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Würde es nicht die Möglichkeit geben, „GfK-Mäßig“ mal ne repräsentative Gruppe zu ermitteln, um das zu prüfen? Darf natürlich nicht eine Region sein wie Heinsberg (bzw. sonst Haßloch).

Aber beispielsweise in Baden-Württemberg oder Bayern. Gerade in Hinblick darauf, dass vermutlich 1/5 der Bevölkerung die letzten sechs Wochen beim skifahren war und über unser gesellschaftliches Leben/Unternehmen/Haushalte fast jeder mit jemandem aus der Gruppe direkt oder indirekt Kontakt gehabt haben dürfte...
 
manitou schrieb:
@Schusseligkite
Ich habe klar gesagt, dass ich nicht weiss, was ich davon halten soll - sondern dass ich es lediglich als Wert empfinde, seine Meinung mal zu reflektieren! Ich weiss generell nicht, was ich von dem ganzen Corona-Ding grad halten soll, und vertete auch keine Meinung dazu, weil ich kein Fachmann bin und keine Ahnung davon haben - im Gegensatz zu vielen anderen selbsternannten Experten hier.

Wodarg "angesehen"?!
Dem Hochstapler sind viele weitere auf den Leim gegangen - das war 1883 - und es schien Wodargs Karriere nicht geschadet zu haben, sonst hätte man ihn damals als Amtsleiter entfernt und er hätte nicht auch als MdB in der SPD aufsteigen können. Ich habe nur die in Wiki genannten Fakten genannt.

Ich gehe da ganz wertfrei ran - dem emotionalen Ton Deines Statements ist jedoch deutlich zu entnehmen, dass das bei Dir nicht der Fall ist.

Hm...wieviel Reflexion hättest du denn gerne?

Emotional? Ich weiß nicht...Ich bin halt sowieso allergisch gegen Schwurbler. Und die haben jetzt Hochkonjunktur.
(Und ich gehe gegen die Verbreitung von Schwurbelei grundsätzlich an.)

Und ja, ich bin genervt, dass ich mehr als 3 mal täglich dieses Video oder dessn Auswüche vorgelegt bekomme.
Üblicherweise mit dem Unterton „Guckt mal, alles gelogen, aber ICH bin jetzt aufgeklärt“

Wenn es dir nur um weitere Informationen ging: Die standen hier im Thread schon. Und auch das, was dir hier verlinkt wurde, war bis zur Verlinkung kein Geheimwissen.

Und du hast behauptet, Wodarg sei kein Verschwörungstheoretiker (doch, ist er) und dem Video Seriösität unterstellt.

Um das Video zu kritisieren, muss man kein Experte sein. Echt nicht.
 
Was Isolation und Schutz von älteren Mitmenschen betrifft, bin ich gestern eines "besseren" belehrt worden.
Meine Mutter ist aus der Klinik direkt in die Reha gekommen und seit langem war es so abgesprochen, das ich ihr einen Koffer in die Reha mitbringe.
Schon beim betreten der Rehaklinik kein Hinweis auf Einschränkungen. An der Info wollte ich nur Bescheid geben das ich einen Koffer für meine Mutter habe. Die gute Frau an der Info gab mir direkt die Zimmernummer und wollte mir den Weg dorthin weisen. Ich sagte dann das ich nicht zu ihr ins Zimmer wollte und sie auch gar nicht sehen will, aufgrund des Virus. Sie schüttelte darauf hin den Kopf und sagte ich wäre der erste der so reagiere und das das doch alles übertrieben sei.. :roll:
 
bei 'ner Freundin, arbeitet im Seniorenheim, sagt die PDL bei der letzten Dienstbesprechung:
"Ach, uns erwischt es schon nicht."
und da ist die halbe Belegschaft schon deutlich über 50, raucht stark und wird mit Renteneintritt direkt ein Zimmer beziehen...
 
Tag 8 der Ausgangssperre

Gestern bin ich doch mal kurz die Wiese hinterm Haus hinauf gelaufen. Tat gut mal wieder ein wenig Wind im Gesicht zu spüren. Tat nicht gut den Paganello im Hintergrund zu sehen. Eigentlich hatte ich immer Montags und Dienstags frei. Passo Tonale und Madonna di Campiglio wäre noch auf dem Programm gestanden. Aber wenn du keine Arbeit hast, hast du auch kein frei. Alles nicht so gut.

Dem Patronat gestern geschrieben wegen der Arbeitslosmeldung, ich soll mich später noch mal melden. Sie sind überlastet und ich erst am 30. 3. dran. Wird schon werden.

Was liegt heute an? Zetung wegen Stellenanzeigen holen und sonst? Nichts, wie gestern.
 
Man fordert doch derzeit von ALLEN, dass sie sich isolieren, Freizeitaktivitäten unterlassen, möglichst viel zuhause bleiben. Und dann ist es schwierig oder zu viel verlangt, das von einem Bevölkerungsanteil von 30% zu erwarten, von dem der Großteil sowieso in Rente ist?
Ein Mindestmaß an Solidarität? Ein Hauch von Gerechtigkeitsempfinden, wenn man 1/3 vom öffentlichen Leben wegsperrt, während für ändern die Party (vermeintlich) einfach weiter geht?
 
molotov schrieb:
So jetzt ist auch St. Christoph und Sölden unter Quarantäne.

Der gleiche Treppenwitz wie Lech, man lässt die Verbreiter abreisen und 3 Tage später fällt es dann ein...

naja - so entledigt sich man dem Problem, was man selbst verursacht hat. Ich würde mich nur gegen die Stigmatisierung der "Verbreiter" wehren wollen. Die können nichts dafür. Die werden eher benutzt. Österreich hat sich meiner Ansicht nach hier vollkommen blamiert und gegen jegliche Seuchenschutzregeln gehandelt. Das einzig richtige wäre gewesen: Tal komplett sperren (über das Datum kann man streiten - wann wurde hier im Forum zum ersten mal drüber geschrieben? zumindest als erste ernst zu nehmende Hinweise gab). Ausreise nur per negativen Test. Hilfe aus den betreffenden Ländern anfordern.
Ich habe das Gefühl, dass hier nach dem Prinzip Gewinne privatisieren, Verluste sozialisieren gehandelt wurde. Also man wollte sich nur um die Österreicher kümmern. Und was im Ausland geschieht ist deren Problem. Der Imageschaden jetzt für Ischgl ist aber schon immens. An sich dürfte es logischerweise nur den Rücktritt von Plattner und dem Gesundheitsrat geben...
 
Neandertaler schrieb:
Tag 8 der Ausgangssperre

Gestern bin ich doch mal kurz die Wiese hinterm Haus hinauf gelaufen. Tat gut mal wieder ein wenig Wind im Gesicht zu spüren. Tat nicht gut den Paganello im Hintergrund zu sehen. Eigentlich hatte ich immer Montags und Dienstags frei. Passo Tonale und Madonna di Campiglio wäre noch auf dem Programm gestanden. Aber wenn du keine Arbeit hast, hast du auch kein frei. Alles nicht so gut.

Dem Patronat gestern geschrieben wegen der Arbeitslosmeldung, ich soll mich später noch mal melden. Sie sind überlastet und ich erst am 30. 3. dran. Wird schon werden.

Was liegt heute an? Zetung wegen Stellenanzeigen holen und sonst? Nichts, wie gestern.

Alles Gute Dir...
 
starli schrieb:
fettiz schrieb:
OK. Und? So what? Es gehört dazu mal krank zu sein. Es gehört auch mal dazu, demütig zu sein. Und es ist kein Gezocke. Sondern. Sich einfach Gedanken zu machen, wenn man wieder vernünftige Entscheidungen treffen kann. Und momentan das Beste draus machen. Sozial distanziert Kontakte pflegen, sich bei Laune halten. Vielleicht auch mal in sich gehen, den inneren Kompass neu bestimmen. Neu Einflüsse zulassen. Sonst nix. Aber es ist vollkommen wurst, ob Du nach Schweden, Russland oder sonstwohin fahren kannst. Was rennst Du nach? Was treibt Dich?
Das ist einfach zu beantworten: Der Lebenswille treibt mich. Denn ohne Skifahren und ohne das Reisen ist das Leben für mich sinnlos. Nur deshalb macht das Leben Spaß, nur deshalb lebe und arbeite ich. Ohne dem kann ich auch gleich an dem Virus krepieren. 2 Jahre halt ich das garantiert nicht aus.

Nochmal zu Symptomen:
.. wenn ich seltenerweise momentan mal husten muss - oder will, dann jedenfalls tonlos, keine Ahnung wie man das nennt?! Ist das jetzt + oder - für das Virus? Nach den Kaukasus/Zentralasienreisen (aufgrund der dortigen Luftverschmutzung) der letzten Jahre oder auch einer ordentlichen Erkältung musste ich manchmal wochenlang "mit Ton" husten ..
.. seit gestern abends hab ich hinten rechts oben im Schulterblattbereich oder was das ist irgendwelche "Gefühle", so richtung Muskelkater, Verspannung, keine Ahnung, kann auch mit dem vermehrten Sitzen daheim, einer falschen Bewegung o.ä. zu tun haben..
.. Sonnenbrandgefühle am Hals hatte ich keine mehr, an 1-2 Backen nach wie vor nachmittags, könnten auch von den wärmeren Temperaturen im Zimmer oder der "allgemeinen Hysterie" kommen
.. vorgestern hatte ich morgens mal für ca. 1-2 Stunde Schnupfen und Niesen, aber das passiert mir immer wieder mal morgens, ohne dass eine Erkältung im Anmarsch wäre. Seitdem auch wieder weg.

Gute Besserung auf jeden Fall. Das mit dem Leben ohne Skifahren und Reisen sinnlos hört sich für mich eher traurig an - sorry.
 
Pancho schrieb:
Ich grätsch da mal kurz dazwischen und übersetz das, was j-d-s wirklich meint, kurz:

"Ich hab kein Bock darauf, dass ich auch nur irgendwas wegen dieser lästigen Sache ändern muss, weder was Verhalten angeht noch möchte ich wirtschaftliche Opfer bringen müssen, auch das frühe Ende der Saison nervt einfach. Daher soll sich für alle Gruppen mit denen ich wenig bis gar nix zu tun habe alles maximal ändern, so dass ich so wenig wie möglich gestört werde."

(Leider ist die häufige Nutzung des Wortes "ich" bei der Übersetzung nicht zu umgehen)

Ich denke, da werden einige noch richtig wach werden. Viele werden heute immer noch vor geschlossene Glastüren rennen weil der Laden zu ist, erstaunt feststellen, das man die Stofffetzen von H&M auch zwei mal tragen kann, das die Fete am Freitag ausfällt und das irgendwie doch nicht alles jederzeit möglich ist.

Noch gibt es ja in Deutschland keine Ausgangssperre, wenn die kommen sollte bricht dann für viele die Welt endgültig zusammen. Nur zum Einkaufen raus? 1 Meter Abstand halten? Und die Bullen stellen deswegen Strafzettel aus? Sich an Regeln halten?
 
danimaniac schrieb:
bei 'ner Freundin, arbeitet im Seniorenheim, sagt die PDL bei der letzten Dienstbesprechung:
"Ach, uns erwischt es schon nicht."
und da ist die halbe Belegschaft schon deutlich über 50, raucht stark und wird mit Renteneintritt direkt ein Zimmer beziehen...
Uff das erinnert mich dann doch sofort wieder an das Prinzip der "Natürlichen Selektion", dass man hier wohl sehenden Auges rein rennt :roll:


Jan Tenner schrieb:
Man fordert doch derzeit von ALLEN, dass sie sich isolieren, Freizeitaktivitäten unterlassen, möglichst viel zuhause bleiben. Und dann ist es schwierig oder zu viel verlangt, das von einem Bevölkerungsanteil von 30% zu erwarten, von dem der Großteil sowieso in Rente ist?
Ein Mindestmaß an Solidarität? Ein Hauch von Gerechtigkeitsempfinden, wenn man 1/3 vom öffentlichen Leben wegsperrt, während für ändern die Party (vermeintlich) einfach weiter geht?
Das hat doch nichts mit Party zu tun, wenn man die sagen wir mal 2/3 weiter leben und v.A. normal arbeiten lässt (und Freizeit, Gastro, "Party" ist für die Anbieter eben auch Arbeit!) um den Rest zu isolieren und zu schützen. Das Gedankenexperiment sollte schon frei von Neid und Befindlichkeiten sein ;) aber es könnte funktionieren, wenn man das sauber definiert. Versorgung (Einkaufen, Pflege, etc) natürlich garantiert. Diese Schnittstelle wird man immer haben (müssen), aber deutlich geringeres Risiko. ODER??
 
Stäntn schrieb:
Helft mir mal beim Denken - ich werd schon langsam aber sicher überladen mit Infos und Interviews.

Was spricht dagegen die „sichere Gruppe“, sagen wir mal alle gesunden unter 50, so schnell wie möglich zu durchseuchen; und sie dabei ab sofort strikt von der Risikogruppe zu isolieren? Also alle in der „Front“ machen Ringelpiez mit anfassen, Corona Party der Jugend und Skifahren und Konzert und Stadion und Apres Ski etc. bis hier >70% Immun sind - und dann geht das normale Leben weiter. Halt eben strikt isoliert von der Risikogruppe, die wäre erstmal weiter in Quarantäne aber gut versorgt von den „mobilen“. Dagegen spricht die noch unsichere datenlage - aber erste Statistik deutet das an.
Wo ist mein Denkfehler? Die praktische Umsetzung mal außen vor, ich will es erstmal verstehen :)

Genau die unsicher Datenlage spricht schon mal dagegen. Zudem muss gesichert sein, dass die Immunität auch wirklich kommt. Drittens wie soll festgestellt werden, wer als Risiko zählt. Viertens werden damit Risikopersonen stigmatisiert. Fünftens wird damit das Gesundheitssystem überlastet - weil eben doch zu viele schwere Fälle wahrscheinlich werden. Sechstens können keine Genmutationen des Virus ausgeschlossen werden.
Es gibt hier ja den Vergleich von der spanischen Grippe in den USA - damals hat man in St. Louis genau nach dem Prinzip der Verlangsamung gute Erfahrungen gemacht. Es ist zudem möglich, dass bei einem strengen Social Distancing insgesamt auch weniger erkranken - weil viele schon wieder gesund sind, bevor andere angesteckt werden. Die Washington Post hat hier einen tollen Artikel geschrieben. Die zeigen, dass Quarantäne weniger bringt als strenges Social Distancing. Letztlich die Kombination vermutlich am besten wirkt.
 
Was gerne vergessen wird, junge und knusprige sportliche Menschen sind nicht "fein raus", lediglich das Risiko ist geringer, aber eben nicht gleich Null.
 
Che schrieb:
Selbstständiger Handwerker, also knapp daneben ;-)
Dass es Euch Gastronomen mit am härtesten trifft, sollte klar sein. Hast du denn schon einen Lieferservice eingerichtet?

Wenn ich das richtig in Erinnerung habe, bist da ja auch sehr stark links orientiert, mit Radikalisierung wirst dich also auskennen, dann muss ich dir da wohl vertrauen.. :biggrin:

bin weder stark links noch recht aber von verhalten sind in extrem situationen alle menschen gleich.... am ende rennt/kämpft jeder um sein leben!

einen lieferservice hatte ich die letzten 10 jahre, das telefon ist jetzt tod! das sind genauso schlaue tips wie sanfter tourismus in skigebieten.... das ist nicht umsetzbar!

man kann dir nur alles gute für dein job wünschen aber irgengdwann ändert dich auch deine meinung wenn einkommen wegbricht und du am ende vor dem nichts stehst!

in spanien werden Jetzt übrigens alle Supermärkte jede Stunde geschlossen dann kommt das Desinfektionsteam dann wird wieder aufgemacht und nach 1 Stunde wieder desinfiziert! dazu dürfen Leute nur noch zu bestimmten Zeiten aus ihren Häusern

Wie lange soll denn das gut gehen am Ende werden die Leute protestieren auf die Straße gehen und dann wollen die Politiker diese Leute für ihr verhalten über den Haufen
schießen oder wie.... Ich bleib dabei mit fortlaufender Zeit wird das so nicht lange durch zu halten sein!
 
Wurzelsepp schrieb:
Rutte scheint in Holland tatsächlich das zB von j-d-s vorgeschlagene Modell durchziehen zu wollen. Sollte es wirklich funktionieren, so kann man (also zB De oder A oder CH) immer noch die Strategie ändern, erste Resultate aus Holland sollten binnen eines Monats vorliegen. Sollte es nicht funktionieren, dann hat Holland ein gewaltiges Problem.

Quelle: https://www.blick.ch/news/ausland/rede-von-ministerpraesident-niederlande-setzen-auf-umstrittene-herdenimmunitaet-id15800473.html

Dann müssten sich die Niederlande aber auch selbst isolieren, damit sie nicht die anderen, die diesen Weg nicht teilen, in den Abgrund reißen :naja:
 
Xtream schrieb:
bin weder stark links noch recht aber von verhalten sind in extrem situationen alle menschen gleich.... am ende rennt/kämpft jeder um sein leben!

einen lieferservice hatte ich die letzten 10 jahre, das telefon ist jetzt tod! das sind genauso schlaue tips wie sanfter tourismus in skigebieten.... das ist nicht umsetzbar!

man kann dir nur alles gute für dein job wünschen aber irgengdwann ändert dich auch deine meinung wenn einkommen wegbricht und du am ende vor dem nichts stehst!

in spanien werden Jetzt übrigens alle Supermärkte jede Stunde geschlossen dann kommt das Desinfektionsteam dann wird wieder aufgemacht und nach 1 Stunde wieder desinfiziert! dazu dürfen Leute nur noch zu bestimmten Zeiten aus ihren Häusern

Wie lange soll denn das gut gehen am Ende werden die Leute protestieren auf die Straße gehen und dann wollen die Politiker diese Leute für ihr verhalten über den Haufen
schießen oder wie.... Ich bleib dabei mit fortlaufender Zeit wird das so nicht lange durch zu halten sein!

Was wäre denn Dein Umgang mit der Situation? Wie willst du Zustände wie in Italien verhindern?
 
„Supermärkte desinfizieren“ Haha
Ich guck gleich mal, ob in umserem Supermarkt der geplatzte Joghurt vom Montag mittlerweile von der Kühltruhe runter ist. Gestern war er noch da.
 
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