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Coronavirus 2019-nCoV

Status
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Informations- Vergleich Schweiz Österreich Betreff neue Fälle.

Österreich

So ein Pech wegen "Altvierenlast" keine OP im Spital dafür Quarantäne.

Am Mittwoch ist die erste bestätigte Coronavirus-Infektion seit 13 Tagen im Bundesland Salzburg festgestellt worden. Ein Tennengauer wollte eigentlich zu einer geplanten Operation ins Spital, wurde davor aber positiv auf CoV getestet.

Die Behörden sprechen in diesem Fall von einer „Altviruslast“. Denn der Mann war bereits im März bzw. April als Kontaktperson zu einem Covid-19-Erkrankten bei den Gesundheitsbehörden registriert gewesen. Da er damals aber keine akuten Krankheitssymptome zeigte, wurde er nicht getestet, musste aber in Quarantäne.
Quarantäne verordnet

Doch offensichtlich hatte sich der Mann doch infiziert: Jetzt wollte sich der Tennengauer einem schon länger geplanten Eingriff unterziehen und wurde vor der Aufnahme ins Spital auf das Coronavirus getestet. Dabei wurde eine Infektion festgestellt, auch wenn er weiter keine akuten Symptome zeigt. Der Mann muss deshalb jetzt wieder in Quarantäne.
Quelle: https://salzburg.orf.at/stories/3052695/

CoV-Fall in Hotel: Weitere Tests negativ

Nach einem CoV-Fall in einem Hotel im Bezirk Kitzbühel waren laut Land Tirol weitere Tests negativ. Am Dienstagabend wurden von zwölf Hotelmitarbeitern und 15 Gästen Abstriche genommen. Alle Ergebnisse waren negativ.

Am Dienstagabend wurde bekannt, dass eine Mitarbeiterin eines Hotels im Bezirk Kitzbühel positiv auf das Coronavirus getestet wurde. Sie war im Rahmen der vom Bund definierten Schwerpunkt-Screenings getestet worden. Bei allen weiteren Hotelmitarbeitern waren die Testergebnisse negativ.

Bei zweiter Testreihe alle Personen negativ
Quelle: https://tirol.orf.at/stories/3052692/

Schweiz

Therwil BL

Ein 14-jähriger Schüler des Känelmattschulhauses in Therwil wurde positiv auf Covid-19 getestet, wie die Baselbieter Behörden am Dienstag mitteilten. Weil er mit mehreren anderen Personen Kontakt hatte, müssten gegen 60 Personen in Quarantäne.

Quelle: 20min.ch

Montag, 8. Juni –

Neuer Covid-Herd im Spital in Martigny: Vier Mitarbeitende im Pflegebereich des Spital Wallis haben sich vergangene Woche und während des Wochenendes in Martigny mit dem Coronavirus angesteckt. Wie das Spital mitteilt, befinden sich die betroffenen Personen in Isolation. Ihre engen Kontakte hätten sich ebenfalls in Quarantäne begeben. Zum Eindämmen dieser Corona-Fälle seien alle notwendigen Massnahmen ergriffen worden, so das Spital.
Quelle: https://www.srf.ch/news/regional/be...na-gibt-es-geld-fuer-die-walliser-weinbranche

In der Schweiz gibt es nur dann Informationen wenn es von Öffentlichen Interessen ist. Sonst bleiben die neue Fälle meist anonym und tauchen nur in der Statistik vom Kanton auf. Mann muss sich die Informationen regelrecht zusammensuchen auf verschiedenen Informationsquellen.

Für mich erweckt die Informationspolitik der Österreicher mehr vertrauen als die bei uns in der Schweiz.
 
Studie findet Risikofaktoren für schwere COVID-19

Laut einer koreanischen Studie, die letzte Woche veröffentlicht wurde, können bestimmte Marker dabei helfen, die Wahrscheinlichkeit eines Patienten, zum Zeitpunkt der Krankenhauseinweisung einen schweren Fall einer neuartigen Coronavirus-Erkrankung zu entwickeln, vorherzusagen.

Dabei handelt es sich um eine erste lokale Studie, die Risikofaktoren für schweres COVID-19 identifiziert, das durch das neue Coronavirus SARS-CoV-2 verursacht wird. Die Ergebnisse basieren auf den Beobachtungen von 110 bestätigten Patienten, die zwischen dem 19. Februar und dem 15. April in das Krankenhaus des Yeungnam University Medical Center in Daegu eingewiesen wurden - einer Stadt, auf die 57,8 Prozent der insgesamt 11.902 Fälle des Landes entfallen.

Die Studie zeigt, dass Diabetes, hohe Körpertemperaturen, niedrige Sauerstoffsättigung und erhöhte Werte von Herzenzymen, die auf eine Herzschädigung hinweisen, unabhängige Faktoren sind, die mit dem COVID-19-Schweregrad assoziiert sind.

"Die Identifizierung der mit schwerem COVID-19 verbundenen Prognosefaktoren zum Zeitpunkt des Krankenhausaufenthalts kann eine sorgfältigere Überwachung der Patienten ermöglichen, bei denen diese Faktoren vorhanden sind", sagte der Pulmologe Dr. Ahn June-hong, der die Studie leitete, gegenüber dem Korea Herald.

"Die Prädiktoren werden bei der rechtzeitigen Intervention bei Hochrisikopatienten hilfreich sein, was zu einer Senkung der Sterblichkeitsrate führen kann".

Genauer gesagt waren Patienten mit Diabetes mellitus, Körpertemperaturen von 37,8 Grad Celsius oder höher, einer peripheren Sauerstoffsättigung von weniger als 92 Prozent oder Kreatinkinase-MB-Werten von über 6,3 anfällig dafür, schwer an dem Virus zu erkranken, so die Studie.

Die Rate schwerer COVID-19 bei Patienten mit einem der Faktoren betrug 13 Prozent, zwei Faktoren 60 Prozent und drei oder vier Faktoren 100 Prozent.

Der Pulmologe Dr. Chun Eun-mi vom Ewha University Medical Center in Seoul sagte, dass eine niedrige Sauerstoffsättigung bei einem Patienten bedeutet, dass die Krankheit bereits fortgeschritten ist.

"Bei gesunden Personen misst die Sauerstoffsättigung mehr als 95 Prozent", sagte sie.

Da das Coronavirus in menschliche Zellen eindringt, indem es an die als ACE2 bekannten Rezeptoren bindet, die sowohl in der Lunge als auch im Herzen reichlich vorhanden sind, können Biomarker für Herzverletzungen verwendet werden, um die Wahrscheinlichkeit eines schweren COVID-19 zu beurteilen, sagte die Kardiologin Dr. Kim In-cheol.

Kim vom Dongsan-Krankenhaus der Keimyung-Universität Daegu, in dem Patienten mit schwerem COVID-19 behandelt werden, sagte, dass erhöhte CK-MB-Spiegel, deren Normalbereich typischerweise unter 5 liegt, auf eine Herzschädigung hindeuten.

"Organe, die die ACE2-Rezeptoren exprimieren, sind anfällig für Infektionen mit dem Coronavirus", sagte er. "Dazu gehören die Lunge, das Herz, der Verdauungstrakt und die Nieren".

Die in die Forschung einbezogenen Patienten waren alle Erwachsene ab 18 Jahren. Ihr Durchschnittsalter betrug 56,9 Jahre, und 56 Prozent von ihnen waren Frauen. In der Studie hiess es auch, dass die Patienten in der schweren Gruppe signifikant älter waren als die in der nicht-schweren Gruppe und mit höherer Wahrscheinlichkeit Diabetiker waren.

Die Studie definierte die schwere Erkrankung als ein kombiniertes Ergebnis aus akutem Atemnotsyndrom, Behandlung auf der Intensivstation oder Tod.
 
Widdi schrieb:
Man merkts aber schon viel ist in den Läden nicht los, seit hier die Maskenpflicht ist, und mir geht die auch auf die Nerven. Schlimmer find ich aber dass ich bei fast allem was ich Besuche meine Kontaktdaten abgeben muss (in BY verpflichtend) Das verträgt sich mal so gar nicht mit dem sonst hochgelobten Datenschutz! Von gerichtlicher Seite ist ja leider auch noch nix passiert. Ausserdem hieß es die Reisewarnung werde aufgehoben, nein wird nochmal verlängert bis Ende August. Nur für die EU wird da aufgehoben. Langsam hat das echt was von Schmierentheater, unser Herr Mass(anzug) will wohl nicht sein Gesicht verlieren :roll: Wobei ich aber die Zahlen aus Nordafrika und aus der Türkei nicht kenne (so die denn stimmen) Aber GB geht.

mFg Widdi

Ist bei mir genauso. Seit die Maskenpflicht herrscht, geh ich nur noch einmal in zwei Wochen einkaufen. Alles was nicht unbedingt sofort nötig ist kaufe ich gar nicht mehr (bzw. nur im Internet). Denn ne Maske aufzuziehen nervt mich einfach zu sehr, dann hinterher noch waschen...

Zum Friseur und ins Restaurant geh ich auch nicht mehr, weil ich auch dort keine Maske aufziehen will (im Restaurant nur am Tisch keine Pflicht) und erst recht nicht registriert werden will.
 
Ein Katzenmedikament ist in Labortests nun vielversprechend gegen das Sars-CoV-2 Coronavirus

Ein Medikament zur Behandlung einer Infektionskrankheit bei Katzen stoppte wirksam die Vermehrung des pandemischen Coronavirus
in Labortests, so die chinesischen Forscher.

Die Ergebnisse kommen nur wenige Wochen, nachdem der amerikanische Entwickler des Katzenmedikaments bekannt gab, dass er bei der US Food and Drug Administration eine Notfallzulassung für den Beginn klinischer Studien des Medikaments am Menschen beantragt hatte.

In einem Non-Peer-Review-Papier, das am Sonntag auf dem Preprint-Server bioRxiv veröffentlicht wurde, sagten Forscher unter der Leitung von Professor Zhang Shuyang von der Chinesischen Akademie der Medizinischen Wissenschaften, dass Computermodelle und Laborexperimente darauf hindeuteten, dass das Medikament mit der Bezeichnung GC376 "ein relativ wirksamer und sicherer Medikamentenkandidat" sei.

Das Medikament bindet laut Studie an ein wichtiges Enzym von Sars-CoV-2, das Coronavirus, das die Krankheit Covid-19 verursacht.

Das Enzym, Mpro genannt, zerlegt große Proteine in Aminosäuren, und das Virus verwendet diese Aminosäuren als Bausteine. Ohne Mpro kann das Virus keine Kopien von sich selbst herstellen.

Die chinesischen Wissenschaftler fanden heraus, dass das Medikament leicht in Zellen eindringen kann, die mit dem neuartigen Coronavirus infiziert sind, und die Virusproduktion hemmen kann.

Um eine maximale Wirkung zu erzielen, bedurfte es nur einer Dosis in sehr niedriger Konzentration, "die ein ausgezeichnetes Sicherheitsprofil aufweist", so die Chinesischen Forscher.


GC376 wurde von Anivive Lifesciences entwickelt, einem Biotech-Unternehmen mit Sitz in Long Beach, Kalifornien, und wurde zur Behandlung von Kätzchen eingesetzt, die an infektiöser Katzen-Bauchfellentzündung leiden, einer fetalen Krankheit, die durch ein Coronavirus verursacht wird, das den Menschen nicht infiziert.

Anivive reichte bei der FDA einen Antrag auf ein neues Medikament für GC376 ein, der auf seinen eigenen Forschungen der letzten Monate basiert, sagte das Unternehmen Ende letzten Monats.
"Wir freuen uns auf unsere Diskussionen mit der FDA und das Voranschreiten in Richtung einer klinischen Studie", wurde Firmengründer Dylan Balsz zitiert.
Anivive sagte, es werde von der FDA eine Anleitung zur Erstellung von klinischen Studienprotokollen erhalten. Es ist unklar, wann die Medikamente an Covid-19-Patienten getestet werden kann.


Es gab zahlreiche Berichte über Katzen, die bei der globalen Pandemie infiziert wurden.

Im Zoo der Bronx in New York entwickelten fünf Tiger und drei Löwen Symptome, darunter einen Husten, und wurden positiv auf das neue Coronavirus getestet.
Eine im April von Professor Chen Hualan am Harbin Veterinary Research Institute durchgeführte Studie ergab, dass Sars-CoV-2 besonders schlecht für Katzen ist.
Das Virus vermehrte sich schlecht bei Hunden, Schweinen, Hühnern und Enten, gedieh aber in den Atemwegen und Eingeweiden von Katzen.
Niederlande töten Tausende Nerze wegen Sars-CoV-2. Seit Wochen zirkuliert das neue Coronavirus auf Nerzfarmen. Die Ansteckungen befeuern die Debatte, ob das Virus ursprünglich auf Pelzfarmen vom Tierreich auf Menschen übergesprungen ist.

Die chinesischen Wissenschaftler warnten in einem in der Zeitschrift Science veröffentlichten Artikel, dass Katzen zu einem versteckten Reservoir oder Zwischenwirt werden könnten, der das Virus auf den Menschen überträgt.

Guo Xiaofeng, Professor für Veterinärmedizin an der Südchinesischen Landwirtschaftlichen Universität in Guangzhou, sagte, dass einige Krankheiten sowohl Menschen als auch Tiere infizieren und dass ihre medizinische Behandlung ähnlich sein könnte.

Das Tollwutvirus konnte zum Beispiel durch einen Biss vom Hund auf den Menschen überspringen, und die Tollwutimpfstoffe für Hunde und Menschen sind technisch identisch.

"Der Unterschied, wenn überhaupt, könnte in der Qualität liegen", sagte Guo. "Wenn ein Medikament bei Katzen wirkt, besteht die begründete Hoffnung, dass es auch beim Menschen wirkt.

Aber es gibt keine Garantie dafür, dass es auch beim Menschen wirkt.
 
Österreichs Kanzler Sebastian Kurz lobt die Schweiz – und sorgt damit im eigenen Land für Aufregung
Warum konnte die Schweiz in der Coronakrise so rasch und gut Hilfe leisten? Sie sei eben nicht an EU-Regeln gebunden, findet der österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz. Diese Aussage gefällt nicht allen.
https://www.luzernerzeitung.ch/schweiz/oesterreichs-kanzler-sebastian-kurz-lobt-die-schweiz-und-sorgt-damit-im-eigenen-land-fuer-aufregung-ld.1227786
 
bamigoreng schrieb:
Jede Zeitung in der Schweiz welche aktuell noch solche Informationen in die Headline packt mit roter Schrift und Hintergrundbild einer Notfallstation, möchte genau solche Emotionen wecken (rote Schrift, Notfallstation - Achtung, uiuiui!!!11elf) und Klicks generieren.
Passend dazu wurde heute im „Blick“ geradezu reisserisch geschrieben:
Innert 24 Stunden kamen 23 Neu-Infizierte dazu. Die Zahlen steigen also wieder leicht an. Gestern waren es 16 Neu-Infizierte.
Die Zahlen schwanken seit Wochen zwischen 3 und 27 Ansteckungen täglich. Mathematisch gesehen ist das natürlich ein Anstieg zu gestern, aber ich glaube nicht, dass dieser Journalist eine besondere Affinität zur Mathematik hervorheben wollte... :roll:
 
Da ist schon was dran :wink:
Was machen die Jungs eigentlich, wenn aus 0 z.B. 3 Infektionen werden :lol:
Das wird mit % irgendwie schwierig 8)
 
bamigoreng schrieb:
Dann lautet die Headline am Tag mit 0 Neuinfektionen "Corona-Ade" und am Tag danach "Corona ist zurück - 3 Neuinfizierte" passend mit Massengräbern und dicker fetter Schrift in der Headline. Besonders die ältere Generation am Stammtisch weiss dann nicht mehr weiter und schiebt auf Panik.

Spannend zu beobachten wie aktuell die Boulevardpresse unbedingt die Maskenpflicht im ÖV reinpushen möchte. Sehr starke Meinungsmache dazu in unzähligen Berichten inkl. eigenen Kommentaren von Redaktoren.
Es wäre besser mal über die Massnahmen in den staatlichen Einrichtungen zu denken. Wieso kommt es gerade dort häufig zu Neuinfektionen und nicht in den Vereinen in denen die Konzepte nur auf Papier stehen?

Also ÖPNV gehört für mich im Ballungsraum im Berufsverkehr zu den wenigen Orten, wo ich die Maske freiwillig in Betracht zöge. Da hat man ja ohne Corona manchmal schon Angst, sich wer weiß was einzufangen 8)
 
bamigoreng schrieb:
Spannend zu beobachten wie aktuell die Boulevardpresse unbedingt die Maskenpflicht im ÖV reinpushen möchte. Sehr starke Meinungsmache dazu in unzähligen Berichten inkl. eigenen Kommentaren von Redaktoren.
Dumm nur, dass diese Journalisten, die die Maskenpflicht fordern, dann auch gleich noch eine Online-Umfrage unter den Artikel hängen und dort 89% der Leser dagegen sind...
 
Man darf allerdings nicht vergessen, dass es in Teilen von DE noch nicht so gut aussieht, wie jetzt in der Schweiz; wenn das Virus nicht noch rumwabern würde, käme es nicht immer noch zu Herden wie in Göttingen, Bad Hersfeld z.B.
Das scheint es in der Schweiz ja irgendwie gar nicht zu geben :?
 
ski-chrigel schrieb:
Passend dazu wurde heute im „Blick“ geradezu reisserisch geschrieben:
Ja. Um die Angst aufrecht zu erhalten sind eben vom Mainstream immer größere Anstrengungen nötig.

Besonders angesichts der Tatsache, dass sogar die WHO in einem absolut entscheidenden Aspekt zurückrudern muss... :!:
:arrow:
Asymptomatic spread of coronavirus is ‘very rare,’ WHO says

World Health Organization officials on Tuesday walked back the comments below that were made on Monday after drawing criticism from epidemiologists across the world.

Coronavirus patients without symptoms aren’t driving the spread of the virus, World Health Organization officials said Monday, casting doubt on concerns by some researchers that the disease could be difficult to contain due to asymptomatic infections.

https://www.cnbc.com/2020/06/08/asymptomatic-coronavirus-patients-arent-spreading-new-infections-who-says.html

Übersetzt:
Eine asymptomatische Ausbreitung des Coronavirus ist "sehr selten". Laut Angaben der WHO

Beamte der Weltgesundheitsorganisation haben am Dienstag die folgenden Kommentare zurückgenommen, die am Montag abgegeben wurden, nachdem sie von Epidemiologen auf der ganzen Welt kritisiert wurden.
Coronavirus-Patienten ohne Symptome treiben die Ausbreitung des Virus nicht voran, teilten Beamte der Weltgesundheitsorganisation am Montag mit
und bezweifelten die Besorgnis einiger Forscher, dass die Krankheit aufgrund asymptomatischer Infektionen schwer einzudämmen sein könnte.
 
j-d-s schrieb:
Seit die Maskenpflicht herrscht, geh ich nur noch einmal in zwei Wochen einkaufen. Alles was nicht unbedingt sofort nötig ist kaufe ich gar nicht mehr (bzw. nur im Internet). Denn ne Maske aufzuziehen nervt mich einfach zu sehr, dann hinterher noch waschen...

Zum Friseur und ins Restaurant geh ich auch nicht mehr, weil ich auch dort keine Maske aufziehen will (im Restaurant nur am Tisch keine Pflicht) und erst recht nicht registriert werden will.

Das ist doch genau der falsche Weg. Wie man nach den Terroranschlägen auch argumentiert, dass man sich von den Terroristen nicht die Art zu Leben nehmen lassen soll, genau so muss das auch bei Corona Anwendung finden.

Ja beim Einkaufen ist die Maske lästig, aber ich hatte meine Maske noch nie weiter hoch als den Mund gezogen und über die Nase immer noch Frischluft. Da muss man die Maske halt vorher zum Einkaufen einpacken, aber deswegen nur noch Konserven wochenlang essen, oder nicht ins Restaurant oder zum Friseur? Sicher nicht! Aus vermeintlichen Kritikern der Corona Maßnahmen werden so doch, durchs selbst verordnete Zuhausebleiben, nur deren größte Befolger!

Und wenn man dann wirklich draußen ist, dann sieht man auch dass die Menschen in einer großen Zahl so denken, wie ich es auch tue, und sich durch dieses dämliche Virus nicht die Freiheit nehmen lassen. Und nur durch Präsenz und durch hin und wieder auch Kontra der ganzen Beschränkungen und Verpflichtungen kann der Wandel eingeleitet werden, den wir so dringen benötigen!
 
icedtea schrieb:
Man darf allerdings nicht vergessen, dass es in Teilen von DE noch nicht so gut aussieht, wie jetzt in der Schweiz; wenn das Virus nicht noch rumwabern würde, käme es nicht immer noch zu Herden wie in Göttingen, Bad Hersfeld z.B.
Das scheint es in der Schweiz ja irgendwie gar nicht zu geben :?
Ich wiederhole unseren Gesundheitsminister: „Wir können Corona.“
Aber ja, mich wundert das zwar auch etwas, aber umgekehrt. Wieso das in DE immer wieder passiert.
 
Die große Alpinforum Covid-19 Thread Saisonbilanz - Teil 1

Nachdem hier im Thread die "Neuinfektionsraten" aka "Anzahl neuer Beiträge" pro Tag ähnlich wie die Infektionszahlen in der Schweiz gegen 0 gehen, die Standpunkte klar und unverrückbar scheinen (ich nehme mich da nicht aus), habe ich mal mit einer Datenanalyse des Threads begonnen... Hier mal drei Diagramme, die "fast sofort" aus Excel rauspurzeln. "Fast sofort", da ja die Daten erst mal besorgt werden müssen (phpBB scheint keine ordentliche REST API zu haben) und geparst werden müssen (Web Scraper liefern erst mal nur Strings, String-Handling in Excel ist nicht so schön, finde ich).

MessagesPerDay.png

^ Peek ist ganz klar am 13.3.2020
Es ist also zu erkennen, dass auch ohne Lockdown die Anzahl der Beiträge von ganz alleine zurückgegangen wäre... :D

An welchem Wochentag hatten die Foristen Zeit zum Posten? Eigentlich immer...
MessagesPerDayOfWeek.png

^ Verteilung der Beiträge auf die Wochentage (1: Montag - 7: Sonntag)
Epidemiologen / Statistiker mögen nun signifikant weniger neue Beiträge an Samstagen erkennen, aber das kennt man schon von deutschen Gesundheitsämtern, am Samstag werden einfach nicht zuverlässig genug Daten übermittelt.

Nun stellt sich im ersten Teil der Saisonbilanz noch die Frage nach den Top-Postern
TopPoster.png

^ Die Top 25 Poster im Thread - sie sorgen zusammen für ~60% der Beiträge
Wohlgemerkt, das ist die Anzahl der Beiträge. Excel sagt nun nichts über die Sinnhaftigkeit des Inhalts, selbst die Berechnung der Entropie oder Aussagen darüber, ob einfach nur jemand unkommentiert einen Link zur Diskussion eingeworfen hat wird ohne ordentliche API schwierig.

In Teil 2 würde ich nun gerne ein wenig tiefer blicken und mithilfe der "Danksagungen" die Netzwerke unter den Postern ermitteln. Ich habe da schon Vermutungen, aber vielleicht kommt ja noch was spannendes raus. Dazu reicht mir Excel aber nicht mehr und ich werde eine ordentliche Programmiersprache bemühen müssen.
 
ski-chrigel schrieb:
Sogar Drosten sieht jetzt Hoffnung:

https://www.blick.ch/news/ausland/virologe-drosten-erklaert-ist-corona-bald-nur-noch-ein-schnupfen-id15930838.html

In seinem Podcast weist er daraufhin, dass Corona in Zukunft eher mit einem Schnupfen verglichen werden könnte.
[...]
Das Virus wird wohl in jedem Fall harmloser werden – alleine schon durch die Bevölkerungsimmunität

Hör dir lieber die Primärquelle an, bevor du die schweizer Bild liest. Dann muss man sich auch nicht ständige Verkürzungen und verdrehte Aussagen in diversen Boulevardmedien antun.
 
Tobi-DE schrieb:
^ Die Top 25 Poster im Thread - sie sorgen zusammen für ~60% der Beiträge


Jawohl. Genug gepostet für heuer. Soll erfüllt. :D
Ich mach nur mehr bissl Glungezer Baufortschritt Bericht. Das muss reichen. ;)
 
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