Pancho
Matterhorn (4478m)
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Julian96 schrieb:In Italien beginnt man solangsam zu verstehen, dass in einer absoluten Notsituation nahezu nichts wirklich nötig ist.
Und deshalb ist es für mich auch komplett gleich ob etwas unwichtiges wie ein Skigebiet oder Kino geschlossen wird oder eine Bus/Zugverbindung gekappt wird.
Man sollte eh am besten zu Hause bleiben und kein Mensch stellt sich in einer wirklichen Ausnahmesituation noch die Frage wie er von A nach B kommt.
Das einzige was in Betrieb bleiben sollte ist die Versorgung mit Lebensmitteln und Medizin. Diese wäre in einer überschaubaren Größenordnung und man hätte auch keinen 80km LKW Stau am Brenner.
Ich versteh nicht das viele immer noch so sehr dafür plädieren, dass man das öffentliche Leben aufrechterhalten muss. Nein das muss man nicht, das öffentliche Leben gehört sofort auf ein Minimum reduziert.Ich bin die letzte Woche quasi nur zu Hause gewesen, nur eingekauft wurde noch... Mehr ist doch nicht wichtig.
Natürlich denke ich auch darüber nach, wie geht es nach dem Studium mal weiter und wie sehen die Chancen auf einen Job dann aus, bei der Krise.
Aber jetzt im Moment ist mir doch vollkommen egal, ob und wie ich jetzt an die Uni komme oder sonst was.
Offenbar sind sich viele immernoch nicht bewusst, was es heißt mit nichts klar zu kommen. Vor 200 Jahren gab es nahezu nichts was unsere moderne Gesellschaft heute hat und die Leute konnten Leben... Diesen Zustand sollte man doch mal ein paar Wochen durchhalten können.
christopher91 schrieb:Du sagst das so easy als Student, aber als Arbeitnehmer kann man nicht einfach Zuhause bleiben?! Da muss der Arbeitgeber mitspielen, dass tut der Großteil aber nicht.
Dann sei mal Selbständiger. Da macht man sich schon mal existenzielle Sorgen...Julian96 schrieb:Es gibt Teile der Bevölkerung die sind jeden Monat auf ihren Lohn angewiesen, sonst ist auch nichts mit Lebensmittel kaufen. Die vergisst man schnell.
Pancho schrieb:Dann sei mal Selbständiger. Da macht man sich schon mal existenzielle Sorgen...Julian96 schrieb:Es gibt Teile der Bevölkerung die sind jeden Monat auf ihren Lohn angewiesen, sonst ist auch nichts mit Lebensmittel kaufen. Die vergisst man schnell.
In weiterer Folge sind nun die Einfahrten Bozen Nord, Klausen, Brixen Industriezone, Brixen und Sterzing Richtung Norden bis auf weiters für den gesamten Verkehr gesperrt. Da aber die Skigebiete und Herbergsbetriebe ja eh schon geschlossen sind dürfte das nicht mehr viele abreisende Gäste betreffen ... vermute ich mal.schwabenzorro schrieb:snowflat schrieb:Durch die Grenzkontrollen an der Grenze IT - AT hat sich auf der Brennerautobahn ein LKW-Stau von 80km bis nach Bozen gebildet.
Das dürfte ein (trauriger) Fall für das Buch der Rekorde sein. Mein Mitgefühl gilt all denen die dort nur ihre Pflicht (Arbeit) tun.
Kommt schon noch.Tyrolens schrieb:Auf der A12/A13 gab es gestern jedenfalls noch recht ordentlich Verkehr.
Den Warenverkehr von und nach Italien will Österreich auch keinesfalls unterbinden.
Stäntn schrieb:Kommt schon noch.Tyrolens schrieb:Auf der A12/A13 gab es gestern jedenfalls noch recht ordentlich Verkehr.
Den Warenverkehr von und nach Italien will Österreich auch keinesfalls unterbinden.
Damit wächst der "Druck" auf die restlichen beiden Gebiete im Paznaun und in weiterer Folge auf alle Skigebiete in Tirol und dann AT. Vermute, dass ab Samstag nichts mehr groß mit Skifahren sein wird und der Bettenwechseln zum Shut-Down genutzt wird.HBB schrieb:https://liveblog.tt.com/414/coronavirus/62731/nach-ischgl-galtur-plant-14-tagige-touristische-pause
Galtür sperrt freiwillig zwei Wochen zu!
Schon klar, der Warenverkehr von Industriegütern wird mit zunehmenden Betriebschließungen zurück gehen. Mal schauen was mit Dingen des täglichen Bedarfs passiert. Hoffe nicht, dass man die Leute irgendwann zwingen muss hier weiterzuarbeiten.-tom- schrieb:Der Warenverkehr ist notwendig fürs Überleben. Den sperrt man nur im äußersten Notfall. Man muss abwägen zwischen Quarantäne und Nahrungsmittelknappheit.
snowflat schrieb:Vermute, dass ab Samstag nichts mehr groß mit Skifahren sein wird und der Bettenwechseln zum Shut-Down genutzt wird.
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