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Coronavirus 2019-nCoV

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maba04 schrieb:
Also laut JHU hat die USA mittlerweile mehr Fälle als China - das ging aber schnell 8O:

Ja das geht schnell, im Fall USA haben die einfach gepennt und entdecken jetzt nach und nach das Desaster. Erst seit kurzem gibt es für Corona so etwas wie eine Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, bis dato haben die Leute hustend weiter gearbeitet.
Das wird richtig knallen da und das kann einem bei diesem waffenstarrendem Land richtig Angst machen. Nicht gut.
 
Meine Freundin war gestern Abend beim Test, ich bin deshalb auch erstmal in Quarantäne. Sie hat keine Stimme mehr, Schmerzen in der Lunge, keine Stimme und hustet. Ich spüre n bissl was an der Lunge und Rückenschmerzen haben wir beide.
Jeder wünscht einem, dass man es nicht hat. Ich hoffe schon fast, dass ich es habe, auch wenn es dann betrieblich nochmal 2 Wochen recht bescheiden wäre. Aber unsere Krankenhäuser sind noch nicht überlastet und va sind wir jung, sprich irgendwann müssten wir es vermutlich ja eh bekommen. Jetzt schaun wir mal, vermutlich bekommen wir am Montag Bescheid.
 
starli schrieb:
Also meine Coronawahn-Kurve flacht so langsam ab, mein Interesse am laufenden Lesen der Neuigkeiten wird geringer. Wenn man tagelang von steigenden Zahlen liest, hakt man's irgendwann ab (ach, Corona, das gibt's ja auch noch) ..

.. spätestens wenn das auch bei den Medien eintritt, wird man die Maßnahmen wieder lockern ..
Morgen, in diese Phase bin ich ehrlich gesagt jetzt auch eingetreten. Interesse sinkt, ich würd mich gerne wieder anderen Themen widmen. Hab mir gestern ne Genehmigung geholt nen Tag zur Produktion ins Werk zu fahren - also HO Pause zu machen - hey hat das gut getan ;)

Ich glaube nach wie vor, dass der Druck Richtung Normalität Mitte April größer ist als der Gegendruck der Krankenhäuser und Virologen. Spätestens. Wetten?

Che schrieb:
Aber unsere Krankenhäuser sind noch nicht überlastet und va sind wir jung, sprich irgendwann müssten wir es vermutlich ja eh bekommen. Jetzt schaun wir mal, vermutlich bekommen wir am Montag Bescheid.
Gute Besserung ;) ich hab die verg. Jahre Viren aus der Kita abbekommen an solche Schmerzen und langwierige Verläufe kann ich nicht nicht erinnern jemals zuvor gehabt zu haben. Daher rechne ich mit vielem ;)

Und ja - ich wünsche mir auch immer mehr dass jetzt endlich zu haben oder schon gehabt zu haben, um das abzuhaken. Zumindest für 1-2 Jahre in denen man immun ist ;)
 
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Che schrieb:
Ich hoffe schon fast, dass ich es habe, auch wenn es dann betrieblich nochmal 2 Wochen recht bescheiden wäre.

Kann ich nachvollziehen. Hier bei meiner Partnerin war der Test negativ, Quarantäne ist beendet. Die Nachricht hat uns nicht in die Luft springen lassen. Der Jackpot ist, durch sein mit mildem Verlauf.

Diesen wünsche ich euch, gute Besserung. Hoffentlich braucht ihr kein Krankenhaus, wie leer auch immer.
 
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Stäntn schrieb:
Ich glaube nach wie vor, dass der Druck Richtung Normalität Mitte April größer ist als der Gegendruck der Krankenhäuser und Virologen. Spätestens. Wetten?

Wette dagegen. Mitte April wird es hier in D erst richtig stressig. Ostern geht es los mit der stressigen Phase bei uns.

Würde gerne verlieren...
 
Pancho schrieb:
Stäntn schrieb:
Ich glaube nach wie vor, dass der Druck Richtung Normalität Mitte April größer ist als der Gegendruck der Krankenhäuser und Virologen. Spätestens. Wetten?

Wette dagegen. Mitte April wird es hier in D erst richtig stressig. Ostern geht es los mit der stressigen Phase bei uns.

Würde gerne verlieren...
Die Wette lautet: es werden Maßnahmen gelockert OBWOHL wir dramatische Bilder und stressige, negative Höhepunkte erleben. Weil der Druck und Egoismus der „gesunden und genesenen“ überwiegt.

Seit jeher macht die Wirtschaftslobby die eigentliche Politik und die Volksvertreter sind deren Marionetten. Warum sollte das plötzlich anders sein? Geld wird siegen , traurige Wette aber ich bin mir da ziemlich sicher. Wobei, das war ich bei der „talabfahrt Zell am Ziller“ Wette auch ;)
 
Ich halte auch bei dieser Formulierung der Wette dagegen. Auf die Idee wird dann niemand mehr kommen. Die Fakten werden diese ohnehin sinnlose Diskussion verstummen lassen. Lesenswerte Gedanken dazu, hat weiter oben jemand der Kollegen hier eingestellt.

Don't believe the myth that we must sacrifice lives to save the economy
Quelle:
https://www.theguardian.com/commentisfree/2020/mar/25/there-is-no-trade-off-between-the-economy-and-health

Ich hoffe eher, dass wir an italienischen Verhältnissen vorbei kommen. Sollten wir in die Nähe kommen, wird es sogar einen verschärften Shutdown geben. Meiner Meinung nach zu spät.

Aber ich werde mit Freude zur Kenntnis nehmen, sollte ich mich geirrt haben.
 
Wir können ja mal sehen wie es in China weitergeht. Die habens ja genau so gemacht. Wer glaubt dass dort die Sache in ein paar Wochen Lockdown ausgestanden ist muss schon sehr blauäugig sein.
 
Wobei die deutlich länger und deutlich rigider gehandelt haben als wir, um überhaupt dahin zu kommen wo sie jetzt sind.
 
China kann niemals Vorbild sein, und ich hoffe dass sie dass auch niemals werden. Sofern die Berichte von dort stimmen, unter Vorbehalt. Bürger einsperren mit Tür versiegeln, ein verpflichtendes Tracking - niemals, absolut niemals darf sowas auch nur gedacht werden!!!

Es werden hoffentlich die Mittelwege sein, die aus der Krise führen. Ich finde man spielt das schon recht ergebnisoffen durch (vgl https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2020-03/coronavirus-quarantaene-lockdown-ausgangssperre-alternative-pandemie-alexander-kekule)

Auch der “Hammer and Dance“ Ansatz um den R0 klingt logisch, setzt alles aber Test Kapazität voraus die bisher nicht da ist.

Ich hoffe dass als erstes Ende April die Schulen und Kindergärten wieder öffnen können, zumindest für
Eltern in systemrelevanten berufen (was ich nicht wäre).
 
Stäntn schrieb:
China kann niemals Vorbild sein, und ich hoffe dass sie dass auch niemals werden. Sofern die Berichte von dort stimmen, unter Vorbehalt. Bürger einsperren mit Tür versiegeln, ein verpflichtendes Tracking - niemals, absolut niemals darf sowas auch nur gedacht werden!!!

Da hab ich jetzt mal einfach frei von sonstigen Werten nur festgehalten:
- sie waren rigider.
- sie waren erfolgreicher als bisher alle europäischen Länder.

Nur das, sonst nix...
 
Stäntn schrieb:
Hab mir gestern ne Genehmigung geholt nen Tag zur Produktion ins Werk zu fahren - also HO Pause zu machen - hey hat das gut getan ;)

Das was du da mit einem zwinkern anmerkst ist denke ich ein zentrales Problem am Homeoffice. Das funktioniert schon und wie viele aktuell ja auch berichten kommen sie damit wunderbar klar oder es ist für sie sogar besser.
Ich denke aber dass es bei vielen auf lange Zeit eher ein psychisches Ding sein könnte, warum sie das nicht wollen oder können. Arbeitet man zu Hause wird das Heim zum Arbeitsplatz, es fehlt einem der private Rückzugsort um vom Rest der Welt abzuschalten. Das ist wie wenn man das Handy in den Urlaub mitnimmt. Eine räumliche Trennung zwischen Arbeit und Freizeit ist in meinen Augen extrem wichtig, man muss abschalten können und dafür ist ein Tapetenwechsel immer gut.

Und wie von mir schonmal geschrieben gehöre ich sowieso zu denen, die froh sind wenn sie raus müssen und Kollegen/Freunde treffen. :wink:
Ich finde es durchaus sinnvoll, zukünftig über mehr HO nachzudenken, denke aber es sollte dann jeder mehr oder weniger selbst entscheiden können, ob er das möchte oder nicht. Bestenfalls auch wirklich darauf optimiert wo es am sinnvollsten passt.
Kann ja auch mal sein, man hat ne Woche in der man sehr gut alles zu Hause machen kann und dann kommt wieder eine Woche in der man besser im Betrieb ist.
 
Julian96 schrieb:
Das was du da mit einem zwinkern anmerkst ist denke ich ein zentrales Problem am Homeoffice. Das funktioniert schon und wie viele aktuell ja auch berichten kommen sie damit wunderbar klar oder es ist für sie sogar besser.
Ich denke aber dass es bei vielen auf lange Zeit eher ein psychisches Ding sein könnte, warum sie das nicht wollen oder können. Arbeitet man zu Hause wird das Heim zum Arbeitsplatz, es fehlt einem der private Rückzugsort um vom Rest der Welt abzuschalten. Das ist wie wenn man das Handy in den Urlaub mitnimmt. Eine räumliche Trennung zwischen Arbeit und Freizeit ist in meinen Augen extrem wichtig, man muss abschalten können und dafür ist ein Tapetenwechsel immer gut.

Ich arbeite ausschließlich im Homeoffice. Du benennst zutreffend einige Herausforderungen, die das mit sich bringt, aber man kann sie meistern.... hat auch viele Vorteile, wurden hier auch schon genannt.
 
Julian96 schrieb:
Stäntn schrieb:
Hab mir gestern ne Genehmigung geholt nen Tag zur Produktion ins Werk zu fahren - also HO Pause zu machen - hey hat das gut getan ;)

Das was du da mit einem zwinkern anmerkst ist denke ich ein zentrales Problem am Homeoffice. Das funktioniert schon und wie viele aktuell ja auch berichten kommen sie damit wunderbar klar oder es ist für sie sogar besser.
Ich denke aber dass es bei vielen auf lange Zeit eher ein psychisches Ding sein könnte, warum sie das nicht wollen oder können. Arbeitet man zu Hause wird das Heim zum Arbeitsplatz, es fehlt einem der private Rückzugsort um vom Rest der Welt abzuschalten. Das ist wie wenn man das Handy in den Urlaub mitnimmt. Eine räumliche Trennung zwischen Arbeit und Freizeit ist in meinen Augen extrem wichtig, man muss abschalten können und dafür ist ein Tapetenwechsel immer gut.

Und wie von mir schonmal geschrieben gehöre ich sowieso zu denen, die froh sind wenn sie raus müssen und Kollegen/Freunde treffen. :wink:
Ich finde es durchaus sinnvoll, zukünftig über mehr HO nachzudenken, denke aber es sollte dann jeder mehr oder weniger selbst entscheiden können, ob er das möchte oder nicht. Bestenfalls auch wirklich darauf optimiert wo es am sinnvollsten passt.
Kann ja auch mal sein, man hat ne Woche in der man sehr gut alles zu Hause machen kann und dann kommt wieder eine Woche in der man besser im Betrieb ist.
Gut erkannt! Auch meine Beobachtung - immer mehr Führungskräfte kehren zurück aus dem HO, wenn auch nur punktuell. Wir waren auch die ersten die heim gegangen sind, weil man eh flexibel ist und HO gerade als Eltern ganz wichtig ist. Aber das dreht sich gerade, man merkt dass doch im Büro einiges besser geht und das direkte Gespräch mit den Teams und Kollegen unverzichtbar ist. Ein paar Wochen geht das schon, aber ich war nicht allein am Parkplatz, sagen wir mal so ;)

Pancho schrieb:
Ich arbeite ausschließlich im Homeoffice. Du benennst zutreffend einige Herausforderungen, die das mit sich bringt, aber man kann sie meistern.... hat auch viele Vorteile, wurden hier auch schon genannt.
Ich/wir auch seit 3 Wochen, aber ich beobachte dass inmer mehr zumindest für 1 Tag die Woche zurück kehren in die Firma.

Immer schwer so kleine Beobachtungen auf die Gesellschaft hoch zu rechnen, aber das was ich sehe führt zu der Annahme, dass auch viele andere sich nicht mehr lang zuhause einsperren wollen. Daher auch meine Wetten in die Richtung ;)

—> die Bereitschaft wird sinken, das wird man schnell auch in den unzähligen Umfragen messen
—> Akzeptanz der Maßnahmen der Regierung wird auch stark sinken.

Und dann?
 
Wette läuft - lass sie laufen. Wir werden sehen...

Aktuelles Politbarometer:
74% sind mit dem Maßnahmen zufrieden
20% halten sie für ZU SCHWACH.
 
In China praktisch keine Neuerkrankungen mehr- ich hege da gewisse Zweifel. Man kann dort eben noch so lange hinschaun, wenn die veröffentlichten Zahlen nicht der Wahrheit entsprechen...
Glaube aber leider auch kaum, dass die westliche Welt mit Wirtschaftsmaßnahmen gegen China vorgehen wird, auch wenn ein Großteil der neuen Viren dort entsteht. Dazu ist die wirtschaftliche Macht China einfach schon zu groß auf der Welt.

Glaube übrigens auch, dass bei uns bald wieder gelockert wird. Die Herdenimmunität wird sich viel schneller einstellen, als viele glauben, da unsere Zahlen aktuell schon extrem hoch sind. Wir dürften in Richtung Ostern schon recht weit oben auf unserer abgeflachten Kurve sein.
 
Spezialwidde schrieb:
Wir können ja mal sehen wie es in China weitergeht. Die habens ja genau so gemacht. Wer glaubt dass dort die Sache in ein paar Wochen Lockdown ausgestanden ist muss schon sehr blauäugig sein.

Ich glaube nicht, dass es ausgestanden ist. Die erste Welle ist durch, jetzt können sie lockern und das nächste Häppchen, sollte es kommen, dem System zuführen.
 
Che schrieb:
In China praktisch keine Neuerkrankungen mehr- ich hege da gewisse Zweifel. Man kann dort eben noch so lange hinschaun, wenn die veröffentlichten Zahlen nicht der Wahrheit entsprechen...
Glaube aber leider auch kaum, dass die westliche Welt mit Wirtschaftsmaßnahmen gegen China vorgehen wird, auch wenn ein Großteil der neuen Viren dort entsteht. Dazu ist die wirtschaftliche Macht China einfach schon zu groß auf der Welt.

Naja, gestern bereits wieder 55 Neuansteckungen in China, auch wieder örtliche Infektionen. Zweite Welle im Anmarsch?
 
Hier wurde verbreitet, die Berge seien gesperrt (will es nicht zitieren da es wieder so ein ewig langer Beitrag ist).

Bevor sich hier solche Fake News festsetzen können: Rechtlich sind die Berge bzw. Wanderungen dort nicht gesperrt. Es gilt alleine die Abstandsregel und dass einzelne Parkplätze durch Gemeinden gesperrt werden. Alles andere ist nur eine rein moralische Wertung, was aber jeder für sich entscheiden muss. Dazu gibt es aber nur Aufrufe, keine Verbote. Wobei sich das wegen solcher Idioten wie am Riedberger Horn natürlich bald ändern kann.

P.S: Persönlich folge ich aktuell den Aufrufen. Das liegt aber primär an der relativ weiten Anreise, die objektiv betrachtet ein erheblich höheres Risiko einer intensivmedizinischen Behandlung birgt als eine leichte Wanderung auf Voralpenhügeln.
 
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