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molotov schrieb:
Die meisten AN sind aber im Mittelstand und nicht bei den großen. Bei uns wird gar nichts ausgeglichen. Bei 20% Kurzarbeit gut verschmerzbar. 100% Kurzarbeit sind aber nicht so toll... Würde gehen, aber die Raten wollen weiter gezahlt werden....

naja, der Mittelstand reicht da teilweise weiter als man denkt, ich habe mal einen Vortrag bei IBM in Boeblingen gehalten, die stellten sich mir auch als schwäbisches mittelständisches Unternehmen vor... und in dem von mir geschilderten Fall ging es um 100% Kurzarbeit bei 100% Lohn.

Und, was Raten betrifft, da habe ich die Meinung sowas muss immer ein Bonus sein - ich habe nichts ausser dem Haus finanziert und dafür Rücklagen, dass ich die Raten >1 Jahr zahlen könnte.
 
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albe-fr schrieb:
Und, was Raten betrifft, da habe ich die Meinung sowas muss immer ein Bonus sein - ich habe nichts ausser dem Haus finanziert und dafür Rücklagen, dass ich die Raten >1 Jahr zahlen könnte.

und damit darfst du dich der privilegierten Oberschicht zuordnen. Mit IG-Metall ERA13 kann ich mir hier bei Freiburg nicht einmal ne ordentliche 4-Zimmer Wohnung MIETEN (2 Kinder und der Luxus, dass die Frau daheim ist und nicht auf alles für die Wohnsituation verzichten. Mit 1/3 vom Netto ist da nichts zu holen). Ja, was für eine Scheiße. Wenn dann wegen Corona oder Corontäne noch Geld wegfällt... sehr geil, echt.

Der Druck steigt aber. Ich glaube, dass es irgendwann kippt und man (wider besseren Wissens) eine erhöhte Infektionsrate gegen Wirtschaftsleistung verrechnet.
 
Das wäre fatal.
Der Fokus muss trotzdem auf Menschenleben liegen, bzw. sehe ich den Zielkonflikt nicht, wie schon geschrieben. Aber Verständnis, dass die Pille bitter ist, wäre schon angebracht.
 
starli schrieb:
albe-fr schrieb:
starli schrieb:
boah, wie komm ich aus dem Irrenhaus hier wieder raus...

wenn es dir so wichtig ist, flieg doch nach Schweden - VIE - ARN morgen früh 10:35 via FRA (Lufthansa).
Na, dann nochmal zur Erinnerung, dass seit 20.3. jede tiroler Gemeinde unter Quarantäne ist, mittlerweile bis Ostern verlängert, und man die Gemeindegrenzen nicht verlassen darf (außer gewisse Ausnahmen) - außerdem würd ich doch nach Schweden nicht den Flieger nehmen, sondern nur das Auto nehmen. Und das dürfte mittlerweile auch immer schwieriger werden.

sorry, ich verfolge nicht im Detail die Massnahmen in Oesterreich und weiss erst recht nicht wo du wohnst. Das mit dem Auto wird fürs erste schwierig werden soweit ich die Route im Kopf hab.
 
oder man hört einfach mal auf weiter zu testen und danach gehen die neuinfektionen von ganz alleine zurück! dies könnnte übrigens gerade in china der fall sein :idea:
 
danimaniac schrieb:
du dich der privilegierten Oberschicht zuordnen.
...leider nicht :(

aber ich habe halt immer etwas zurueckgelegt und ein/zweimal geschickt investiert (ebenfalls mit Frau und 2 Kindern).
 
Tag 21

Ich werde heute nach einer Weiterbildung als Sprengmeister suchen. Dann spreng ich die ganzen Berge da vor dem Fenster weg und dann ist das nicht mehr so deprimierend. 30 cm Neuschnee, minus 5 Grad und strahlend blauer Himmel und du darfst nicht raus.....

Eine Woche nicht raus dürfen scheint bei manch einem doch schon recht durch zu schlagen. Ich habe heute die dritte Woche um. Gestern mal dien Inhalt der Schränke kontrolliert, sollte noch bis Montag alles reichen auch wenn der Vanille-Joghurt aus ist. Kann man aber verschmerzen. Scheißhauspapier haben wir grob hoch gerechnet: Mitte Mai. Versteht das eigentlich einer, warum da immer noch so viel Scheißhauspapier gekauft wird?

Na ja, jetzt schauen wir uns das mal alles an und warten auf die Realität. Hoffentlich können sich alle in einem Jahr noch dran erinnern wie es war, mit der Freiheit, mit dem Reisen, mit dem freien Denken. Das wird ja zur Zeit sehr erfolgreich abgeschafft. Also z.B. in Ungarn, andere werden da noch zu folgen versuchen. Das wäre jetzt mal eine Aufgabe für die Flintenuschi in Brüssel. Aber ich vergas, immer diese schwachen Kompromisskandidaten.

Apropo Ungarn. Was macht der da eigentlich mit seiner Kleptogratie wenn da kein Zaster mehr von außen herein kommt? Es gibt doch dann gar nichts mehr für seine Freunde, das er verteilen kann.

Und sonst? Passen wir auf das wir im Kopf gesund bleiben und uns an die Zeit davor erinnern können. Und das alles auch wieder einfordern, was war. Sonst nix.
 
albe-fr schrieb:
naja, der Mittelstand reicht da teilweise weiter als man denkt, ich habe mal einen Vortrag bei IBM in Boeblingen gehalten, die stellten sich mir auch als schwäbisches mittelständisches Unternehmen vor... und in dem von mir geschilderten Fall ging es um 100% Kurzarbeit bei 100% Lohn.

Und, was Raten betrifft, da habe ich die Meinung sowas muss immer ein Bonus sein - ich habe nichts ausser dem Haus finanziert und dafür Rücklagen, dass ich die Raten >1 Jahr zahlen könnte.
Sorry, wollte dir keinen Daumen da lassen ;-)

Von einem Fall schließt du auf alle. Du stehst xtream und Widdi in nichts nach, lediglich dass du für die Gegenseite argumentierst. Jedoch genauso unsachlich und auch du erreichst das Gegenteil von dem, was du möchtest.
 
Neandertaler schrieb:
Versteht das eigentlich einer, warum da immer noch so viel Scheißhauspapier gekauft wird?

dazu gerade auf WDR2:

Gute Nachrichten! Der Bundestag hat soeben beschlossen, alle Haushalte mit mehr als 10 Rollen Klopapier gelten ab sofort als öffentliche Toilette!
:biggrin:
 
albe-fr schrieb:
für mich halten euer beiden Meinungen keinerlei ethischen Standards stand.

Aber tragt halt nicht mit... zum Glück ist es nicht eure Entscheidung.
Sorry, ich wollte das egtl. nicht kommentieren, aber möchte es dennoch nicht stehen lassen. Ich respektiere dein Anspruchsdenken und deine Einstellung. Ich lasse mich aber nicht in die "Wirtschaft wichtiger als Menschenleben" Ecke stellen, das ist Diskreditierung. Das ist politisch brandgefährlich, das hat man schon bei Flüchtlingen (jeder, der konsequente Abschiebung fordert, ist gleich ein rechter) oder Klima (wenn man Kritik äußert, wird man Klimawandel Leugner) beobachten können. Man muss einen Diskurs in der Mitte zulassen, und nicht sofort das Absolute verurteilen! Und in der Mitte finden Kompromisse statt, auch bei Faktoren "Menschenleben" gibt es die, und zwar schon immer.
Seit Jahren schert man sich entweder gar nicht um gesundheitliche Folgen um die Wirtschaft zu hofieren (zB China Luftverschmutzung und Lebenserwartung!, Schwellenländer Industrien für billige Mode, seltene Erden aus Afrikas Minen für unsere Akkus, oder auch mitten in Europa die Grenzwerte, die eher der Industrie als dem Menschen nutzen). Man nimmt also bewusst seit jeher gesundheitliche Schäden in Kauf (siehe Verhalten der Politik beim Klimaschutz), jetzt plötzlich hält man ganze Länder an weil eine kurzfristige Häufung eintritt? Für mich passt das nicht zusammen, lediglich dass bei kurzfristigen Akkumulierungen hässliche Bilder entstehen (Tote durch Überschwemmung beim Klima, tote Bootsflüchtlinge, oder jetzt in den Krankenhäusern), während man langfristige Effekte, die viel schlimmer sein können, einfach ignoriert.

Che schrieb:
Man muss sehen, wie man die Todeszahlen und die wirtschaftlichen Schäden begrenzen kann, ohne auf einer der beiden Seiten zu viel retten zu wollen, dadurch jedoch genau das Gegenteil zu erreichen.
Das geht in die ähnliche Richtung. Wir versuchen jetzt maximal viele Leben zu retten, das ist ehrenwert und angemessen. Nur kann es nicht auf Kosten eines monatelangen Shutdowns gehen. Wenn man feststellt, dass die "Extremlösungen" nicht funktionieren, muss man durch die Mitte, mit Verlusten auf beiden Seiten. Und so ehrlich sein, dass die Gesundheit der Menschheit global eh schon nie wirklich viel wert war.

Julian96 schrieb:
Entweder stelle ich mir das zu leicht vor, aber es ist doch möglich sich einen Rückhalt für ein halbes Jahr anzulegen. In der Landwirtschaft war es schon immer so, dass man jederzeit mit einem schlechten Jahr gerechnet hat und dieses entsprechend überbrücken sollte.
(...)

Drum legt keiner mehr was an und man ist verleitet, sich Dinge zu kaufen, die man sich eigentlich noch gar nicht leisten kann. Das rächt sich nun ganz bitter.
Wurde ja schonmal angesprochen mit der Jugend, die sich als erstes ein dickes Auto leistet...
Zum ersten Punkt: Ich bin kein BWL Fachmann, aber schau dir einfach mal ein "Du Pont" Schema an und betrachte die Faktoren, die das Ergebnis (üblicherweise der ROI) negativ beeinflussen. Da tauchen zB Lagerkosten auf (weg damit), EK ist "schlechter" wie FK (aber nicht immer), und vieles mehr.

Den zweiten Punkt im privaten Sektor hab ich schon letzte Woche kritisiert, als Privatperson sollte man umso mehr für mehrere Monate Rücklagen haben, und den Lebensstil so anpassen, was die Differenz aus "Einkommen - Sparrate für Rücklagen" erlaubt, und nicht die Sparrate auch noch negativ werden zu lassen durch Finanzierungen, also Schulden!!!

Grundsätzlich bitte ich alle, auch bei gegensätzlichen Ideologien oder Standpunkten, andere Meinungen zuzulassen und Diskreditierungen zu vermeiden. Auch wenn zB Widdis Wortwahl ungeschickt war, er steht damit sicher nicht alleine da in der Gesellschaft, und man sollte diese Leute nicht ausgrenzen, sondern ihnen zuhören.
Der Preis, den wir gerade (durch den Schock offenbar auch noch bereitwillig) zahlen, ist immens: Die Währung heißt Freiheit, nicht nur Bewegung, auch Demonstration etc... das ist brandgefährlich, jetzt können die Orbans (und die hierzulande eloquenteren Varianten davon) ungehindert zündeln.

Das wollte ich noch loswerden, ansonsten gehts mir hier zu rund, schon wieder.
 
albe-fr schrieb:
Neandertaler schrieb:
Versteht das eigentlich einer, warum da immer noch so viel Scheißhauspapier gekauft wird?

dazu gerade auf WDR2:

Gute Nachrichten! Der Bundestag hat soeben beschlossen, alle Haushalte mit mehr als 10 Rollen Klopapier gelten ab sofort als öffentliche Toilette!
:biggrin:

pol_0.jpg

Quelle: https://www.isnichwahr.de/i308371-macht-sinn.html man wird auf dieser Seite dazu aufgefordert, das Bild zu teilen. Hab ich damit getan.
 
starli schrieb:
boah, wie komm ich aus dem Irrenhaus hier wieder raus...

Diese - durchaus nachvollziehbare - Äußerung sollte uns doch vor Augen führen, dass - vor und damit unabhängig von - der aktuellen Corona-Krise viele Menschen in vielen Gegenden unserer Erde aus ganz anderen Gründen (Krieg, Hunger,....) genauso dachten bzw. denken und wir alle eigentlich den Schlüssel zu deren Irrenhaus in Händen gehalten haben bzw. halten.
 
albe-fr schrieb:
so "trifft" es aber derzeit die Masse in Deutschland, die nun mal festangestellt ist - mal sehen, wie heute die März Arbeitslosenzahlen aussehen, ich erwarte da keinen erheblichen Anstieg. Und bei der Kurzarbeit legt ja meist der Arbeitgeber die fehlenden 40% drauf - so zumindest bei einem größeren deutschen Automobilhersteller.

Der eine "größere Automobilhersteller" steht aber nicht stellvertretend für die vielen anderen Betriebe, bei denen es nur die 60% oder 67% Kurzarbeitergeld gibt.
 
Ob der nachlassende Zuwachs der positiv getesten pro Tag ein wirklicher Rückgang ist oder nur den Testkapazitäten geschuldet wird eine interessante Frage.
Die Meldungen der Labore über immer knapper werdende Reagenzien und sonstigen Materialien häufen sich.

Im näheren Umfeld werden z.B. Selbst Ehepartner von unter Quarantäne stehenden Personen NICHT getestet um Kapazitäten zu schonen und dürften theoretisch noch arbeiten gehen...
 
Also bei uns hier werden auch die selbst unter Quarantäne stehenden Personen grundsätzlich zunächst mal nicht getestet.
Ehepartner etc. sowieso nicht und die gehen selbstverständlich zur Arbeit.
 
Dass Menschenleben nur hier etwas Wert sind - und dann auch nur begrenzt (siehe Asylanten, Wirtschaftsmigranten Mindestsicherung, usw) wird ja von vielen komplett ausgeblendet. Man könnte anderswo viel mehr Menschen retten mit dem Geld was man durch den Shutdown vernichtet - als das man dadurch jetzt hier schützt. Aber solange sich der "Parasit" Homo Sapiens (wenn man anschaut was wir an anderen Arten vernichten, wie wir die Ressourcen der Erde in kürzester Zeit aufbrauchen - dann sind wir nix anders als Parasiten) exponentiell vermehrt - solange werden wir auch unzählige Menschen haben die "unwürdig" leben, die an Malaria und Co. sterben - die kein (sauberes) Trinkwasser haben usw. Und mit aufnehmen von Wirtschaftsmigranten werden wir das Problem leider nicht los - dazu müssten wir schon in den entsprechenden Ländern helfen die Situation zu verbessern, je besser die Bildung desto eher gibt es keine Bevölkerungsexplosion...

Mit Menschenleben 1:1 kann man also nicht rechnen. Wir verhalten uns weiter egoistisch mit dem schützen der hiesigen Menschenleben. Ob und wie das derzeit sinnvoll ist werden wir erst in 2-10 Jahren richtig einschätzen können.

Dazu schützen wir derzeit vor allem die Alten Personen - aber am meisten draufzahlen tun die - welche jung sind, aber am wenigsten gefährdet. Meine Eltern (knappe 70 Jahre alt) fragen mich eh schon wie es sein kann dass die Jungen sich das gefallen lassen. Grad jene die erst seit 2008 oder später im Berufsleben sind - Generation Praktika - hat ja meist keine hohen Einkommen - grad in Österreich nicht (wo ja je länger man arbeitet man umso mehr verdient in selber Position). Die Durchschnittseinkomen der unter 35 jährigen sind lächerlich im Vergleich zu den über 40 jährigen. Gigwork, Startup, usw - die meisten verdienen nicht gut - und waren jetzt die ersten die jobmäßig auf der Straße stehen. Und der Härtefallfonds in Österreich - da werden jetzt zumindest die Einkommensgrenzen abgeschafft - aber zuerst galt der nur für Nettoeinkommen zwischen 5.527,92€ und 33.812€ - da hätten viele rein gar nichts gesehen. Dass soll jetzt geändert werden.

Ich schätze mal 70% der EPU in Österreich haben derzeit gar keine Einnahmen mehr. Vor allem jene welche in die Selbständigkeit gedrängt wurden - da es ja billiger war mit den Scheinselbstständigen. Dazu aber halt auch alle aus Tourismus usw. Aber nicht nur - Ein Freund von mir hat sich vor 2 Jahren selbständig gemacht im Bereich Equipment/Aufbauen für Veranstaltungen/Messen. Geschäft lief sehr gut, hatte im zweiten Jahr schon kleinen Gewinn, 3 Angestellte. Jetzt wollte er dieses Jahr deutlich expandieren - hat investiert - aber der kann im Prinzip in 2-3 Monaten die Insolvenz samt Privatinsolvenz anmelden. Dabei hatte er ohne die Krise alles richtig gemacht. Die Zahlen waren gut. Die Hilfen bringen da jetzt wohl auch wenig weil in den nächsten 6 Monaten wird wohl rein gar nichts laufen. Selbst wenn er Kredite bekommt - Miete und diverse andere Fixkosten wird der nur 2-3 Monate stemmen können - und bis sich die Auftragslage normalisiert braucht das wohl im besten Fall noch 1 Jahr. Und jene unter 35 die ohne Geld von Eltern Eigentum erworben haben - da kenne ich niemand. Mindestens 50% der Anzahlung kam von den Eltern. Ergo die meisten mieten, und was das Vermögen angeht ist das ja noch ungleicher nach Alter verteilt wie die Einkommen.

Und die ganzen jungen die etwa von Projekt zu Projekt leben - weil es eben wenig gut Jobs gibt/gab - die schauen jetzt auch als erste durch die Finger. Selbst wer Rücklagen für 1 Jahr hat - bei den unter 40 jährigen die studiert haben, oder unter 35 sonstigen (die haben ja früher zu arbeiten begonnen) - schauts da doch sehr bitter aus. Selbst bei den Programmierern die ich kenne die selbständig arbeiten - gehen seit 2-3 wochen keine neuen Aufträge mehr ein. Und nein Crowdworking in Konkurrenz zu Indern um 10€ die Stunde - davon kann man in Europa nicht leben. Das ist keine Alternative. Wobei das definitiv eine Gruppe ist die gut durchkommen wird solange das Wirtschaftssystem nicht komplett einbricht.

Ja ich kenne auch Personen die derzeit kaum Einbußen haben, aber in meinem Bekanntenkreis sind die die absolute Ausnahme. Bei mir selber brechen die Einnahmen auch komplett ein (75% Einbruch im Vergleich zum Vorjahr seit 15.03, und vieles wird wohl langfristig nicht zu retten sein). Ich habe Rücklagen, aber mein Plan Europa bye bye, China/Taiwan hallo wird umso konkreter. Kinder werde ich auch nicht haben - ich möchte keine Kinder in so eine überbevölkerte Welt setzen - das ist asozial für mich. Dazu sind die Ansprüche vs Sicherheit wie die Zukunft aussieht einfach zu groß.


Und wenn etwa gesagt wird - die Jungen geben so viel aus. Eine Reise nach Asien für 3-4 Wochen ist günstiger wie das was hier einige für 1 Woche ski fahren ausgeben. Meine Reise nach Nepal hat mich 480€ Flug und 530€ in Nepal gekostet - für 24 Tage (inklusive allem - Kontoabbuchungen addiert). Dazu kamen dann ungewollt wegen Flugstornierung Covid-19 nochmals 35€ für ein Ticket Wien-Mailand drauf, und 8€ ÖPNV. Die meisten jungen Europäer die ich in Asien sehe sind dort sehr sparsam und schaffen es von 20-25€ pro Tag zu reisen. Skifahren dagegen leisten sich immer weniger.
 
Diese und kommende Woche gehen zwei Kohortenstudien an den Start.

Die in Heinsberg läuft meines Wissens seit gestern, Ischgl soll kommende Woche dazu kommen. Es wird in beiden Fällen auf Antikörper getestet. Wird spannend.


Und noch ein Aufruf: Jeder von euch, der positiv getestet wurde und jetzt wieder gesund ist, soll sich bitte bei der nächst gelegenen Klinik als Blutspender melden. Die brauchen dringend euer Plasma zur Behandlung schwerst Erkrankter.

Beispiel:

Wer bereits genesen ist und bei der Therapie anderer helfen will, kann sich auf zwei Wegen bei der MHH melden: entweder unter der kostenlosen Telefonnummer (08 00) 5 32 53 25 oder per E-Mail unter RKP-Spende@mh-hannover.de
 
3303 schrieb:
Also bei uns hier werden auch die selbst unter Quarantäne stehenden Personen grundsätzlich zunächst mal nicht getestet.
Ehepartner etc. sowieso nicht und die gehen selbstverständlich zur Arbeit.
Könntest du uns noch bitte den Ort verraten wo das so gehandhabt wird?
 
albe-fr schrieb:
starli schrieb:
sorry, ich verfolge nicht im Detail die Massnahmen in Oesterreich und weiss erst recht nicht wo du wohnst.
Was ich gelesen habe, in einer Tiroler Großstadt...

albe-fr schrieb:
danimaniac schrieb:
du dich der privilegierten Oberschicht zuordnen.
...leider nicht :(

aber ich habe halt immer etwas zurueckgelegt und ein/zweimal geschickt investiert (ebenfalls mit Frau und 2 Kindern).
Also eine vermögende Frau geheiratet? ;D

Ansonsten sei vielleicht noch erwähnt, dass sich Friedrich Merz auch noch zur Mittelschicht zählt ;-)
Lt. einem Artikel der Zeit bist du bis 5500 € Nettohaushaltseinkommen Teil der Mittelschicht.
(https://www.google.com/amp/s/www.zeit.de/amp/wirtschaft/2019-08/institut-der-deutschen-wirtschaft-einkommen-singlehaushalt-gehalt)

albe-fr schrieb:
dazu gerade auf WDR2:
Gute Nachrichten! Der Bundestag hat soeben beschlossen, alle Haushalte mit mehr als 10 Rollen Klopapier gelten ab sofort als öffentliche Toilette!
:biggrin:
Der 1. April ist aber erst morgen ;-)
 
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