albe-fr schrieb:
icedtea schrieb:
Selbst bei den vorherrschenden Klassengrößen außerhalb der Diaspora
ich weiss jetzt ja nicht, warum du hier wieder die Judenfrage ins Feld fuehrst... latent finde ich das problematisch... vielleicht ist es aber ja gar nicht so fremdenfeindlich gemeint, wie es rueberkommt.
Ach je, beziehst Du Dich auf das Wort "Diaspora"? Dieses Wort ist doch nicht vom Judentum gepachtet, sondern bezieht sich generell auf Verstreutheit, Zerstreuung von Gemeinschaften jeglicher Art, wobei augenscheinlich ganz ursprünglich das Exil des jüdischen Volkes gemeint war.
Wikipedia oder auch der
Duden kann dazu mehr berichten. -> steht aber auch schon ein paar Beiträge über mir, ich lass diesen Abschnitt jetzt aber trotzdem stehn.
albe-fr schrieb:
Ich halte nichts davon in den Grundschulen mit den vierten Klassen weiterzumachen, bei denen läuft stoffmäßig bis zum Sommer eh nicht mehr viel und zumindest was meine Tochter betrifft, funktioniert das home-schooling prima. Das haengt aber vermutlich deutlich mehr vom Engagement der Lehrer als von der Schulform und der Klasse ab. Meine Tochter bekam (bis zu den Ferien) täglich Aufgaben, die dann auch jeden zweiten Tag in einem Telefonat mit der Lehrerin besprochen wurden. Als Problem stellte sich heraus, dass es in der Klasse einzelne Kinder gab, die ueber kein eigens Laptop verfügten. Im Gegensatz dazu lief bei meinem Sohn in der 6. Klasse eines Gymnasiums fast nichts - vereinzelte Aufgaben, keine Kontrolle, Null Feedback - koennte man reisen, haette man gedacht die Lehrer haetten sich längst in die Toskana abgesetzt...
Engagement der Lehrer: klar ist das super. Geht aber auch wieder nur mit kleinen Klassen. Es ist halt doch ein Unterschied, ob 20 oder 30 Kinder in einer Klasse sind. Als Beispiel: Bei 15min Telefonat pro Kind wären das 5h im Vergleich zu 7,5h. Und das alle zwei Tage, da bleibt dann wenig Zeit für Vorbereitung, Nachbereitung, Korrekturen, etc. Diese Art des Unterrichtes ist natürlich klasse, keine Frage.
Das mit dem eigenen Laptop spricht irgendwie von einer ziemlichen Wohnstandsblase. Manchmal sind ja die Eltern froh, dass sie sich überhaupt ein Laptop leisten können, da ist dann eines für das Grundschulkind völlig außer Frage. Des Weiteren soll es vorkommen, dass Leute ihr einziges Privat-Laptop für die Arbeit nutzen. Das wäre z.B. bei mir der Fall, wobei ich keine Kinder hab. Aber selbst wenn: ein Smartphone gäbe es bei meinen (fiktiven) Kindern frühestens ab dem Eintritt in die Sekundarstufe, einen eigenen Computer vielleicht so ab 14, früher eher nicht.
Oder es gibt einfach keine Priorität in Richtung Computer: auch als Erwachsener würde man doch prinzipiell sehr gut ohne Laptop/PC, z.B. nur mit Smartphone, durchs Leben kommen (auch wenn ich persönlich das nicht wollen würde).
Und dann ist das noch eine individuelle Erziehungsfrage, wie früh man Kinder überhaupt die Nutzung von Computern und Ähnlichem ermöglichen will. Vielleicht bin ich da old-school, aber meiner Meinung nach sollte ein großer Teil der Beschäftigung von Kindern abseits von Bildschirmen laufen: draußen spielen (gerade natürlich eher schwierig), Brettspiele spielen, etwas bauen, Bücher lesen, Hörspiele hören,... Fernseher, Computer oder Smartphones mit all ihren Möglichkeiten gehören sicher auch dazu, haben aber auch ein gewisses Suchtpotential. Schon allein deshalb wäre es meiner Meinung nach (Küchenpsychologie

) sinnvoll, die Nutzung mit steigendem Alter behutsam zu steigern. Und wenn ein Kind pro Tag vielleicht für 1h einen Laptop oder ein Smartphone nutzen darf, wozu dann ein eigenes Gerät für das Kind anschaffen?