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Coronavirus 2019-nCoV

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David93 schrieb:
Hoffentlich wird dann wenigstens die Zeit bis zum Impfstart genutzt um in der Produktion Vollgas zu geben. Dann könnte man diesen Engpass verkleinern, mit Vorproduktion.

Der Impfstoff wird bereits seit längerer Zeit in großem Maßstab vorproduziert. Anders wäre eine Auslieferung von millionen Dosen ab Zulassung in diverse Länder gar nicht möglich. Gleichzeitig baut man die Produktionskapazitäten aber weiter aus.

3303 schrieb:
Exakt. Außerdem würde das Gesundheitssystem schrittweise entlastet, was ja auch extrem wichtig wäre.
Der Nutzen der Impfung ist in dem Alter sicher massiv größer als die Risiken.
Die Briten haben es dank Brexit leichter damit. ME peinlich für die EU.

Das ist ein Trugschluss. Die Briten haben eine Ausnahmeregelung der EMA genutzt, die auch jedes andere EU Land hätte nutzen können. Die vorzeitige Zulassung ist reine Publicity und hat nichts mit einer geänderten Rechtslage durch den Brexit zu tun.
 
flamesoldier schrieb:
3303 schrieb:
Exakt. Außerdem würde das Gesundheitssystem schrittweise entlastet, was ja auch extrem wichtig wäre.
Der Nutzen der Impfung ist in dem Alter sicher massiv größer als die Risiken.
Die Briten haben es dank Brexit leichter damit. ME peinlich für die EU.

Das ist ein Trugschluss. Die Briten haben eine Ausnahmeregelung der EMA genutzt, die auch jedes andere EU Land hätte nutzen können. Die vorzeitige Zulassung ist reine Publicity und hat nichts mit einer geänderten Rechtslage durch den Brexit zu tun.
OK, um so schlimmer, dass man bei uns offenbar bewusst Menschen sterben lässt, die gerettet werden könnten.
 
3303 schrieb:
flamesoldier schrieb:
3303 schrieb:
Exakt. Außerdem würde das Gesundheitssystem schrittweise entlastet, was ja auch extrem wichtig wäre.
Der Nutzen der Impfung ist in dem Alter sicher massiv größer als die Risiken.
Die Briten haben es dank Brexit leichter damit. ME peinlich für die EU.

Das ist ein Trugschluss. Die Briten haben eine Ausnahmeregelung der EMA genutzt, die auch jedes andere EU Land hätte nutzen können. Die vorzeitige Zulassung ist reine Publicity und hat nichts mit einer geänderten Rechtslage durch den Brexit zu tun.
OK, um so schlimmer, dass man bei uns offenbar bewusst Menschen sterben lässt, die gerettet werden könnten.

Die Briten haben eine Notfallzulassung erteilt. Das könnte jedes Land wenn eine kritische Gesundheitslage vorherrscht. Diese gilt dann nur für die jeweiligen Chargen des Impfstoffes. Da gilt dann keine Haftungspflicht des Impfstoffherstellers.

Die anderen EU Länder wollen dies scheinbar nicht und die gesamtheitliche Zulassung inklusive Haftung. Scheinbar nimmt man dafür dann eine spätere Zulassung in Kauf.
 
3303 schrieb:
OK, um so schlimmer, dass man bei uns offenbar bewusst Menschen sterben lässt, die gerettet werden könnten.

Schalt mal einen Gang zurück.
Ob eine Impfung im Konkreten Fall eine Ansteckung oder sogar Tod wirklich verhindern würde, weiß man doch eh (noch) nicht.
Wenn jetzt z.B. in England die zwei Menschen mit akuter allergischer Reaktion gestorben wären, würde es jetzt heißen "Umso schlimmer, dass man bei uns offenbar bewusst Menschen sterben lässt", wenn man den Impfstoff schnell zugelassen hätte.

Es werden einfach falsche Behauptungen aufgestellt und einfach so weitergeben und darüber geurteilt. Wir alle sind doch gar nicht fähig, eine korrekte Beurteilung der Zulassung abzugeben. Warum lassen wir uns trotzdem dazu hinreißen?
 
3303 schrieb:
flamesoldier schrieb:
3303 schrieb:
Exakt. Außerdem würde das Gesundheitssystem schrittweise entlastet, was ja auch extrem wichtig wäre.
Der Nutzen der Impfung ist in dem Alter sicher massiv größer als die Risiken.
Die Briten haben es dank Brexit leichter damit. ME peinlich für die EU.

Das ist ein Trugschluss. Die Briten haben eine Ausnahmeregelung der EMA genutzt, die auch jedes andere EU Land hätte nutzen können. Die vorzeitige Zulassung ist reine Publicity und hat nichts mit einer geänderten Rechtslage durch den Brexit zu tun.
OK, um so schlimmer, dass man bei uns offenbar bewusst Menschen sterben lässt, die gerettet werden könnten.
Du würdest Millionen an Menschen impfen mit einem Impfstoff der nicht geprüft ist? Da ist das Risiko doch auch da? Auch läuft bei den Briten die Haftung anders bei der Schnellzulassung.
Auch ist die Zulassung jetzt schon sehr schnell und gemeinsam mit alle Experten aus Europa wird das eher besser wie wenn jeder da sein eigenes Ding dreht.
Und mit dem Impfstoff wird sich nix von heute auf morgen ändern. Dafür ist bei der Wirkung davon noch vieles im unklaren.
 
Nein. Lese einfach, was ich geschrieben habe.
Ich würde per Notfallzulassung über 90jährige, die es wollen, im Pflegeheim impfen lassen. Das würde viele Menschenleben retten und die Medizin entlasten. Die etwaigen, negativen Langzeitfolgen der Impfung wären in den Fällen insgesamt sicher geringer als der Nutzen. Außerdem wird die Bürokratie das abstrakte Problem von Langzeitfolgen auch nicht in den kommenden Wochen lösen.
Natürlich wird sich nichts von heute auf Morgen ändern, aber man gewänne einen Monat, in dem bei uns zurzeit 3000 Menschen mit dem Virus sterben. Die werden dadurch, dass man sich juristisch in Haftungsfragen absichert, nicht wieder lebendig.
 
3303 schrieb:
Die Situation der Medizin in der Schweiz scheint sich zuzuspitzen.
https://www.srf.ch/news/international/gesundheitssystem-am-limit-das-schweizer-pflegepersonal-ist-am-anschlag
Teilweise heftige Kommentare unter dem Artikel wie z.B. heute um 13:05.:
...Warum müssen alle auf die Intensivstation, warum wird den alten Kranken nicht auch palliative Medizin vorgeschlagen?
Wie lange halten die Schweizer das noch durch?

Gestern schlug der bis dato sehr besonnen und zurückhaltend agierende Präsident der Deutschen interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi), Uwe Janssens, ebenfalls sehr eindringliche Töne in einem Interview im Heute Journal an.

Quelle:
https://www.zdf.de/nachrichten/heute-journal/heute-journal-vom-10-dezember-2020-100.html
(Ab ca. 4:20 min).

Wir haben auch kein dickes Polster mehr.
 
Gut.
Danke.
Der weiss wovon er redet.
Nur solche "Experten"sind wirkliche Experten.
 
scratch schrieb:
eistroll schrieb:
scratch schrieb:
Beim Wandern ist die Wahrscheinlichkeit einer Infektion nicht so hoch wie bei einem Treffen im Gebäude und wenn man nicht gemeinsam mit dem Auto wo hinfähr

Ich möchte dazu 2 Beispiele aus meiner eigenen Erfahrung beisteuern:

- 2 Arbeitskollegen fahren seit 1 1/2 Jahren jeden Tag zusammen auf Arbeit (mit VW Lupo). Jeden Tag insgesamt 3h gemeinsame Fahrzeit ohne Maske, mit Gesprächen und gemeinsamem Rauchen von der gleichen Zigarette. Vor 6 Wochen wurden beide wegen Kontakt zu einem positiv getesteten in Quarantäne geschickt & mussten zum Test antraben. Resultat davon:
Person 1 (Familienvater mit 2 Kindern) war 2 mal negativ, Person 2 (Single mit 1-Personen-Haushalt) war auf Anhieb positiv.

- Für meinen Teil: Fahrgemeinschaft mit 4 Leuten, insgesamt 1h Fahrzeit pro Tag (VW Golf), ohne Maske und mit vielen Gesprächen. Person 1 fühlte sich nicht gut, ging testen und war positiv. Somit der Rest der Fahrgemeinschaft ebenfalls in Quarantäne + Test.
Resultat davon: Die 3 Mitfahrer (inkl.meiner Wenigkeit) =alle negativ.

Man muss kein Virologe oder Mediziner sein um da ins Grübeln zu kommen...

Und du glaubst jetzt, bei Wanderungen anstatt Autofahrt wären dann alle positiv gewesen, oder was willst du damit sagen? :D
Nur weil sich in einem Auto nicht gleich alle infizieren heißt es doch nicht, dass die Wahrscheinlichkeit darin nicht auch höher ist als an der frischen Luft!?

Was ich damit sagen will: Wandern an der frischen Luft birgt ungefähr gleich viel Ansteckungsrisiko, wie zusammen stundenlang im selben Auto zu sitzen... nämlich praktisch keines.
Aber: Die "Experten", Medien etc. suggerieren seit Monaten genau das Gegenteil davon. Und da fängt mein Verständnis-Problem eben an... insgesamt 6 Menschen, die über Monate und Jahre während weit mehr als 15 Minuten in einem geschlossenen Raum (PKW) zusammen sind und trotzdem sich nicht gegenseitig anstecken.
Daher kommt auch mein Grübeln darüber...
 
Die begründete Vermutung ist ja das ein kleiner Teil der Infizierten ein Großteil der Infektionen auslösen, die berüchtigten "Superspreader". D.h. wenn jemand der zwar COVID positiv aber nicht sehr anstecken ist Stundenlang im Auto fährt kann es gut sein das nichts passiert. Wenn aber jemand der sehr ansteckend drin ist sieht es wohl schlecht aus. Jetzt müsste man nur halbwegs genau wissen wer genau so anstecken ist und wer nicht. (Bzw diese Theorie überhaupt erst stichfest belegen).
 
hch schrieb:
Die begründete Vermutung ist ja das ein kleiner Teil der Infizierten ein Großteil der Infektionen auslösen, die berüchtigten "Superspreader". D.h. wenn jemand der zwar COVID positiv aber nicht sehr anstecken ist Stundenlang im Auto fährt kann es gut sein das nichts passiert. Wenn aber jemand der sehr ansteckend drin ist sieht es wohl schlecht aus. Jetzt müsste man nur halbwegs genau wissen wer genau so anstecken ist und wer nicht. (Bzw diese Theorie überhaupt erst stichfest belegen).

Genau da liegt der Hase im Pfeffer..

Es ist eine Vermutung der Wissenschaf, Politik "Experten" etc, mehr eben auch nicht

Seit 9 Monaten möchte der Staat dass ich mich eben genau nach Vermutungen richte... und seit 6 Monaten ist für mich klar, dass ich das genau nicht tun werde.

Gerade mein persönlicher Fall hat mir aufgezeigt dass der gesunde Menschenverstand (der seit langem gerne eingefordert wird) an Priorität verliert...
 
Glaubst du wirklich, dass man von einem Einzelfall (deinem) auf die Allgemeinheit schließen kann?

Nur weil bei dir keine Ansteckungen passiert sind, heißt das noch lange nicht, dass gemeinsames Autofahren über Stunden mit einem positiv Getesteten ungefährlich ist.
 
eistroll schrieb:
hch schrieb:
Die begründete Vermutung ist ja das ein kleiner Teil der Infizierten ein Großteil der Infektionen auslösen, die berüchtigten "Superspreader". D.h. wenn jemand der zwar COVID positiv aber nicht sehr anstecken ist Stundenlang im Auto fährt kann es gut sein das nichts passiert. Wenn aber jemand der sehr ansteckend drin ist sieht es wohl schlecht aus. Jetzt müsste man nur halbwegs genau wissen wer genau so anstecken ist und wer nicht. (Bzw diese Theorie überhaupt erst stichfest belegen).

Genau da liegt der Hase im Pfeffer..

Es ist eine Vermutung der Wissenschaf, Politik "Experten" etc, mehr eben auch nicht

Seit 9 Monaten möchte der Staat dass ich mich eben genau nach Vermutungen richte... und seit 6 Monaten ist für mich klar, dass ich das genau nicht tun werde.

Gerade mein persönlicher Fall hat mir aufgezeigt dass der gesunde Menschenverstand (der seit langem gerne eingefordert wird) an Priorität verliert...

Du machst deinem Name grade alle Ehre. So ein Unsinn!
Du hast deinen Fall hier für eine Beurteilung auch nur völlig unzureichend geschildert. Es ist nicht bekannt ob der Kollege frisch infiziert war oder bereits ausklingende Symptome hatte. Es ist nicht bekannt wann und wo er sich angesteckt hat. Es ist nicht bekannt wie die Belüftungsfunktion des Autos eingestellt war (Klimaanlage, Umluft, gar nix, Fenster auf?).
Bei mir waren letztens 2 Kollegen unabhängig voneinander positiv, direkte und indirekte Nebensitzer. Allerdings ist zumindest beim direkten Nebensitzer bekannt wo er sich wann angesteckt hat und mein letzter Kontakt war am Tag darauf. Mit dem anderen Kollegen hatte ich urlaubsbedingt zu diesem Zeitpunkt keinerlei Kontakt. Alle anderen Kollegen wurden 7 Tage nach letztem Kontakt negativ getestet, was aber nicht weiter verwundert. Denn keiner hatte bis 2 Tage vor Symptombeginn noch Kontakt zu Kollege 1 und Kollege 2 war laut Arzt nur "schwach positiv", also entweder nicht wirklich ansteckend und/oder bereits abklingende Infektion. Er war symptomlos, während Kollege 1 Geruchsverlust und milde Erkältungssymptome hatte.
 
TONI_B schrieb:
Glaubst du wirklich, dass man von einem Einzelfall (deinem) auf die Allgemeinheit schließen kann?

Nein, das tue ich nicht.

Andersrum: Warum sollte die Allgemeinheit für mich als Einzelperson relevant sein?

Nicht alle Menschen haben dutzende Freunde und eine Grossfamilie im Schlepptau... nicht alle Menschen rennen Weihnachten und Sylvester hinterher... nur weil die Mehrheit das tut heisst das noch lange nicht, dass es für alle so ist.
 
Weil das ganz einfach ein Frage der Statistik ist: die Wahrscheinlichkeit sich in einem geschlossenen Raum anzustecken viel höher ist! Das zeigen Untersuchungen mit vielen Probanden. DU hast nur einen(!) Versuch gestartet.
 
eistroll schrieb:
... nicht alle Menschen rennen Weihnachten und Sylvester hinterher... nur weil die Mehrheit das tut heisst das noch lange nicht, dass es für alle so ist.

Anders rum...nur Sylvester rannte Tweety hinterher :D
 
TONI_B schrieb:
Weil das ganz einfach ein Frage der Statistik ist: die Wahrscheinlichkeit sich in einem geschlossenen Raum anzustecken viel höher ist! Das zeigen Untersuchungen mit vielen Probanden. DU hast nur einen(!) Versuch gestartet.
Und das über mindestens 9 Monate hinweg? Der Storch soll mich holen...
 
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