christopher91 schrieb:
Woher bei vielen die Schreckensbefürchtungen und der Angst vor dem Virus kommt?
Nur durch die Berichterstattung der Medien gepaart mit Angst vorm Tod.
Ja nun, wenn man das so sieht steht dem allgemeinen Vergnügen nichts mehr im Weg. Also wenn der Spass tötlich endet. Von jetzt auf sofort. Also weg mit den Lawinensperren ( auf das ausgraben legt ja dann keiner mehr wert), hinfort mit den Sicherheitsgurten und Airbags (erspart viel Arbeit in der ersten Hilfe, welch Ersparnis), der Arzt läst seine Praxis zu ( wer Angst frei ist braucht keine Medizin) und die Feuerwehr ist auch total überbewertet.....
Ich will mal hoffen, das es so nicht gemeint wurde. Wenn du es mir anders umschrieben hättest und ich denke, wir reden nicht um die Auflösung der sozialen Gesellschaft sondern von der Generation, die einfach nicht loslassen kann, dann könnte ich dir Recht geben.
In all den Entscheidungen der letzten Monate wird seltsamer Weise nie die Zukunft geschützt sondern immer die Vergangenheit bewahrt. Die Altersheime haben den höchsten Schutzstatus bekommen und die Schüler stapeln sich noch immer im Bus. Mit riesem Aufwand sind Maßnahmen umgesetzt worden die eigentlich unvorstellbar waren und eine halbe, wenn es jedoch so weiter geht, einer ganzen Generation der Start ins Leben verbaut. Die einem schieben den Rollator durch die Stadt und schimpfen darauf, das das Café wieder zu ist und die anderen hatten im Sommer gar nichts, keine Festivals, keine Stadtfeste, keinen ordentlichen Schulabschluss mit Zeugnissübergabe wie es sich gehört. Ohne die Klassenfahrten mit den sinnlosen aber im Leben nötigen Erforschungen der Einwirkungen des Alkohols auf das Paarungsverhalten des Homo sapiens und all das, was man zum Start ins Leben sauber verbocken kann.
Außer Fernunterricht in wackeligen Bildern, weil das Internet sehr entschleunigt funktioniert.
Das ist wie die Sache mit den Brücken weiter voran hier (?) : Wenn ein Antrag gestellt wird, das der neue Bau dieser Brücke den veränderten Gegebenheiten entsprechen soll gestehen die Antragssteller die Klimaveränderungen ein und sollten dann auch ihr Verhalten ändern. Wenn sie das so lassen wie es war, braucht es keine Veränderung weil es ja schon immer so war...
Und all jene, die jetzt so langsam loslassen sollten, sich noch eine riesen Gaudi zum Abschied gönnen sollten sitzen in ihren Kämmerchen, halten zum Teil die Hebel der Macht bis zum bitteren Ende fest und haben Angst davor, das das unausweichliche kommt wie in jedem Leben: der Tod.