extremecarver
Mt. Blanc (4807m)
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Derzeit halt unpassend, aber bei Alkohol sollte der Steuersatz nicht prozentual vom Preis sein - sonderm pro ml Alkohol. Nicht dass zu Hause dann Alkohol relativ billig ist - aber im Lokal sauteuer. Der private Alkoholkonsum ist der viel kritischere als der in Lokalen (nur jetzt halt nicht in Bezug auf Apres-Ski und Virusausbreitung). Tabak muss auch schmerzlich teuer werden - inzwischen haben zum Glück eh schon viele aufgehört zu rauchen.
bezüglich @che - Elektrogeschäft. Ich hatte gedacht 6 stelliger Umsatzeinbruch seit Beginn der Krise - bzw pro Monat. Und in AT würde man ab 802.000€ Netto-Haushaltsvermögen zu den reichsten 5% gehören (https://www.verteilung.at/#/vermoegen-besitz) - Stand 2017. Sagen wir inzwischen ist es 1Mio. Ich glaube weiterhin dass ich da also nicht falsch lag (und wenn du nicht verheiratet bist - müsste man sicherlich noch 1/3 abziehen - für AT gibt es da nur Zahlen pro Haushalt, nicht pro Person). In der Schweiz bräuchte man für die Top 5% allerdings wohl deutlich mehr (je nachdem ob man Fiskalschweizer mitzählt wird es dann nochmals mehr).. In Deutschland finde ich keine relativ aktuellen Daten - letzte sind Stand 2017. Da war man ab 216.000€ pro Person in den Top 10%. Evtl braucht es in DE etwas mehr als in AT.
Dazu auch Wikipedia - bzw man liest den Satz eh oft - ist nicht nur in AT so: Haushalte wurden befragt, für wie vermögend sie sich im Vergleich zu allen anderen Österreichern einschätzen. Die meisten Haushalte verschätzen sich stark, und zwar zur Mitte hin verzerrt. Die meisten sehr vermögenden Haushalte schätzen sich als relativ weniger vermögend ein, und die weniger vermögenden schätzen sich relativ vermögender als sie es tatsächlich sind.[10] Die selbst wahrgenommene Vermögensungleichheit in Österreich erweist sich damit als deutlich geringer als die erhobene tatsächliche Ungleichheit.[11]
Wenn man dann noch die erwartete Erbschaft und Pensionsanwartschaft hinzurechnen würde - wohl umso mehr wenn die Eltern ein 18T Wohnmobil rumfahren. Die sind alles andere als billig. Da 50% eh fast gar nix besitzen - brauchts gar nicht soviel um zu den Top 10% zu gehören. Aber in der Diaspora der Vermögenden denkt man nur, ach ich hab ja eh viel weniger als die meisten meiner Freunde...
Ich weiß nicht was in deiner Branche Umsatz wert ist - aber wenn das Unternehmen halbwegs läuft - wird der Unternehmenswert sicher 2-3 Jahresumsätze wert sein, evtl auch deutlich mehr (kann natürlich sein dass es am Papier alles deinen Eltern gehört - und jene Dir auch noch kein Haus geschenkt haben - wie in so Kreisen ja doch oft üblich, dann wärst du wirklich nominell noch nicht bei den Top 5%).
Mich würde nicht wundern - wenn hier im Forum jeder zweite zu den Top 10% gehört. Dafür braucht man sich auch nicht zu schämen - moralisch nicht vertretbar sind IMHO nur die Top 1%, das große Problem ist ja bei uns IMHO das Vermögen kaum besteuert wird - Arbeit dagegen sehr hoch. Es müsste eher andersrum sein. Aber die konservativen wie rechten Parteien schauen schon dass sich da nichts ändert... Und jene die der Mitte angehören haben irrationale Angst vor Vermögenssteuern.
bezüglich @che - Elektrogeschäft. Ich hatte gedacht 6 stelliger Umsatzeinbruch seit Beginn der Krise - bzw pro Monat. Und in AT würde man ab 802.000€ Netto-Haushaltsvermögen zu den reichsten 5% gehören (https://www.verteilung.at/#/vermoegen-besitz) - Stand 2017. Sagen wir inzwischen ist es 1Mio. Ich glaube weiterhin dass ich da also nicht falsch lag (und wenn du nicht verheiratet bist - müsste man sicherlich noch 1/3 abziehen - für AT gibt es da nur Zahlen pro Haushalt, nicht pro Person). In der Schweiz bräuchte man für die Top 5% allerdings wohl deutlich mehr (je nachdem ob man Fiskalschweizer mitzählt wird es dann nochmals mehr).. In Deutschland finde ich keine relativ aktuellen Daten - letzte sind Stand 2017. Da war man ab 216.000€ pro Person in den Top 10%. Evtl braucht es in DE etwas mehr als in AT.
Dazu auch Wikipedia - bzw man liest den Satz eh oft - ist nicht nur in AT so: Haushalte wurden befragt, für wie vermögend sie sich im Vergleich zu allen anderen Österreichern einschätzen. Die meisten Haushalte verschätzen sich stark, und zwar zur Mitte hin verzerrt. Die meisten sehr vermögenden Haushalte schätzen sich als relativ weniger vermögend ein, und die weniger vermögenden schätzen sich relativ vermögender als sie es tatsächlich sind.[10] Die selbst wahrgenommene Vermögensungleichheit in Österreich erweist sich damit als deutlich geringer als die erhobene tatsächliche Ungleichheit.[11]
Wenn man dann noch die erwartete Erbschaft und Pensionsanwartschaft hinzurechnen würde - wohl umso mehr wenn die Eltern ein 18T Wohnmobil rumfahren. Die sind alles andere als billig. Da 50% eh fast gar nix besitzen - brauchts gar nicht soviel um zu den Top 10% zu gehören. Aber in der Diaspora der Vermögenden denkt man nur, ach ich hab ja eh viel weniger als die meisten meiner Freunde...
Ich weiß nicht was in deiner Branche Umsatz wert ist - aber wenn das Unternehmen halbwegs läuft - wird der Unternehmenswert sicher 2-3 Jahresumsätze wert sein, evtl auch deutlich mehr (kann natürlich sein dass es am Papier alles deinen Eltern gehört - und jene Dir auch noch kein Haus geschenkt haben - wie in so Kreisen ja doch oft üblich, dann wärst du wirklich nominell noch nicht bei den Top 5%).
Mich würde nicht wundern - wenn hier im Forum jeder zweite zu den Top 10% gehört. Dafür braucht man sich auch nicht zu schämen - moralisch nicht vertretbar sind IMHO nur die Top 1%, das große Problem ist ja bei uns IMHO das Vermögen kaum besteuert wird - Arbeit dagegen sehr hoch. Es müsste eher andersrum sein. Aber die konservativen wie rechten Parteien schauen schon dass sich da nichts ändert... Und jene die der Mitte angehören haben irrationale Angst vor Vermögenssteuern.
