• Willkommen im neuen Alpinforum!

    Das Alpinforum ist erfolgreich auf die neue Forensoftware XenForo umgezogen. Benutzerkonten und Foreninhalte wurden übernommen, sodass ihr euch wie gewohnt anmelden könnt.

    Schaut euch gerne um und probiert die neuen Funktionen aus. Solltet ihr Fehler oder Unstimmigkeiten entdecken, meldet sie bitte im entsprechenden Thema.

    Alle Informationen zur Migration und zum neuen Forum findet ihr hier:

    Zur ausführlichen Ankündigung

    Viel Spaß im neuen Alpinforum!

    Euer Alpinforum-Team

Coronavirus 2019-nCoV

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
gfm49 schrieb:
ein 80-jähriger mit 5 Vorerkrankungen laut der Tabelle (table 2 der letzten Quelle) immer noch 3,5 Lebensjahre:
wenn ich 80 wäre und 5 Krankheiten hätte, würd ich lieber früher ins Gras beißen wollen als noch 3,5 Jahre dahin zu leben und 5x die Woche zum Arzt zu müssen .. Und ins Altenheim möcht ich auch nicht müssen, da würd ich mich auch lieber anstecken lassen.
 
starli schrieb:
gfm49 schrieb:
ein 80-jähriger mit 5 Vorerkrankungen laut der Tabelle (table 2 der letzten Quelle) immer noch 3,5 Lebensjahre:
wenn ich 80 wäre und 5 Krankheiten hätte, würd ich lieber früher ins Gras beißen wollen als noch 3,5 Jahre dahin zu leben und 5x die Woche zum Arzt zu müssen .. Und ins Altenheim möcht ich auch nicht müssen, da würd ich mich auch lieber anstecken lassen.

Nicht immer von sich auf andere schließen. Andere Menschen haben oft noch ein sehr aktives, lebenswertes Umfeld, für das es sich lohnt. :wink:
 
flamesoldier schrieb:
Nicht immer von sich auf andere schließen. Andere Menschen haben oft noch ein sehr aktives, lebenswertes Umfeld, für das es sich lohnt. :wink:
Aha, derjenige soll also am Leben bleiben müssen, weil es sich für sein Umfeld lohnt. Wie es ihm dabei geht, ist egal?
 
gfm49 schrieb:
ein "fitter" 80-jähriger verliert 11, ein 80-jähriger mit 5 Vorerkrankungen laut der Tabelle (table 2 der letzten Quelle) immer noch 3,5 Lebensjahre:

Wie soll das bei einer durchschnittlichen Lebenserwartung von ~ 77 Jahren möglich sein?
 
Schau Dir mal das Thema "Sterbetafeln" an, ganz unabhängig von der derzeitigen Sondersituation. In D gilt derzeit die
Allgemeine Sterbetafel - Methodische Erläuterungen und Ergebnisse - 2010/2012

Z.B. hat nach diesem Zahlenwerk ein 60-jähriger Mann eine durchschnittliche Lebenserwartung von 21,28 Jahren, ein 70-jähriger 13,87 Jahre, ein 80- jähriger 7,68 Jahre, usw.

Ein männliches Neugeborenes hat 77,72 Jahre, aber eben noch alle Todes-Chancen vom Ersticken am Schnuller über einen Autounfall als Fahranfänger bis zu einem Infarkt durch Stress und Überfressen vor sich. Der 80-jährige profitiert davon, das alles heil überstanden zu haben.
 
Tyrolens schrieb:
gfm49 schrieb:
ein "fitter" 80-jähriger verliert 11, ein 80-jähriger mit 5 Vorerkrankungen laut der Tabelle (table 2 der letzten Quelle) immer noch 3,5 Lebensjahre:

Wie soll das bei einer durchschnittlichen Lebenserwartung von ~ 77 Jahren möglich sein?

Ich glaube du solltest dich mal mit dem Thema auseinandersetzen. Die Lebenserwartung die Du nennst ist die eines Neugeborenen, der heute 80 jährige kann ja nicht mehr mit 50 sterben.

Ein heute (genau genommen 2018) 80 jähriger Mann in D noch eine Lebenserwartung von 8 Jahren. Wenn dann im zitierten Beitrag nach Gesundheitszustand unterschieden wird kann das schon passen.
 
Tyrolens schrieb:
Wie soll das bei einer durchschnittlichen Lebenserwartung von ~ 77 Jahren möglich sein?
Ganz einfach. Wenn Du schon 80 bist, hast Du noch eine Lebenserwartung von durchschnittlich 8 Jahren egal wie gesund Du bist (den Gesamtdurchschnitt von 77 ab Geburt bewirken die, die schon vorher das Zeitliche gesegnet haben). Der Gesunde 80er hat noch durchschnittlich 11 Jahre zu erwarten, der mit Vorerkrankungen je nach Zahl der Vorerkrankungen einige Jahre weniger - ergibt den Durchschnitt von 8.
Ortlerrudi war schneller, aber ich lasse es jetzt stehen.
 
starli schrieb:
flamesoldier schrieb:
Nicht immer von sich auf andere schließen. Andere Menschen haben oft noch ein sehr aktives, lebenswertes Umfeld, für das es sich lohnt. :wink:
Aha, derjenige soll also am Leben bleiben müssen, weil es sich für sein Umfeld lohnt. Wie es ihm dabei geht, ist egal?
Bösartiger kann man einen Beitrag eigentlich nicht bewusst fehlinterpretieren. Es ist die Rede davon, dass die zitierten Alten ihr Leben noch genießen und ihr Umfeld als für sie lohnend empfinden - auch wenn sie vielleicht einmal im Quartal ihre Werte checken lassen müssen, ob die Medikation angepasst werden muss.
 
gfm49 schrieb:
Es ist die Rede davon, dass die zitierten Alten ihr Leben noch genießen
"Die zitierten Alten"? Also "Alle"? Alle >80-jährigen mit 5 Vorerkrankungen, die jetzt an Covid 3,5 Jahre früher gestorben sind, haben und hätten ihr Leben also noch genossen? Woher willst du das jetzt denn wissen?
Nicht immer von sich auf andere schließen
Machen andere hier wohl noch viel mehr wie ich, denn ich hab nur gesagt, dass ICH in dem Fall,
wenn ich 80 wäre und 5 Krankheiten hätte, würd ich lieber früher ins Gras beißen wollen als noch 3,5 Jahre dahin zu leben und 5x die Woche zum Arzt zu müssen
, ohne überhaupt auf irgendwen "zu schließen".
 
Sehr gut mit den 1000 Protestierenden! Endlich kommt mal das Volk raus und protestiert dagegen. Übrigens. Zufällig heut nen virtuellen Stammtisch beim Schneiderbräu in München mitgehört (meine Mutter hat da einen Stammgast-Pass und kommt daher ran. Statt ner halben Stunde ging der 1,5h samt kleiner Musikkapelle dazu. Perfektes Protestieren, wenn auch volkstümlich. Für das hab ich sogar meinen Oldtimer (Röhrenradio) sehr leise gedreht und war auch mal ne Weile vorm "modernen" Laptop (ist aber wie alle PCs bei mir im Haus schon ein paar Jahre alt, weil ich mir das anhören wollte. Also die Stimmung kippt dzt. so richtig, weil es kann ja ned sein, dass man bei gerade mal 35000 aktiven Infektionen Bundesweit nicht deutlicher lockert. Das ist auf um die 83 Millionen ein sehr kleiner Anteil. Wir sind ca. auf dem Anteil von Österreich mittlerweile aber Mutti Merkel will ned ausm Nest heraus. Und nen Grober Fahrplan erst Dienstag mit Glück wenn die Sitzung ned wieder aufgeschoben wird. Also es muss analog zu Österreich ein konkreter Plan her! Die Tendenz bei den Protesten dürfte bald mal steigend sein zurecht! Einschränkungen ja, aber es würde beim dzt. Stand ja ne Maskenpflicht im ÖPNV reichen, stattdessen muss man fast überall mit nem "Kondom" vorm Mund laufen. Dzt haben sogar Tiere ein deutlich Besseres Leben als der normale Bürger und das kanns ja ned sein! Meiner Meinung nach sämtliche Begrenzungen ausser nach Spanien, GB oder Frankreich alle Grenzschliessungen weg (auch nach Italien) und Anteilig ist ja Spanien noch schlimmer als Italien betroffen. Statt sich einzusche*ßen wegen einem Grippalen Infekt (bei den meisten) sollte man besser ausser der Maskenpflicht im ÖPNV (verständlich) alles aufheben und diesen Dreck mit der Komplettabschottung der Grenzen ad acta legen.
Ob ich jetzt am Virus sterbe, oder Amok Laufe (manchmal bin ich dzt. wg. der Beschränkungen etwas scharf angespitzt und genervt. Der Post ging auch nur weil ich 7h meinen Oldtimer an hatte, sonst wäre es zu radikal, um etwas zu schreiben (Also bei mir überwiegt der Beschränkungsunmut (dabei sind wir in D ja noch ganz gut dran gewesen). Für mich ists halt eben der Mist, dass halt je länger das Panikorchester spielt, desto schwieriger die Jobsuche.
Wenn ich Spitz kriege und in München ist so ne Aktion also die 150€ wäre es mir für meine Freiheit wert und nein ich bin nicht Rechts Außen, bin eher auf Links-Mitte Aber mir gehen die ganzen Coronaregeln, wohlgemerkt nur ne Art Grippevirus, das anders heißt, aber sich ähnlich verhält (bei 95% der Fälle) auf den Senkel!
Und Interessant beim Verfassungsgericht in Bayern wurde schon letzte Woche nen Urteil gefällt, dass das mit dem "triftigen" Grund fast alles sein kann, wenn ich mich ned verlesen habe. Ist wohl nur noch ne Frage der Zeit bis auch in Bayern die Regelungen weitgehend geklappt werden. Damit aber Gute Nacht und gesund bleiben!
Wobei langsam machen mir diese kurz rausgehauenen Regeln, die, man aber zum Teil noch auf Monate aufrecht halten will, mehr Sorgen als das Virus selbst. Stichwort Kollateralschäden!

mFg Widdi
 
Pancho schrieb:
Lindner will es nicht kapieren - Nachhilfe in wissenschaftlicher Denkweise. Traurig, welche „Marktlücken“ sich die FDP da sucht.

FDP-Chef Christian Lindner hatte am Donnerstagabend bei Maybrit Illner einiges geradezubiegen. Es war sein Vize Wolfgang Kubicki, der am Dienstag erklärt hatte, die Corona-Zahlen des Robert-Koch-Institutes (RKI) "vermitteln eher den Eindruck, politisch motivierte Zahlen zu sein als wissenschaftlich fundiert". Womit er sich zumindest rhetorisch in die Nähe all jener beförderte, die das Virus und die daraus folgenden Lockdown-Maßnahmen für einen weltumspannenden Geheimplan zur Schwächung der deutschen Produktivität halten.
Mit seinen Aussagen folgte Kubicki einem regelrechten Trend dieser Woche: Von Theater-Regisseuren bis zu schwäbischen Bürgermeistern, kaum ein Tag vergeht, an dem sich nicht jemand mit einem argumentativ, nun ja, interessanten Zwischenruf zu Wort meldet. Das ist natürlich erlaubt, es wäre nur schön, diejenigen hätten zuvor einen Moment lang nachgedacht. Wolfgang Kubicki eingeschlossen.
Quelle:
https://www.sueddeutsche.de/medien/coronavirus-illner-kubicki-lindner-1.4893695

Na aber Kubicki hat ja Recht: Wie in meinem vorherigen Post steht, kommt nach verschiedenen Berechungsmethoden ein R-Wert von 0,9 (RKI, alte Methode), 0,75 (RKI, neue Methode) und 0,57 (Helmholtz/LMU) für denselben Tag raus.

+++

Ich finds schon sehr bedenklich, wie die Medien derzeit auf jeden drauhauen, der ihren Duktus von "alles ist so supergefährlich, wir müssen genau das machen was die Virologen sagen" in Zweifel zieht. Ein guter Kommentar dazu:
https://www.nzz.ch/international/armin-laschet-hat-recht-am-schluss-muss-die-politik-entscheiden-ld.1554440

Denn ein Kekule oder Drosten muss eben nicht berücksichtigen, dass durch diese Maßnahmen 10,1 Millionen Menschen in Kurzarbeit müssen, 308.000 Menschen ihren Job verlieren, eine ganze Reihe an Unternehmen - insbesondere kleinere Selbständige wie Gastronomen, aber auch Hotels, Schausteller, Freizeitparks, Schwimmbäder, im Prinzip die gesamte Freizeit- und Tourismusbranche - ihr Geschäft aufgeben müssen (denn auch wenn Insolvenzen jetzt nicht angemeldet werden müssen, ist ein Unternehmen ohne Geld trotzdem pleite, taucht nur nicht in der Statistik als solches auf), dass unsere Grundrechte, unsere Werte, unsere Art zu Leben massiv in Gefahr sind.

Man lässt aus dem gleichen Grund nicht Ärzte entscheiden, was die Krankenkasse zahlt und was nicht. Weil man da eben haushalten muss und nicht alles bezahlen kann. Nur als Beispiel: Wenn man Fettabsaugungen bezahlen würde, würde das sicher bei vielen Menschen deren Probleme mit Adipositas lindern. Und es gibt sicherlich eine ganze Reihe weiterer Behandlungen, die das Leben von Menschen verlängern könnten, aber nicht von der Krankenkasse bezahlt werden.
 
Vergleich der Zahlen der gesamten Infizierten zu vor einer Woche:
1. US
1.098.565 / 890.524 / 692.169 / 491.358 / 273.880 / 101.657
...
3. Italy
207.428 / 192.994 / 172.434 / 147.577 / 119.827 / 86.498
4. United Kingdom
178.684 / 144.635 / 109.769 / 74.605 / 38.688 / 14.743
...
6. Germany
163.936 / 154.545 / 139.702 / 120.157 / 91.159 / 50.871
...
9. Iran
95.646 / 88.194 / 79.494 / 68.192 / 53.183 / 32.332
...
11. China
83.958 / 83.885 / 83.760 / 82.941 / 82.511 / 81.897
...
17. Switzerland
29.705 / 28.677 / 27.078 / 24.551 / 19.606 / 12.928

Stand:
01.05.2020 - 23.33 Uhr / 24.04.2020 - 23.32 Uhr / 17.04.2020 - 23.38 Uhr / 10.04.2020 - 23.50 Uhr / 03.04.2020 - 23.43 Uhr / 27.03.2020 - 23.20 Uhr
Quelle: Johns Hopkins University

Das Diagramm zur Beitragsentwicklung habe ich heute auch mal wieder nach mehr als zwei Wochen aktualisiert. Die Kurven zeigen eine generelle Abflachung:
Covid-19_20200430.JPG
^^Anmerkung: Der 22.01.2020 ist der Start der Zählung der Infizierten weltweit, nicht der Start dieses Themas hier im Alpinforum.
 
@maba04
Ah du hast nun also auf wöchentlich umgestellt. Find ich angesichts der Länge über die sich das ganze zieht und der Geschwindigkeit die sich inzwischen eingestellt hat gut. Sollte so völlig ausreichend sein und wird nicht so unübersichtlich :top:

Danke, dass du die Daten weiterhin zusammenträgst. :D
 
ortlerrudi schrieb:
Ich glaube du solltest dich mal mit dem Thema auseinandersetzen. Die Lebenserwartung die Du nennst ist die eines Neugeborenen, der heute 80 jährige kann ja nicht mehr mit 50 sterben.

Ein heute (genau genommen 2018) 80 jähriger Mann in D noch eine Lebenserwartung von 8 Jahren. Wenn dann im zitierten Beitrag nach Gesundheitszustand unterschieden wird kann das schon passen.


Ich hätt' mir das paper vorher durchlesen sollen. Da steht's dann eh schön drin.

Im Grunde ist es doch so: Wenn du ohne Comorbidity 80 wirst, hast du tatsächlich sehr gute Chancen, sehr alt zu werden. Wenn wir das zb mit einem 60 jährigen kann, der Herzprobleme und Diabetes hat, der käme laut Tabelle auf nur 82 Jahre. Oder ein 50 Jähriger der den US-Lifestyle pflegt, als Herz, Bauspeicheldrüse, Adipositas und vielleicht noch COPD - der würde theoretisch mit 75 einen Abgang machen. Ist noch immer sehr optimistisch, wie ich in meinem Umfeld sehe, erwischt es die schon deutlich früher.

Mich erstaunen diese Zahlen trotz allem.
 
Das Gerede um die "Zweite Welle" ist reine Panikmache. Zumal selbst wenn eine käme man ja nicht die Einschränkungen solange beibehalten kann auf Basis reiner Spekulation.

Man muss schließlich auch festhalten, dass selbst für diejenigen, die Corona für supergefährlich halten, die Einschränkungen stark übertrieben waren - es waren in D immer max. 3.000 Intensivplätze mit Coronapatienten belegt und immer mind. 10.000 Intensivplätze frei (https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Situationsberichte/Archiv.html), wir waren also nie auch nur Ansatzweise in der Nähe einer Überlastung.
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Zurück
Oben