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Coronavirus 2019-nCoV

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Petz schrieb:
rush_dc schrieb:
Schule im Sommer kannst vergessen, da wird es in den Klassen brütend heiß. Alleine ab Ende Mai, Anfang Juni ist es teilweise nicht mehr zum Aushalten.
Darin sehe ich aber keinen Grund denn wie erklärst Du das dann den Menschen die in den Zeiträumen normal ihrer Arbeit nachgehen müssen; die fragt nämlich auch keiner.....

Man muss aber schon zwischen Erwachsenen Menschen und Kindern ab 7 Jahren unterscheiden und dann noch mit 30 in einer Klasse. Das kannst du vergessen, die brechen dir weg da drinnen. Wir hatten teilweise um die 35 Grad in der Klasse.
Wie gesagt, wir sind die letzten 2 Jahre schon im Juni mit nassem TShirt in der Klasse gesessen, und wir waren um einiges älter als Durchschnittschüler. Da kannst auch kaum mehr Konzentration aufbauen, Schule und Arbeit ist was komplett unterschiedliches, das kann man nicht vergleichen.

Ich bin auch gespannt wie es bei uns weitergeht. Matura ist bei uns im Herbst und Diplomarbeit wäre Anfang August abzugeben, zumindest dieser Termin wird wohl verschoben werden müssen. Man bekommt oft gar keine Rückmeldung von Firmen, weil viele gar nicht arbeiten und wir dringend Teile oder Informationen brauchen.

So wie es momentan aussieht werden wir erst wieder Anfang Juni wieder in die Schule kommen, in dem kurzen Zeitraum werden wohl keine Tests und Schularbeiten gemacht werden, schlecht für die, die im Halbjahreszeugnis negativ waren. Diesbezüglich gibts einfach auch Null Information vom Bildungsministerium wie es weitergeht.

Und wenn manche denken, die Schüler und Lehrer haben derzeit eh ein chilliges Leben, dann seid ihr auf dem Holzweg. Definitiv mehr Stress als wie wenn normal Schule wäre.
 
Tag 39

Echt? Tag 39? Hoffentlich bleibe ich zweistellig und werde nicht dreistellig mit den ganzen Zumutungen, die mir da angetan werden.

Wenn ich jetzt mal alles, was ihr dankenswerterweise die Nacht über zusammen getragen habt interpretiere, sieht das ja so aus, das wir eine Dunkelziffer von riesigem Ausmaß haben müssen. Hoffentlich kommen da bald alle Zugang zu den Antikörpertests. Und, liebe Obrigkeit, wenn wir bei den von euch genannten 80% angekommen sind, forder ich mein Recht ein, alle Beschränkungen wieder komplett zu beseitigen. Dies Betrifft auch den Container auf der Autobahn bei Kufstein. Herr Seehofer, Herr Kurz, der Flüchtlingsnotstand ist schon lange vorbei!

Was da gerade läuft ist doch recht spannend. Die Sache mit dem Donald habt ihr ja schon ausreichend geteilt. Hier mal was aus Vorarlberg:
https://www.vol.at/polizei-mit-schuessen-im-corona-einsatz/6591508
Drei Schüsse abgegeben um die Kollegen zur Hilfe zu holen weil der Akku vom Funk leer war. :?
Aus Australien:
https://www.derstandard.at/story/2000116960117/gegen-ausgangssperre-verstossen-paar-soll-1-900-euro-strafe-fuer
WTF? Fotos aus dem letzten Urlaub sind strafbar? 8O
Na da kommen schon seltsame Sachen ans Tageslicht.

Aber was soll es. Ich habe meine Forderungen und die werden hoffentlich legitim bleiben.

Um es noch mal klar zu stellen: Das was jetzt ist, ist wichtig und richtig.

Ich werde aber keine Personen unterstützen, die mich in der Zukunft in meinem freien Leben wegen es könnte ja was sein weiter einschränken. Die Einschränkungen nach den Anschlägen in NYC waren schon erheblich, die Kriege deswegen nachweislich auf Lügen aufgebaut!
Die Flüchtlinge sind wegen der politischen Ignoranz hier aufgetaucht, es wird den Verantwortlichen noch immer nicht auf den Fingern herumgeklopft und weiter Personen gesponsert, bei denen Demokratie nur an den Stellen ist, an denen sie Präsident sind.

So nicht. Das wird so nicht weiter gehen, dagegen werde ich mich wehren.

Und sonst? Nix, der Wahnsinn geht weiter.
 
https://www.abc.net.au/news/2020-04-18/who-unsure-antibodies-protect-against-covid-19-coronavirus/12161196


Klingt jetzt alles nicht so recht vom Reporter verstanden, aber ein Zitat vom WHO Experten lässt aufhorchen:
that even if antibodies were effective, there was little sign that large numbers of people had developed them after contracting coronavirus

Lässt darauf schließen, dass die Krankheit für viele tatsächlich nicht mal ein Schnupfen ist. Denn anders als bei HIV versteckt sich das Virus zwar auch eine Zeit lang im Körper, aber nur eine sehr kurze Zeit lang.
 
j-d-s schrieb:
Im Endeffekt wird alles, was über sagen wir mal 50 Infektionen pro Tag liegt als Ausrede genutzt, um weiter die vollständige Rücknahme aller Maßnahmen zu verweigern.

Gefährlicher als das Virus ist definitiv die Verhaltensweise vieler Menschen und Politiker. Diese steigenden Infizierten haben in einer Geschwindigkeit ein Verhalten ausgelöst, was durch Angst vor dem Tod in Dimensionen abgedriftet ist die ich nicht für möglich gehalten hätte. Zumindest kann man jetzt besser verstehen wie das damals wohl gewesen ist, als alle einem hinterhergerannt sind! Ruckzuck kann sowas gehen dafür braucht es nicht viel.

Viele Politiker befinden sich jetzt in Ihrem Element und lassen den „Heilsbringer“ raushängen! Söder sagte ja bereits das muss jetzt alles behutsam angepackt werden und die Lockerungen kommen im 2-3 Wochenrythmus und man darf da nichts überstürzen.

Ich möchte Ihm nichtmal in Abrede stellen das dies auf das Virus bezogen der falsche Weg ist! Andere Sachen dabei komplett auszublenden ist eine Ignoranz die ein Politiker in seiner Position aber nicht haben darf. Die Beschlüsse sind in dieser Form falsch und gefährlich!

Nur leider hat das Virus dem Söder sein Kopf vernebelt! Es gibt viele Bereiche die derzeit mit einer Ungerechtigkeit leben müssen die in Verbindung mit den Lockdownmassnahmen in keinem Verhältnis stehen. Und schnelle logische Verbesserungen sind leider nicht in Sichtweite!

Wo ist z.B bei Ferienwohnungvermietung die Gefahr der Ansteckung höher als im Supermarkt! Wenn unsere Politiker da täglich Veränderungen vornehmen würden wäre das alles leichter für die Menschen zu ertragen! Jede Woche nur eine Pressemeldung zum Stand der Zahlen und jetzt gehts erstmal so weiter, ist eindeutig zu wenig im Vergleich zu dem was man mittlerweile über das Virus weiss.

Dann dem Volk zu sagen Ihr dürft ab jetzt auch wieder mit einer dritten Person das Leben geniessen ist reine Schikane damit auch keiner geistig verhungert oder auf andere Gedanken kommt!
 
In Deutschland begann der Lockdown ja erst später als in Österreich - und war die ganze Zeit etwas weniger streng. Aber hier im Standard mal ein Artikel zu 4 Unternehmen die drauf gingen wegen Coronavirus. Klar die standen wohl alle nicht perfekt da, aber grad die zip EPU hatten ja genug zum überleben, und sorgten mit ihrem Einsatz dafür dass die Wirtschaft halbwegs florierte. Jetzt zerlegt es halt viele:
https://www.derstandard.at/story/2000116947753/ploetzlich-auf-null-wie-menschen-gegen-den-absturz-kaempfen

Die EPU die 1-2 Jahre Reserven haben - sind doch die absolute Ausnahme. Auch die meisten Firmen haben nicht Unmengen Eigenkapital - da es dank niedriger Zinsen einfach keinen Sinn machte! wer 1-2 Jahre Eigenkapital schnell verfügbar in Firma ließ, dem hat das Finanzamt evtl schon auf die Finger geklopft. Da jetzt ja auch alle nur von langsamer Erholung ausgehen - muss man ja sogar schließen, weil alles andere wäre Verschleierung/Verzug der Insolvenz. Nur was mal zu ist - das geht so schnell nicht wieder auf.
Und die Arbeitslosenzahlen in AT sind ja eh nur durch die Kurzarbeit (geht ja 100%) geschönt. Ohne Kurzarbeit hätten wir auch schon 30% Arbeitslose. Die März Arbeitslosenrate lag bei 12.2% - Für April wird es noch viel schlimmer! Und dazu kommen die ganzen Personen in Kurzarbeit. Frag sich ob 30% nicht sogar zu tief geschätzt ist.


Und hier noch der Artikel zu unerwartet arbeitslos - das AMS ist derzeit an der absoluten Kapazitätsgrenze (naja immerhin irgendjemand muss ja zu tun haben - Krankenhäuser waren leer, und Polizei hat sich mit schikanieren von Fußgängern die Zeit vertrieben..): https://www.derstandard.at/story/2000116947418/nie-mit-arbeitslosigkeit-gerechnet-die-krise-die-unvorstellbar-war


Und ich war zu Beginn für Maßnahmen, aber ich habe auch immer geschrieben ich habe vor allem vor dem (Wirtschafts-)Chaos Angst. Und da habe ich Maßnahmen zu Beginn als unaufschiebbar gesehen (vor allem halt weil man ja sah - je später reagiert wird, desto übler kommt es). Aber so sehr ich schon Ende Januar Maßnahmen gewollt hätte, möchte ich jetzt halt auch die Abschaffung aller Maßnahmen die wir nicht unbedingt aufrecht halten müssen. Bei 30% Arbeitslosigkeit wird so einiges den Bach runtergehen - und grade DE/AT sind ja keine Länder in denen man easy eine Firma gründen kann, USA/UK usw - da sehe ich eine andere Mentalität was schnell aus einer Krise herauskommen angeht. Bei uns ist alles viel langsamer.

Tyrolens schrieb:

Da fehlen aber leider zig Angaben. Zudem begann die Studie am 19. März. Bis wann wurde denn getestet? Irgendwie noch deutlich schlechter als andere Studien.
 
Die Daten liegen beim niederländischen Gesundheitsministerium. Die geben die scheinbar nicht raus.
 
j-d-s schrieb:
Im Endeffekt wird alles, was über sagen wir mal 50 Infektionen pro Tag liegt als Ausrede genutzt, um weiter die vollständige Rücknahme aller Maßnahmen zu verweigern.
Glaube ich nicht denn spätestens nach paar Monaten ist die Geduld auch jener Menschen die die Maßnahmen jetzt noch befürworten auch zuende.
Einzig das Massenverabstaltungen wegen des hohen Ansteckungsrisikos weiterhin unterbleiben und kontaktintensive Betriebe wie Discos und Clubs bis Jahresende geschlossen bleiben müssen würde meiner Einschätzung nach noch Akzeptanz finden.

Nichtsdestotrotz muß schleunigst untersucht werden was es mit den festgestellten Lungenschäden auf sich hat; stellen wir uns vor das sich z. B. bei 20 % der "Genesenen" solche Schäden manifestieren könnten als Folge dessen in paar Jahren Todeszahlen wegen Lungenversagens durch die Decke gehen. Abgesehen davon das es soviele Beatmungsgeräte auf der ganzen Welt nicht gäbe und die auch keine Heilung ermöglichten, wünsch ich auch aus eigener Erfahrung wirklich niemanden das er Erfahrungen mit Aremnot machen muß geschweige denn bei lebendigem Leib zu ersticken :!: :!: :!:
 
Och, solange die Medien weiter fleißig Panik schüren findet alles Akzeptanz. Alles schon mal passiert. Macht man den Leuten nur genug Angst und wiederholt oft genug die Alternativlosigkeit der Maßnahmen der Regierung, glauben es die allermeisten auch.

Ein Beispiel für die Panikmache der Medien: Es wird über Einzelfälle vom Tod gesunder Menschen an Corona berichtet, aber wenn unter 140.000 dann eben 10 sind, die ohne Vorerkrankungen sind und sterben, sind das halt nur 0,00007%, aber diese Zahl nennt man in den Medien dann sicher nicht.
 
gfm49 schrieb:
j-d-s schrieb:
In den USA zählt halt die Freiheit noch was, dort sind die Menschen von Natur aus nicht so Obrigkeitshörig...
Das ist ein totaler - allerdings verbreiteter - Irrtum. Wenn man (auf etlichen Urlaubsreisen) erlebt hat, wie autoritär US-Amerikaner auftreten, wenn sie eine Uniform anhaben (und sei es "nur" die eines Rangers oder Busfahrers) und wie devot die Amis (von wenigen Ausnahmen abgesehen) davor kuschen, dann weiß man, was Obrigkeitshörigkeit heißt.

Das ist in einigen Staaten und den Großstädten teilweise so (in denen aber auch nur dort wo der Glammour aufrecht erhalten werden soll, in New York zum Beispiel gibt es Viertel wo sich kein Polizist hintraut) aber dort wo sich die Touris selten hin verirren gibt es faktisch kein Rechtssystem. Das ist so ein riesiges Land mit einigen wenigen konzentrierten Zivilisationsinseln. Abseits davon lässt sich faktisch keine flächendeckende Obrigkeit durchsetzen. Das könnte ein Staat gar nicht leisten.
 
j-d-s schrieb:
Och, solange die Medien weiter fleißig Panik schüren findet alles Akzeptanz. Alles schon mal passiert. Macht man den Leuten nur genug Angst und wiederholt oft genug die Alternativlosigkeit der Maßnahmen der Regierung, glauben es die allermeisten auch.

Ein Beispiel für die Panikmache der Medien: Es wird über Einzelfälle vom Tod gesunder Menschen an Corona berichtet, aber wenn unter 140.000 dann eben 10 sind, die ohne Vorerkrankungen sind und sterben, sind das halt nur 0,00007%, aber diese Zahl nennt man in den Medien dann sicher nicht.
Ach, gut dass keiner Panik vor den wirtschaftlichen Folgen mit frei erfundenen Zahlen wie 20-30% Arbeitslosigkeit, 50% Einbruch der Wirtschaftsleistung und Tausenden von Suiziden!
 
Die sind nicht frei erfunden. 12% und Kurzarbeit macht sicher 20% in AT. Und 12% sind die offizielle Zahl für März. Da ist noch kaum jemand mit über 14 Tagen Kündigungsfrist! Die April zahlen werden viel übler
 
Grad drauf gestoßen - erinnert an den Bericht des Taucharztes aus dem Standard vor kurzem hier im Thread:

Was mir als Erstes aufgefallen ist: Viele Patienten machen zunächst einen fitten Eindruck. Wenn man sich dann aber deren Sauerstoffwerte anguckt, erschrickt man, weil sie so niedrig sind. Das kenne ich so von keiner anderen Krankheit. Andere Patienten hätten wir bei solchen Werten schon intubiert, also künstlich beatmet. Einige sind deshalb überrascht, wenn wir sie auf die Intensivstation verlegen, obwohl es ihnen noch gar nicht so schlecht geht. Aber das kann sich bei Covid-19 schnell ändern. Es gibt also eine große Abweichung zwischen dem klinischen Bild und den objektiv messbaren Parametern. Das macht ganz grob gesagt die Covid-19 Erkrankung im klinischen Alltag aus.
Quelle:
https://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/corona-arzt-in-darmstadt-das-kenne-ich-so-von-keiner-anderen-krankheit-a-4cef90d1-0686-415d-be33-e6ffff29cd10

Und für j-d-s aus der gleichen Quelle:
Gerade am Anfang der Epidemie, als viele aus dem Skiurlaub zurückkamen, hatten wir erstaunlich viele junge Patienten - und mit jung meine ich 30 Jahre und aufwärts -, bei denen das Coronavirus eine Lungenentzündung verursacht hatte. In dem Alter sind Lungenentzündungen eher selten, so viele auf einmal habe ich noch nie gesehen, und ich arbeite auf einer Lungenstation. Wenn das Virus in die Lunge gelangt, verläuft die Krankheit schwer. Viele Patienten - auch junge - erzählen mir, dass sie sich noch nie so krank gefühlt hätten.
 
Fab schrieb:
Menja schrieb:
Föderalismus hat sich durchaus bewährt........... In Deutschland sollte das Schulthema zentral behandelt werden. Diese Aufgabe gehört in der heutigen Zeit nicht mehr in Länderhand..........
Lt. Verfassung ist das Ländersache. Für die Bayern ist es eine Alptraumvorstellung, daßdas Schulwesen den linken Parteien in die Hände fällt. Es wird dafür keine verfassungsändernde Mehrheit geben.

In BW konnte man ja live und in Farbe beobachten, wie nach Antritt von Grün/Rot die Lese- u. Rechenkompetenz der Grundschüler ins untere Drittel im Bundesvergleich fiel.
Gut die Grundschüler in BW wussten dafür daß Papa mit einem andern Papa.......... ;D ihr wisst schon. War für viele Eltern verzichtbar.

Es ist mir völlig klar wie das verfassungsrechtlich geregelt ist. Auch weiss ich durchaus dass es hier unmöglich sein wird Konsens zu finden.
Ich habe meine Meinung kund getan, da Leidtragende die Schüler sind. Es muss längerfristig überlegt werden, ob nicht ein Zentralabitur möglich werden kann und ich rede nicht nur von Aufgabenpools. Völlig egal ob ich bisher mit dem Abitur zufrieden bin oder nicht, es muss nicht sein, daß Schüler bedingt durch Umzug auf der Strecke bleiben.Wir haben viel zuviel Schulabbrecher, jeder einzige ist zu viel!

Schusseligkite schrieb:
Menja schrieb:
Hier würde ich überlegen diese zu streichen um die Schüler vernünftig auf die Prüfungen vorzubereiten,
Auf welche Prüfungen? Die für 2021? Die für dieses Jahr sind ja Pfingsten schon gelaufen.

Wenn man die Pfingstferien streicht könnte man die Prüfungen nach hinten schieben. Dann müsste man nicht am 18.05 mit Prüfungen anfangen, sondern könnte am 02.06. oder später mit Prüfungen beginnen.
Somit hätte man mehr Zeit vernünftig vorzubereiten. Und auch etwas mehr Zeit noch relevante Klausuren VOR den Prüfungen zu schreiben....
 
Gleiche Prüfungen würde aber auch gleiche Termine und gleiche Ferien für alle bedeuten. Das kann niemand wirklich wollen, auch wenn es in der aktuellen Situation vielleicht dann etwas einfacher zu handeln wäre, wenn es überall gleich wäre.
 
albe-fr schrieb:
Oliver.O schrieb:
Tatsächlich ist die von dir zitierte Lösung diejenige von PEPP-PT: https://www.pepp-pt.org/
The DP-3T approach is the project currently under review for a decentralized implementation of the crypto part of an end-to-end implementation.

inzwischen wohl wieder nicht mehr... zumindest ist jeder Hinweis darauf von der Webseite verschwunden - man setzt inzwischen wohl doch wieder auf zentralisierte Datenspeicherung.

--> https://twitter.com/marcelsalathe/status/1251045211767296002

Und die fuer den 7.4. angekündigte Veröffentlichung des Sourcecodes lässt weiterhin auf sich warten.

edit: in dem Zusammenhang interessant zu lesen: Datenschutz-Folgenabschätzung für die Corona-App

Mir ist nicht entgangen, dass
  1. Projektbeteiligte inzwischen unterschiedliche Wege gehen,
  2. das PEPP-PT-Framework weiterhin nicht veröffentlicht wurde und
  3. die technische Realisierung der Abstandsbestimmung in brauchbarer Qualität wohl unterschätzt wurde, was mich bekannterweise nicht überrascht:
    Oliver.O schrieb:
    Sorgen würde ich mir eher machen, ob alles so funktioniert, wie es angekündigt ist - vor allem die Qualität der Entfernungsbestimmung bei Kontakten. Nur wenn die Qualität stimmt und den vorgestellten Modellrechnungen entspricht, wäre das zusammen mit einer breiten Nutzung ein signifikanter Schritt, um dem Lockdown zu entkommen.

Trotzdem danke für den Hinweis. Der Spiegel hatte das auch schon thematisiert: Die Anti-Corona-Technik hat noch Tücken.

Ich hoffe, dass sich die in den Medien präsenten Protagonisten des Projekts (insbesondere Chris Boos) nicht zu weit aus dem Fenster gelehnt haben, was die eigene (oder mobilisierbare) Umsetzungskompetenz betrifft. Ein Ideen-Papier in ein praxistaugliches Software-Produkt überführen, kann bei weitem nicht jeder. Wäre schade, wenn zuviel PR-Kompetenz ("Bundeswehr-Show") und zuwenig Realisierungs-Kompetenz an Bord sein sollte...

Datenschutzseitig spricht aus meiner Sicht weiterhin alles dafür, dass eine Realisierung möglich ist und angestrebt wird, die das Risikoprofil eines Smartphone-Nutzers nicht signifikant verändert. Die FifF-Stellungnahme habe ich überflogen, halte sie für fachlich unzureichend (nein, ich werde das nicht näher begründen) und vor allem absolut spekulativ, da sie sich allein auf frei erfundene Realisierungen bezieht. Wir werden Geduld haben müssen, die Beschäftigung mit Fantasie-Szenarien halte ich für reine Zeitverschwendung.
 
Oliver.O schrieb:
vor allem absolut spekulativ, da sich sich allein auf frei erfundene Realisierungen bezieht.

ich halte es nicht fuer unwahrscheinlich, dass Geheimdienste und grosse Konzerne (Apple, Google, Telekom, O2) versuchen Weden jede mögliche Schwachstelle des Systems zu ihrem Vorteil zu nutzen.

Hier finde ich es schon bemerkenswert, dass es bisher (auch von DP-3T) abgelehnt wird die App ueber Tor zu betreiben - das wäre jetzt erstmal mein erster (leicht realisierbarer) Ansatz.

edit:

Oliver.O schrieb:
Trotzdem danke für den Hinweis. Der Spiegel hatte das auch schon thematisiert: Die Anti-Corona-Technik hat noch Tücken.

wobei in dem Artikel das eigentliche, in der "Unter-Ueberschrift" angesprochene Thema - iPhones - nichtmal thematisiert wird... nach meinen Recherchen funktioniert BLE auf iPhones nur, wenn die App "im Vordergrund" läuft - was datenschutztechnisch natuerlich Sinn ergibt, eine solche App aber ad absurdum führt... aber vermutlich kann Apple da was machen.
 
j-d-s schrieb:
Ein Beispiel für die Panikmache der Medien: Es wird über Einzelfälle vom Tod gesunder Menschen an Corona berichtet, aber wenn unter 140.000 dann eben 10 sind, die ohne Vorerkrankungen sind und sterben, sind das halt nur 0,00007%, aber diese Zahl nennt man in den Medien dann sicher nicht.

Die Zahl liest man deshalb nicht, weil jeder Journalist weiss, dass es mehr als 10 waren - in Italien waren etwa 0,7% der Todesfälle einer Studie unter 65 und ohne Vorerkrankungen. Das sind nicht viele, trotzdem wären 1000 der registrierten Todesfälle unter 65 und ohne Vorerkrankungen. Vorerkrankung heisst jedoch nicht zwingend, dass diese Person schwer krank war, was manch ein Laie hier impliziert! Alle wissen, dass Ältere mit Vorerkrankungen den Grossteil der Verstorbenen ausmachen, das wird überall auch so berichtet. Trotzdem ist klar, dass dieser Coronavirus im Vergleich zu saisonalen Influenzaviren ein deutlich höheres Risikoprofil und Ansteckungsrisiko in allen Altersklassen hat bei kaum vorhander Immunität aufweist, wenn auch die aller(aller)meisten unter 65 ohne Vorerkrankungen den Virus überleben werden. Langzeitfolgen sind jedoch bei einem solch jungen Virus noch unbekannt und möglich, ich wäre schon deshalb vorsichtiger als bei Influenza trotz jungem Alter.
Es wird in den Medien auch von jenem Bus berichtet, der verunfallt, nicht von den zahlreichen nicht verunfallten Busse. Du leistest mit solchen dummen Verschwörungestheorien deiner Argumentation einen absoluten Bärendienst. Solltest du es wirklich nicht besser wissen, dann sei hier endlich still und geh mit Aluhut und Wasserpistole auf die Strasse, "lock her up" rufend.
 
scratch schrieb:
Gleiche Prüfungen würde aber auch gleiche Termine und gleiche Ferien für alle bedeuten. Das kann niemand wirklich wollen, auch wenn es in der aktuellen Situation vielleicht dann etwas einfacher zu handeln wäre, wenn es überall gleich wäre.

Da bin ich sicher, daß das nicht alle wollen. Aber das Gejammere über die Ferien hält doch seit Jahren an. Die einen wollen nicht so früh ,die anderen gehen im heissen Juli zur Schule und dürfen dann Mitte September wieder anfangen, mit dem Erfolg daß man mit der Woche Herbstferien Anfang November kaum was anfängt.
Hier würde ein Blick auf andere Länder helfen. Eventuell die unsinnigen langen Pfingst,Herbst,Osterferien streichen, dafür 2 Monate Sommerferien anberaumen. Es gibt durchaus andere Wege, dafür müsste man natürlich bereit sein mal darüber zu reden und sich von alten Zöpfen zu verabschieden. Zurück zum Thema: Nichts anderes ist jetzt angesagt. Ich finde eben sehr wohl, dass man sich überlegen sollte die Ferien an Pfingsten abzusagen und eventuell den Modus der Sommerferien heuer etwas abändern könnte.
 
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