Du hast nicht verstanden auf was ich raus will.Pancho schrieb:Es gibt ja einige Szenarios die plausibel sind, und die sicher auch von der Politik als mögliche Varianten in Betracht gezogen werden.molotov schrieb:Die allermeisten haben doch verstanden dass wir Verlangsamung brauchen, aber mir fehlt die Perspektive was dann kommen soll? Warum traut sich da keiner was sagen?
Selbst wenn wir zu rückläufigen Fallzahlen kommen würden, bei jeder Lockerung schnellt es wieder nach oben.
Wieso jetzt nichts gesagt wird, liegt für mich auf den Hand:
Sie wissen nicht was auf uns zu kommt! Das sagen sie offen. Ist halt leider so und mir ist das lieber, als wilde Spekulationen.
Der momentane Plan: Weiter machen, Ohren anlegen und Arschbacken zusammen kneifen, nach Ostern gibt es eine Evaluierung und dann sieht man weiter. Doof, ist aber so - was willst du hören? Solche Wortblasen wie von Trump, der zu Ostern volle Kirchen sieht und dann 100.000 Tote?
Die Perspektive ist, wir haben die Sandsäcke gefüllt und warten auf die Flutwelle. Geht allen auf den Sack.
Mir geht es NICHT um einen exakten Zeitplan. Würde mir einen wünschen verstehe aber dass das unrealistisch ist.
Mir geht's um das weitere Vorgehen, was will man für eine Strategie wählen.
Hier ein interessanter Beitrag
https://medium.com/@tomaspueyo/coronavirus-the-hammer-and-the-dance-be9337092b56
Wird sehr verkürzt auch hier angesprochen
https://www.quarks.de/gesellschaft/wissenschaft/darum-ist-die-corona-pandemie-nicht-in-wenigen-wochen-vorbei/
Ich möchte eine klare Aussage, dass man
A) keinen Plan hat wie man die nächsten 12 Monate bestreiten will
B) eine Diskussion darüber welche Strategie man anpeilt
C) wie man angesichts des Zeithorizontes sich das ganze gesellschaftlich und ja auch ökonomisch vorstellt
D) ich will keine Denk- und Diskussiobsverbote über eine Exit-Strategie
So viel zu meinen Erwartungen.


