Pancho
Matterhorn (4478m)
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Che schrieb:Nein, aber auch die andere Seite darf man nicht vergessen. Die Menschen die dadurch Jobs bzw. ihre Existenz verlieren, etc.
Nicht falsch verstehen, ich halte die aktuellen Maßnahmen für richtig. Trotzdem wäre man blind, zu behaupten, ein Menschenleben hätte keinen Preis. Sollen wir einem einzelnen 90 jährigen das Leben kurzfristig verlängern, dabei aber einen massiven Wirtschaftseinbruch mit all seinen Folgen riskieren? Die Antwort ist denke ich klar Nein. Denn dieser Wirtschaftseinbruch würde weitaus mehr Menschenleben fordern, ganz abgesehen von den wirtschaftlichen Schäden.
Klar, das ist ein extremer Vergleich, zeigt aber eben, dass ein Leben einen Preis hat. Und Dies zu leugnen macht es zwar leicht und mag moralisch richtig erscheinen- ist es aber nicht.
Der Link kam von einem Kollegen, ich habe ihn schon mal gepostet, jetzt nochmals:
https://www.theguardian.com/commentisfree/2020/mar/25/there-is-no-trade-off-between-the-economy-and-health
Das schreibt ein Ökonom. Wenn man wirklich tiefer drüber nachdenkt, gibt es diesen Konflikt nicht. Maximale Rettung von Leben ist gleichbedeutend mit maximalem Schutz der Wirtschaft.
Oder hältst Du die Chinesen für Menschenfreunde? Sie haben mit den rigiden Maßnahmen alles getan und ihre Wirtschaft zu schützen und die Kosten so gering wie möglich zu halten. Das dabei auch die Opferzahlen minimiert wurden, ist ein Nebeneffekt. Eine Stufe weiterdenken bitte...
In China drohen Hungersnöte wenn das Wachstum der Wirtschaft nicht weiter geht. Die haben NUR die Wirtschaft im Sinn gehabt, und deswegen - nicht TROTZDEM - alles getan um Opfer zu vermeiden und die Krise kurz zu halten.