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Coronavirus 2019-nCoV

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Vergleich der Zahlen der gesamten Infizierten zu gestern Abend:
1. US
331.234 / 305.820 / 273.880 / 238.820 / 209.071 / 184.183 / 160.020 / 139.675 / 121.117 / 101.657 / 83.836
2. Spain
130.854 / 124.870 / 119.199 / 112.065 / 102.179 / 94.417 / 85.195 / 80.031 / 72.469 / 64.285 / 57.786
3. Italy
128.948 / 124.632 / 119.827 / 115.242 / 110.574 / 105.792 / 101.739 / 97.689 / 92.472 / 86.498 / 80.589
4. Germany
100.024 / 95.614 / 91.159 / 84.788 / 77.779 / 70.985 / 66.711 / 62.095 / 57.695 / 50.871 / 43.938
5. France
93.755 / 90.842 / 65.202 / 59.929 / 57.749 / 52.827 / 45.169 / 40.704 / 38.105 / 33.402 / 29.551
6. China
82.602 / 82.543 / 82.511 / 82.432 / 82.361 / 82.278 / 82.198 / 82.122 / 81.999 / 81.897 / 81.782
7. Iran
58.226 / 55.743 / 53.183 / 50.468 / 47.593 / 44.605 / 41.495 / 38.309 / 35.408 / 32.332 / 29.406
8. United Kingdom
48.436 / 42.449 / 38.688 / 34.167 / 29.857 / 25.474 / 22.448 / 19.780 / 17.312 / 14.743 / 11.812
...
10. Switzerland
21.100 / 20.505 / 19.606 / 18.827 / 17.768 / 16.605 / 15.760 / 14.829 / 14.076 / 12.928 / 11.811

Stand: 05.04.2020 - 22.52 Uhr / 04.04.2020 - 23.20 Uhr / 03.04.2020 - 23.43 Uhr / 02.04.2020 - 23.11 Uhr / 02.04.2020 - 00.05 Uhr / 31.03.2020 - 22.56 Uhr / 30.03.2020 - 23.30 Uhr / 30.03.2020 - 00.05 Uhr / 28.03.2020 - 23.02 Uhr / 27.03.2020 - 23.20 Uhr / 27.03.2020 - 00.53 Uhr
Quelle: John Hopkins University
 
Pilatus schrieb:
Lagorce schrieb:
Mindestens FFP2 Schutzmasken sowie Nitril-Einweghandschuhe und Schutzbrille wären sinnvoll, nur sind hier nicht einmal FFP1 auffindbar. Zudem ist es extrem wichtig diese PSA korrekt einzusetzen, die allermeisten Benutzer sind diesbzgl. zu wenig konsequent. Falsch eingesetze PSA kann u.U. das Infektionsrisiko unnötig erhöhen.
Übrigens wird kaum je erwähnt, dass Atemschuzmasken mit Ventil die "Abluft" i.d.R. ungefiltert in die Umwelt abgeben.
Schutzbrille ja. FFP2-Maske ist umstritten, da es sich um eine Tröpfcheninfektion handelt und für die reicht eigentlich eine chirurgische Maske (die WHO empfiehlt FFP2-Masken nur bei aerosolbildenden Massnahmen wie Intubation, TEE, etc). Handschuhe bringen bei intakter Hautbarriere nix, aber desinfizieren muss man.
PSA: Persönliche Schutzausrüstung, ist hier meist EN-normiert, beinhaltet Schutzhanschuhe, Atemschutzmasken, Schutzanzüge, usw. Die Normen für Nordamerika sind wiederum spezifisch.

Das Sicherheitskonzept, das ich selbst einsetze lege ich aufgrund einer Synthese der verfügbaren Informationen fest (und passe sie ggf. laufend an), dabei geht es darum, die sinnvoll angemessene zusätzliche Sicherheitsreserve bzgl. offizielle Empfehlungen zu definieren.
Z.B. in Frankreich wurde die Öffentlichkeit schamlos belogen, ist dort jedoch relativ üblich, insbes. auch dank den allesamt unkritischen regierungsfreundlichen Medien (das allerheilige Prinzip der Pensée unique sowie das Politiquement correct), z.B wurde behauptet, Atemschutzmasken seien nutzlos solange man nicht selbst ansteckend ist.

Auch die WHO Empfehlung ist nicht rein wissenschaftlich begründet, Ziel ist es, noch chaotischere Zustände infolge weltweiter Knappheit der Schutzausrüstungen zu verhindern. In Frankreich hört man gelegentlich, dass es halt manchmal notwendig sei, das Volk anzulügen, um Probleme zu verhindern (siehe Tschernobyl).

Chirurgische Masken sind in erster Linie für den Schutz des Patienten ausgelegt, deren Wirkung zum Schutz des PSA-Benutzers ist gering. Die EN bzgl. dieser Maskentypen habe ich mir nicht einmal angeschaut, da ich deren Einsatz um sich selbst zu Schützen nicht als sinnvoll betrachte (ausser als besser-als-gar-nichts Notlösung).

Die Ansteckbarkeit über Aerosolbildung ist möglicherweise höher als zuerst angenommen, deshalb wende ich für mich selbst auch entsprechend strengere Sicherheitsregeln an. Die Schwierigkeit ist dabei, ein sinnvolles Mass festzulegen. Wir haben es ja nicht mit sowas wie Ebola zu tun, ist dennoch eine Art russisches Roulette (bei den Statistiken sollte man allerdings die Rohdaten beurteilen und nicht blindlings an deren Interpretation durch die Medien glauben).

Wichtig ist das selbst angewandte Sicherheitskonzept, das Tragen verschiedener Schutzausrüstungsgegenständen ist lediglich Teil einer nicht so trivialen Sicherheitskette dessen schwächstes Glied letzendlich entscheidend ist.

Dabei ist eine gut durchdachte der jeweils vorliegenden Anforderungen sinnvoll angepasstes und praxisgerechtes persönliches Sicherheitkskonzept massgebend. PSA und theoretische Regeln auf dem Papier bringen nichts, wenn man sie letztendlich aus welchen Gründen auch immer nicht einhalten kann.
Die richtige Wahl der PSA ist nur ein Bestandteil des Konzepts, extrem wichtig ist deren korrekter Einsatz (vom Auspacken biz zur Entsorgung bzw. Dekontamination, Desinfektion, usw.).
Sowas sollte man zuerst vorsichtig üben und nicht irgendwie in wilder Panik im Supermarkt die Schutzmaske aufsetzen nachdem man bereits allerlei möglicherweise infizierte Oberflächen berührt hat. Massgebend ist, stets sich bewusst zu sein, welche Flächen, usw. kontaminiert sind ("kontaminiert sein könnten" wird dabei als "sind kontaminiert" ausgewertet und dies betrifft sowohl Gegenstände wie auch ggf. Körperteile, PSA, usw.). Kontaminierte Hände, Einkäufe, sind kein Problem sofern man sich richtig verhält. Es ist sinnvoller gewisse Kontaminierungen in Kauf zu nehmen und entsprechend zu handeln, als fälschlicherweise zu glauben, dass die entsprechende Kontaminierung verhindert werden konnte.

Bereits das einfache Waschen der Hände wird in den meisten Fällen nicht ausreichend konsequent durchgeführt, als Nachweis gibt es z.B. Testflüssigkeiten, die UV-aktiv sind.

Auch Schutzmasken werden oft falsch justiert (die meisten drücken mit den Finger einer gleichen Hand um den Metallsteg zu jüstieren während man stets je Seite mit dem Finger der entsprechenden Hand drücken darf, niemals zwei Finger der gleichen Hand zusammendrücken da dabei der Steg asymmetrisch verformt wird) und dann auch noch unsachgemäss entfernt.
Sogar Handschuhe werden sehr oft falsch ausgezogen, sieht man sogar in gewissen Schulungs-Videos.

Sowohl für Handschuhe wie auch Atemschutz-PSA gibt es jeweils leicht unterschiedlich korrekte Vorgehensweisen; dabei sollte man eine Auswählen, üben und sich danach daran halten.

Anwendern mit Vorerfahrung (Gesundheitswesen, Labor, Pharma, bestimmte Industriebereiche, allgemeine Reinraumarbeiten,..) fällt es leichter, Sicherheitsregeln strikte einzuhalten, dort spielen Ausbildung, Praxis und Kontrolle eine grosse Rolle.

Falsch eingesetzte PSA können das Infektionsrisiko erhöhen, deshalb wird z.T. der Einsatz gewisser zwar nüzlichen PSA nicht empfohlen
Siehe Beispiel hier (Parodie mit der französischen Regierungs-Sprecherin mit dem lustigen Vornamen):


Link: https://www.youtube.com/watch?v=N8saQ2mQE2U

Problem ist zudem, dass Zurzeit nicht genau bekannt ist, wie hoch das Infektionsrisiko bei Berührung von kontaminierten inerten Oberflächen ist, in diversen Studien konnte Virensubstanz genetisch nachgewiesen werden, bzgl. effektives Ansteckrisiko sind die Ergebnisse jedoch nicht direkt interpretierbar, da dabei die Virenkonzentration sowie -aktivität eine Rolle spielen.
Auch bzgl. Übertragung durch Aerosole weiss man nicht so genau wie hoch das effektive Risiko einzustufen ist.
Das Ganze ist auch Frage von Wahrscheinlichkeiten, leider fehlen zurzeit ausreichende Sicherheitsstudien. Demnasch betrachte ich es als sinnvoller, etwas strengere Sicherheitsegeln als formal vorgeschrieben einzuhalten.

Gesamthaft betrachtet befürworte ich den Einsatz einer mindestens FFP2 Atemschutzmaske zusammen mit Schutzbrille sowie Nitril-Einweghandschuhe (i.d.R. hier einlagig, ggf. zweilagig falls aus praktischen Handling-Gründen erforderlich (nicht wegen des eigentlichen Grundrisikos). Anstelle von FFP2 können auch FFP3 sowie wiederverwendbare P2 und P3 PSA eingesetzt werden. Wiederverwendbare Schutzmasken müssen gem. Herstellervorschriften desinfiziert werden (meist ist eine Javelwasserlösung ausreichend). In der Praxis sind gewisse Schutzmasken zwar sehr unpraktisch. Auch die Qualität der PSA spielt eine Rolle nur hat man infolge des Mangels gar keine Wahl, untere anderen Umständen sollte man PSA testen und womöglich die wählen, die nicht nur die technischen Anforderungen erfüllen sondern auch subjektiv komfortabel im Einsatz sind.

Strikte betrachtet sind vermutlich die wenigsten in der Lage, eine strenges Schutzkonzept im privaten Umfeld umzusetzen, im beruflichen Umfeld werden Infrastrukturen entsprechend ausgelegt, was das Umsetzen der Sicherheitskonzepte erleichtert.

Abschliessend gehe ich dennoch davon aus, dass der Aufwand für eine angemessene Risikominderung im Alltag durchaus realistisch tragbar ist. Am wichtigsten sind dabei das allgegenwärtige konsequente sozial Distancing (m.e. >2 m) sowie konsequentes Händewaschen. Zusätzlicher Einsatz von PSA reduziert das Risiko weitergehend, jedoch nur wenn richtig eingesetzt.

Oft sind jedoch Dritte das grosse Risiko, falls am so ein Vollidiot direkt ins Gesicht pustet, hilft eigentlich nur der Einsatz entsprechender PSA was. Zudem sollte man möglichst nur unter die Leute wenn wirklich erforderlich.

Edit:
YouTube Code editiert.
 
Fab schrieb:
baeckerbursch schrieb:
..............................
Meint man wirklich das ganze löst sich einfach so auf? Ein Engel bringt einen Impfstoff?
.............................
Genau! So ungefähr stell ichs mir vor!

Als Zwischenlösung bis dahin wär mir eine medikamentöse Lösung, die einen schweren Verlauf deutlich abschwächt, ganz recht.
Momentan laufen schon 300 klinische Studien unter "COVID-19 ":

https://clinicaltrials.gov/ct2/results?cond=COVID-19

Da wird schon etwas Wirksames dabei sein...
:wink:
 
falk90 schrieb:
:grinsevil: :grinsevil: :grinsevil:
(Es gibt hier leider keinen Aluhut-Emoji, das wär doch mal was für diese besinnlichen Zeiten)

Die Verbreitung von Sars-CoV-2 wird von Anfang an durch wilde Verschwörungslegenden begleitet. Als die Epidemie noch auf China begrenzt war, kursierten bereits Spekulationen zu dessen Ursprung. Wahlweise stamme das neuartige Virus aus einem Labor in Wuhan, hieß es, oder von geldgierigen Geschäftsleuten rund um Bill Gates, die bereits ein Patent darauf angemeldet hätten. Auch der US-Milliardär George Soros und Israel werden als Urheber beschuldigt. Belege gibt es dafür, wie üblich, keine.

Es sind altbekannte Muster, nichts wirklich Neues, meistens sind es sogar die altbekannten Protagonisten.

In Deutschland sind die Mythen zu Corona umgehend in das Netz bestehender Verschwörungsideologien eingewoben worden, knüpfen sie doch von der Struktur her nahtlos an "Theorien" beispielsweise zum "Klimawahnsinn" an: So wird beispielsweise behauptet, das Virus sei gar nicht neu - so wie "Klimaskeptiker" den weltweit dokumentierten Klimawandel lediglich als Teil eines natürlichen Zyklus bezeichnen
Quelle für beide Zitate:
https://www.tagesschau.de/faktenfinder/corona-schwindel-101.html
 
tt.com Liveblog schrieb:
Keine Reisefreiheit ohne CoV-Impfung

Die Coronavirus-Pandemie hat den Tourismus zum Erliegen gebracht. Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) stellt klar, dass sich die Österreicher voraussichtlich zumindest für den kommenden Sommer von Fernreisen verabschieden müssen.

:evil: :evil: :evil:
 
@starli; jetzt warst Du schneller aber ich will meinen Post nicht nochmal umschreiben...:wink:

Tyrolens schrieb:
Für Tirol, weil's eh schon egal ist, müsst man sich echt überlegen, ob man's nicht bis Mai durch zieht und das Virus vielleicht komplett aus dem Land löschen kann. Dann außen rum die Mauern hoch und gut ist es; vorerst. :lol:
Ich würde mal vermuten das Kurz diese Möglichkeit auch im Hinterkopf hat denn wenn es durch die restriktiven Maßnahmen zu einer starken Neuinfektionsratensenkung kommt könnte man das Virus praktisch ausrotten und dann mit außer für den Warenverkenr weiterhin geschlossenen Grenzen die Wirtschaft wieder mit Vollgas anfahren. Eine Andeutung das der heurige Sommerurlaub voraussichtlich im Inland verbracht werden muß hat er ja am WE geäußert.

extremecarver schrieb:
Ergo es braucht Geburtenkontrollen. Nicht im Westen aber in Entwicklungsländern !!!
Zitat Wikipedia:
Die Weltbevölkerung umfasste im November 2019 rund 7,75 Milliarden Menschen. Die UNO rechnet für den Zeitraum 2015 bis 2020 mit einem Bevölkerungswachstum von rund 78 Millionen Menschen pro Jahr. Die Vereinten Nationen erwarten 2050 etwa 9,7 Milliarden Menschen auf dem Globus
Sehe ich genauso und der Rückgang der Bevölkering in den westlichen Industrieländern kann durch eine gezielte Einwanderungspolitik problemlos kompensiert werden die außerdem noch billiger kommt als Inlandskindersubvention.

flamesoldier schrieb:
Auch Leute von denen ich eigentlich bisher sowas nicht erwartet habe gehen hier mittlerweile andere User an, die ihre Meinung schlüssig begründen und diese auch mit Fakten untermauern können und wo der gesunde Menschenverstand erkennen sollte, dass das schlüssig ist. Und das alles wird dann kleingeredet, indem behauptet wird man würde blind der Regierung folgen. Gehts noch?
Abgesehen davon das man sich auf die wenigen abweichenden Äußerungen von jenen (desöfteren auch selbsternannten) Wissenschaftlern bezieht die man eigentlich in ner Klapsmühle isolieren sollte.

icedtea schrieb:
Boris Johnson und seine Partnerin scheint es etwas hartnäckiger erwischt zu haben :naja: Ich hoffe, beide werden sich erholen und er ein wenig mehr Demut aus der Sache mitnehmen :ja:
Hoffe ich auch denn zum Unterschied zu Trump hat Johnson den Ernst der Lage mittlerweile realisiert; darf sich aber auch bei seinen Vorgängern dafür bedanken das die das Gesundheitssystem in England durch ihre unsägliche kapitalismusfördernde Einsparungspolitik so nachhaltig geschädigt hatten.
wetterstein schrieb:
Da wird schon etwas Wirksames dabei sein... :wink:
Hoffe ich auch denn ansonsten muß ich in der freiwilligen Quarantäne auch nach Ende der verordneten Beschränkungen bleiben... :rolleyes:
 
abwarten.... politiker gehören zur spezies: „was interessiert mich mein geschwätz von gestern“ :!:
 
starli schrieb:
tt.com Liveblog schrieb:
Keine Reisefreiheit ohne CoV-Impfung

Die Coronavirus-Pandemie hat den Tourismus zum Erliegen gebracht. Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) stellt klar, dass sich die Österreicher voraussichtlich zumindest für den kommenden Sommer von Fernreisen verabschieden müssen.

:evil: :evil: :evil:

Ist das bestätigt? Die TT-Meldung von letztens, dass die Grenzen bis Juni und die Unis bis Oktober zubleiben, wurde bisher ja auch noch nicht bestätigt.
 
Uiuiui. Wenn das auch Dienstreisen betrifft. :naja:

Mit Quarantäne müsste das aber trotzdem möglich sein.

Also zB vor der Abreise einen Test machen, dann Einreise ins andere Land, dort 14 Tage Quarantäne und bei der Rückreise das gleiche. Wie man sieht, ist das keine Lösung.
Sollten die Tests ganz billig werden, kann man sich als Tourist alle zwei Tage testen lassen. Kostet pro Woche vielleicht 100 Euro?
 
flamesoldier schrieb:
Ganz ehrlich, diese unterschwellig verbreitete pessimistische Aussage, in eurem Bekanntenkreis würde die Stimmung kippen dient doch nur dazu, dass es anderswo genau so kommen soll. Wenn ihr einfach mal aufhören würdet ständig sinnvolle Dinge infrage zu stellen und euch vernünftig benehmen würdet wäre das ganze kein Problem. Ich komme mir vor wie im Kindergarten, wo die Kinder die ganze Zeit bei jeder Anweisung "wieso denn?" "muss das sein?" "wie lang noch?" "Mama ich muss mal" rufen und mir geht das tierisch auf den Keks. Werdet mal erwachsen und lernt euch an Regeln zu halten! Ich kann doch auch keinen Aufstand gegen meinen Arbeitgeber fordern, weil mir die Aufgaben an meinem Arbeitsplatz nicht gefallen. Sehr wohl kann ich aber mit meinem Chef diskutieren und eine Lösung finden.
!!!!!!!!!!!!

flamesoldier schrieb:
Und was gewisse User hier immer wieder meinen beitragen zu müssen sind absolut destruktive Beiträge und meine Ignorierliste wächst weiter an. Auch Leute von denen ich eigentlich bisher sowas nicht erwartet habe gehen hier mittlerweile andere User an, die ihre Meinung schlüssig begründen und diese auch mit Fakten untermauern können und wo der gesunde Menschenverstand erkennen sollte, dass das schlüssig ist. Und das alles wird dann kleingeredet, indem behauptet wird man würde blind der Regierung folgen. Gehts noch?
Ich bin da eigentlich ziemlich unüberrascht. Passt in 90% der Fälle wie die Faust aufs Auge.
Interessant finde ich zudem, wie hier von manchen Usern z.t. erklärt wird, wieso das Virus und die dadurch Auswirkungen ausgerechnet genau und perfekt in ihr Weltbild passen und dieses bestätigen.... Vollkommen gleich in welcher Richtung man gerade sitzt.
 
Tyrolens schrieb:
Für Tirol, weil's eh schon egal ist, müsst man sich echt überlegen, ob man's nicht bis Mai durch zieht und das Virus vielleicht komplett aus dem Land löschen kann. Dann außen rum die Mauern hoch und gut ist es; vorerst. :lol:

Scheint so. Ich bin echt schockiert, was in Tirol abläuft. Erst verbocken die Großkopferten die Situation, haben den Virus als erfolgreichsten Exportartikel Tirols ever in die Welt gebracht... werden dafür mit der Tiroler "Omerta" weiter geschützt. Jetzt werden dafür die Tiroler Bürger, welche aufbegehren könnten mit sinnlosen Helikopterflügen und Einschüchterung in Schach gehalten. Wow. So geht Demokratie. Und Wien schaut zu... Naja sind ja Parteifreunde. https://www.semiosis.at/2020/04/02/im-zillertal-verstorben-nach-kurzer-schwerer-krankheit/
 
Ich beobachte ja auch immer die Verdoppelungsstatistiken.
Da ist für mich interessant, daß offensichtlich das Durchgreifen von Kanzler Kurz greift. Bis vor 2 Tagen waren D u. AT immer so Kopf an Kopf - zuletzt vor 3 Tagen zw. 9-10 Tagen Verdoppelungszeit. Vorgestern ist AT auf 20 Tage gesprungen, D verharrt bei ca. 10 Tagen.
Söder hat ja wenige Tage nachgezogen - die anderen Bundesländer etwas später. Mal schaun obs auch so wirkt.
 
Petz schrieb:
extremecarver schrieb:
Ergo es braucht Geburtenkontrollen. Nicht im Westen aber in Entwicklungsländern !!!
Zitat Wikipedia:
Die Weltbevölkerung umfasste im November 2019 rund 7,75 Milliarden Menschen. Die UNO rechnet für den Zeitraum 2015 bis 2020 mit einem Bevölkerungswachstum von rund 78 Millionen Menschen pro Jahr. Die Vereinten Nationen erwarten 2050 etwa 9,7 Milliarden Menschen auf dem Globus
Sehe ich genauso und der Rückgang der Bevölkering in den westlichen Industrieländern kann durch eine gezielte Einwanderungspolitik problemlos kompensiert werden die außerdem noch billiger kommt als Inlandskindersubvention.
Und für den Zeitraum von 2025-2030 mit einem Zuwachs von 63 Millionen/Jahr.
Und von 2045-2050 nur noch mit einem Zuwachs von 41 Millionen/Jahr.
Das Ruder ist statistisch längst herumgeworfen.
Außerdem könnt ihr euch ja mal ein paar schlaue Gedanken machen, was mit der Altersstruktur einer Gesellschaft passiert, wenn man bei der Bevölkerungsentwicklung bestehend aus der Differenz von Geburtenrate und Sterberate einseitig an der Geburtenrate herum manipuliert...
 
Nur mal kurz meine Meinung, nachdem ich hier immer mitgelesen habe

1. Niemand bestreitet, dass es den Virus gibt

2. Die praktische Erfahrung (Wuhan, Lombardei, Madrid, New York, Elsass, es werden leider weitere folgen) zeigt, dass Gesundheitssysteme überlastet werden (wenn man nicht oder zu spät Maßnahmen ergreift)

3. Eine Wirtschaftkrise gibt es bei JEDER denkbaren Strategie
a. Wir machen nix: Böses Erwachen mit sehr vielen Toten, nicht nur Corona Toten. Wer setzt sich dann noch ins Restaurant? Wer verreist dann noch? Wer kauft dann noch ein Auto? Was bedeutet eine hohe 6stellige Anzahl (für D) von fehlenden Konsumenten? Was macht das mit einer Gesellschaft, die seine "Risikogruppe" aufgibt?
b. Totaler langandauernder Shutdown: Minimierung der Toten durch Corona, aber die Wirtschaftkrise und lange soziale Isolierung (häusliche Gewalt...) wird Opfer fordern.

Also sucht man nach
c. den besten Mittelweg.
Wie der exakt aussehen wird, weiß noch keiner genau - Eindämmung oder Verzögerung oder effektiver Schutz von Risikogruppen & "Aufmunitionieren" (Betten, Schutzausrüstung, ev. Medikamente) um die zweite Welle gut gerüstet zuzulassen. Aber wir lernen dazu. Zeit gewinnen ist die Devise der Stunde.
 
Stabilität von SARS-CoV-2 unter verschiedenen Umweltbedingungen


Diese Fahrzeuge in China wurde eigentlich angeschafft um den Feinstaub zu binden. Aber nachdem ich das hier gelesen habe: Stabilität von SARS-CoV-2 unter verschiedenen Umweltbedingungen (Info).
Dazu habe ich mir noch den Anhang angesehen.So stellte ich fest dass der Virus bei 4 Grad Plus sehr stabil ist. Sofern im nächsten Spätherbst und Winter immer noch unbemerkte aktive Virenträger es im Fussgängerbereich hat. Dann wird jede Smogbelastete Stadt ein ziemlich grosses Problem haben wie auch die Gesundheitsversorger. Ausser man reinigt fleissig den öffentlichen Strassenraum sofern es zu lange trocken ist.

Info: https://www.thelancet.com/journals/lanmic/article/PIIS2666-5247(20)30003-3/fulltext
Anhang Seite 2: https://www.thelancet.com/cms/10.10...34ed069e-7268-42ae-8627-df3aa869d81b/mmc1.pdf
 
Die Leute werden Fett ansetzen

Der Dortmunder Statistik-Professor Walter Krämer warnt davor, das Kontaktverbot zur Eindämmung der Corona-Pandemie zu lange aufrechtzuerhalten, da sonst tödliche Folgekrankheiten zunehmen könnten.

"Die Leute werden Fett ansetzen, es wird Diabetes zunehmen", sagte Krämer der "Neuen Osnabrücker Zeitung".

"Zwei, drei Wochen ohne Sport und mit zu viel Essen und in sozialer Isolation sind kein Problem", sagte der Statistiker. "Aber wenn wir diesen Zustand deutlich länger durchhalten müssten, wäre der Nutzen geringer als die Kosten."

Schon jetzt seien Herz-Kreislauf-Erkrankungen in Deutschland die Todesursache Nummer eins. Daran stürben pro Jahr rund 300.000 Menschen. "Es ist bekannt, dass Übergewicht und zu wenig Bewegung diese Erkrankungen befördern."

https://www.tagesschau.de/inland/corona-folgekrankheiten-101.html
 
Zunahme häuslicher Gewalt....
Das kann ja jetzt kein Grund sein die Maßnahmen in Frage zu stellen.
Dieses Klientel konnte sich auch schon vor den Corona Präventionsmaßnahmen nicht benehmen,
tritt jetzt aber verstärkt auf.
Da hilft nur eins, ein wehrhafter Staat!
Festnehmen, wegsperren und danach Kontaktverbot.
Das ist im übrigen vollkommen unabhängig von irgendwelchen Krisen.
Wer Frau und Kinder körperlich angeht, der gehört nicht länger in die betroffene Familie, ganz einfach.
Wenn ein einmaliger Ausrutscher vorliegt, dann kann man mit professioneller Betreuung vielleicht noch was retten, aber wenn sowas öfters vorkommt dann muß die Exekutive eben durchgreifen.
Ich finde das sind keine Probleme, da die Lösung offensichtlich ist und nur konsequent umgesetzt werden muß.
 
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