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Coronavirus 2019-nCoV

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Leider werden diese Legenden:"Die Zahlen sind schon vor dem Lockdown gesunken..." seit Monaten immer wiederholt. Und keiner, der sie nacherzählt, macht sich die Mühe und schaut sich die Zahlen genauer an.

Klar kann man über Dunkelziffern, PCR-Tests usw. diskutieren, aber die "richtig" Erkrankten (sei es im Spital oder sogar in der Intensivstation) sind hoffentlich eindeutig, oder?
 
markman schrieb:
der Standard schreibt, wie so viele Medien, Unsinn. Der PCR-Test kann nicht nachweisen, dass ein Erreger vermehrungsfähig oder übertragbar ist.

Indirekt kann er das sehr wohl und zwar über den ct Wert. Wenn sehr viele RNA Abschnitte gefunden werden, dann kann dies nur dann der Fall sein, wenn Virus im Körper repliziert wurde.
 
Tyrolens schrieb:
markman schrieb:
der Standard schreibt, wie so viele Medien, Unsinn. Der PCR-Test kann nicht nachweisen, dass ein Erreger vermehrungsfähig oder übertragbar ist.

Indirekt kann er das sehr wohl und zwar über den ct Wert. Wenn sehr viele RNA Abschnitte gefunden werden, dann kann dies nur dann der Fall sein, wenn Virus im Körper repliziert wurde.

Leider wird der CT Wert aber ja nicht einbezogen.

Interessant die Aussage von Kurz eben, dass die Mobilität im März um 70% zurück ging, nun im Lockdown light nur um 30%.
 
Latemar schrieb:
Back to roots heißt für mich, sich auf das im Leben konzentrieren was wichtig ist. Liebe, Zweisamkeit, aber auch Verantwortung übernehmen.

Also attraktiv klingt das für mich nicht, irgendwie so nach Kirchentag...
 
Schneefuchs schrieb:
Latemar schrieb:
Back to roots heißt für mich, sich auf das im Leben konzentrieren was wichtig ist. Liebe, Zweisamkeit, aber auch Verantwortung übernehmen.

Also attraktiv klingt das für mich nicht, irgendwie so nach Kirchentag...
Dann bist du ein seelisch verarmten Mensch. Und tust mir sehr leid.
 
Latemar schrieb:
Schneefuchs schrieb:
Latemar schrieb:
Back to roots heißt für mich, sich auf das im Leben konzentrieren was wichtig ist. Liebe, Zweisamkeit, aber auch Verantwortung übernehmen.

Also attraktiv klingt das für mich nicht, irgendwie so nach Kirchentag...
Dann bist du ein seelisch verarmten Mensch. Und tust mir sehr leid.

Arm aber glücklich. :D (zumindest in normalen Zeiten)
 
Schneefuchs schrieb:
Latemar schrieb:
Schneefuchs schrieb:
Also attraktiv klingt das für mich nicht, irgendwie so nach Kirchentag...
Dann bist du ein seelisch verarmten Mensch. Und tust mir sehr leid.

Arm aber glücklich. :D (zumindest in normalen Zeiten)

Aha.
Und mir willst du das nicht zugestehen?
Mal darüber nachgedacht, dass es Menschen gibt, die einfach glücklich genug sind, dass sie Einschränkungen nicht gleich aus der Bahn werfen und unglücklich machen.
 
Latemar schrieb:
Schneefuchs schrieb:
Latemar schrieb:
Dann bist du ein seelisch verarmten Mensch. Und tust mir sehr leid.

Arm aber glücklich. :D (zumindest in normalen Zeiten)

Aha.
Und mir willst du das nicht zugestehen?
Mal darüber nachgedacht, dass es Menschen gibt, die einfach glücklich genug sind, dass sie Einschränkungen nicht gleich aus der Bahn werfen und unglücklich machen.

Warum denn nicht. Ich habe nur geschrieben dass es für mich nicht attraktiv ist.

Ich bin nun mal ein hedonistischer Egoist und stehe dazu.
 
Tyrolens schrieb:
markman schrieb:
der Standard schreibt, wie so viele Medien, Unsinn. Der PCR-Test kann nicht nachweisen, dass ein Erreger vermehrungsfähig oder übertragbar ist.

Indirekt kann er das sehr wohl und zwar über den ct Wert. Wenn sehr viele RNA Abschnitte gefunden werden, dann kann dies nur dann der Fall sein, wenn Virus im Körper repliziert wurde.

Das die statistische Wahrscheinlichkeit sehr gering ist, dass sich aus der Umwelt relevante (sprich nachweisbare) Mengen Virus im Rachen ansammeln und dann nicht zu einer Infektion führen, kann sich wohl jeder selber ausmalen.

Ich würde schon behaupten, dass praktisch jeder mit einem positiven PCR-Test auch infiziert ist oder war. Das muss aber noch nicht heissen, dass die Person infektiös oder symptomatisch ist.
 
baeckerbursch schrieb:
Damals hat man der Panikmache ja auch noch großteils geglaubt.

Jeder kennt jemand, der an Corona gestorben ist.

100.000 Tote.

Größte Herausforderung seit dem zweiten Weltkrieg.


Nein, nicht jeder, ich kenne niemanden, der an Corona gestorben ist. Auch nicht im grösseren Arbeitstag-/Sport- oder Privatumfeld. Leute, die positiv waren ja. Einer, der aufgrund der Massnahmen gestorben ist - hatte Atemprobleme, leider nicht den typischen Brustschmerz, daher hat man sich auf eine mögliche Coronainfektion versteift und den Herzinfarkt verpasst.
 
Schneefuchs schrieb:
Latemar schrieb:
Schneefuchs schrieb:
Arm aber glücklich. :D (zumindest in normalen Zeiten)

Aha.
Und mir willst du das nicht zugestehen?
Mal darüber nachgedacht, dass es Menschen gibt, die einfach glücklich genug sind, dass sie Einschränkungen nicht gleich aus der Bahn werfen und unglücklich machen.

Warum denn nicht. Ich habe nur geschrieben dass es für mich nicht attraktiv ist.

Ich bin nun mal ein hedonistischer Egoist und stehe dazu.
Was ist denn attraktiv für Dich?
 
Latemar schrieb:
Schneefuchs schrieb:
Latemar schrieb:
Back to roots heißt für mich, sich auf das im Leben konzentrieren was wichtig ist. Liebe, Zweisamkeit, aber auch Verantwortung übernehmen.

Also attraktiv klingt das für mich nicht, irgendwie so nach Kirchentag...
Dann bist du ein seelisch verarmten Mensch. Und tust mir sehr leid.

Ich kann die Sichtweisen von euch beiden nachvollziehen.

Im Frühjahr fand ich den Lockdown an sich auch ganz angenehm. Natürlich wäre ich lieber weiter Skifahren gegangen und ich habe mich auch auf die Aktionen bei mir im Familien- und Freizeitkreis gefreut. Es war aber in der Zeit bei mir eh recht stressig, sodass ich es dann doch auch mal genossen habe, keinen total vollen Terminkalender zu haben. In der Zeit damals konnte ich auch sehr viel neue Ecken bei mir in der Gegend kennen lernen, was mich auch sehr gefreut hat.
Es hat mir gezeigt, dass ich vielleicht generell öfters Mal ein paar ruhige Wochen einlegen sollte, in denen ich mir nichts vornehme - völlig ungeachtet von Corona und den damit verbundenen Einschränkungen.

Mit der Zeit habe ich aber mein "normales" Leben mit Familie, Freizeit und Ehrenamt doch sehr vermisst und ich habe mich gefreut wie ein Schneekönig, als das alles wieder unter den gängigen "Hygienemaßnahmen" gestartet hat.

Mit dem 2. Lockdown bin ich aber auch in ein kleines Loch gefallen. Es hat mich wirklich demotiviert, als wir z.B. die Jugendarbeit bei mir in der Freiwilligen Feuerwehr wieder einstellen mussten. Wir hatten uns tolle Konzepte und Ideen überlegt, wie wir mit den Kleinen Übungen machen konnten. Die Komplettabsage hat einfach meine Lust da genommen (und bei vielen Jugendlichen ist es ähnlich). Im Frühjahr war ich noch top-motiviert, Online-Ersatzabgebote aus dem Boden zu Stampfen, jetzt habe ich dazu ehrlich keine Lust mehr, denn diese Online-Geschichten sind zwar eine nette Ergänzung, ersetzen aber die wirkliche Jugendarbeit nicht im Geringsten.
Ähnlich ist es auch in meinen anderen privaten Bereichen.

Glücklicherweise geht bei mir die Arbeit, egal ob mit oder Corona ganz normal weiter, sodass nicht auch hier noch "Probleme" auftauchen könnten.

Also zusammengefasst:
Ich mache gerne mal meinen "persönlichen Lockdown" zum Durchschnaufen. Der Lockdown im Frühjahr tat mir einfach mal gut. Wann ich aber den nächsten "Lockdown" mache, will aber ich selbst entscheiden. Jetzt habe ich persönlich sicherlich keinen "Lockdown" nötig.

Ich glaube, es muss uns einfach klar werden, dass das Leben weitestgehend normal weiter gehen muss.
Gegen die grundsätzlichen Maßnahmen wie Abstand und dort wo wirklich sinnvoll Maske sage ich gar nichts, denn mir ist durchaus bewusst, dass Covid eine ernstzunehmende Krankheit ist und man nicht durch pure Unvorsichtigkeit das Risiko unnötig erhöhen muss. Corona verschwindet aber nicht. Menschen werden sterben, egal ob es Corona oder eine Impfung oder was auch immer gibt. Leben ist nunmal tödlich. Auch das ist so ein Effekt durch die Lockdown-Politik, da bin ich mittlerweile absolut schmerzlos geworden, auch wenn ich jedes Einzelschicksal persönlich bedauere.
 
Neandertaler schrieb:
icedtea schrieb:
Aber ich finde starli gerade schlimmer als Widdi :!:
Dem muss ich mich leider anschließen. So schön die ganzen Berichte über all seine Reisen sind für die ich mich auch ausdrücklich bedanken will.
Aber hier kommt eine Seite zum Vorschein, die ich selten so gesehen habe und auch nicht gut heißen kann.
Es steht euch jeder Zeit frei, mich in eure Ignore-Liste zu stellen.

Stäntn schrieb:
Daher - ich habe Verständnis wenn starli massiv zu kämpfen hat, auch wenn manche Äußerung drüber ist.
Wie gesagt, bin momentan mit Autoausbau und Umzug beschäftigt, daher war ich bis heute noch ganz entspannt (und kann auch keinerlei krassen Äußerungen oder Frust meinerseits in den lezten Tagen erkennen*) , wobei Umzug+Wohnungsverkauf durch den jetzigen Lockdown verzögert wird, und somit wohl auch meine Flucht nach Schweden. Sollte der Lockdown bis 6.12. bleiben und danach die Wohnung schnell weggehen, könnte sich das aber ja trotzdem noch bis Weihnachten ausgehen. Jedenfalls wäre das mein momentanes Ziel, den Umzug bis dahin abgeschlossen zu haben.

*) Genau genommen war ich bis gestern sogar sehr gut gelaunt, Wohnungsverkauf ist in den Bahnen, Wohnungskauf unterschrieben. Der Frust ist erst wieder seit ein paar Minuten so richtig da, nachdem ich all diese Kommentare hier mich betreffend gelesen hab, weil hier so viele meine Art zu leben nicht akzeptieren wollen und mich laufend belehren oder zu irgendwas zwingen wollen! Vielleicht solltet ihr einfach mal akzeptieren, dass ich so bin wie ich bin, erspart euch die Mühe, mich ändern zu wollen, dadurch werd ich nur trotzig!

Bergwanderer schrieb:
jetzt wäre der richtige Moment, um etwas "Größe" zu zeigen ... mit einer aufrichtig gemeinten Entschuldigung !
Es gibt nichts, wofür ich mich entschuldigen müsste.

Skitobi schrieb:
Im ersten Lockdown war in Tirol aber genau das verboten, und auf diese Zeit war doch Starlis Aussage bezogen?
Nein, es hieß "back to the roots" oder anders ausgedrückt "ganz einfach, so wie früher", also ging ich mal davon aus, dass derjenige, der das gesagt hat, früher genau so eingesperrt wie im Frühjahrslockdown gelebt haben muss, ohne jederzeit über Grenzen gehen zu können, ohne jederzeit das machen zu können, worauf man gerade Lust hat?!

Tyrolens schrieb:
Auch ein Starli darf nach wie vor raus an die frische Luft, in die Berge und in den Schnee. Auch Skifahren darf er, wenn er nicht zu faul ist, sich die Höhenmeter selber zu erarbeiten.
Ich dürfte wohl auch nach wie vor in die Schweiz fahren, hab aber absolut keine Lust, für Skifahren mit Maskentragen noch viel Geld zu bezahlen und Zeit hab ich wg. Autoausbau+Umzug momentan eh nicht. Im Keller lagert auch noch einiges, was man jetzt mal noch auf Ebay anbieten kann. Zur Post darf man ja noch.
 
@ Wackelpudding
Würde Dir nicht widersprechen, eigentlich fast nirgends.
Ich leide auch beruflich unter der Krise.
 
@ Starli
Ganz ehrlich du zeigst dich gerade von einer eher menschlich schwachen Seite.
Du beklagt dich darüber wie andere dich sehen und teilst aber aus, ohne andere zu kennen.
Das passt nicht und zeugt nicht gerade von Größe.
 
Latemar schrieb:
TONI_B schrieb:
Das sind die offizielle Zahlen, die von den Gesundheitsbehörden kommen!
Die Zahlen sind sowas von eindeutig.
Aber manche wollen es nicht wahr haben. Es ixt wirklich sinn!os.

Danke für das Raussuchen.

Was hat das mit nicht "wahrhaben wollen " zu tun? Und warum unterstellst du mir das?

Der Peak im März in Deutschland war am 16.3. laut RKI und das RKI macht die für Deutschland offiziellen Zahlen. Nicht der Standard, Wikipedia oder John-Hopkins.

https://experience.arcgis.com/experience/478220a4c454480e823b17327b2bf1d4/page/page_0/

An genau diesem Tag ist Kanzlerin Merkel vor die Presse getreten und hat die zuvor mit den Ministerpräsidenten beschlossen Maßnahmen zur Eindämmung bekannt gegeben.
 
WackelPudding schrieb:
Latemar schrieb:
Schneefuchs schrieb:
Also attraktiv klingt das für mich nicht, irgendwie so nach Kirchentag...
Dann bist du ein seelisch verarmten Mensch. Und tust mir sehr leid.

Ich kann die Sichtweisen von euch beiden nachvollziehen.

Im Frühjahr fand ich den Lockdown an sich auch ganz angenehm. Natürlich wäre ich lieber weiter Skifahren gegangen und ich habe mich auch auf die Aktionen bei mir im Familien- und Freizeitkreis gefreut. Es war aber in der Zeit bei mir eh recht stressig, sodass ich es dann doch auch mal genossen habe, keinen total vollen Terminkalender zu haben. In der Zeit damals konnte ich auch sehr viel neue Ecken bei mir in der Gegend kennen lernen, was mich auch sehr gefreut hat.
Es hat mir gezeigt, dass ich vielleicht generell öfters Mal ein paar ruhige Wochen einlegen sollte, in denen ich mir nichts vornehme - völlig ungeachtet von Corona und den damit verbundenen Einschränkungen.

Mit der Zeit habe ich aber mein "normales" Leben mit Familie, Freizeit und Ehrenamt doch sehr vermisst und ich habe mich gefreut wie ein Schneekönig, als das alles wieder unter den gängigen "Hygienemaßnahmen" gestartet hat.

Mit dem 2. Lockdown bin ich aber auch in ein kleines Loch gefallen. Es hat mich wirklich demotiviert, als wir z.B. die Jugendarbeit bei mir in der Freiwilligen Feuerwehr wieder einstellen mussten. Wir hatten uns tolle Konzepte und Ideen überlegt, wie wir mit den Kleinen Übungen machen konnten. Die Komplettabsage hat einfach meine Lust da genommen (und bei vielen Jugendlichen ist es ähnlich). Im Frühjahr war ich noch top-motiviert, Online-Ersatzabgebote aus dem Boden zu Stampfen, jetzt habe ich dazu ehrlich keine Lust mehr, denn diese Online-Geschichten sind zwar eine nette Ergänzung, ersetzen aber die wirkliche Jugendarbeit nicht im Geringsten.
Ähnlich ist es auch in meinen anderen privaten Bereichen.

Glücklicherweise geht bei mir die Arbeit, egal ob mit oder Corona ganz normal weiter, sodass nicht auch hier noch "Probleme" auftauchen könnten.

Also zusammengefasst:
Ich mache gerne mal meinen "persönlichen Lockdown" zum Durchschnaufen. Der Lockdown im Frühjahr tat mir einfach mal gut. Wann ich aber den nächsten "Lockdown" mache, will aber ich selbst entscheiden. Jetzt habe ich persönlich sicherlich keinen "Lockdown" nötig.

Ich glaube, es muss uns einfach klar werden, dass das Leben weitestgehend normal weiter gehen muss.
Gegen die grundsätzlichen Maßnahmen wie Abstand und dort wo wirklich sinnvoll Maske sage ich gar nichts, denn mir ist durchaus bewusst, dass Covid eine ernstzunehmende Krankheit ist und man nicht durch pure Unvorsichtigkeit das Risiko unnötig erhöhen muss. Corona verschwindet aber nicht. Menschen werden sterben, egal ob es Corona oder eine Impfung oder was auch immer gibt. Leben ist nunmal tödlich. Auch das ist so ein Effekt durch die Lockdown-Politik, da bin ich mittlerweile absolut schmerzlos geworden, auch wenn ich jedes Einzelschicksal persönlich bedauere.

Danke für den Text, entspricht exakt meiner Meinung. Im Frühjahr tat mir die Auszeit gut, nun brauch ich Sie aber wirklich nicht, wäre lieber aktiv.

By the way immerhin scheint es in Tirol sich zu stabilisieren, zweiten Tag in Folge sinkende Zahlen.
 
Ich muss Starli da aber in seiner Einstellung leider Recht geben, auch wenn ich eigtl. maximal an 1-2 Tagen die Woche hier in den Thread was reinschreiben wollte. Hab nämlich eine ähnliche Lebenseinstellung und für mich ist das genauso nervig mit all dem Ganzen Coronaschrott! Sind ja doch massivste Grundrechtseingriffe die man vorgenommen hat, bzw. wieder hervorkramt! Ich wünsche mir dass statt ein Paar Tausend sich immer mehr den "Querdenkern" anschliessen, eine Demokratie muss sowas ab können, wobei die Ausschreitungen danach unnötig waren (Leipzig letzte Woche), aber die Extremisten (egal ob Rechts oder Links) nutzen das natürlich auch als Gelegenheit.

Das was dzt. abgeht passt mal so gar nicht zu Schengen bzw. generell zur EU!
Das hat eher einen Beigeschmack wie seinerzeit in der DDR mit all den Einschränkungen, immerhin von Nordkoreanischen Verhältnissen ist man "noch" weg (komplett abgeschottet).
Und ich habe dort Verwandtschaft die Großcousine Mütterlicherseits lebt dort (beide Sachsen-Anhalt) und die Großtante dito, letztere ist aber vor 19 jahren 86-Jährig verstorben. Also das Leben vor der Wende kennen die auch noch und so ähnlich fühlt sich das mit all den Regelungen wohl für die auch an dzt., wenn auch unter anderem Vorzeichen. Die Großcousine ist 80, damit Hochrisikogruppe!

Zum Thema Lockdown sag ich nur eines. Die Scharfe Kritik aus der Opposition (A) ist berechtigt (so einige springen im Dreieck) Mal schauen was die Politik uns kommende Woche servieren wird, wir haben ja das gleiche lästige Problem, aber offenbar waren unsere Politiker etwas besser vorbereitet! Auch wenn heute die Neuinfektionen leicht abgesunken sind (hab mit 25k gerechnet waren nur 22500) In Tirol sinkts auch leicht, bevor der Lockdown gilt, wobei aber die Daten diese Woche sowieso ziemlich zum vergessen waren, da man mit dem Auswerten nicht nach kommt und auch noch irgendwelche Datenpannen hatte. Die Zahlen sanken letztens auch, aber dann kam ein paar Tage später der Sprung ins 4-Stellige, also um daraus einen Trend ablesen zu können ist es noch etwas zu früh.

mFg Widdi
 
WackelPudding schrieb:
Ich kann die Sichtweisen von euch beiden nachvollziehen.
[... snip...]

Ich stimme dir hier auch zu. Nur Leben viele Menschen nicht in unserer Wohlstandsblase mit Skiurlaub, halbwegs großen Wohnungen, oft Balkons und Gärten und so weiter. Familien wo beide Elternteil immer noch arbeiten müssen, ggf Schicht oder Nachtarbeit, nun die Kindern daheim sein, ist nicht mehr so fein. Erst recht nicht wenn noch andere Faktoren dazukommen, wie das ein Elternteil eventuell zu Gewalt unter Stress neigt, ein Alkoholproblem hat, etc. Und von den Problem von Menschen die sich mit deutscher Sprache etwas schwer tun und die aktuelle Kommunikation in Österreich mit ihren Ausnahmen von Ausnahmen nicht verstehen werden ganz zu schweigen.

Ich bin mir ziemlich sicher dass ich wenn der VO Entwurf durchgeht weiter einfach Skitouren an der Sonne gehen kann und mein Leben sich eigentlich nicht groß ändert. Für andere bricht gerade eine Welt zusammen.
 
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