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https://www.tagesschau.de/inland/sterbefaelle-dezember-101.html

Am Ende wirds oft interessant:
"Für das Gesamtjahr 2020 errechneten die Statistiker auf Basis vorläufiger Daten einen Anstieg der Sterbefallzahlen um fünf Prozent gegenüber dem Vorjahr 2019. "Die gestiegenen Sterbefallzahlen im Jahr 2020 sind größtenteils auf eine Zunahme von Sterbefällen in der Altersgruppe der ab 80-Jährigen zurückzuführen", so das Bundesamt. "Die Sterbefallzahlen der unter 80-Jährigen liegen etwa auf dem Vorjahresniveau."In die Entwicklung der Zahl der Sterbefälle fließen den Angaben zufolge auch kalendarische und demografische Entwicklungen ein, so etwa der steigende Anteil älterer Menschen an der Bevölkerung. Allein dadurch, dass 2020 ein Schaltjahr mit einem zusätzlichen Tag gewesen sei, ergebe sich ein Anstieg um 3000 gegenüber 2019. Eine Rolle spielte dabei aber auch, dass die Zahl der Menschen im Alter von mehr als 80 Jahren sich im Jahresvergleich laut der sogenannten Bevölkerungsvorausberechnung um etwa vier bis fünf Prozent erhöht habe. Insgesamt wäre ohne "Sonderentwicklungen" für 2020 ein Anstieg der Sterbefallzahlen um ein bis zwei Prozent zu erwarten gewesen, teilte das Statistische Bundesamt weiter mit."
 
Che schrieb:
Nochmals, habe dich ja schon recht häufig gefragt:
Warst du im letzten Jahr mal in Schweden und kannst du das Ganze beurteilen oder nicht? Seltsamer Weise habe ich noch immer keine Antwort erhalten.
Manch einer hätte längst daraus seine Schlüsse gezogen und sich die Frage selbst beantwortet. Aber ich lasse das mal als running gag hier so stehen :lol:

Che schrieb:
https://schweden.pl7.de/schwedische-eig ... ensweisen/
Das hatte ich in Vorbereitung auf Schweden im Sommer gelesen und es zeigt, dass man die schwedische Gesellschaft schlicht nicht mit unserer gleichsetzen kann.

Der Punkt gefällt mir besonders:

Es ist in Schweden das Recht der Bürger in allen Akten und Vorgängen der Behörden ohne Angabe von Gründen Einblick nehmen zu dürfen.

Theo schrieb:
Ist es nicht viel eher so dass in Schweden viel wenige Vollpfosten an der Spitze sind als hier bei uns und diese auch entsprechend die Bevölkerung weniger anlügen als dass es unsere beinahe ständig tun.
Gerade war Altmeier in einem ARD Extra zu sehen. Wir hätten 2020 trotz Corona weniger Insolvenzen und Geschäftsaufgaben als im Jahr zuvor gehabt. Kein Wunder, schließlich wurde die Insolvenzantragspflicht gleich zu Beginn der Politik-Krise ausgesetzt.

Che schrieb:
Man setzt sich nicht über alles hinweg und reizt auch nichts aus, sondern man weiß, dass man die lockeren Regeln hat und hält sich deswegen absichtlich zurück, um diese lockeren Regeln beibehalten zu können.
Nun, das mag so sein. Allerdings frage ich mich dann, wenn dies der Unterschied zu Deutschland sein soll, wie hier dann Umfragewerte mit überragender Zustimmung zur Politik zustande kommen.
 
Das hatte ich in Vorbereitung auf Schweden im Sommer gelesen und es zeigt, dass man die schwedische Gesellschaft schlicht nicht mit unserer gleichsetzen kann.

Beispiel aus meiner Praxis, vielleicht auch aus deiner:

Wenn du beim deinen Angestellten immer alles bis aufs letzte Regeln willst, und ihnen im Prinzip nicht vertraust, werden sie mit ziemlicher Sicherheit immer unselbständige bleiben. Chef Typus "ichmacheallesselber"

Gibst du ihnen Entscheidungsspielräume und kannst damit leben das manches vielleicht nicht 100 Prozent so gemacht wird wie du es willst, erziehst du dir spätere Führungskräfte. Chef Typus "ichhabeauchmalfrei".

Unterm Strich: gibst du Vertrauen wirst du mit gehorsam belohnt. Selbstverständlich musst du das erreichte auch Kontrollen und ggf. Gegensteuern.

Ich fahre mit der zweiten Variante eigentlich sehr gut. Erstmal mit Vertrauen probieren und dann ggf. Gegenstz.

Mir erscheint es als logisch, dass meine persönlichen Interessen, sowie mein persönliches Risiko bei einer Ansteckung bei politischen Entscheidungen keinerlei Rolle spielen und spielen dürfen.

Ja und nein. Wir sind alle Teil eines großen ganzen und so zählt jeder mit einer Person zu 82 Millionen.
 
baeckerbursch schrieb:
(...)

Vielleicht auch noch etwas plakativer: Wenn man mit einem Schwangerschaftstest Männer testet, wird man zwangsläufig (Test) schwangere Männer finden.

(...)

Evtl. sollten die dann zum Arzt gehen:

Ein Schwangerschaftstest prüft, ob sich das Schwangerschaftshormon hCG (Humanes Choriongonadotropin) im Urin befindet.
(...)
Doch auch manche Tumorzellen produzieren das Hormon – dazu gehören auch manche Prostata- und Hodentumoren.


https://www.praxisvita.de/was-maenner-mit-einem-schwangerschaftstest-anfangen-koennen-16323.html

Aber so hast du das wahrscheinlich nicht gemeint... ;)
 
baeckerbursch schrieb:
Das hatte ich in Vorbereitung auf Schweden im Sommer gelesen und es zeigt, dass man die schwedische Gesellschaft schlicht nicht mit unserer gleichsetzen kann.

Beispiel aus meiner Praxis, vielleicht auch aus deiner:

Wenn du beim deinen Angestellten immer alles bis aufs letzte Regeln willst, und ihnen im Prinzip nicht vertraust, werden sie mit ziemlicher Sicherheit immer unselbständige bleiben. Chef Typus "ichmacheallesselber"

Gibst du ihnen Entscheidungsspielräume und kannst damit leben das manches vielleicht nicht 100 Prozent so gemacht wird wie du es willst, erziehst du dir spätere Führungskräfte. Chef Typus "ichhabeauchmalfrei".
Richtig, das klappt mit einem Teil der Leute und darum kann man mehr als froh sein. Aber eben auch nur mit denen, die das Zeugs zur Führungskraft haben. Andere wollen diese Entscheidungsspielräume noch nicht einmal. Und das trifft meines Erachtens nach sogar auf die Mehrheit zu.

baeckerbursch schrieb:
Ja und nein. Wir sind alle Teil eines großen ganzen und so zählt jeder mit einer Person zu 82 Millionen.
Genau, somit spielt unsere eigene Meinung gar keine Rolle. Hinzu kommt, dass in unserer Gesellschaft die schwächsten geschützt werden. Egal ob sie ein Handicap haben, keinen Job haben, Drogenabhängig sind, ein geringes Einkommen haben, einen nicht so gut gehenden Betrieb haben, stark vom Lockdown betroffen sind oder eben auch bzgl. COVID-19 einem besonders hohen Risiko ausgesetzt sind. So funktioniert unsere Gesellschaft und ich bin froh darum, auch wenn es mir manchmal zu weit geht.
Das schräge ist jedoch, dass viele der Menschen, die in anderen Bereichen schutzbedürftig sind(Coronahilfen ausgenommen), nun wegen den Coronamaßnahmen meckern.

Aber gut, auch das hängt ja wieder alles miteinander zusammen.
 
Gerne...

Vor allem der unstillbare Drang, über Erkenntnisse feilschen zu wollen, wird schön entlarvt. Dabei müsste man das ja gar nicht als Politik, denn niemand zweifelt an, dass es an ihr liegt, Abwägungen und am Ende Entscheidungen zu treffen.

Dann müsste man aber Dinge auch VERANTWORTEN. Wenn ich sage, ich habe verstanden, dass ihr Wissenschaftler mir sagt, es könnte viele Opfer geben, aber ich Entscheide mich aus folgenden Gründen dennoch so und so, dann muss ich eben diese Opfer auch verantworten, sollten es sie am Ende wirklich geben. Wenn ich feilsche und man "trifft sich in der Mitte" wird es diffuser und angenehmer, schließlich war es ja dann doch "irgendwie" die Wissenschaft "ein bisschen" auch, wer dann was dafür kann, bleibt schön im Nebel hängen.

In diese Lücken stoßen für die breite Masse nun Leute wie Bhakti und Kollegen. Sie sind erfolgreich, weil man ihre Botschaften glauben will, ja förmlich muss. Sie entlasten von lästiger Verantwortung oder gar Schuldgefühlen. Ein Riesenmarkt - der moderne Ablassbrief. Glaubt man Bhakti, kann man Ego-Touren auch noch genießen, denn er hat es gesagt...
 
Pancho schrieb:
In dem Artikel wird von epidemologischen Empfehlungen gesprochen. Drosten und Brinkmann sind aber Virologen. Der auch zum Beraterkreis von Merkel gehörende Epidemologe Gérard Krause steht aber der Fixierung auf die Inzidenz eher kritisch gegenüber. Mein Eindruck ist, dass Epidemologen generell eine andere Sichtweise auf die Pandemie haben als Virologen. Das Leben besteht halt nicht nur aus dem Schutz vor Infektionen. Unser Gesundheitssystem lässt sich am Ende auch nur durch eine gesunde Wirtschaft finanzieren. Daher macht es wenig Sinn, wenn Virologen die beleidigte Leberwurst spielen, nur weil die Poltik ihre Kassandra-Rufen nicht zur alleinigen Entscheidungsbasis erheben. Für meinen Geschmack haben sie eh schon zu viel Einfluss.
 
Mal wieder 95% nicht richtig gelesen und die verbleibenden 5% die im Nebensatz ein erklärendes Beispiel beschreiben, zum Scheinriesen aufgeblasen... :wink:

EDIT:
Der Kommentar räumt ja gerade der Politik jeglichen Spielraum ein, auf "Kassandrarufe" nicht zu hören. Kritisiert wird nur der Druck auf Warner, ihre aus Ihren Erkenntnissen gewonnene Warnungen als vorab Freibrief in einem Verhandlungsprozess zu relativieren. Die Politik entscheidet UND verantwortet. Sie möchte aber - branchenüblich - entscheiden bei vollem Zuspruch möglicher Erfolge der Entscheidungen und größtmöglicher Abwälzung der Folgen falscher Entscheidungen (und einige in der Bevölkerung möchten ihren Lifestyle ohne schlechtes Gewissen weiterführen).
 
Pancho schrieb:
EDIT:
Der Kommentar räumt ja gerade der Politik jeglichen Spielraum ein, auf "Kassandrarufe" nicht zu hören.

Es sind halt nicht alle so ehrlich wie ich. :wink:

-------

Aber schaut mal hier: In einer Studie in GB sollen Freiwillige infiziert werden:

https://orf.at/stories/3201832/

Dann hätte man doch einen 6-Monats-Freifahrtsschein nach dieser "Hardcore-Impfung". Aber nur 18-30 Jahre, ich bin zu alt. Oder ist das eine unzulässige Altersdiskriminierung...?

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@ GB-Mutation:

https://www.n-tv.de/newsletter/brea...-verbreitet-sich-schnell-article22367563.html

Anteil in D in zwei Wochen von knapp 6 auf gut 22% gestiegen. In meinem heimischen Hannover soll der Anteil 40% betragen, Inzidenz 120, deutlich zunehmend. Nicht dass es mich wirklich belasten würde, aber es riecht nach Ärger... :(
 
Pancho schrieb:
Mal wieder 95% nicht richtig gelesen und die verbleibenden 5% die im Nebensatz ein erklärendes Beispiel beschreiben, zum Scheinriesen aufgeblasen... :wink:
Gut, dass wir so ein helles Köpchen wie Dich haben. Sonst wäre mir das gar nicht aufgefallen :wink:

Pancho schrieb:
und einige in der Bevölkerung möchten ihren Lifestyle ohne schlechtes Gewissen weiterführen
Das erinnert mich an ein Statement von Lars Klingbeil heute im Morgenmagazin. Auch für sie, die Politiker, hätte sich der Alltag verändert. Ja, die armen. Da stehen sie vor den Trümmern ihrer Existenz. Vor geplatzen Lebensträumen. Äh, nein. Bei den Entscheidern geht es mehrheitlich tatsächlich überwiegend darum, dass sie halt auf ein paar liebgewonnene Gewohnheiten verzichten müssen. Bei vielen Menschen geht es dagegen mittlerweile um die nackte Existenz, ums wirtschaftliche Überleben.
 
9:38
Drosten: «Übertragbarkeit wird durch die Impfung verhindert»
In seinem Podcast beim NDR verweist der Virologe Christian Drosten auf Daten aus Israel. Es zeige sich: Die Zahl der Neuinfektionen in einer Altersgruppe nehme insgesamt deutlich ab, wenn etwa die Hälfte dieser Altersgruppe auch nur mit einer Dosis geimpft wurde. «Das ist ein erstaunlicher Schutzeffekt», sagt Drosten.

Israel nutzt aktuell den Biontech-Impfstoff. Hinsichtlich der Wirkung ergebe sich beim Astra-Zeneca-Produkt aber kein wesentlich anderes Bild. «Man kann vermuten, dass die Übertragbarkeit durch die Impfung insgesamt verhindert wird», so Drosten. Im Labor seien bei den geimpften Patienten nach einer Ansteckung nur so wenig Viren nachzuweisen, dass sich sagen lasse: Der Patient sei dank der Impfung praktisch nicht mehr ansteckend.

https://www.srf.ch/news/schweiz/das-neuste-zur-coronakrise-virologe-viruslast-nimmt-bei-geimpften-offenbar-stark-ab

Sehr Positives also zur Impfung.
 
Was sagt Ihr zu dem Einsatz?

 
3303 schrieb:
Was sagt Ihr zu dem Einsatz?


Mal abgesehen davon, dass man an dieser Örtlichkeit vielleicht zu weit unten geflogen ist; die beste, weil auch schnellste Methode, die Leute schnell auf die Gefahr des zu dünnen Eises hinzuweisen. Sind genügend Leute auch wieder eingebrochen, weil sie gar nicht mehr wissen, dass Eis eine bestimmte Stärke braucht, um ausreichend tragfähig zu sein.
 
Kanonen auf Spatzen?
Falscher Fokus?
In Berlin könnte man die Polizei sinnvoller einsetzen?
Keine Ahnung, ja die Seen waren vielleicht gefährlich, aber ganz ehrlich hier in der Ecke wird kein See offiziell freigegeben, was auch verständlich ist. Mal einer gesperrt wenn es wirklich gefährlich ist, aber ansonsten ist das halt Eigenverantwortung.
Erinnnert mich ans Frühjahr, als die bayrische Polizei meinte sie müsste Wanderer einschüchtern in dem man im Tiefflug über diverse Gipfel geschwebt ist. Das war schon gruselig und ein Gefühl von Polizeistaat...
 
Hier in Niedersachsen sind die Umgangsformen der Staatsmacht zum Glück moderater. Das Ergebnis ist trotzdem nicht schlechter.
 
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