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Das halte ich fuer deutlich zu hoch, erstens haben wir in Deutschland immer noch eine sehr hohe Testkapazitaet und zumindest vor zwei Wochen wurde hier in Freiburg selbst bei nur leichten Symptomen ("Schnupfen") getestet. Zweitens passt das nicht zu der in Deutschland immer noch eher niedrigen Todesrate.christopher91 schrieb:Also wenn man das alles so hört, würde ich vermuten, dass in Deutschland es schon locker 1 bis 3 Mio Infizierte gibt.
aktuell eher nein, davon ausgehend, dass die erst 14 Tage nach Infektion anschlagen - und wir zu der Zeit noch ausreichende Testkapazitaeten hatten.christopher91 schrieb:Rausfinden würde man es nur mit Antikörpertests.
Ganz so absolut sehe ich das nicht.Neandertaler schrieb:Wenn wetterstein sich äußert, meldet sich dort ein Fachmann der den Titel Dr.med. trägt, das lohnt dann in jedem Fall, aber das?
wetterstein schrieb:Gerade kritisches Hinterfragen fällt erstaunlich vielen Ärzten schwer, besonders wenn sie nie selbständig wissenschaftlich gearbeitet haben.
albe-fr schrieb:wetterstein schrieb:Gerade kritisches Hinterfragen fällt erstaunlich vielen Ärzten schwer, besonders wenn sie nie selbständig wissenschaftlich gearbeitet haben.
aber das hat doch jeder, der sich mit dem Titel Dr. med. schmücken darf![]()
Je dunkler die Ziffer derzeit, je tiefer das Risiko dass es so eintritt.Für den Moment würde das bedeuten, dass sehr wenige daran auffällig schwer erkranken oder sterben, für die nahe Zukunft würde das bedeuten, dass uns der Laden um die Ohren fliegen könnte.
Theo schrieb:Je dunkler die Ziffer derzeit, je tiefer das Risiko dass es so eintritt.Für den Moment würde das bedeuten, dass sehr wenige daran auffällig schwer erkranken oder sterben, für die nahe Zukunft würde das bedeuten, dass uns der Laden um die Ohren fliegen könnte.
Merkels Corona-Koordinator Helge Braun: "Nach Ende der Kontaktbeschränkung dürfen zuerst junge Menschen wieder mehr auf die Straße"
albe-fr schrieb:aber das hat doch jeder, der sich mit dem Titel Dr. med. schmücken darf![]()
wetterstein schrieb:Ganz so absolut sehe ich das nicht.Neandertaler schrieb:Wenn wetterstein sich äußert, meldet sich dort ein Fachmann der den Titel Dr.med. trägt, das lohnt dann in jedem Fall, aber das?
Zum Beispiel weisen mMn (gar nicht so wenig) Pflegekräfte in meinem Arbeits-und Bekanntenkreis in großen Bereichen der Medizin eine höhere Kompetenz auf als der eine oder andere in meiner Kollegenschaft.
Gerade kritisches Hinterfragen fällt erstaunlich vielen Ärzten schwer, besonders wenn sie nie selbständig wissenschaftlich gearbeitet haben.
Ich halte das überhaupt nicht für zu hoch. Es sind so viele die aktuell nicht getestet werden, der Faktor 5 bei der Dunkelziffer ist definitiv niedrig angesetzt. Dann rechnen wir doch mal:albe-fr schrieb:Das halte ich fuer deutlich zu hoch, erstens haben wir in Deutschland immer noch eine sehr hohe Testkapazitaet und zumindest vor zwei Wochen wurde hier in Freiburg selbst bei nur leichten Symptomen ("Schnupfen") getestet. Zweitens passt das nicht zu der in Deutschland immer noch eher niedrigen Todesrate.
Ich denke dies erfolgt eher deshalb weil einerseits die manuelle Untätigkeit der Lunge als auch andererseits die erkrankungsbedingte Kreislaufbelastung dazu führt das die Nieren Wasseransammlungen im Körper nicht entsprechend abbauen können; geschieht das im Bereich um die Lunge wird das Luftvolumen eingeschränkt. Deshalb ist Furosemid auch bei coronarer Herzerkrankung Pflichtmedikation wenn dadurch die Pumpfunktion durch z. B. abgestorbene Herzmuskelteile nur mehr eingeschränkt läuft.Pilatus schrieb:Patienten die aufgrund einer respiratorischen Insuffizienz auf einer Intensivstation behandelt werden, werden zwar oft mit Diuretika trocken gefahren (in der Regel mit Furosemid). Dies, weil eine Überwässerung den Gasaustausch in der Lunge potenziell weiter verschlechtert. Mit der Intubation an sich hat das überhaupt nichts zu tun.
Meine Anmerkung ist keinesfalls gegen Kollegen wetterstein gerichtet, aber aufgrund meiner Erfahrung zweifle ich sehr an der Kompetenz zumindest mancher Klinikoberärzte denn wenn es nach denen ginge, würd ich u. a. aufgrund meiner strikten Ablehnung mir nen Defi einsetzen zu lassen schon heute die Beiträge nur mehr aus dem Jenseits lesen können...Neandertaler schrieb:Wenn wetterstein sich äußert, meldet sich dort ein Fachmann der den Titel Dr.med. trägt, das lohnt dann in jedem Fall.
Sehe ich trotzdem ich sicher Betroffener sein werde nicht nur auch so sondern befinde das auch als nötig; nur mit einer stufenweisen Lockerung der Einschränkungen kann eine Überflutung der Kliniken mit schwer erkrankenten Patienten verhindert werden bis es ein wirksames Medikament gibt.Stäntn schrieb:Also ist die Idee der Trennung der Gesellschaft in draußen und drinnen überhaupt nicht abwegig, sondern wird offenbar ernsthaft durchgespielt.
tobiro schrieb:Was übrigens das Corona-bedingte Arbeiten von daheim angeht, ist es unglaublich, in welcher Kürze der Zeit man grundlegende organisatorische Änderungen bei uns aus dem Boden gestampft hat.
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In den vergangenen 24 Stunden sind 683 Coronavirus-Infizierte verstorben. Die Zahl der Neuinfektionen sinkt weiterhin langsam.
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Demnach sind in den vergangenen 24 Stunden 683 Personen, die positiv auf das Coronavirus getestet worden waren, gestorben. Am Vortag waren es 743 Tote gewesen.
Die Zahl der Neuinfektionen ist weiter leicht gesunken. Die Zunahme der aktuell Corona-Positiven beträgt 3.491 (am Vortag waren es 3.612).
Indes sind in Italien fünf weitere Ärzte, die positiv auf das Coronavirus getestet worden waren, gestorben. Somit steigt die Zahl der verstorbenen Mediziner auf 31.
Unter den Opfern – die meisten waren Allgemeinärzte – befindet sich auch ein 49-jähriger Zahnarzt.
Die Zahl der Corona-Toten in Italien ist indes auf über 7.500 angestiegen. Die Zahl der Infizierten – die Toten und die Genesenen mit einbegriffen – ist auf über 74.000 gestiegen.
https://www.tageszeitung.it/2020/03/25/683-tote-in-italien/
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