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baeckerbursch schrieb:
Pancho schrieb:
Ein Problem habe ich damit, dass einige hier im Thread sich daraus anmaßen, zu bestimmen, wann ANDERE genügend Tage hatten und ob das Leben von ANDEREN keinen ausreichenden Wert mehr hat, um es schützenswert zu machen.
...
Wenn über Zeithorizonte geredet wird, die länger als ein paar Wochen sind, ist es auch an der Zeit sich grundlegende Fragen zum Umgang auch mit älteren Menschen zu stellen. Besuchsverbote, Distanzierung ist sicherlich richtig, aber ich bin mir nicht sicher wie viele alleinstehende ältere Menschen das sehen wenn sie wirklich mehrere Monate niemanden mehr (Kinder, Geschwister, Enkel) sehen können. Man verbietet ihnen den sozialen Kontakt, und da kommt dann wieder das strapazierte Sprichwort zu tragen. Was bringen dir dann 1 Jahr länger zu leben wenn du in der Zeit alleine auf den Tod wartest?
...
Für dies alles brauchen wir Regeln welche aller Leben respekiert und in Einklang mit dem neuen Risiko bringt.
...
Tief in die Kiste gegriffen, aber gut argumentiert. Also mal frei von ICH ICH ICH. Danke dafür.
 
Neandertaler schrieb:
Tief in die Kiste gegriffen, aber gut argumentiert. Also mal frei von ICH ICH ICH. Danke dafür.

Ja, sehe ich auch so... ist auf jeden Fall ein Denkanstoß...
 
An alle Urlaubssüchtigen:

Ab Juni soll wieder Urlaub in der Türkei möglich sein.

(Quelle: türkische Hotelföderation - BZ)
 
Umsatz ist natürlich nicht gleich Gewinn, aber je nach Branche ist Umsatz beim Firmenwert trotzdem wichtiger als Gewinn. Nicht jedes Unternehmen lässt sich verkaufen (grad EPU können wohl selten ihr Unternehmen verkaufen - da der Wert primär ihr eigenes Wissen/Kontakte ist). Aber nachdem ja das 18T Wohnmobil, usw schon gekauft wurde - und das wohl aus alten Gewinnen, kann man ja davon ausgehen dass das Geschäft zumindest vor Covid-19 gut dastand. Und dann kann man pi mal Daumen eben doch Unternehmenswert = 2-3 Jahresumsätze mal veranschlagen. Klar kommt es immer auf den Einzelfall an - aber im Schnitt wird das schon das Minimum sein. Anders wäre es im Handel - da ist Umsatz kaum entscheidend - da gehts wenn nicht grade in Ausbauphase eher um Gewinn. Aber in Produktion/Industrie usw ist Umsatz doch sehr entscheiden was den Unternehmenswert angeht. Und für Wert des Unternehmens unter Jahresumsatz - da muss man schon sehr schlecht dastehen (etwa jedes Jahr Umsatzverlust und nur sehr geringer Gewinn, usw).
Bei Startups ist Gewinn meist überhaupt egal, da gehts zuerst nur um User, nach 2-3 Jahren dann nur um Umsatz - und Gewinn reicht in Aussicht zu sein (selbst das nicht unbedingt).


BTW - grad wo mitbekommen. Thailand etwa hatte zwar kein generelles Alkoholverbot - aber im Prinzip haben alle Provinzen Alkoholverkauf verboten. Ich wäre ja dafür dass solange starken Einschränkungen sind, auch hier kein Alkohol verkauft werden darf, einfach da es fürs Immunsystem stark belastend ist (auch schon das eine Glas pro Tag).
 
extremecarver schrieb:
...
BTW - grad wo mitbekommen. Thailand etwa hatte zwar kein generelles Alkoholverbot - aber im Prinzip haben alle Provinzen Alkoholverkauf verboten. Ich wäre ja dafür dass solange starken Einschränkungen sind, auch hier kein Alkohol verkauft werden darf, einfach da es fürs Immunsystem stark belastend ist (auch schon das eine Glas pro Tag).

Ich bin für den Verbot von Brot. Den wegen dem Brot war die Revolution in Frankreich. Also weg mit dem, sollen sie doch Kuchen essen......

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albe-fr schrieb:
An alle Urlaubssüchtigen:

Ab Juni soll wieder Urlaub in der Türkei möglich sein.

(Quelle: türkische Hotelföderation - BZ)

Zuerst müsste aber die Quarantäne Geschichte in Deutschland geklärt werden. Sonst könnte jeder gleich 4 Wochen Urlaub eintragen. 2 Wochen Urlaub Türkei und dann 2 Wochen Quarantäne in Deutschland.
Das hatten wir hier ja schon ob das Vorsatz gegenüber dem Arbeitgeber ist. Ich sage ganz klar ja....
 
Wenn ein kleiner Produktionsbetrieb mit 5-20 Angestellten gut läuft - dann denke ich trifft das sehr wohl zu. Also 30% bei denen es nicht gut läuft rausnehmen - dann den Medianwert vom Rest. Wenn du mit Handwerk natürlich etwa Baugewerbe, Schreiner, Print usw meinst - dann nicht aber in den Branchen läuft es generell halt nicht sehr profitabel da Billigkonkurrenz aus Osteuropa die Preise gedrückt hat. Aber wenn es etwas technischer/innovativer wird - dann sehr wohl.

Je innovativer - desto höher der Wert natürlich. Und ich beziehe mich auf die Zahlen vor März. Derzeit liegen wohl 90% aller geplanten Unternehmensverkäufe auf Eis. Aber daher schrieb ich ja - solange du der Ansicht bist dass die Maßnahmen so sein sollen, kann es so schlecht nicht laufen.
 
extremecarver schrieb:
Aber daher schrieb ich ja - solange du der Ansicht bist dass die Maßnahmen so sein sollen, kann es so schlecht nicht laufen.

Dass Du denkst, so müsse jeder denken, lässt sehr tief blicken.
 
@extremcarver: sorry, BWL ist nicht deine Stärke, lass es lieber mit dem sehr komplexen Thema Unternehmensbewertung. Sagt dir ein BWLer, der selber geschäftführender Gesellschafter eines (kleinen) Dienstleistungsunternehmen ist. Und der kein WoMo hat. Umsatz derzeitig gen null.
Aber ein anderer Punkt:
Das Thema 1.5m wird uns noch so lange verfolgen, bis ein Medikamtent und ein Impfstoff gefunden ist und flächendeckend eingesetzt werden kann. Also bis mind. Anfang 2021 - allles andere ist blauäugig.
Auch wenn nun einzelne Länder aufmachen werden und man z.B. in DACH oder Südtirol in die Berge darf, wie soll das mit den Hütten funktionieren? Entweder sie sind per se zu klein/eng, um den Abstand einhalten zu können oder sie sind groß genug, aber können nur z.B. 20 Gäste statt 120 aufnehmen, wegen der Massenlager. Das rechnet sich für den Wirt nicht. Und wenn doch, was passiert mit dem AV-Übernachtungsrecht? Noch krasser: was macht der Wirt, wenn aufgrund eines Wettersturzes Wanderer/Tourengänger/Kletterer spontan übernachten wollen/müssen. Will er die abweisen, weil er voll ist und niemanden mehr aufgrund der Distanzregeln aufnehmen darf? Und dann? Das wird kein Wirt verantworten wollen.... da lassen die lieber die Saison zu. Also wird es nur Tagestouren mit Eigenproviant geben. Oder wie seht ihr das?
Vom Winter und den FBM's rede ich noch gar nicht..........
 
baeckerbursch schrieb:
Pancho schrieb:
Ein Problem habe ich damit, dass einige hier im Thread sich daraus anmaßen, zu bestimmen, wann ANDERE genügend Tage hatten und ob das Leben von ANDEREN keinen ausreichenden Wert mehr hat, um es schützenswert zu machen.

Jedes Leben ist schützenswert. Jedoch ist das ganze Leben ein Risko, welches immer mit dem Tod endet.

Es gibt aber schon immer Risiken, die ein Leben beenden können. Und es sieht so aus als ob jetzt eine neue dazugekommen ist. Und sollt kein Wunder geschehen, bleibt das Risiko auch.

Jetzt kann man sagen: Ok, wir alle müssen unser gesamtes Leben dauerhaft ändern und Jahrtausende alte Verhaltensweisen dauerhaft ändern, oder wir gehen dazu über das Risiko irgendwie in Einklang mit unserer Lebensweise zu bringen.

Wenn über Zeithorizonte geredet wird, die länger als ein paar Wochen sind, ist es auch an der Zeit sich grundlegende Fragen zum Umgang auch mit älteren Menschen zu stellen. Besuchsverbote, Distanzierung ist sicherlich richtig, aber ich bin mir nicht sicher wie viele alleinstehende ältere Menschen das sehen wenn sie wirklich mehrere Monate niemanden mehr (Kinder, Geschwister, Enkel) sehen können. Man verbietet ihnen den sozialen Kontakt, und da kommt dann wieder das strapazierte Sprichwort zu tragen. Was bringen dir dann 1 Jahr länger zu leben wenn du in der Zeit alleine auf den Tod wartest?*

Mal grundsätzlich finde ich es unmöglich, wenn man einerseits (wenn es um die Arbeit geht) überall umherfahren kann (was mich heute früh in Bayern östereichische Autos überholt haben) und ich in der Arbeit (systemrelevant) weiterhin (distanzierten) Kontakt mit zig Mitarbeitern und Firmen habe, andererseits aber nicht nach AT fahren kann um von dort alleine eine Skitour zu unternehmen.

Um es mal praktisch auf meinen Beruf zu bringen: Wir haben momentan mehrer Gastronomien geschlossen, in denen es ohne Probleme möglich wäre Abstände einzuhalten. Das ist nicht einsehbar.

Für dies alles brauchen wir Regeln welche aller Leben respekiert und in Einklang mit dem neuen Risiko bringt.

* Mal ein kurzer Ausflug: Auch hierzulande wird immer mehr über ein selbstbestimmtes Lebensende geredet und auch gefordert. Und in diesem Fall verbieten wir dem Menschen am Lebensabend, um "seiner willen" sogar die einfachsten sozialen Kontakte? Hier gilt wiederrum: ein paar Wochen ok, aber Monate / Jahre?

Sehr gut ausgedrückt, ganz meine Meinung!

Ab nächste Woche in Bayern Maskenpflicht im ÖPNV und beim Einkaufen.

Edit: Das Thema 1.5 m kannst du nicht in allen Bereichen bis 2021 halten. Dann hast du danach keine Restaurants mehr, keine Sportvereine etc.
 
Menja schrieb:
albe-fr schrieb:
An alle Urlaubssüchtigen:

Ab Juni soll wieder Urlaub in der Türkei möglich sein.

(Quelle: türkische Hotelföderation - BZ)

Zuerst müsste aber die Quarantäne Geschichte in Deutschland geklärt werden. Sonst könnte jeder gleich 4 Wochen Urlaub eintragen. 2 Wochen Urlaub Türkei und dann 2 Wochen Quarantäne in Deutschland.
Das hatten wir hier ja schon ob das Vorsatz gegenüber dem Arbeitgeber ist. Ich sage ganz klar ja....

dann macht man halt zwei Wochen Telearbeit... wo ist das Problem?
 
extremecarver schrieb:
solange du der Ansicht bist dass die Maßnahmen so sein sollen, kann es so schlecht nicht laufen.
Nun, da liegt eben der Unterschied zwischen einigen Usern hier und verantwortungsbewussten Menschen. Mein persönlicher Geldbeutel und mein persönlicher Drang nach Skifahren haben mit der Notwendigkeit der Maßnahmen rein gar nichts gemein. Wer das nicht verstehet, dem ist in meinen Augen wirklich nicht mehr zu helfen.

Und zum Unternehmenswert: im Handwerk ist man dazu übergegangen schlicht die Substanz zu bewerten, inkl. Mitarbeitern. Die Auftragslage ist/ war sehr gut und auch jeder Gründer hat direkt volle Auftragsbücher, weshalb es schwachsinnig ist, in der Vergangenheit zu leben und Werte zu berechnen.
Die meisten schaffen es ja nicht einmal, ihren Betrieb überhaupt zu veräußern.
 
albe-fr schrieb:
...
dann macht man halt zwei Wochen Telearbeit... wo ist das Problem?
Das probieren wir mal, in der Stahlschmelze, beim Bäcker, beim Landwirt, beim Busfahrer, bei der Krankenschwester, beim Elektriker, beim Maurer, bei der Altenpflege,.... :roll:
 
Der Virus selber ist in den meisten Regionen der Schweiz(ausser Waadt,Genf,Tessin) eigentlich gar nicht das Hauptproblem.Das Problem sind die völlig ungerechtfertigten übertriebenen Massnahmen mit Zerstörung von tausenden Existenzen durch den Staat.Offenbar funktioniert es in Schweden ohne die Wirtshaft zu ruinieren.Eigentlich müsste jetzt der Bundesrat die Konsequenzen ziehen und zurücktreten.Ich habe jedenfalls endgültig genug von diesem Theater und werde im Mai wieder mit dem Zug durch die Schweiz reisen,hab ja Zeit da ich ja wohl noch 2-3 Monate in Kurzarbeit bin.Schön dass es hier im Forum doch einige normale Leute hat die die Situation richtig einschätzen können,.der Mist von den Panikmachern hier werde ich nicht mehr lesen, bleibt von mir aus noch ein paar Jahre zu Hause in der Villa und glaubt alles schön den super Experten und Regierungen.
 
Tom76 schrieb:
Auch wenn nun einzelne Länder aufmachen werden und man z.B. in DACH oder Südtirol in die Berge darf, wie soll das mit den Hütten funktionieren? Entweder sie sind per se zu klein/eng, um den Abstand einhalten zu können oder sie sind groß genug, aber können nur z.B. 20 Gäste statt 120 aufnehmen, wegen der Massenlager. Das rechnet sich für den Wirt nicht. Und wenn doch, was passiert mit dem AV-Übernachtungsrecht? Noch krasser: was macht der Wirt, wenn aufgrund eines Wettersturzes Wanderer/Tourengänger/Kletterer spontan übernachten wollen/müssen. Will er die abweisen, weil er voll ist und niemanden mehr aufgrund der Distanzregeln aufnehmen darf? Und dann? Das wird kein Wirt verantworten wollen.... da lassen die lieber die Saison zu. Also wird es nur Tagestouren mit Eigenproviant geben. Oder wie seht ihr das?
Vom Winter und den FBM's rede ich noch gar nicht..........

Wäre alles lösbar, wenn's billige Schnelltestverfahren gäbe. Bist du frei vom Virus, darfst du rein. Sonst nicht. :lach:
 
Neandertaler schrieb:
albe-fr schrieb:
...
dann macht man halt zwei Wochen Telearbeit... wo ist das Problem?
Das probieren wir mal, in der Stahlschmelze, beim Bäcker, beim Landwirt, beim Busfahrer, bei der Krankenschwester, beim Elektriker, beim Maurer, bei der Altenpflege,.... :roll:
"albes" Posting klingt schwer nach urbaner Blase - elitär, weltfremd.
Wollen wir hoffen, daß ihm sein Quinoareis nicht ausgeht :P
 
Neandertaler schrieb:
albe-fr schrieb:
...
dann macht man halt zwei Wochen Telearbeit... wo ist das Problem?
Das probieren wir mal, in der Stahlschmelze, beim Bäcker, beim Landwirt, beim Busfahrer, bei der Krankenschwester, beim Elektriker, beim Maurer, bei der Altenpflege,.... :roll:
wenn der Arbeitgeber es nicht ermöglichen kann, dann sollte hier halt die Gemeinschaft einspringen- z.B. ueber Kurzarbeitergeld.

Fab schrieb:
"albes" Posting glingt schwer nach ..
wenn dir schon nichts ausser Beleidigungen einfaellt und du keine Lust hast dich mit der Sache auseinanderzusetzen, dann achte doch wenigstens auf deine Rechtschreibung
 
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