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Coronavirus 2019-nCoV

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Ich kann das Risiko stark minimieren. Dazu muss ich gar nicht so viel tun.
Und dann bin ich halt auch davon überzeugt, dass wir das Problem, wie in den meisten Fällen, doch bald technologisch lösen werden können.
 
j-d-s schrieb:
Wenn der gegenwärtige Lockdown bis Anfang Januar durchgezogen wird (was ich für die Mindestdauer halte), dann kommt der Lockdown Nr. 3 im März, weil eben auch im Januar und Februar immer noch Winter ist und die Leute sich immer noch überwiegend in Innenräumen aufhalten - und jetzt hatten wir auch innerhalb von 2 Monaten einen Anstieg von ca. 1.000 Infektionen pro Tag auf 20.000 pro Tag.

nie im Leben, Politiker wollen wiedergewählt werden, ein Lockdown über Weihnachten wäre der Tod für eine Wiederwahl, wir haben in D im September Wahlen, das wird die CDU nicht riskieren. Entscheidend wird sein, was auf den Intensivstationen passieren wird, nicht die Zahl der positiv Getesteten, die nichts aussagt. Passiert wenig, dann ist jede Öffnung gerechtfertigt, kommt die Killer-Pest, dann natürlich nicht. Es spricht nichts dafür, das Corona tödlicher als eine Grippe sein wird.

Ich verstehe nicht, warum so viele Menschen Angst haben, auch hier im Form liest man Schreckensbefürchtungen, woher kommen die?
 
Woher bei vielen die Schreckensbefürchtungen und der Angst vor dem Virus kommt?

Nur durch die Berichterstattung der Medien gepaart mit Angst vorm Tod.
 
Ich hab keine Schreckensbefürchtungen bzgl. des Virus selbst. Also, selbst wenn ich mich infizieren würde, ist das kein Szenario, das mir auch nur ansatzweise Angst macht. Denn wenn es passiert, wäre das zu 99,87% nicht weiter schlimm. Und wenn doch, ist es halt Pech - ich kann auch bei einem Autounfall sterben oder die Treppe runterfallen und im Rollstuhl sitzen. Trotzdem meide ich ja nicht das Auto oder die Treppe.
Realistischerweise ist Skifahren an sich gefährlicher, ich hatte sogar mal einen Kreuzbandriss beim Skifahren, lag deshalb 5 Tage auf Station nach der OP, lief 3 Monate mit Krücken, durfte 9 Monate keinen Sport machen.
Trotzdem hab ich nie, zu keinem Zeitpunkt, auch nur in Betracht gezogen, nicht mehr Skizufahren.

Aber bzgl. der Handlungen von Politikern, Experten wie Drosten etc., Medien und eines großen Teils der Bevölkerung habe ich schlimmste Schreckensbefürchtungen. Denn ich dachte noch Anfang März, dass Deutschland ein stabiler freiheitlich-demokratischer Rechtsstaat wäre, habe daher nie mit den Maßnahmen gerechnet, die dann folgten. Da habe ich mich also gehörig geirrt.

Deswegen rechne ich jetzt mit dem Schlimmsten, was die Maßnahmen angeht. Und von Politikern und Virologen hören wir auch weiterhin ganz überwiegend Äußerungen in die Richtung "unkontrollierte Ausbreitung um jeden Preis verhindern".
 
Woher kommen bei vielen die Schreckensbefürchtungen vor zwei Lockdowns im Jahr?
Kann unsere Gesellschaft und die Wirtschaft locker vertragen. Und warum soll sich eine Wirtschaft nicht auch auf saisonale Einschränkungen oder Ausfälle einstellen können? Auch die Wirtschaft kann ja lernen, mit dem Virus zu leben.
Wäre zumindest eine Sache, die man ausprobieren könnte, bevor Menschen lernen müssen, mit dem Virus zu sterben.
 
j-d-s schrieb:
Und jetzt überlegt euch mal, ob ihr immer noch Lockdowns befürwortet, auch wenn dann im Frühjahr Lockdown Nr. 3 kommt und in etwa einem Jahr Lockdown Nr. 4.
...oder der jetzige Lockdown wird einfach bis in den Sommer verlängert. Christian Drosten hat heute jedenfalls schon mal kundgetan, wir sollten uns auf eine Besserung der Lage erst ab dem Sommer einstellen.
 
Und die neue Verordnung für Österreich ist veröffentlicht, dank der Umbenennung sogar gleich als konsolidierte Fassung:

https://www.ris.bka.gv.at/Dokumente/BgblAuth/BGBLA_2020_II_463/BGBLA_2020_II_463.html

Interessant dass ich persönlich als jemand der in der Jugend an internationalen Wettkämpfen laut § 3 Z 5 BSFG 2017 teilgenommen hat, sogar noch Seilbahn / Lift fahren dürfte. Ich glaube nur nicht dass das eine Bergbahn interessiert.
 
GIFWilli59 schrieb:
MarcB96 schrieb:
Soll heißen, man weiß wo die Ursachen sind, aber ignoriert diese wissentlich. Das gleiche sieht man aktuell: es wird jahrelang im Gesundheitswesen gespart -> Corona ist da, völlige Panik weil alles zusammenzubrechen droht -> "Experten" fordern das Schließen von 100en Krankenhäusern, damit die restlichen wirtschaftlicher sein können (während Corona wohlgemerkt).
Dass es im Gesundheitswesen überhaupt in erster Linie ums Geld geht und nicht um das Wohl/die Genesung der Patienten, ist für mich ein Unding. Das gehört meines Erachtens genauso in staatliche Hand wie Trinkwasserversorgung oder Straßenbau/-instandhaltung. Nur so kann man auch entsprechende Kapazitätsreserven aufbauen und vorhalten. Das Ganze ist natürlich ein langfristiger Prozess, da sind die 8 Monate eine viel zu kurze Zeit (Die Ausbildung eines Intensivpflegers dauert 6 Jahre.). Leider haben diesbezüglich aber neoliberale Initiativen* aktuell die Oberhand gewonnen.
Beim Gesundheitssystem ist man in Australien schon weiter und hat vom Fallpauschalensystem wieder Abstand genommen. Vielleicht gelangt die Politik hierzulande ja auch noch zu dieser Einsicht.

*Interessant als Hintergrund: https://www.zdf.de/comedy/die-anstalt/die-anstalt-clip-10-140.html

Naja...die EU-Komission fordert ja offiziell, dass zb die Wasserversorgung privatisiert werden muss(Griechenland wurde quasi dahingehend erpresst wo es um Kredite ging. Deshalb habe ich sehr große Zweifel, dass es in absehbarer Zeit (daran wird denk ich auch Corona kein bisschen ändern) eine Veränderung in die Richtung stattfinden könnte. :nein: :naja:

ghostbikersback schrieb:
Es gibt wirklich unschöne Auswüchse im Gesundheitssystem (unnötige OPs und Untersuchungen etc.). Dass der Staat per se eine bessere Versorgung bietet, möchte ich allerdings auch bezweifeln. Wenn man sich zB die Telekommunikationsbranche anschaut war die Privatisierung ein Segen: Ansonsten würden wir wahrscheinlich immer noch Ferngespräche nach 18:00 Uhr führen (nicht wann wir wollen) und dafür auch noch 60 Cent/Minute zahlen. Oder für 1 MB einen Euro fürs Surfen. Es kommt immer auf den Einzelfall an: Wenn das System nicht effizient ist, können Privatisierungen erhebliche Vorteile für den Kunden/Patienten generieren. Und genau das passiert in vielen staatlichen Einrichtungen aufgrund der vorhandenen Kultur völlig unzureichend. Aber wie gesagt, es kommt immer auf den konkreten Bereich an.

Das mag bei einigen Dingen sein. Man sieht aber zb an der Bahn, Post, Telekom, dass es eher schlechter geworden ist. Ich hab zwar die Bundesbahn, -post - Ära leider nicht mehr miterlebt, mein aber dass es zu Zeiten, wo es staatlich war deutlich zuverlässiger war (und wahrscheinlich auch günstiger, weil man nicht gewinnorientiert sein musste, um unbedingt an die Börse zu gehen :rolleyes: ).

Meine größte Befürchtung ist, dass in Zukunft noch viel mehr privatisiert wird und es für den Normalbürger im Endeffekt schlechter wird (die wenigsten Privatisierungen laufen darauf hinaus, dass es für die Bürger besser wird - Stichwort "gewinnorientiert"). :nein:
 
NeusserGletscher schrieb:
...oder der jetzige Lockdown wird einfach bis in den Sommer verlängert. Christian Drosten hat heute jedenfalls schon mal kundgetan, wir sollten uns auf eine Besserung der Lage erst ab dem Sommer einstellen.
Würdest du bitte richtig stellen, dass Drosten in dem Interview in keinster Weise davon gesprochen hat, dass der Lockdown bis zum Sommer andauernd sollte oder wird!? In der Einschätzung ging es darum, wie es mit der Pandemie allgemein weiter geht und nicht um Lockdowns
Es ist widerlich, wie du deine eigenen abstrusen Ansichten Behauptungen nonchalant mit scheinbaren Zitaten anderer verknüpfst :sonicht:
 
christopher91 schrieb:
Woher bei vielen die Schreckensbefürchtungen und der Angst vor dem Virus kommt?

Nur durch die Berichterstattung der Medien gepaart mit Angst vorm Tod.
Ja nun, wenn man das so sieht steht dem allgemeinen Vergnügen nichts mehr im Weg. Also wenn der Spass tötlich endet. Von jetzt auf sofort. Also weg mit den Lawinensperren ( auf das ausgraben legt ja dann keiner mehr wert), hinfort mit den Sicherheitsgurten und Airbags (erspart viel Arbeit in der ersten Hilfe, welch Ersparnis), der Arzt läst seine Praxis zu ( wer Angst frei ist braucht keine Medizin) und die Feuerwehr ist auch total überbewertet.....

Ich will mal hoffen, das es so nicht gemeint wurde. Wenn du es mir anders umschrieben hättest und ich denke, wir reden nicht um die Auflösung der sozialen Gesellschaft sondern von der Generation, die einfach nicht loslassen kann, dann könnte ich dir Recht geben.

In all den Entscheidungen der letzten Monate wird seltsamer Weise nie die Zukunft geschützt sondern immer die Vergangenheit bewahrt. Die Altersheime haben den höchsten Schutzstatus bekommen und die Schüler stapeln sich noch immer im Bus. Mit riesem Aufwand sind Maßnahmen umgesetzt worden die eigentlich unvorstellbar waren und eine halbe, wenn es jedoch so weiter geht, einer ganzen Generation der Start ins Leben verbaut. Die einem schieben den Rollator durch die Stadt und schimpfen darauf, das das Café wieder zu ist und die anderen hatten im Sommer gar nichts, keine Festivals, keine Stadtfeste, keinen ordentlichen Schulabschluss mit Zeugnissübergabe wie es sich gehört. Ohne die Klassenfahrten mit den sinnlosen aber im Leben nötigen Erforschungen der Einwirkungen des Alkohols auf das Paarungsverhalten des Homo sapiens und all das, was man zum Start ins Leben sauber verbocken kann.
Außer Fernunterricht in wackeligen Bildern, weil das Internet sehr entschleunigt funktioniert.

Das ist wie die Sache mit den Brücken weiter voran hier (?) : Wenn ein Antrag gestellt wird, das der neue Bau dieser Brücke den veränderten Gegebenheiten entsprechen soll gestehen die Antragssteller die Klimaveränderungen ein und sollten dann auch ihr Verhalten ändern. Wenn sie das so lassen wie es war, braucht es keine Veränderung weil es ja schon immer so war...

Und all jene, die jetzt so langsam loslassen sollten, sich noch eine riesen Gaudi zum Abschied gönnen sollten sitzen in ihren Kämmerchen, halten zum Teil die Hebel der Macht bis zum bitteren Ende fest und haben Angst davor, das das unausweichliche kommt wie in jedem Leben: der Tod.
 
j-d-s schrieb:
Mit der derzeitigen Strategie "unkontrollierte Ausbreitung um jeden Preis verhindern" haben wir halt für mehrere Jahre dann jedes Jahr zwei Lockdowns, die dann immer härter und länger werden, weil sich immer weniger Leute dran halten.

Selbst wenn der gegenwärtige Lockdown funktioniert und Anfang Dezember endet (was ich nicht glaube) kommt dann spätestens Ende Januar Lockdown Nr. 3 (eher schon Mitte Januar), weil sich natürlich über Weihnachten die Leute besuchen und an Silvester feiern.

Wenn der gegenwärtige Lockdown bis Anfang Januar durchgezogen wird (was ich für die Mindestdauer halte), dann kommt der Lockdown Nr. 3 im März, weil eben auch im Januar und Februar immer noch Winter ist und die Leute sich immer noch überwiegend in Innenräumen aufhalten - und jetzt hatten wir auch innerhalb von 2 Monaten einen Anstieg von ca. 1.000 Infektionen pro Tag auf 20.000 pro Tag.

Und die immer wieder verbreitete "Hoffnung auf Impfstoff oder Medikament" kann man sich auch an den Hut schmieren: Selbst wenn das kommt, gibts davon erstmal mindestens ein halbes bis ein ganzes Jahr nicht annähernd ausreichende Mengen, um nennenswerten Einfluss zu haben. Insbesondere dann, wenn "jede Infektion ist eine zuviel" das Motto ist, weil dann nicht nur die Impfung von Risikogruppen ausreicht (die viel weniger Kapazitäten braucht als die von allen).

Und jetzt überlegt euch mal, ob ihr immer noch Lockdowns befürwortet, auch wenn dann im Frühjahr Lockdown Nr. 3 kommt und in etwa einem Jahr Lockdown Nr. 4.

Was Silvester angeht, könnte man doch auf Bundesebene den Feuerwerksverkauf (weniger die Raketen, eher die Dinger, die außer Lärm und Müll nichts bringen) stark einschränken bzw Feuerwerksverbote an öffentlichen Orten aussprechen. Damit würde man die Saufpartys an Silvester einschränken (zumindest die großen in den Innenstädten) und müsste nicht Angst haben, dass es durch Silvester zu einer starken Virenverbreitung kommt.

Außerdem würde man damit 2 Probleme auf einmal lösen (einmal der Umweltfaktor, also die Berge an giftigem, potentiell gefährlichen Müll und die Luftverschmutzung und zum anderen die Gefahr von Krankenhausaufenthalten (ob wegen Corona oder weil man sich betrunken die Hand weggeschossen hat)).
 
hch schrieb:
Und die neue Verordnung für Österreich ist veröffentlicht, dank der Umbenennung sogar gleich als konsolidierte Fassung:

https://www.ris.bka.gv.at/Dokumente/BgblAuth/BGBLA_2020_II_463/BGBLA_2020_II_463.html

Interessant dass ich persönlich als jemand der in der Jugend an internationalen Wettkämpfen laut § 3 Z 5 BSFG 2017 teilgenommen hat, sogar noch Seilbahn / Lift fahren dürfte. Ich glaube nur nicht dass das eine Bergbahn interessiert.

Das Kitzsteinhorn traut sich Unterscheidungen in dieser Hinsicht nicht zu und macht deshalb ganz dicht.

Jan Tenner schrieb:
Woher kommen bei vielen die Schreckensbefürchtungen vor zwei Lockdowns im Jahr?
Kann unsere Gesellschaft und die Wirtschaft locker vertragen. Und warum soll sich eine Wirtschaft nicht auch auf saisonale Einschränkungen oder Ausfälle einstellen können? Auch die Wirtschaft kann ja lernen, mit dem Virus zu leben.
Wäre zumindest eine Sache, die man ausprobieren könnte, bevor Menschen lernen müssen, mit dem Virus zu sterben.

Nein, dass kann die Wirtschaft auf Dauer ganz und gar nicht vertragen! Und die Gesellschaft auch nicht, da hast auf Dauer mehr Tote durch die Folgen des Lockdowns.

Das kann keine ernsthafte Option sein.
 
Viele sitzen ja dem Irrtum auf „wenn Gewinne gemacht werden, zahle ich als Kunde drauf“. Das mag bei bestimmten Dingen zutreffen. Aber die dt. Beispiele Post und Telekom zeigen ja gerade, dass die staatlichen Systeme derart schlecht/ineffizient waren, dass die Leistung nicht nur teurer für den Kunden war, sondern im Ergebnis auch noch weniger geboten wurde. Ein Ferngespräch (die Älteren werden sich erinnern...) hat früher schnell ein paar Euro gekostet. Heute bekomme ich für ein paar Euro eine Flatrate für den ganzen Monat. Ein Paket hatte früher Laufzeiten von 3-5 Tagen. Heute sind es 24 Stunden. Ähnliches im Gesundheitswesen: Viele staatliche Kliniken sind so schlecht/ineffizient organisiert, dass sie nicht nur teurer sind als private, sondern auch noch schlechtere Ergebnisse für den Patienten produzieren: Entweder durch fehlende Spezialisierung oder durch schlechte/ineffiziente Organisation und Abläufe. Wenn man es besser organisiert als der Staat (bisher), kann man also nicht nur die Qualität verbessern, sondern auch noch einen Gewinn erwirtschaften. Sozusagen win/win. Aber natürlich gibt es auch Bereiche, die sind schon relativ gut organisiert: Trinkwasser, Straßenbau etc. Dort machen Privatisierungen auch aus meiner Sicht keinen Sinn. Aber man muss immer den Einzelfall betrachten.
 
Neandertaler schrieb:
christopher91 schrieb:
Woher bei vielen die Schreckensbefürchtungen und der Angst vor dem Virus kommt?

Nur durch die Berichterstattung der Medien gepaart mit Angst vorm Tod.
Ja nun, wenn man das so sieht steht dem allgemeinen Vergnügen nichts mehr im Weg. Also wenn der Spass tötlich endet. Von jetzt auf sofort. Also weg mit den Lawinensperren ( auf das ausgraben legt ja dann keiner mehr wert), hinfort mit den Sicherheitsgurten und Airbags (erspart viel Arbeit in der ersten Hilfe, welch Ersparnis), der Arzt läst seine Praxis zu ( wer Angst frei ist braucht keine Medizin) und die Feuerwehr ist auch total überbewertet.....

Ich will mal hoffen, das es so nicht gemeint wurde. Wenn du es mir anders umschrieben hättest und ich denke, wir reden nicht um die Auflösung der sozialen Gesellschaft sondern von der Generation, die einfach nicht loslassen kann, dann könnte ich dir Recht geben.

In all den Entscheidungen der letzten Monate wird seltsamer Weise nie die Zukunft geschützt sondern immer die Vergangenheit bewahrt. Die Altersheime haben den höchsten Schutzstatus bekommen und die Schüler stapeln sich noch immer im Bus. Mit riesem Aufwand sind Maßnahmen umgesetzt worden die eigentlich unvorstellbar waren und eine halbe, wenn es jedoch so weiter geht, einer ganzen Generation der Start ins Leben verbaut. Die einem schieben den Rollator durch die Stadt und schimpfen darauf, das das Café wieder zu ist und die anderen hatten im Sommer gar nichts, keine Festivals, keine Stadtfeste, keinen ordentlichen Schulabschluss mit Zeugnissübergabe wie es sich gehört. Ohne die Klassenfahrten mit den sinnlosen aber im Leben nötigen Erforschungen der Einwirkungen des Alkohols auf das Paarungsverhalten des Homo sapiens und all das, was man zum Start ins Leben sauber verbocken kann.
Außer Fernunterricht in wackeligen Bildern, weil das Internet sehr entschleunigt funktioniert.

Das ist wie die Sache mit den Brücken weiter voran hier (?) : Wenn ein Antrag gestellt wird, das der neue Bau dieser Brücke den veränderten Gegebenheiten entsprechen soll gestehen die Antragssteller die Klimaveränderungen ein und sollten dann auch ihr Verhalten ändern. Wenn sie das so lassen wie es war, braucht es keine Veränderung weil es ja schon immer so war...

Und all jene, die jetzt so langsam loslassen sollten, sich noch eine riesen Gaudi zum Abschied gönnen sollten sitzen in ihren Kämmerchen, halten zum Teil die Hebel der Macht bis zum bitteren Ende fest und haben Angst davor, das das unausweichliche kommt wie in jedem Leben: der Tod.

Also ich verstehe nicht wieso du den Post so interpretiert hast. So war das nicht gemeint. Deinem ersten Abschnitt stimme ich nicht zu.

So wie du es in deinem zweiten Abschnitt beschreibst war es gemeint.
 
christopher91 schrieb:
Nein, dass kann die Wirtschaft auf Dauer ganz und gar nicht vertragen! Und die Gesellschaft auch nicht, da hast auf Dauer mehr Tote durch die Folgen des Lockdowns.
Sagt wer? Dazu hätte ich gerne ein bisschen mehr wissenschaftliche Evidenz.
 
Jan Tenner schrieb:
christopher91 schrieb:
Nein, dass kann die Wirtschaft auf Dauer ganz und gar nicht vertragen! Und die Gesellschaft auch nicht, da hast auf Dauer mehr Tote durch die Folgen des Lockdowns.
Sagt wer? Dazu hätte ich gerne ein bisschen mehr wissenschaftliche Evidenz.

Dazu gibt es genauso wenig wissenschaftliche Evidenz wie zu deiner Aussage!

Ich halte es aber für viel wahrscheinlicher, dass es viele Wirtschaftszweige definitiv nicht überleben würden, denn der Staat wird ja nicht jedes Mal hilfen zahlen. Kann er gar nicht.
 
j-d-s schrieb:
Wenn der gegenwärtige Lockdown bis Anfang Januar durchgezogen wird (was ich für die Mindestdauer halte), dann kommt der Lockdown Nr. 3 im März, weil eben auch im Januar und Februar immer noch Winter ist und die Leute sich immer noch überwiegend in Innenräumen aufhalten - und jetzt hatten wir auch innerhalb von 2 Monaten einen Anstieg von ca. 1.000 Infektionen pro Tag auf 20.000 pro Tag.


Ich gehe davon aus, dass der zweite Stillstand zugleich der letzte Stillstand sein wird.

Wenn sich bis Mitte Januar 2021 nichts ändert, dann war es das.

Zum einen wird im September 2021 gewählt. Dann auch noch über Ostern 2021 einen Stillstand verhängen, nachdem man den Leuten schon Ostern 2020 und Weihnachten 2020 kaputtgemacht hat, wäre dann politischer Selbstmord.

Zum anderen ist es so, dass man eine Gesellschaft nicht jahrelang in Atem halten kann.

Außerdem ist es dann so, dass dann zusammen mit der Dunkelziffer schon so viele Leute infiziert waren, dass das Virus dann durchläuft bis zur Herdenimmunität. Es ist immer die Rede davon, dass die Herdenimmunität erreicht wird, wenn 63 % der Bevölkerung infiziert war. Der Grund liegt in der Mathematik; der Grenzwert für n gegen unendlich von (1 - 1/n) ^ n läuft nach 1 / e, also 1 / 2,718281828459... = 0,367879... d.h. 36,7879 % der Bevölkerung werden sich nicht anstecken, da aufgrund der statistischen Kontaktwahrscheinlichkeit die Infektionsketten schon vorher unterbrochen werden.

Wie schon etliche Male gesagt, musste man die Todeswahrscheinlichkeit des Virus deutlich nach unten anpassen. Die von dir genannten 0,13 % sind wahrscheinlich etwas zu optimistisch; realistisch dürften etwa 0,2 - 0,25 % sein, d.h. jeder 400. - 500. der Infizierten stirbt ohne medizinische Behandlung.

Im Klartext: Wenn bald kein Impfstoff da ist, dann läuft das Virus durch, bis etwa 63 % infiziert waren, wobei ohne medizinische Behandlung dann von diesen 63 % etwa 0,2 - 0,25 % sterben würden.
 
christopher91 schrieb:
Das Kitzsteinhorn traut sich Unterscheidungen in dieser Hinsicht nicht zu und macht deshalb ganz dicht.

Stubai ebenso und ich hoffe mal der Rest hat auch ein Einsehen und folgt.
 
albe-fr schrieb:
christopher91 schrieb:
Das Kitzsteinhorn traut sich Unterscheidungen in dieser Hinsicht nicht zu und macht deshalb ganz dicht.

Stubai ebenso und ich hoffe mal der Rest hat auch ein Einsehen und folgt.

Was eine Humbug Aussage mal wieder! Die Spitzensportler und Jugendkader sollen und müssen trainieren. Und die Skigebiete verdienen daran auch gut.

Deine ständigen sinnlosen Provokationen gehen mir langsam auf die Nüsse.
 
christopher91 schrieb:
Deinem ersten Abschnitt stimme ich nicht zu.

So wie du es in deinem zweiten Abschnitt beschreibst war es gemeint.

Dann reden wir vom gleichen. Was aber nach wie vor nicht heißt, die Moral über Bord zu werfen. Jeder hat das Recht darauf, in seiner würde und seinem Leben geachtet zu werden aber auch die Pflicht das Leben und die Würde von jedem andern zu schützen und zu achten.

Nicht daß das jemand falsch verstanden haben will.
 
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