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https://www.tagesschau.de/inland/ausland-reisen-reisewarnung-101.html

So wie es aussieht, soll die bestehende, extrem radikale Reisewarnung bis mindestens Mitte Juni verlängert werden.
Das finde ich schon heftig.
Es ist ja klar, dass es weiterhin Reisewarnungen und wohl auch Quarantänepflicht für Rückkehrer geben wird - sofern begründet. Aber dass das so lange pauschal für alle Länder weltweit gelten soll - unabhängig von der Lage in den einzelnen Ländern - ist schon extrem.
Ich hätte eigentlich gedacht bzw. gehofft, dass man wieder mit der Ausweisung von Risikogebieten und besonders betroffenen Gebieten beginnen und daraus ggf. Reisewarnungen ableiten würde.
Vielleicht sind Internationale Verhandlungen im Hintergrund gescheitert?
Was soll das bringen?
Aus meiner Sicht wäre es wesentlich sinnvoller, sich auch innerdeutsch die Betroffenheit von Regionen anzuschauen und ggf. abzuriegeln, wenn sich mit den Lockerungen neue Hotspots bilden. Aber Regionen gegeneinander abzuriegeln, die auf dem Landweg verbunden und kaum betroffen sind, nur weil eine Staatsgrenze dazwischen liegt hört sich schon so an, als wäre einem nichts besseres eingefallen.
 
3303 schrieb:
https://www.tagesschau.de/inland/ausland-reisen-reisewarnung-101.html

So wie es aussieht, soll die bestehende, extrem radikale Reisewarnung bis mindestens Mitte Juni verlängert werden.
Das finde ich schon heftig.
Es ist ja klar, dass es weiterhin Reisewarnungen und wohl auch Quarantänepflicht für Rückkehrer geben wird - sofern begründet. Aber dass das so lange pauschal für alle Länder weltweit gelten soll - unabhängig von der Lage in den einzelnen Ländern - ist schon extrem.
Ich hätte eigentlich gedacht bzw. gehofft, dass man wieder mit der Ausweisung von Risikogebieten und besonders betroffenen Gebieten beginnen und daraus ggf. Reisewarnungen ableiten würde.
Vielleicht sind Internationale Verhandlungen im Hintergrund gescheitert?
Was soll das bringen?
Aus meiner Sicht wäre es wesentlich sinnvoller, sich auch innerdeutsch die Betroffenheit von Regionen anzuschauen und ggf. abzuriegeln, wenn sich mit den Lockerungen neue Hotspots bilden. Aber Regionen gegeneinander abzuriegeln, die auf dem Landweg verbunden und kaum betroffen sind, nur weil eine Staatsgrenze dazwischen liegt hört sich schon so an, als wäre einem nichts besseres eingefallen.

Passt halt zum übervorsichtigen und planlosem Vorgehen der Regierung hinsichtlich Rücknahme von Maßnahmen.

Weiteres Beispiel: Kita Öffnung in 4 Schritten a Minimum 2 Wochen, super für Eltern die arbeiten müssen.

Und das Testkapazitäten nicht ausgelastet werden ist eh die größte Farce. Man könnte doch zumindest den Gesundheitsbereich durchtesten.
 
christopher91 schrieb:
Und das Testkapazitäten nicht ausgelastet werden ist eh die größte Farce. Man könnte doch zumindest den Gesundheitsbereich durchtesten.
Die Testkapazitäten brauchen wir doch bald für unsere Profifußballer!
 
Neandertaler schrieb:
Heftiger Krankheitsverlauf bei Kindern in Italien, Spanien und Großbritannien

In drei Ländern mehren sich Fälle von Kindern, die schwer krank in die Notaufnahmen kommen. Sie zeigen Symptome des so genannten Kawasaki-Syndroms. Ärzte befürchten einen Zusammenhang zum Coronavirus.
...
https://www.welt.de/wissenschaft/article207557711/Corona-Heftiger-Krankheitsverlauf-bei-Kindern-in-Italien-Spanien-UK.html

https://www.bmj.com/content/369/bmj.m1710

the symptoms have been observed in both children who have tested positive and negative for covid-19.
 
gfm49 schrieb:
3303 schrieb:
Was soll das bringen?
Daß man Pfingsturlaube kostenlos stornieren kann.
Na, dass ist ja ein gutes Argument um Familien, Paare etc. zu trennen und den Bewegungsraum der Menschen in den Grenzregionen massiv einzuschränken, obwohl kein erhöhtes Infektionsrisiko in den betroffenen Regionen besteht.
 
3303 schrieb:
Na, dass ist ja ein gutes Argument um Familien, Paare etc. zu trennen und den Bewegungsraum der Menschen in den Grenzregionen massiv einzuschränken, obwohl kein erhöhtes Infektionsrisiko in den betroffenen Regionen besteht.
Ich verstehe nicht, was das mit Trennungen zu tun hat. Die Reisewarnung hindert Dich ja nicht, zu reisen (das tut allenfalls Deine Zielregion, wenn sie Dich an der Einreise hindert). Wenn Du aber nicht reisen willst (weil Du nicht zum Ziel kommst, weil Du bei der Wiedereinreise evtl. in Quarantäne mußt, weil Du das Risiko scheust oder warum auch immer), kannst Du einen Pfingsturlaub (das ist in BaWü und Bayern Hauptreisezeit) stornieren, ohne auf den Kosten sitzenzubleiben. Was ist daran so schlecht und was hat das mit Trennung von Familie zu tun?
 
Die Reisewarnungen hat in Zusammenhang mit den bestehenden Regelungen folgende Auswirkungen:
1. 2 Wochen Quarantäne bei Rückkehr, wenn man länger als (ich glaube) 24 Stunden drüben war.
2. Der Arbeitgeber kann bei Krankheit nach Rückkehr die Lohnfortzahlung in Frage stellen.
Faktisch kannst du also deine Familie oder den Partner selbst bei offenen Grenzen nicht oder nur kurz über Tag besuchen.
Und nochmal: Warum sollte jemand seine FeWo im Bregenzerwald unbedingt stornieren müssen. Dieser Stornierungsbedarf entsteht ja erst durch die weltweite Reisewarnung.
Und nochmal: Warum spricht man nicht Reisewarnungen für die Regionen aus, die entsprechend betroffen sind? Dann kann man stornieren, wenn man dort gebucht hat.

gfm49 schrieb:
3303 schrieb:
Na, dass ist ja ein gutes Argument um Familien, Paare etc. zu trennen und den Bewegungsraum der Menschen in den Grenzregionen massiv einzuschränken, obwohl kein erhöhtes Infektionsrisiko in den betroffenen Regionen besteht.
Ich verstehe nicht, was das mit Trennungen zu tun hat. Die Reisewarnung hindert Dich ja nicht, zu reisen (das tut allenfalls Deine Zielregion, wenn sie Dich an der Einreise hindert). Wenn Du aber nicht reisen willst (weil Du nicht zum Ziel kommst, weil Du bei der Wiedereinreise evtl. in Quarantäne mußt, weil Du das Risiko scheust oder warum auch immer), kannst Du einen Pfingsturlaub (das ist in BaWü und Bayern Hauptreisezeit) stornieren, ohne auf den Kosten sitzenzubleiben. Was ist daran so schlecht und was hat das mit Trennung von Familie zu tun?
 
Es ist aber schon ziemlich absurd langsam...

In Deutschland und Österreich sind die Infektionszahlen relativ ähnlich. Wahrscheinlich gibt es innerhalb Deutschlands mehr regionale Unterschiede als zwischen Bayern und Österreich. Auch Österreich ist nicht überall gleich betroffen. Jetzt kommt es dann zu der Situation, dass wahrscheinlich Wiener problemlos in Tirol urlauben können, Münchner aber nicht. Hamburger dürfen nach Oberstdorf, aber nicht ins Kleinwalsertal. Mit welcher Begründung?

Problem beim Tourismus ist natürlich, dass es die räumliche Ausbreitung fördert. Aber es ist ja ziemlich egal, ob das innerhalb eines Landes oder über die Grenzen hinweg passiert. Ausbreitung ist Ausbreitung! Also müsste man entweder konsequent bleiben und Tourismus völlig unterlassen, also überall alle Hotels geschlossen halten. Oder man kann auch gleich die Grenzen zwischen ähnlich betroffenen Ländern öffnen. Dass Italien da erstmal raus ist, ist eine andere Sache.

Dass jetzt weiter ALLE Grenzen zu bleiben sollen, die Leute aber gleichzeitig in DE und AT zum Urlaub im eigenen Land animiert werden, ist schon ziemlich daneben.

Ich sehe da ein bisschen das realitätsblinde Gehabe, dass es eh immer "die anderen" sind, die das Virus haben. Egal ob es um Länder geht, die niemanden rein lassen wollen, oder um das Tragen von Masken.

Ich selber bin auch betroffen, weil ich zur Zeit in Fulda bin. Meine Uni Innsbruck überlegt jetzt (was so langsam durchsickert) Prüfungen wieder vor Ort zuzulassen, Abstand hat man ja dabei. Wenn ich dann also zur Prüfung soll, müsste ich wohl 2 Wochen vorher anreisen - bei unterbrochenen Zugverbindungen sowieso schwierig, dann 2 Wochen in Quarantäne in meinem winzigen Wohnheim-Zimmer, das ich dann nur zum Klogang und Duschen verlassen darf. Und wenn ich wieder zurück nach Deutschland will wieder 2 Wochen Quarantäne, dann immerhin mit Garten. Oder ich schmeiß das Semester halt...
 
Ich habe gestern einen Kommentar gelesen Gedanken dazu hatte ich mir vorher gar nicht gemacht, aber so Unrecht hat der Schreiber/die Schreiberin gar nicht gehabt.
Und zwar hat sie "in den Raum geworfen", wie es eigentlich so mit dem Immunsystem der meisten Menschen aussieht (hier im Forum sind das wohl die wenigstens), wenn alle nur noch mit Masken rumlaufen, Handschuhe anziehen, möglichst wenig rausgehen, ständig am Desinfizieren, sich abschotten usw. sind. Was passiert, wenn dann ein "normaler" Virus um die Ecke kommt?

Was ist eure Meinung dazu? Könnte das tatsächlich zum Problem werden oder ist das eher unwahrscheinlich?
 
Zum Thema grenzüberschreitende Mobilität - arbeiten eigentlich die Gesundheitsämter zusammen? Sprich, gibt es Strukturen um grenzüberschreitende Infektionsketten zu verfolgen...?
 
waikiki83 schrieb:
Ich habe gestern einen Kommentar gelesen Gedanken dazu hatte ich mir vorher gar nicht gemacht, aber so Unrecht hat der Schreiber/die Schreiberin gar nicht gehabt.
Und zwar hat sie "in den Raum geworfen", wie es eigentlich so mit dem Immunsystem der meisten Menschen aussieht (hier im Forum sind das wohl die wenigstens), wenn alle nur noch mit Masken rumlaufen, Handschuhe anziehen, möglichst wenig rausgehen, ständig am Desinfizieren, sich abschotten usw. sind. Was passiert, wenn dann ein "normaler" Virus um die Ecke kommt?

Was ist eure Meinung dazu? Könnte das tatsächlich zum Problem werden oder ist das eher unwahrscheinlich?

Die Maskenpflicht halte ich für gefährlich, weil die Mehrheit der Menschen die Masken mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht so handhaben, wie man sie handhaben sollte (selten und nur kurzzeitig benutzen, oft, besser sehr oft desinfizieren). Die Masken werden dann zur Keimstätte von Viren UND Bakterien. Ähnlich verhält es sich mit Handschuhen.
Zu dieser These habe ich vor wenigen Tagen etwas gelesen aber nicht mehr in erinnerung wo. Davon abgesehen beleidigt diese Narrenkappenpflicht meine Intelligenz.
Ob das nun schlußendlich ein Gesundheitsproblem wird, weiß ich nicht. Was hingegen ein gigantisches Problem ist, ist die folgende Wirtschaftskrise, welche ALLE betreffen wird, nicht nur 0,3 - 1,x% der bereits Schwerkranken.
 
biofleisch schrieb:
Die Maskenpflicht halte ich für gefährlich, weil die Mehrheit der Menschen die Masken mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht so handhaben, wie man sie handhaben sollte (selten und nur kurzzeitig benutzen, oft, besser sehr oft desinfizieren). Die Masken werden dann zur Keimstätte von Viren UND Bakterien. Ähnlich verhält es sich mit Handschuhen.
Zu dieser These habe ich vor wenigen Tagen etwas gelesen aber nicht mehr in erinnerung wo. Davon abgesehen beleidigt diese Narrenkappenpflicht meine Intelligenz.
Deine Argumentation ist für mich nicht schlüssig. Es wurde doch nun ausreichend oft erläutert, dass die Masken dafür gut sind, andere zu schützen und nicht sich selbst. Sie sollen also Wirkung entfalten, wenn man selbst infiziert ist, indem es beim Sprechen, Husten etc virenbelasteten Sprühnebel reduziert. Das würde die Maske sogar dann tun, wenn sie "eine Keimstätte" von Viren wäre. Warum du jetzt Handschuhe ins Spiel bringst, erschliueßt sich mir auch nicht. Es gibt ja keine allgemeine Handschuhpflicht.
Kann es sein, dass es du selbst bist, der seine Intelligenz im immerwährenden Drang, gegen Entscheidungen der Regierung aufzubegehren, austrickst?
Beleidigen tust du nämlich eher alle anderen, indem du ihnen unterstellst zu doof zu sein, die Masken nur beim Einkaufen oder ÖPNV-fahren kurzzeitig aufzusetzen.
 
biofleisch schrieb:
.......................
Die Maskenpflicht halte ich für gefährlich, weil die Mehrheit der Menschen die Masken mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht so handhaben, wie man sie handhaben sollte (selten und nur kurzzeitig benutzen, oft, besser sehr oft desinfizieren). Die Masken werden dann zur Keimstätte von Viren UND Bakterien. Ähnlich verhält es sich mit Handschuhen.......
Kinners, tief durchatmen :D
Die Maskenanwendung in Ostasien und in Jena hat vor Augen geführt daß es hilft. Kein Allheilmittel, aber hilft - und wenns nur ein paar Prozent weniger Infektionen bringt dann hilfts. Masken kann man reinigen bzw. desinfizieren.
Handschuhe scheint nicht ohne zu sein. Aber gestern im Supermarkt standen Desinfektionsmittel zum Einsprühen bereit.
Kann man sich selbst ja auch beschaffen.

Wg. der "Abschottung" durch Masken. Leute, wir reden hier von ein paar Wochen o. Monaten Maskentragen!

Keep cool! Sauft mal Einen oder habt mehr ZENSIERT ;D

Edit: Nicht zuviel "j-d-s" o. "extremcarver" lesen - da wird man ganz schnell zum Gewohnheitstrinker!
 
waikiki83 schrieb:
Ich habe gestern einen Kommentar gelesen Gedanken dazu hatte ich mir vorher gar nicht gemacht, aber so Unrecht hat der Schreiber/die Schreiberin gar nicht gehabt.
Und zwar hat sie "in den Raum geworfen", wie es eigentlich so mit dem Immunsystem der meisten Menschen aussieht (hier im Forum sind das wohl die wenigstens), wenn alle nur noch mit Masken rumlaufen, Handschuhe anziehen, möglichst wenig rausgehen, ständig am Desinfizieren, sich abschotten usw. sind. Was passiert, wenn dann ein "normaler" Virus um die Ecke kommt?

Was ist eure Meinung dazu? Könnte das tatsächlich zum Problem werden oder ist das eher unwahrscheinlich?
Das ist schon etwas komplizierter. Ich veruche mal das Wesentliche was sich aus der derzeitigen Situation ergibt vereinfacht zusammenzufassen. Die Immunkompetenz hängt von vielen Faktoren ab. Ich sehe da hauptsächlich zwei Fragestellungen und will man was zu den 2 Hauptfaktoren, die gerade Fragen aufwerfen, sagen:
Einmal, eigentlich muss ich sagen vor Allem, ist die Immunkompetenz von der körperlichen Konstitution, va von der Leistungsfähigkeit des Herz-kreislaufsystemes (weil ja die Hauptarbeit der Immunantwort vom Blut übernommen wird, über das Blut wandern die Immunzellen ins Zielgebiet, je besser das Herz-Kreislaufsystem trainiert ist, desto effektiver kann das Immunsystem auch arbeiten). Gerade unter besonders scharfen Quarantaineregelungen sehe ich hier das Hauptproblem, weniger in Masken/Desinfektionsmaßnahmen. Die Leute hocken zu Hause, ernähren sich wo möglich noch ungesund und können sich nur unzureichend sportlich betätigen. Das hat einen nachweislichen negativen Effekt auf die Immunkompetenz. Nicht umsonst fördert angemessene sportliche Betätigung das allgemeine Wohlbefinden.
Was die Hygienemaßnahmen angeht ist das eher unkritisch. Das betrifft eher Menschen die über sehr lange Zeiträume übertriebene Hygienemaßnahmen treffen. Da rede ich von Jahren und va schon in frühen Lebensphasen beginnend wo das Immunsystem geprägt wird. Unterfordert man es da gezielt durch Vermeidung von Erregerkontakten sucht es sich harmlose Fremdkörper und Substanzen aus um sie zu bekämpfen weil es nie gelernt hat "echte" Erregerantigene von nichtpathogenen Proteinen oder auch chemischen Stoffen zu unterscheiden. Das ist so als wäre eine Kriegstruppe nie in der Ausbildung gewesen und ballert munter alles nieder was ihr vor die Flinten gerät. Daraus können sich dann vermehrte Allergienneigungen herausbilden, Allergiesymptome sind die Auswirkungen von Schäden die von Immunzellen verursacht werden die wahllos Körpersubstanz angreifen oder Entzündungsboten produzieren aufgrund der besagten harmlosen Allergenen. Aber das passiert nicht in ein paar Monaten. Wer nach wie vor in die Natur rausgeht wird da keine Probleme haben.
 
hey Leute, wenn Ihr den Vorschlag von Donald Trump beherzigen würdet und Euch Desinfektionsmittel spritzt, dann sterbt Ihr höchstwarscheinlich nicht AN :roll: Corona
 
3303 schrieb:
Die Reisewarnungen hat in Zusammenhang mit den bestehenden Regelungen folgende Auswirkungen:
1. 2 Wochen Quarantäne bei Rückkehr, wenn man länger als (ich glaube) 24 Stunden drüben war.
Das ist keine unmittelbare Folge der Reisewarnung, sondern der Quarantäneverordnungen der Länder aufgrund einer Muster-VO des Bundes. Die könnten unabhängig von der Reisewarnung angepaßt werden. Außerdem lassen die Verordnungen Ausnahmen zu: "Nach der Muster-Verordnung kann die zuständige Behörde auf Antrag in besonderen Einzelfällen eine Ausnahme gewähren. Ein besonderer Einzelfall kann bei triftigen beruflichen oder persönlichen Gründen gegeben sein, etwa bei dem Besuch des Lebenspartners oder dem Beistand für schutzbedürftige Personen." - konkret für Bayern § 2 Abs. 1 Satz 2: "Im Übrigen [also bei nicht nur kurzfristigen Besuchen] kann die zuständige Kreisverwaltungsbehörde in begründeten Einzelfällen auf Antrag weitere Befreiungen erteilen." Hier sollte allerdings wirklich mit Augenmaß verfahren werden.

3303 schrieb:
2. Der Arbeitgeber kann bei Krankheit nach Rückkehr die Lohnfortzahlung in Frage stellen.
Erübrigt sich bei ordentlicher Handhabung oben.

3303 schrieb:
Und nochmal: Warum sollte jemand seine FeWo im Bregenzerwald unbedingt stornieren müssen. Dieser Stornierungsbedarf entsteht ja erst durch die weltweite Reisewarnung.
Und nochmal: keiner muß - aber er darf.

3303 schrieb:
Und nochmal: Warum spricht man nicht Reisewarnungen für die Regionen aus, die entsprechend betroffen sind? Dann kann man stornieren, wenn man dort gebucht hat.
Weil Du dann eine Vielzahl kleinteiliger Regelungen treffen müßtest, die dann möglicherweise auch noch ständigen Änderungen unterworfen werden müßten (z.B. hat der österreichische Gesundheitsminister wiederholt gesagt, daß man sich in einer Versuchsphase befindet: "Wir können jederzeit Stopp sagen.") - und ich wette, daß sich zuhauf Unzufriedene damit finden werden, daß die Region A jetzt dabei ist oder B nicht dabei ist. Das scheint in der gegenwärtigen Situation wenig praktikabel.

Pistencruiser schrieb:
Knoblauch soll auch helfen, wie vermehrt zu lesen ist.
Die Wissenschaft streitet aber noch, ob die orale Gabe ausreicht oder man es doch als Zäpfchen verabreichen muss. :biggrin:
Intravenös!
 
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