... Frage ist, wer dabei ist die Gesellschaft zu spalten. Sollen sich die Leute statt auf die Straße doch mal vor den Spiegel stellen, dann haben sie die Antwort.
 
Krankheitsfälle sind meist nur aus Medienberichten bekannt.

Ich denke den meisten geht es so?

Ich kenne mehrere (echt) Kranke von März / April (stelleinweise mit Krankenhaus) - aber von der 2. Welle kenne ich bisher nur Symtomfreie mit positiven PCR Test.
 
turms schrieb:
die Frage ist : und dann? alles völlig normal, dann in drei Woche wieder 10.000 neue Fälle pro Tag, dann wieder eine Woche Lock - Down usw?
und irgendwann haben wir ständig 3 + 1 (3 Normal + 1 L.D) oder vielleicht 2 +2 ..

das ist eine gute Lösung wenn wir wussten dass eine Impfung ab Dezember verfügbar wird. Sonst ist auch sinnlos .

Wie wir beim letzten lockdown gesehen haben, dauert es sehr lange, bis sich das Virus wieder "erholt" hat. Wenn wir die Zahlen wieder auf das Niveau vom Mai brächten, hätten wir auf jeden Fall wieder Ruhe bis zum Mai.
 
Pancho schrieb:
Hier im Forum wurde man bis vor kurzem leicht sehr schnell in der Ecke der Hysteriker und Alarmisten verortet, wenn man die Möglichkeit einer zweiten Welle auch nur erwähnt hat.

Nö, überhaupt nicht, nur suche ich die Möglichkeit die am wenigsten schädlich für meine Freizeitgestaltung ist. Und leider glaube ich, dass dafür ein ein sehr begrenzter Lock-Down besser ist als das sinnlose Herumlavieren derzeit, das bringt nämlich gar nichts.
 
christopher91 schrieb:
Lieber eine Woche mal komplett Shutdown als Rumgeeier bis ins Frühjahr!

Würde die Politik endlich mal anfangen, anstatt von Alibimaßnahmen zielführende (vor allem langfristige) Maßnahmen treffen, bräuchte man gar keinen Lockdown. Die Maßnahmen sollen ja angeblich eine Überlastung des Gesundheitswesens verhindern.

Aber statt eben langfristig zielführende Maßnahmen (vor allem weil es ja nicht nur Corona gibt, sondern in Zukunft weitere, möglicherweise deutlich gefährlichere Viren folgen werden), nämlich den Gesundheits- und Pflegesektor massiv zu stärken und auszubauen (und die Privatisierung von Krankenhäusern zu verbieten sowie bereits Privatisierte zu verpflichten, nicht gewinnorientiert ausgerichtet zu sein und die Löhne in diesen Bereichen zu erhöhen) begnügt man sich lieber damit, alle paar Tage neue Drohungen auszusprechen, neue rein aktionistische Maßnahmen zu beschließen und sich gegenseitig auf die Schultern zu klopfen, dass man es ja so toll macht, während man gleichzeitig die Schuld ausschließlich bei Anderen sucht (Reiserückkehrer, Kinder, Flüchtlinge, Jugendliche, die Ausländer generell, Österreich.......je nachdem wies einem grad am besten passt).

In meinen Augen betreibt die Politik eine beispiellose Arbeitsverweigerung, da die Probleme im Gesundheits- und Pflegesektor nicht erst seit gestern bekannt sind.
 
christopher91 schrieb:
Pancho schrieb:
Was ist hier los? Sind hier jetzt alle zu Lockdown-Hardlinern geworden....?


Lieber eine Woche mal komplett Shutdown als Rumgeeier bis ins Frühjahr!

@pancho:
Ich glaube nicht, dass hier jetzt jemand so einfach zum Hardliner wird, aber es ist, was schon lange gefordert wird, endlich mal ein "Konzept", dass ggf. funktionieren könnte, ohne direkt ganze Wirtschaftszweige in den Abgrund zu stürzen. (wie es bei einer erwogenen längeren Schließung von Gastro und Bar/Pub diese wohl stürzen würde)

Das Problem ist nur, so wie wir das (Zitat) "Rumgeeier" kennen, wird auch von diesem klaren Plan nichts übrig bleiben.

Weil wichtig für die Akzeptanz, und die ist für die Wirksamkeit nunmal grundlegend sind imho folgende Dinge:

- klarer Beginn, klares Ende! Keine Verlängerung, weil "bringt noch nicht genug, länger könnte besser sein..."

- seitens Politik und Co.: Klappe hälten während dieser Woche/10 Tage! Niemand, der aus dann nachvollziehbaren Gründen sein Leben und seine Grundrechte einschränkt, braucht Deppen wie Söder, der am 2. Tag schon wieder oberlehrerhaft drohen, was alles kommen könnte, wenn wir uns nicht einschränken und das alles nicht soviel gebracht hat.

- Ergebnisse so klar wie möglich bewerten, keine undifferenzierten Gefühle verbreiten wie "wir müssen aber trotzdem Aufpassen, damit uns die dritte Welle nicht holt". Verdammt nochmal, das wissen wir! Wer mit ansatzweise offenen Augen durch die Welt rennt, dürfte verstanden haben, dass nach 10 Tagen nicht alles wieder wie 2019 ist, es muss nur nicht bitte pro Tag 4711-mal wiederholt werden, das stumpft eher ab.

- und das wichtigeste: Kein zweites, verändertes Mal! Entweder bringt es was, dann war es gut und kann ggf. in schlimmen Situationen nochmal eingesetzt werden (diese Situationen nur bitte nicht schon bei 1000 Neuinfektionen als gegeben ansehen...), oder es hat nichts gebracht, dann wars halt doof. Ein "wenn jetzt 10 Tage nicht reichen, nehmen wir halt beim nächsten Mal 20" wird jegliche Akzeptanz kosten, auch bei mir. Dann werden die Gerichte zu Recht einen Haufen Arbeit bekommen und wir uns bei den Wahlen im nächsten Jahr massiv wundern, das will ich nicht erleben müssen.

Die üblichen Verdächtigen werden eben nicht den Mund halten, Söder wird weiter fordern und drohen, für Karl Lauterbach wird weiterhin alles ganz ganz schlimm sein und die Deppen um Hildmann und Konsorten werden weiter "Diktatur" brüllen. Diese muss man dann eben mal 10 Tage aushalten, ohne ihnen immer wieder eine neue Bühne zu geben, aber die nimmt wohl ein vernünftiger Mensch eh nicht ernst. Ich mache mir eher Sorgen um die beiden ersten, schaffen es Söder und Lauterbach (nur als prominente Stellvertreter) einfach mal 10 Tage den Mund zu halten ohne neue Schreckensszenarien herraufzubeschwören, ohne dass man Ergebnisse hat? Ich befürchte, sie schaffen es nicht und machen damit alles kaputt.
 
Tyrolens schrieb:
Wie wir beim letzten lockdown gesehen haben, dauert es sehr lange, bis sich das Virus wieder "erholt" hat. Wenn wir die Zahlen wieder auf das Niveau vom Mai brächten, hätten wir auf jeden Fall wieder Ruhe bis zum Mai.

Ich glaube, das siehst du zu optimistisch. Immerhin ging es im Mai in den Sommer hinein mit steigenden Temperaturen und gewöhnlich weniger Infektionsgeschehen. Jetzt, wo es in den Winter geht und naturgemäß die Immunkräfte nachlassen und ein geschwächtes Immunsystem ein besseres Ziel für Viren bietet wird es sicher nicht bis Mai dauern bis die Zahlen wieder steigen. :nein: Ich befürchte allenfalls bis zum Jahreswechsel. Leider! :sniff:

Was die Akzeptanz anbelangt bin ich ganz bei nomad, klare Ansagen ja, klare Konsequenzen ja, dauernde Drohgebärden mit Wischi-waschi-rum-Geeiere nein.
 
Angeblich will Merkel morgen mit den Länderchefs weitreichende Einschränkungen beschließen ... Codename "Wellenbrecher-Shutdown". Ab nächste Woche sollen alle Einrichtungen die dem Vergnügen dienen geschlossen werden. Dazu gehören Restaurants und Kneipen, Museen und Theater, Kinos etc. Die Schulen sollten auch geschlossen werden, damit konnte sich die Kanzlerin aber wohl nicht durchsetzen.
 
MarcB96 schrieb:
In meinen Augen betreibt die Politik eine beispiellose Arbeitsverweigerung, da die Probleme im Gesundheits- und Pflegesektor nicht erst seit gestern bekannt sind.
Du hast mit allem bestimmt nicht Unrecht! Allerdings kann man auch gut und billig auf die Politik schimpfen. Viele Dinge, die du hier forderst im Gesundheits- und Pflegesektor hätten jedenfalls vor Corona nicht ansatzweise Mehrheiten gefunden, wenn sie ein Politiker gefordert hätte. Erst recht nicht, wenn der Bürger gefürchtet hätte, dass die höheren Kosten etwas über höhere KK-Beiträge ihn auch nur einen Cent mehr belastet hätten.

MarcB96 schrieb:
Würde die Politik endlich mal anfangen, anstatt von Alibimaßnahmen zielführende (vor allem langfristige) Maßnahmen treffen, bräuchte man gar keinen Lockdown.
Auch das stimmt natürlich. Allerdings kann man mit gleichem Recht sagen, dass die Bevölkerung im (Spät-)Sommer mal hätte anfangen können, sich konsequent an die wenigen bestehenden Maßnahmen zu halten. Dann hätte man jetzt nämlich auch keine harte Maßnahmen oder gar einen Lockdown gebraucht...
 
snowflat schrieb:
Dazu gehören Restaurants und Kneipen, Museen und Theater, Kinos etc. Die Schulen sollten auch geschlossen werden, damit konnte sich die Kanzlerin aber wohl nicht durchsetzen.
Wenn Restaurants usw. wieder geschlossen werden, dann kommt vielleicht auch das bei uns irgendwann (leider hinter der Paywall)
Proteste, Ausschreitungen, Zweifel am "halben Lockdown" von Premier Giuseppe Conte: Italien war zuletzt der Musterschüler in Sachen Corona - nun dreht sich die Stimmung gewaltig.
Quelle: Corona-Proteste: In Italien droht eine Revolte (SZ; 27. Oktober 2020, 13:59 Uhr)
Kann vielleicht jemand den groben Inhalt wiedergeben, der ein Abo hat?

Edit:
Jan Tenner schrieb:
Auch das stimmt natürlich. Allerdings kann man mit gleichem Recht sagen, dass die Bevölkerung im (Spät-)Sommer mal hätte anfangen können, sich konsequent an die wenigen bestehenden Maßnahmen zu halten. Dann hätte man jetzt nämlich auch keine harte Maßnahmen oder gar einen Lockdown gebraucht...
Das bezweifel ich stark. In Italien, das den ganzen Sommer hindurch strenge Regeln mit Einhaltung seitens der Bürger zu haben schien (kann man das so sagen?), gehen die Zahlen auch durch die Decke: https://www.arcgis.com/apps/opsdashboard/index.html#/b0c68bce2cce478eaac82fe38d4138b1
 
j-d-s schrieb:
Bei Bars kann man vielleicht diskutieren, bei Restaurants halte ich das aber für abwegig. Aus den Clusteranalysen aus der Österreich, von der AGES, wissen wir, dass etwa 4% der Fälle auf die Gastronomie zurückzuführen sind.
Insgesamt gesehen bringen viele der gegenwärtigen Maßnahmen wenig bis gar nichts, weswegen sie auch die Anstiege nicht stoppen oder verlangsamen.

Daher muss man sich grundlegend überlegen: Wo sind Orte, wo Menschen längeren Kontakt miteinander haben, und wie können wir die verhindern? Richtig, Menschen infizieren sich, wenn sie längeren Kontakt zueinander haben.

Das geht effektiv nur indem man Kontaktsperren (nicht: Ausgangssperren/Ausgangsbeschränkungen, denn alleine durch vor-die-Haustür-gehen wird niemand infiziert) erlässt, d.h. man müsste generell jeden Kontakt von mehr als 15 Minuten zwischen Angehörigen von mehr als zwei Haushalten verbieten. Das gilt dann überall gleichermaßen, im Freien, im Privaten, in Restaurants, usw.

Eine Kontaktsperre bringt mehr als so ziemlich alle anderen Maßnahmen - das war auch das Entscheidende im März/April - und schädigt die Wirtschauft weitaus weniger.

Da stimme ich Dir mal zu. Man muss Kontakte verhindern - meine Theorie: da das keiner richtig kontrollieren kann, kommt man halt mit den "Ersatzmaßnahmen" wie Restaurants schliessen etc. ... aber wie Du sagst, der Kern der Diskussion muss sein - wie kann ich Kontakte möglichst effektiv verhindern ohne komplett zu zu machen.
 
schwabenzorro schrieb:
Tyrolens schrieb:
Wie wir beim letzten lockdown gesehen haben, dauert es sehr lange, bis sich das Virus wieder "erholt" hat. Wenn wir die Zahlen wieder auf das Niveau vom Mai brächten, hätten wir auf jeden Fall wieder Ruhe bis zum Mai.

Ich glaube, das siehst du zu optimistisch. Immerhin ging es im Mai in den Sommer hinein mit steigenden Temperaturen und gewöhnlich weniger Infektionsgeschehen. Jetzt, wo es in den Winter geht und naturgemäß die Immunkräfte nachlassen und ein geschwächtes Immunsystem ein besseres Ziel für Viren bietet wird es sicher nicht bis Mai dauern bis die Zahlen wieder steigen. :nein: Ich befürchte allenfalls bis zum Jahreswechsel. Leider! :sniff:

Was die Akzeptanz anbelangt bin ich ganz bei nomad, klare Ansagen ja, klare Konsequenzen ja, dauernde Drohgebärden mit Wischi-waschi-rum-Geeiere nein.

Das wissen wir eben nicht, wäre aber immerhin einen Versuch wert um es rauszufinden.

Besser als der ganze Alibikram.
 
Jan Tenner schrieb:
Auch das stimmt natürlich. Allerdings kann man mit gleichem Recht sagen, dass die Bevölkerung im (Spät-)Sommer mal hätte anfangen können, sich konsequent an die wenigen bestehenden Maßnahmen zu halten. Dann hätte man jetzt nämlich auch keine harte Maßnahmen oder gar einen Lockdown gebraucht...

Man sieht doch gerade an Ländern wie zb. Italien oder Frankreich, dass die Zahlen verglichen mit Ländern, wo es weniger drastisch war oder wo man früh wieder gelockert hat, dass die Zahlen da, wo die Maßnahmen besonders drastisch waren, um einiges schneller gestiegen sind (Israel ist auch ein gutes Beipiel dafür), während es in den weniger strengen Ländern (Schweiz, Österreich, Schweden, Deutschland, um ein paar Beispiele zu nennen) erst später angefangen hat anzusteigen und auch nicht so extrem.
 
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