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Coronavirus 2019-nCoV

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Widdi schrieb:
hoffe mal, dass wir nicht noch so einen Nervigen Import aus China bekommen nächsten Winter.
Das wär gar nicht mal nötig, der Virus ist ja da und kann bis nächsten Winter mutieren und noch tödlicher werden.

Widdi schrieb:
Starli wobei ich ned weiß ob er das hat oder nur ne starke normale Erkältung.
Erkältungssysmptome hatte ich gar keine, nur eben dieses eigenartige Fieber, ohne mich krank zu fühlen. So etwas hatte ich noch nie (bzw. keine Ahnung ob in der Kindheit) - daher testen lassen..

extremecarver schrieb:
Mir berichten Freunde aus Berlin dass sie nun seit 10 Tagen weder Mehl, noch Zucker, noch Toiletten Papier bekommen haben.
Mehl und Zucker, so was hab ich noch nie eingekauft :) Mir ist aber noch eingefallen, dass ich in meinem Camping-WC noch eine Rolle Klopapier haben sollte. 2 Rollen werden mir locker einige Wochen reichen.

rush_dc schrieb:
Was glaubt ihr warum die Skigebiete auch zumachen müssen? Um Reserven in den Krankenhäusern zu schaffen, Skiunfälle belasten die Krankenhäuser enorm und nehmen Ressourcen weg die im Falle für wirklich Kranke benötigt werden.
Das ist zwar endlich mal ein einleuchtendes Argument, aber dann müsste man Autofahren ebenfalls verbieten.

Kamikatze schrieb:
Du meinst also wie ... Sonnenbrand im oberen Nacken- und Rückenbereich? :? Das kommt mir verdammt bekannt vor! :surprised:
Im Rücken eher weniger, eher so ab Schlüsselbein bis Backen/Ohren, nicht bis zur Stirn. Da im Bereich (vorne Hals/Knochen) hatte ich auch schon einige Stunden vorher ein gewisses leichtes "Pochen" ein paar Mal (aber das wurde ja nicht als Symptom für Corona erwähnt, also evtl. anderes Kankheitsbild, seitdem auch nicht mehr aufgetreten). Mit den Thermometern, die ich hier hab, hatte ich am Donnerstag Abend mal 38,3 oder 38,5 gemessen.

Rücken/Nackenschmerzen hatte ich glaub ich nicht, im Lungenbereich merkte ich nichts.

Ich habe nun immer mehr trockenen Husten bekommen und es fühlt sich ab und an an wie ein Sonnenbrand im oberen Rückenbereich. Allerdings kein wirkliches Fieber (wenn's hoch kommt eher mal so 37,9°C nach dem Tragen von In-Ear-Kopfhörern bei Benutzung von nem uralten Infrarot-Ohrthermometer. bei dem ich nicht abschätzen kann, wie weit die Abweichung nach oben ist).
Husten hab ich egtl. nicht, zeitweise minimaler Hustenreiz, der aber nicht zum Husten reicht, maximal hin und wieder zum Räuspern. Dazu kam noch eine "Fieberblase" an der Lippe vorletzte Woche, die lag aber am zu vielen Stress in der Arbeit, da hab ich das im Mund/Nasenbereich immer wieder mal. Allerdings könnte ich dadurch ein paar Tage geschwächter und ansteckungsgefährdeter gewesen sein..

Gestern hatte ich im Tagesverlauf auch noch länger dieses Warme-Backen&Ohren-/Sonnenbrandgefühl, auch am Hals, nicht immer beidseitig, ohne dass der Hals rot wurde und lt. diverser Thermometer (so sie stimmen) auch kein Fieber.

Mt. Cervino schrieb:
Starli: Was sagt dein Testergebnis?
Noch nicht erhalten. Die 36h sind aber auch noch nicht um.
 
MichiMedi schrieb:
Nun aber mal zur Klarstellung: Ich habe den größten Respekt vor älteren Menschen. Es ist die Generation, die unser Land groß gemacht hat, und daher kann man ihnen nie genug danken. Niemand ist mehr daran gelegen diese Menschen vor dem Virus zu schützen als mir. Und gerade deshalb ist es wichtig meinen Punkt zu betonen, warum ich trotzdem weitere Skitage verantworten kann: Ich fahre grundsätzlich mit meinem Rucksack ohne Mittagspause und ohne Apresski. Ich reise weiterhin mit dem Auto an und sehe daher wirklich gar keinen Grund warum ich mich beim Skifahren mehr anstecken sollte als bei einem Spaziergang im Park. Dass man Apresski Lokale dicht macht, und wenn es sein muss auch Restaurants, damit bin ich ja voll einverstanden!

Es geht doch inzwischen nicht mehr nur ums reine anstecken, sondern um eine mögliche Belastung des Gesundheitssystem. Du reist mit dem Auto an. Ein Unfall kann nicht ausgeschlossen werden. Genauso wenig, dass man sich beim Skifahren verletzt. Natürlich passieren auch zu Hause solche Dinge, aber es geht eben darum, möglichst viele Gefahrenquellen auszuschließen.

Und wie kommst du den Berg hoch? Mit der Gondel oder per Ski? Bei ersterem weißt du nie, wer vor paar Tagen wohin gefasst oder geniest hat.

Wenn wir jetzt nicht die Beispiele wie China und Italien hätten, würde ich es ja noch verstehen, dass man es für übertrieben hält. Aber inzwischen wissen wir doch recht zuverlässig, wie sich das alles bei uns in paar Tagen entwickeln wird und was damit alles verbunden ist.
Da die allermeisten von uns so eine Situation noch nie erlebt haben, denken wir häufig noch "das kann alles gar nicht sein". Aber der Verstand sagt immer mehr, dass es eben so ist. Das müssen wir jetzt alle endlich akzeptieren, so schwer es auch ist.

Ehrlich gesagt weiß ich auch noch nicht, was ich jetzt am WE bei diesem schönen Wetter machen soll. Kann ich es verantworten, bei uns mit dem Rad loszufahren? Ist das Risiko fürs mountainbiken oder gar einfaches radeln schon zu groß? Im Normalfall würde ich mir 0 dabei denken, vor allem bei einfachen Strecken. Aber die psychologische Komponente nimmt immer mehr zu. Möglicherweise werden wir uns zwar raus begeben, aber dann wirklich mit Bedacht unterwegs sein.
Hinzu kommt noch, was ist, wenn mein Schnupfen eine noch stärkere Erkältung wird, bekomme ich dann auch langsam Angst, dass der Virus dahinter steckt?

Ja, es wird immer schwieriger, einen kühlen Kopf zu bewahren, aber trotzdem die Situation richtig einzuschätzen und ernst zu nehmen. Das würde ich mir von allen wünschen!
 
icedtea schrieb:
Stäntn schrieb:
So hab ich das vorhin auch gemacht. Chef hat’s schon bestätigt

Super, habe gerade meine Chefin auch ange"appt" :naja:
Edit: Sie kriegt die Krise :rolleyes:

Hm ich war am 5ten ja auch noch in Tirol, aber da mein Chef am 4ten noch in Südtirol war und dann nach Rücksprache am 9ten an die Arbeit kommen sollte, trotz das Südtirol da vom RKI schon Risikogebiet war, werde ich Montag erstmal zur Arbeit gehen.

War dort ja nun eh schon ne Woche. Also so wirklich Unterschied macht das nun nicht mehr.
 
So, in der Schweiz gehts tatsächlich weiter mit Skifahren
 
Tyrolens schrieb:
Schon geil, wenn man bedenkt, welche Wuchtl die Frau von der Landessanitätsdirektion gestern geliefert hat. War doch klar, dass der Mann aus der Bar ein guter Verteiler ist.

Die Ausbreitung erfolgt zwangsläufig sehr dynamisch. Tirol wird bis zum Wochenende vielleicht schon 100 Fälle haben, Österreich vielleicht schon 1.000 und Deutschland 10.000.

Und siehe da: Super Spreader.

https://www.bt.no/nyheter/lokalt/i/opGB5K/haavard-er-smitta-det-er-omtrent-som-ein-vanleg-influensa

https://www.midtjyllandsavis.dk/artikel/972599fa-b371-4b58-aff1-6ff8a31bfb20/
 
MichiMedi schrieb:
Nun aber mal zur Klarstellung: Ich habe den größten Respekt vor älteren Menschen. Es ist die Generation, die unser Land groß gemacht hat, und daher kann man ihnen nie genug danken. Niemand ist mehr daran gelegen diese Menschen vor dem Virus zu schützen als mir. Und gerade deshalb ist es wichtig meinen Punkt zu betonen, warum ich trotzdem weitere Skitage verantworten kann: Ich fahre grundsätzlich mit meinem Rucksack ohne Mittagspause und ohne Apresski. Ich reise weiterhin mit dem Auto an und sehe daher wirklich gar keinen Grund warum ich mich beim Skifahren mehr anstecken sollte als bei einem Spaziergang im Park. Dass man Apresski Lokale dicht macht, und wenn es sein muss auch Restaurants, damit bin ich ja voll einverstanden!


Weil es so schön ist für dich auch noch mal:

Neandertaler schrieb:
j-d-s schrieb:
Vielleicht kommen die Leute auch erst dann zur Vernunft, wenns wirklich zu Versorgungsengpässen kommt und heben die ganzen völlig überzogenen Maßnahmen auf.

Ja, wenn du dir ein Bein beim schifahren abreist und der Doc Dir mit Isolierband den Schistecken dran klebt mit dem Vermerk:
Sorry, Engpass, wir haben in 3 Monaten wieder Zeit dafür
 
ski-chrigel schrieb:
skigebiete verweigern sich dem bundesrat - schweiz_ standard - tagesanzeiger.ch.pdf.pdf

Der Bundesrat ist selber schuld. So ein Geschwurbel, das er gestern bei der PK verlesen hat. Statt klare Fakten zu nennen.
Richtig so. Wenn Skifahren eine Veranstaltung wäre, dann hätte ja ohnehin schon das meiste seit den Personenzahlbeschränkungen geschlossen sein müssen. Engadin hat natürlich sofort zu gemacht.
 
3303 schrieb:
ski-chrigel schrieb:
skigebiete verweigern sich dem bundesrat - schweiz_ standard - tagesanzeiger.ch.pdf.pdf

Der Bundesrat ist selber schuld. So ein Geschwurbel, das er gestern bei der PK verlesen hat. Statt klare Fakten zu nennen.
Richtig so. Wenn Skifahren eine Veranstaltung wäre, dann hätte ja ohnehin schon das meiste seit den Personenzahlbeschränkungen geschlossen sein müssen. Engadin hat natürlich sofort zu gemacht.
Bünder Skigebiete waren gezwungen, vom Kanton (zusätzlich und am späten Abend dann unmissverständlich) verordnet.
 
ski-chrigel schrieb:
skigebiete verweigern sich dem bundesrat - schweiz_ standard - tagesanzeiger.ch.pdf.pdf

Der Bundesrat ist selber schuld. So ein Geschwurbel, das er gestern bei der PK verlesen hat. Statt klare Fakten zu nennen.

Ich habe vorher die Kantonspolizei Schwyz angerufen wegen den offenen Skigebiete. Begründung von der Polizei man bewegt sich in der Natur. Die PB Weglosen im Hochybrig darf max. 49 Skifahrer haben pro fahrt haben. In den Restaurants (11 Stk. Zeitgleich) dürfen sich maximal 50 Personen aufhalten.
 
Pancho schrieb:
Che schrieb:
...verstummen vielleicht auch mal ignorante Stimmen wie deine.

Ich habe tiefen Respekt vor deinem Optimismus, allein - am Versuch diesem zu teilen, scheitere ich....

Wobei, ich sollte mich mal ehrlich machen. Wir wollten bis vor ein paar Tagen auch noch an unseren Plänen festhalten, und ins Montafon Skifahren gehen. Schon damals war es klar, dass das egoistisch ist, denn das Bremspedal für die Dynamik der Infektion betätigen, bedeutet halt nunmal die Anzahl aller möglichen Kontakte zu reduzieren und für Viren kein Vehikel in Form von unnötigen Reisen bieten. Das ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Ich dachte, so ein bisschen Egoismus könnte ich mir in meiner Schneesucht rausnehmen, ich würde ja auch aufpassen.

Inzwischen sind wir in der Dynamik aber weiter, und statt Einsicht walten zu lassen (sie war schmerzlich), werden Tipps zum illegalen Grenzübertritt ausgetauscht.

Statt zu verreisen werden wir nun, nachdem wir erst vor einer Woche in Österreich waren, versuchen den Aufruf vom deutschen Gesundheitsministerium bestmöglich zu befolgen (Abklärung mit Arbeitgeber meiner Partnerin ist aussehend), und nun 14 Tage unter Kontaktverzicht zu Hause zu bleiben.

Die Lage hat sich in den letzten Tagen grundlegend verändert.
 
Tyrolens schrieb:

"On Friday, the National Institute of Public Health reported that a total of 377 of the 873 infections in Norway had the disease in Austria."



Also deutlich mehr Fälle außerhalb Österreichs als in Tirol, aber dort angesteckt. Ich frag mich ja wirklich ob man nach so einer kurzen Krankheit, immun ist oder nicht.
Und ich frag mich wieso in Ländern wie Thailand oder Indonesien noch kein Chaos herrscht. Dort sollten längst Zustände wie in Italien sein - aber es ist sehr ruhig um gefährlichere Infektionen.

Die WHO/Ärzte definiert milde Fälle ja quasi als alles was nicht ins Krankenhaus muss - aber halt schon viele welche ein paar Tage mit hohem Fieber im Bett liegen. Das ist komplett anders zu den fast symptomfreien wie hier im Bericht.

In China hat man ja auch aufgehört diese fast symptomfreien Fälle zu zählen. Ohne Fieber oder andere "milde" Symptome - ist auch bei positivem Test kein Coronavirus. Ich hoffe irgendwie der Virus ist schon so stark mutiert dass die fast symptomfreien milden Fälle der Standard sind. Italien hätte dann eher noch einen recht originalen Virus - der wohl seit Mitte Januar zirkuliert - wenn nicht schon seit Beginn Januar.


Auch bei den Maßnahmen in Taiwan oder Südkorea würden die symptomfreien Fälle mehr oder weniger nicht auffallen. In Tirol zumindest würde die fast symptomfreie Variante grassieren und von dort verteilt werden. Ich bin gespannt ob in Tirol wo die Dunkelziffer viel höher sein muss als die offiziellen Zahlen glauben machen - zu Problemen bei der Versorgung kommt. Wenn nein könnte man wirklich alles weiterlaufen lassen - ABER - dafür bräuchten wir strenges social tracking (per App am Smartphone welche alle Wege dokumentiert und das halt verpflichtend!) um dann jene Stränge sofort komplett zu isolieren wo es zu mehr gesundheitlichen Problemen kommt. Und unter der Annahme dass man nachher immun ist - aber davon gehen derzeit eh alle Maßnahmen aus - denn sonst müssten wir wirklich alles einstellen, alle müssen für 20 Tage Lebensmittel einkaufen - und dann wird wirklich alles dicht gemacht und danach nur sehr langsam wieder hochfahren.


Evtl also besser per Social Tracking Selektionsdruck ausüben dass sich nur fast symptomfreie Varianten ausbreiten können, aber sämtliche Stränge die zu mehr wie 1-2 Tagen leichtem Fieber führen (bei älteren Personen) rigoros abschotten. Und ja dafür braucht es auch etwas Abstand zu anderen Personen. Atemschutzmaske überall auf, oft Händewaschen bzw halt Desinfektionsmittel überall damit es bei den Fällen wo es zu mehr Problemen führt - kein Superspreading gibt. Also nicht Coronavirus ausrotten - sondern Durchseuchung per milder Form. Und dafür europaweit koordiniertes Vorgehen - kein Fleckerlteppich.


Soweit ich weiß war bisher nirgends außer in Hubei, Wenzhou (nur sehr kurz) und halt Norditalien eine Überlastung der Krankenhäuser. Gegenden wo dies auftritt müssen dann halt sofort wirklich komplett vom Rest isoliert werden und brauchen strengste Maßnahmen mit niemand außer absolut nötig geht zur Arbeit. Überall anders müsste man nur zusehen dass die Zahlen so niedrig sind - dass in 5-10 Tagen bei sagen wir 3 Tagen Fall Verdopplung genug Kapazitäten frei sind. Situationen wie in Italien wo schon die Gestorbenen nun bis zu 24h in Wohnungen rumliegen vor Abholung, dürften nicht passieren. Da mutiert das Virus dann ganz schnell Richtung super gefährlich.
 
So, nachdem ich letzten Samstag auch in Ischgl war, hat mich nun auch mein Arbeitgeber gebeten weiter zu Hause zu bleiben.

Tirol wird nun endlich auch offiziell als Risikogebiet eingestuft, kann ich mich nun nochmal um einen Test bemühen. Aber am Wochenende kannst das ja vergessen.

Gesundheitsamt nur unter Woche besetzt und ärztlicher Bereitschaftsdienst nur Warteschleife. Dann warte ich mal bis zum Montag und bleibe weiter daheim.
 
Heiligenblut ist jetzt auch unter Quarantäne!

Wer also Skifahren geht, geht das Risiko ein, dass sein Skiort unter Quarantäne gestellt wird. Raus kommt man dann, wird aber registriert und muss definitiv 2 Wochen in Quarantäne.

Eigentlich muss man das auch schon, wenn man Tirol nur betritt. Also Viel Spaß allen morgen beim TSC-Closing!
 
Puh... in Bayrischzell sieht man tatsächlich Skifahrer auf der Webcam.

Ich persönlich bin ratlos: War ja in den Faschingsferien im Pitztal (Tirol war da ja noch kein Risikogebiet) und danach Arbeiten. Eine "häusliche Quarantäne" für Rückkehrer aus Risikogebieten ist definitiv zu spät für Dich.

Nun ist es leider so, dass ich Donnerstag nach Rückkehr kränklich war. Sensibilisiert aufgrund der aktuellen Situation bin ich schon zu Mittag heim und war auch Freitag nicht im Büro, sondern "krank zu Hause".

Testen konnte ich mich damals noch gar nicht, da kein Risikogebiet. Beim Hausarzt telefonisch niemanden erreicht.

Jetzt ist Tirol Risikogebiet, ich bin innerhalb 14 Tage nach Rückkehr "krank" geworden (nur kurz ein wenig erhöhte Temperatur, schwacher Husten), Husten und "komisches Gefühl" im Brustkorb ist immer noch da. Aber nix, weshalb ich normalerweise zum Arzt gehen würde. Der hat mir vor ein paar Jahren z.B. mal gesagt, dass ein "anständiger Virushusten" trocken ist und schon mal sechs Wochen anhalten kann...

Lt. RKI müsste ich mich testen lassen, ich erreiche aber tatsächlich niemanden bei der 116117. Das krasse ist, Du musst Dir 5:30 Minuten alles mögliche anhören, dass sie Dir dann sagen: "Wir sind überlastet - Rufen sie später wieder an."

Außerdem dauert es in Bayern derzeit wohl auch mal 7 Tage, bis ein Ergebnis da ist. Die neuen Fälle sind also schon länger "im Zulauf".

Schätze ich bin nicht der Einzige dem es so geht.

Wir brauchen dringend mehr Testkapazität und einen Test auf Antikörper.

Wer jetzt noch zu Spaßveranstaltungen reist handelt IMHO ziemlich asozial.
 
Tobi-DE schrieb:
Schätze ich bin nicht der Einzige dem es so geht.
Bei mir ähnlich - bis auf fehlende Symptome, abgesehen von einem Kratzen im Hals. :?

War jetzt auch - so wie ein paar andere Tirol-Rückkehrer - eine Woche lang bei der Arbeit.
Was bringt es dann noch, wenn nur wir zuhause bleiben? Konsequenterweise gehört dann der ganze Laden geschlossen. Wenn man's weiter denkt, muss man das ganze Land "dichtmachen", so wie Italien und nun auch Österreich. Kommt sicher bald. Dann ist es endgültig fast egal, wer wo wann war ...
 
Tobi-DE schrieb:
Puh... in Bayrischzell sieht man tatsächlich Skifahrer auf der Webcam.

Ich persönlich bin ratlos: War ja in den Faschingsferien im Pitztal (Tirol war da ja noch kein Risikogebiet) und danach Arbeiten. Eine "häusliche Quarantäne" für Rückkehrer aus Risikogebieten ist definitiv zu spät für Dich.

Nun ist es leider so, dass ich Donnerstag nach Rückkehr kränklich war. Sensibilisiert aufgrund der aktuellen Situation bin ich schon zu Mittag heim und war auch Freitag nicht im Büro, sondern "krank zu Hause".

Testen konnte ich mich damals noch gar nicht, da kein Risikogebiet. Beim Hausarzt telefonisch niemanden erreicht.

Jetzt ist Tirol Risikogebiet, ich bin innerhalb 14 Tage nach Rückkehr "krank" geworden (nur kurz ein wenig erhöhte Temperatur, schwacher Husten), Husten und "komisches Gefühl" im Brustkorb ist immer noch da. Aber nix, weshalb ich normalerweise zum Arzt gehen würde. Der hat mir vor ein paar Jahren z.B. mal gesagt, dass ein "anständiger Virushusten" trocken ist und schon mal sechs Wochen anhalten kann...

Lt. RKI müsste ich mich testen lassen, ich erreiche aber tatsächlich niemanden bei der 116117. Das krasse ist, Du musst Dir 5:30 Minuten alles mögliche anhören, dass sie Dir dann sagen: "Wir sind überlastet - Rufen sie später wieder an."

Außerdem dauert es in Bayern derzeit wohl auch mal 7 Tage, bis ein Ergebnis da ist. Die neuen Fälle sind also schon länger "im Zulauf".

Schätze ich bin nicht der Einzige dem es so geht.

Wir brauchen dringend mehr Testkapazität und einen Test auf Antikörper.

Wer jetzt noch zu Spaßveranstaltungen reist handelt IMHO ziemlich asozial.


Mir geht es ebenfalls so. Die 116117 ist auch zwischenzeitlich besetzt. Da muss man sich den Stuss nicht mehr anhören :-)
Beim ersten Anruf heute morgen hieß es dann noch vom Band ich sollte die Bereitschaftspraxis direkt aufsuchen wenn sich keiner meldet. Diese ist bei uns im Krankenhaus angesiedelt. Selten so gelacht! War dann aber gegen später auch weg.

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https://www.focus.de/gesundheit/news/wir-kamen-nirgends-durch-covid-19-patientin-am-schlimmsten-war-das-test-chaos_id_11769464.html

In der Tat alles sehr dynamisch aktuell.
 
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