• Willkommen im neuen Alpinforum!

    Das Alpinforum ist erfolgreich auf die neue Forensoftware XenForo umgezogen. Benutzerkonten und Foreninhalte wurden übernommen, sodass ihr euch wie gewohnt anmelden könnt.

    Schaut euch gerne um und probiert die neuen Funktionen aus. Solltet ihr Fehler oder Unstimmigkeiten entdecken, meldet sie bitte im entsprechenden Thema.

    Alle Informationen zur Migration und zum neuen Forum findet ihr hier:

    Zur ausführlichen Ankündigung

    Viel Spaß im neuen Alpinforum!

    Euer Alpinforum-Team

Coronavirus 2019-nCoV

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Jens schrieb:
Den Schweden droht jetzt evtl. doch noch eine indirekte Reisebeschränkung, zumindest ins Ausland. Es gibt einige Staaten, auch Nachbarstaaten, die die Grenze für Schweden geschlossen halten wollen.

Wie kannst Du sowas schreiben? Schweden hat doch alles besser gemacht und alle anderen waren Idioten...
 
Pancho schrieb:
Zwischen Optimismus und Pessimismus gibt es aus der Perspektive der Verantwortlichen zum Zeitpunkt als entschieden werden musste so etwas wie verantwortungsvollen Realismus. Das beste hoffen aber auf das Schlechte vorbereitet sein.
Dazu passend ein Artikel in der "Zeit":
https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2020-05/kliniken-coronavirus-normalbetrieb-notlage-weiden
Das war einer der "Hotspots" in Deutschland, und man ist dort trotzdem ohne Triage davongekommen... Aber bei einer Verdopplungsrate von drei Tagen kann man sich leicht ausrechnen, was passiert wäre, wenn man nur eine oder zwei Wochen länger mit den Maßnahmen gewartet hätte.
 
Ich kann manche Beiträge nicht verstehen und nachvollziehen. Aber was solls, manche wollen anscheinend lieber stänkern, anstatt sinnvolles beizutragen.

Was mich etwas nachdenklich macht ist die Geschichte in Göttingen: https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/corona-grossausbruch-in-goettingen-roma-erheben-vorwuerfe-gegen-die-stadt-hat-es-die-familienfeiern-nie-gegeben/25892824.html

Und zwar in verschiedener Weisen. Man sieht auch hier, wie schnell sich viele Menschen auf einmal anstecken können. Aber so richtig ernst nehmen wollen es immer weniger. Wie es zu den Ansteckungen gab, ist auch etwas widersprüchlich.
Die Folgen sind auch nicht ganz ohne, wenn solche Ausbrüche in "gesellschaftlich schwierigen Verhältnissen" vorkommen. Kann der Staat da wirklich noch durchgreifen und halten sich die Personen an Vorgaben? Werden bestimmte Gruppen zu Unrecht abgestempelt oder die Vorurteile bestätigt? Was passiert, wenn durch Ausbrüche in diesen Brennpunkten das Leben vieler andere beschränkt werden muss? Wasser auf die Mühlen der Rechten?

Nein, den Teufel an die Wand malen muss man mit Sicherheit nicht. Aber man sollte dennoch weiterhin in sämtlichen Belangen wachsam bleiben, das geht auch ganz gut zwischen Pessimismus und Optimismus. Zum Glück gibt es ja doch einige Realisten, die ein größeres Farbspektrum als nur Schwarz und Weiß haben.
 
Neandertaler schrieb:
Ohne den Ort wäre in die Qualen von Modern Talking erspart geblieben.
D.h. der Geburtsort von Nora? Weil die ja Schuld an der Trennung gewesen sein soll, somit war sie der Ursprung für "die Qualen von Modern Talking". Echt schade drum. Die Musik von Modern Talking war ja wohl "total geil".

--

maba04 schrieb:
Warum liest man dann bei uns immer wieder was von "saisonalem Rückzug"? Warum soll ein Virus aufgrund wärmerer Termpaturen bei uns weniger ansteckend sein, wenn es in wärmeren Ländern keinen Rückgang gibt? Achja, ich vergaß, Trump hat das Virus ja extra für die Iraner gezüchtet .. ;)
 
starli schrieb:
Warum liest man dann bei uns immer wieder was von "saisonalem Rückzug"? Warum soll ein Virus aufgrund wärmerer Termpaturen bei uns weniger ansteckend sein, wenn es in wärmeren Ländern keinen Rückgang gibt?
Saisonalen Rückzug aufgrund der Temparaturen gibt es nicht, das hat sich schon ziemlich bestätigt. Aber es ist wohl unbestritten dass die Ansteckungswahrscheinichkeit wesentlich geringer ist wenn das Leben weitestgehend draußen stattfindet, und wenn in Gebäuden dann oft mal das Fenster offen ist. Also jetzt im Sommer.
 
Wenns aber besonders warm ist, halten sich die Leute mehr drinnen mit Klimaanlage auf...
 
David93 schrieb:
starli schrieb:
Warum liest man dann bei uns immer wieder was von "saisonalem Rückzug"? Warum soll ein Virus aufgrund wärmerer Termpaturen bei uns weniger ansteckend sein, wenn es in wärmeren Ländern keinen Rückgang gibt?
Saisonalen Rückzug aufgrund der Temparaturen gibt es nicht, das hat sich schon ziemlich bestätigt. Aber es ist wohl unbestritten dass die Ansteckungswahrscheinichkeit wesentlich geringer ist wenn das Leben weitestgehend draußen stattfindet, und wenn in Gebäuden dann oft mal das Fenster offen ist. Also jetzt im Sommer.
So eindeutig ist das nicht. In den Seuchenschwerpunkten Süd- u. Mittelamerka u. den Farbigenvierteln der USA, ist halt auch die Wohnsituation dergestalt, daß 6-8 Personen in kleinen Wohnungen aufeinandersitzen.

j-d-s schrieb:
Wenns aber besonders warm ist, halten sich die Leute mehr drinnen mit Klimaanlage auf...
Lt. Bundesumweltamt werden in D 1%-2% der Wohnfläche gekühlt.
Erstaunlich wie du es konsequent schaffst, immer das unintelligenteste Posting zu platzieren.
 
wmenn schrieb:
Dazu passend ein Artikel in der "Zeit":
https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2020-05/kliniken-coronavirus-normalbetrieb-notlage-weiden
Das war einer der "Hotspots" in Deutschland, und man ist dort trotzdem ohne Triage davongekommen... Aber bei einer Verdopplungsrate von drei Tagen kann man sich leicht ausrechnen, was passiert wäre, wenn man nur eine oder zwei Wochen länger mit den Maßnahmen gewartet hätte.


Und wenn du mit Leuten aus dieser Region sprichst, sagen die "Wir haben davon überhaupt nichts mit bekommen."

Ich denke, viele verstehen noch nicht, dass unsere Krankenhauskapazitäten für keine Infektionskrankheiten dieser Dimension ausgelegt sind. Wenn 1 Intensivbett für 10.000 Einwohner vorhanden ist, ist das schon relativ viel. Nun werden von diesen 10.000 aber in relativ kurzer Zeit 1.000 krank, und selbst wenn von denen nur einer in Intensivbehandlung muss, beträgt die Auslastung schon 100%. Aber das alles hatten wir ja schon unzählige male besprochen.

Es gibt in der Cell übrigens einen spannenden Artikel zur T-Zellen Kreuzimmunität gegenüber COVID-19. Das macht Hoffnung. Aber selbst dann - siehe oben. Es dürfen a.) nicht viele auf einmal krank sein und b.) wird kein normal denkender Mensch Interesse daran haben, sich zu infizieren, weil die Krankheit für so ziemlich jeden äußerst unangenehm werden kann. Besser gesagt: Keiner von uns weiß derzeit, wie sein Krankheitsverlauf sein wird.

Und noch mal: 0,1%, 0,01%, das ist richtig viel.
 
In Zentral bis Südasien - ist aber Klima sehr sehr weit verbreitet. Es gibt genug Städte in China, wo es im Sommer (Juni bis September) noch übler ist als im mittleren Osten. Weil in Wuhan etwa in der Zeit hälst du es weder Tags noch Nachts ohne Klima aus. Egal wie abgerackt da ein Haus ausschaut - überall sieht man die Airconunits. Frag mich wie die vor 20 Jahren ohne Klima gelebt haben. Ist gar nicht so die Hitze - aber 35-40° und dabei dann 80% Luftfeuchtigkeit - da willst du ganz einfach nicht ohne Klima sein. Chongqing ebenso ab Mitte Juni bis Mitte/Ende September unpackbar schwül. In tropischen Ländern halten es viele auch ohne Klima aus. Teils ist es Gewöhnung - teils ist es einfach schon unlebbar ohne Klima. Und die Zonen wo es ohne Klima kaum geht - werden immer größer, einerseits wegen Klimaerwärmung - aber viel mehr wegen dem Hitzestau der Großstädte.

Allerdings ist es gerade in tropischen Ländern ja nicht Sommer/Winter der Unterschied - sondern Trockenzeit (keine Klima nötig) vs Monsunzeit/Feuchperiode (ohne Klima sehr unangenehm). Und während man etwa im mittleren Osten oder anderne sehr trockenen Gegenden auch statt Klimaanlagen etwa per Kondensationskälte gut kühlen kann/könnte, geht in feuchten Ländern nur die klassische Klima.
 
Die Tropen sind gar nicht der Hitzeschwerpunkt (wg. der Tag-u. Nachtgleiche).
Die Subtropen vom Tropenrand bis zum 35 Breitengrad sind der Hitzepol. Da scheint die Sonne 14 Stunden plus - dazu riesige, aufgeheizte Landflächen. Die Äquatorregion hat größere Anteile an Ozeanen.

.

Nutzung von Aircondition hat auch was mit Bauweise zu tun.
Nach dem Motto "besser Hutong als Beton" hat man es in den alten chinesischen Hutongs besser ausgehalten als in den modernen Betonburgen. Wenn in einer Betonburg die Aircondition ausfällt, wird es in Kürze unerträglich.

Ich war Jahrzehnte in den Tropen unterwegs.
Ich habe immer drauf geachtet nichtklimatisierte Unterkünfte zu organisieren - allerdings in einheimischer Bauweise.
Heißt: Leichtbauweise, Lamellenfenster (steter Luftzug), Dach nicht auf den Mauern direkt aufsitzend, sondern auf Pfosten. Durch diesem halben Meter Abstand zw. Mauer u. Dach streicht auch der Luftzug - okay, man bekommt auch mal Besuch ;D (man liegt eh unter dem Moskitonetz) , Ausparung unter dem Dach, dient auch dem Luftzug.

Das funktioniert bestens. Da akklimatisiert man sich auch. In einem airconditionierten Raum ist es trockenkühl. Wenn man dann ins Freie tritt, kriegt man einen heißen, nassen Lappen an den Schädel gehauen. Da akklimatisiert man sich nie.
Also ich hatte in den Tropen keine Probleme.
 
Also dazu fehlen mir dann doch die Worte... Was mache ich, wenn mir die Zahlen nicht gefallen? Ich veröffentliche einfach keine mehr:

Die Regierung Brasiliens versucht, die Sorge vor dem sich ausbreitenden Coronavirus auf eigene Art einzudämmen: Medien sollen über das Ausmaß der Pandemie nicht mehr berichten.

Fast 1500 Corona-Tote an einem Tag, mehr als 35.000 seit Ausbruch der Pandemie. Die Zahlen aus Brasilien haben zuletzt weltweit für Bestürzung gesorgt und auch die Regierung von Präsident Jair Bolsonaro alarmiert. Diese setzt jetzt allerdings nicht auf härtere Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus, sondern sie versucht, die Zahlen und ihre Verbreitung zu kontrollieren.
Quelle: Corona-Pandemie in Brasilien - Krisenbekämpfung durch Schweigen

Bin dann mal gespannt wie es in bzw. mit Brasilien so weitergeht. Mit irgendwelchen Zahlen muss man ja arbeiten. Wobei das in Brasilien dann eh fast kein Unterschied macht. Bolsonaro macht eh nichts, dann sind die Zahlen auch fast egal...
 
Aha. Es gibt da also eine Studie von irgendeinem nicht offensichtlich einschlägigen "Konsortium". Blick.ch findet die toll und verlinkt auf...

einen Forbes-Artikel "How Two Restaurants Hold It Together In Uncertain Times".

Nicht wirklich überzeugend.
 
ski-chrigel schrieb:
Was Corona angeht, ist die Schweiz das sicherste Land der Welt. Das ist das Ergebnis einer umfassenden Studie.

https://www.blick.ch/news/schweiz/schweiz-weltweit-fuehrend-nirgends-ist-man-sicherer-vor-dem-corona-virus-id15926235.html

(...)
und wegen der vorsichtigen Art und Weise, in der sie versuchen, die Sperrmassnahmen und das wirtschaftliche Einfrieren faktisch und wissenschaftlich fundiert zu lockern
(...)

Na da haben wir anscheinend unterschiedliche Wissenschaftler: Bei den einen Maskenpflicht im ÖPNV, bei den anderen nicht.
 
Na dann steht ja einem Brasilien-Urlaub nichts mehr im Wege, auf einer Stufe mit Frankreich und Belgien und weit vor Schweden :?
 
Hoffentlich löst das in der Alarmisten-Fraktion keine hypertensive Krise aus :wink:
:arrow:
Ein auffälliger Widerspruch: Der Staat verbietet zurzeit viele Veranstaltungen wegen der Corona-Abstandsregeln und lässt Gottesdienste nur unter strengen Auflagen zu. Am Samstag haben aber Zehntausende in Berlin, München und vielen anderen deutschen Städten teilweise dicht gedrängt gegen Rassismus und Polizeigewalt demonstriert.
https://www.welt.de/politik/deutschland/article209131853/Anti-Rassismus-Demos-Gefahren-verschwinden-nicht-weil-Ziel-nobel-ist.html
 
Neuer Tag

starli schrieb:
Neandertaler schrieb:
Ohne den Ort wäre in die Qualen von Modern Talking erspart geblieben.
D.h. der Geburtsort von Nora? Weil die ja Schuld an der Trennung gewesen sein soll, somit war sie der Ursprung für "die Qualen von Modern Talking". Echt schade drum. Die Musik von Modern Talking war ja wohl "total geil".
Es geht um die Frisur! Wenn man da hin läuft, wo ich jetzt Dienst schiebe kommt man an dem Geburtshaus von Karl Nessler vorbei. Der hat uns doch wirklich die Dauerwelle beschert. Und mal ehrlich, Moderen Talking Fans ohne Dauerwelle? Unvorstellbar.....

Wohnung gefunden und die Wände haben auch schon Farbe gesehen. Wird!

Österreich:
Die Zahl der bestätigten Coronavirus-Fälle ist minimal gestiegen. Heute (Stand: 11.00 Uhr) wurden laut Gesundheitsministerium 37 mehr Fälle als gestern verzeichnet.
https://orf.at/stories/3168641/
Mal eben auf 60 Millionen Einwohner hochgerechnet: entspricht 277,5 Fälle.

Was hält denn jetzt eigentlich den Herrn Kurz noch ab den Brenner auf zu machen?
In Italien wurden in den letzten 24 Stunden nur 197 Neuinfektionen gezählt, davon 125 in der Lombardei.

In Italien wurden zwischen Samstag und Sonntag 197 Neuinfektionen gemeldet, davon 125 in der Lombardei und 14 in der Emilia Romagna.

Die Zahl der Corona-Toten lag in den letzten 24 Stunden bei 53.

Die Zahl der Intensivpatienten liegt jetzt bei 287, stationär betreut werden noch knapp 4.900 Patienten.
https://www.tageszeitung.it/2020/06/07/nur-197-neue-faelle/
 
wetterstein schrieb:
Hoffentlich löst das in der Alarmisten-Fraktion keine hypertensive Krise aus :wink:
:arrow:
Ein auffälliger Widerspruch: Der Staat verbietet zurzeit viele Veranstaltungen wegen der Corona-Abstandsregeln und lässt Gottesdienste nur unter strengen Auflagen zu. Am Samstag haben aber Zehntausende in Berlin, München und vielen anderen deutschen Städten teilweise dicht gedrängt gegen Rassismus und Polizeigewalt demonstriert.
https://www.welt.de/politik/deutschland/article209131853/Anti-Rassismus-Demos-Gefahren-verschwinden-nicht-weil-Ziel-nobel-ist.html

Absolut wichtiger Punkt. Bis jetzt wird Corona über jedes Thema gestellt und die Leute die davon nichts mehr hören wollen werden trotzdem dauernd damit konfrontiert. Und kaum kommt da irgend ein anderes Thema aus den USA rüber, was hier in Europa eigentlich gar nichts verloren hat, interessiert die vorherigen Corona Maßnahmen Hardliner ihre eigene geforderte Strenge gar nicht mehr.
 
Neandertaler schrieb:
Wenn man da hin läuft, wo ich jetzt Dienst schiebe kommt man an dem Geburtshaus von Karl Nessler vorbei.

Wohnung gefunden und die Wände haben auch schon Farbe gesehen. Wird!

Na dann herzlich willkommen in Todtnau. Ist ja eine super schöne Gegend.

Dort habe ich vor 44 Jahren meine Grundausbildung in der Schwarzwaldkaserne gemacht. :D
War damals noch Standort der Sportfördergruppe und wir hatten fast jeden Tag Sport. Die Freude darüber verging mir allerdings recht schnell: nachdem es keine Sporthalle gab waren fast tägliche Geländeläufe oder Zirkeltraining in den Fahrzeughallen angesagt. Beides machte keinen Spaß, aber fit war ich damals wie nie. :biggrin:
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Zurück
Oben