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Chense schrieb:
j-d-s schrieb:
Genauso wie Corona, die "Zweite Welle" und auch die Schweinsgrippe 2009: Reine Panikmache. Solche Meldungen sollte man ignorieren.

starli schrieb:
Die Mehrheit der Menschen lässt sich halt (durchaus: leider; aber: auch mich) nicht zu einem Supergutmenschen erziehen, auch wenn es ja von klein auf versucht wird - hin und wieder schau ich mir Animations/Zeichentrickfilme an - und in den meisten gehts auch nur um den Krieg Gut vs. Böse? Von den meisten Computerspielen und Büchern und sonstigen Filmen gar nicht erst angefangen. Ist das nun Gut oder Böse? Kann es ein Gut ohne Böse geben? Jeder, der vehement eine Meinung vertritt, kann das nur, weil es dazu einen "Antipoden" gibt, den er überzeugen will. Da ist m.E. nie eine Seite besser, je weiter es in die Extremen geht, und ja, auch ich bin manchmal recht weit außen.

Man sieht derzeitig leider etwas, das eine sehr große Gefahr für Freiheit und Demokratie ist (und zwar auch in Bezug auf alle anderen "Gutmenschen"-Themen wie Klimawandel, Antidiskriminierungsmaßnahmen wie Affirmative Action was ja selbst Diskriminierung ist, also alles wo Einschränkungen bisher vorhandener persönlicher Freiheit und Rechte "für ein höheres Ziel" gefordert werden):

Die Menschen lassen sich zwar nicht zu Supergutmenschen erziehen, dass sie die entsprechenden Verhaltensweisen freiwillig befolgen würden, aber sie lassen sich sehr wohl dazu zwingen. Und ein Großteil findet das dann auch noch richtig.

Dann mal los raus auf die Straße mit deinen Brüdern im Geiste ... hier hast du das recht zu demonstrieren, wenn du meinst die FDGO wäre in Gefahr. Da könnt ihr euch dann auch mal richtig ausleben und für die Demokratie kämpfen gegen all die scheiss Gutmenschen und Moralapostel in diesem linksgrünversifften Land.

Am Ende noch ein bisschen Widerstand ... ist schliesslich durchs GG gedeckt, dass du auch mit Gewalt unser aller Rechte verteidigen darfst! Nehmt euch ein Beispiel an der DDR die haben auch einen Unrechtsstaat klein gekriegt!

Ach, man hat das Recht zu Demonstrieren? Ist das nicht wegen der Coronabestimmungen auch stark eingeschränkt?
Übrigens lehne ich Gewalt zur Durchsetzung der eigenen politischen Meinung ab. In der DDR bei der Wende gab es afaik auch keine Gewaltausübung durch die Demonstranten.

Mir geht es aber darum, dass die Maßnahmen sowieso schon unrechtmäßig sind, weil grob unverhältnismäßig. Sind ja auch Dutzende Klagen dagegen anhängig.

Das RKI und die App sehen ja einerseits vor, dass nur bei 15 Minuten Kontakt ohne Mindestabstand gewarnt wird, dennoch beharren die Landesregierungen darauf, die Maskenpflicht beizubehalten, obwohl man bspw. im Supermarkt so gut wie nie Kontakt ohne Mindestabstand für 15 Minuten oder länger hat. Besonders absurd wirds bei Restaurants, wo man beim Reingehen und Rausgehen ne Maske aufziehen muss, obwohl das zusammengerechnet keine 5 Minuten sind und dabei typischerweise auch nicht viel geredet wird, aber am Tisch ohne Maske wird dann natürlich viel gesprochen. Und in dem Fall ist es sogar kontraproduktiv, schließlich schlagen die Ärzte ja vor, die Hände vor dem Essen zu waschen und immer wenn man die Maske angefasst hat. Geht aber mit den Vorschriften gar nicht, denn selbst für den Gang zum Waschbecken muss man ja die Maske aufziehen. Ein echter Schildbürgerstreich.
 
ortlerrudi schrieb:
starli schrieb:
Florian86 schrieb:
Da wird nämlich in Frage 4c die Redewendung "in acht Tagen" abgefragt.
In dem Fall ist es ja auch korrekt, weil von "heute Mittwoch auf nächste Woche Donnerstag" sind es ja 8 Tage. Aber stimmt schon, ist heutzutage wohl nicht mehr so gebräuchlich wie es in den 80ern noch war.
jetzt muss ich aber mal kurz den Klugscheißer raushängen, das von dir genannte Beispiel wären 9 Tage.
Mittwoch bis Mittwoch sind 8 Tage!
Als ITler brauchst Du ja normal keine Finger zum zählen, aber probier es in diesem Fall mal :wink:
Na das kann ich gerne machen!

Heute ist Mittwoch
Heute in 1 Tag = Donnerstag
Heute in 2 Tagen = Freitag
Heute in 3 Tagen = Samstag
Heute in 4 Tagen = Sonntag
Heute in 5 Tagen = Montag
Heute in 6 Tagen = Dienstag
Heute in 7 Tagen = Mittwoch
Heute in 8 Tagen = Donnerstag
Heute in 9 Tagen = Freitag

Kannst auch gerne mit einem Datum machen, Ergebnis bleibt das selbe:

Heute ist Mittwoch, 1.7.
Heute in 1 Tag = Donnerstag, 2.7.
Heute in 2 Tagen = Freitag, 3.7.
Heute in 3 Tagen = Samstag, 4.7.
Heute in 4 Tagen = Sonntag, 5.7.
Heute in 5 Tagen = Montag, 6.7.
Heute in 6 Tagen = Dienstag, 7.7.
Heute in 7 Tagen = Mittwoch, 8.7. -> Differenztage 8.7.-1.7. = 7 Tage

Gleiches gilt, wenn man "Heute" mit "Am" ersetzt:

Am Mittwoch in 0 Tagen = Mittwoch
Am Mittwoch in 1 Tag = Donnerstag
Am Mittwoch in 2 Tagen = Freitag
Am Mittwoch in 3 Tagen = Samstag
Am Mittwoch in 4 Tagen = Sonntag
Am Mittwoch in 5 Tagen = Montag
Am Mittwoch in 6 Tagen = Dienstag
Am Mittwoch in 7 Tagen = Mittwoch
Am Mittwoch in 8 Tagen = Donnerstag

Das Problem ist ja das Wort "in", daher darfst du den aktuellen Tag nicht dazu zählen, es geht ja nicht um die Anzahl der Tage, sondern um die Differenz. Sonst wär ja "heute / am Mittwoch in 1 Tag" gleichbedeutend mit "heute / am Mittwoch in 0 Tagen". Und 0=1 wäre nicht nur relativ falsch :)

Oder siehst du "heute in 1 Tag" tatsächlich als "heute" und nicht als "morgen" an? Und "morgen" entsprechend als "heute in 2 Tagen"?
 
Aus aktuellem Anlass möchte ich noch einmal darauf hinweisen, dass auf Fullqoutes verzichtet werden sollte. Besonders, wenn die Zitate selbst deutlich länger sind als der selbst geschriebene Teil. Das stört nicht nur den Lesefluss, sondern macht auch die Beiträge unnötig lang. In fast allen Fällen langt das Zitieren von einzelnen Auszügen oder Sätzen. Bitte in Zukunft beachten. Danke.

Und noch ein kleiner Punkt, wenn ich schon dabei bin: Bitte findet zu einer sachlichen Diskussion in einer angemessenen Weise zurück - ohne Provokationen, Herumtrollen, persönliche Angriffe usw.

Edit: Und wenn auf einen unmittelbar vorigen Beitrag geantwortet wird, bitte versuchen generell auf Zitate größtenteils zu verzichten.
 
Wie das bei Ams bei der Bergfahrt war kann ich nicht beurteilen und hatte dazu auch sonst nichts gehört, Eigentlich wäre ja der Fahrplan so dass aufgestellt dass die oberste Sektion nicht auf eine zweite Ladung von der mittleren warten kann. Fazit: Nicht gut.
Was die Anreise von Ams betrifft kennt glaube ich ski-chrigel dieses Unternehmen auch vom anderen Streckenende her, mehr sage ich da jetzt mal nicht. Das Problem war der Fahrplan bis und mit 2.7. und damit kombiniert dass die Tickets zwischen T und Z wegen eines anderen Entwertungssystems für diese Teilstrecke eigentlich nur auf den Shuttles gültig sind und diese verkehrten eben nur sehr reduziert. Es gab unzählige Diskussionen und beinahe Polizeieinsätze weil das von den Fahrgästen ( meiner Meinung nach richtigerweise ) ignoriert wurde. Ausserdem war die Wagenanzahl der jeweiligen Kompositionen meist viel zu gering.
 
j-d-s schrieb:
Ach, man hat das Recht zu Demonstrieren? Ist das nicht wegen der Coronabestimmungen auch stark eingeschränkt?
Übrigens lehne ich Gewalt zur Durchsetzung der eigenen politischen Meinung ab. In der DDR bei der Wende gab es afaik auch keine Gewaltausübung durch die Demonstranten.

Mir geht es aber darum, dass die Maßnahmen sowieso schon unrechtmäßig sind, weil grob unverhältnismäßig. Sind ja auch Dutzende Klagen dagegen anhängig.

Natürlich darfst du das ... du darfst hier auch deine Meinung sagen ohne dass gleich Regierungsschergen vorbeikommen. Dafür musst du eine Maske tragen - was für eine unmenschliche Diktatur wir sind im Vergleich zu Kims Wunderreich. Magst ned dahin auswandern? Oder zum Donald? Der dürfte doch genau deine Kragenweite sein der geht schließlich mit harter Hand gegen Afffirmative Action vor. Für Neger und Co. gilt Grundrechte bitte bei der Einreise an der rechten Tür abgeben, stolze weiße Brüder dürfen durch die zollfreitür.
 
Theo schrieb:
Wie das bei Ams bei der Bergfahrt war kann ich nicht beurteilen und hatte dazu auch sonst nichts gehört, Eigentlich wäre ja der Fahrplan so dass aufgestellt dass die oberste Sektion nicht auf eine zweite Ladung von der mittleren warten kann. Fazit: Nicht gut.
Was die Anreise von Ams betrifft kennt glaube ich ski-chrigel dieses Unternehmen auch vom anderen Streckenende her, mehr sage ich da jetzt mal nicht. Das Problem war der Fahrplan bis und mit 2.7. und damit kombiniert dass die Tickets zwischen T und Z wegen eines anderen Entwertungssystems für diese Teilstrecke eigentlich nur auf den Shuttles gültig sind und diese verkehrten eben nur sehr reduziert. Es gab unzählige Diskussionen und beinahe Polizeieinsätze weil das von den Fahrgästen ( meiner Meinung nach richtigerweise ) ignoriert wurde. Ausserdem war die Wagenanzahl der jeweiligen Kompositionen meist viel zu gering.

Ich war am Fr. 26.6 in Zermatt. Auch da herrschte der Stundentakt des Zermatt-Shuttles. Wir wurden aber am Bahnhof Täsch darauf hingewiesen, den normalen Regionalzug zu nehmen. Bei der Billetkontrolle wurde auch das Billet ohne weiteres akzeptiert. Bei der Rückkehr dasselbe. Wir haben den Zugbegleiter extra nochmals gefragt, ob wir mit den Billets für den Shuttle den Regionalzug nehmen können.

Back to Topic: Ich war gestern nach dem Bekanntwerden der Maskenpflicht mit dem schweizer Postauto gefahren. Die neue Pflicht scheint schon bei den meisten Fahrgästen anzukommen: Der Anteil der Personen mit Maske betrug geschätzt etwa 75%.
Heute bin ich dann mit der Luftseilbahn von Dallenwil nach Niederrickenbach gefahren. Die Pendelbahn fuhr trotz wenig Andrang durchgehend. Dies führte dann dazu, dass in den 30er-Kabinen jewels höchstens 10 Personen waren.
 
Bergwanderer schrieb:
Ich empfehle allen, die hier an einem wissenschaftlichen Diskurs interessiert sind, dieses weitere Buch aus der aktuellen Spiegel-Bestsellerliste - Platz 1, Taschenbuch Sachbücher:

https://www.bestsellerliste.de/spiegel-bestseller-taschenbuecher/
https://www.amazon.de/gp/product/3990601911/ref=as_li_tl?ie=UTF8&tag=bestsellerliste.de-21&camp=1638&creative=6742&linkCode=as2&creativeASIN=3990601911

Ah, unser Top-Bakteriologe Sucharit Bhakdi ist wieder am Start. Dann kann es ja nur lesenwert sein. :roll:
 
Tyrolens schrieb:
wetterstein schrieb:
Ah, unser Top-Bakteriologe Sucharit Bhakdi ist wieder am Start. Dann kann es ja nur lesenwert sein.
Gut erkannt.
Von diesem Track- Record :arrow: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/?term=Bhakdi%20S&cauthor_id=30327201 können die meisten anderen Bakteriologen nur träumen...


Halt auf einem völlig anderem Fachgebiet.
Aber mei. Monnnneyyyy und Fame. Warum soll er anders sein, als irgendwelche Gangster Rapper? :D

..."völlig anderen Fachgebiet" ... ?

https://de.wikipedia.org/wiki/Sucharit_Bhakdi
https://de.wikipedia.org/wiki/Mikrobiologie
https://de.wikipedia.org/wiki/Infektionsepidemiologie

Bist Du vom Fach? :wink:
 
Bezogen auf seine Publikationen bin ich gleich viel vom Fach wie er.

Lies dir einfach mal die oben verlinkten papers durch.

Es ist immer das gleiche Spiel und ich kenne das zuhauf. Da verbringt einer sein Leben als Zaunkönig und fühlt sich absolut zu wenig gewürdigt und was macht er? Er wird Populist.
Wenn er schon der super tolle Wissenschaftler ist (der er auf seinem Fachgebiet sicher ist/war), dann soll er doch diese Methodik auch auf COVID-19 anwenden.
Wie viel hat er bisher zu COVID-19 publiziert? Null. Warum? Er weiß, wie man wissenschaftlich arbeitet und könnte durch seine wissenschaftlichen Arbeiten wertvollen Beitrag leisten. Er wird schon wissen, warum er das nicht macht.

Mal abgesehen davon, dass ich von ihm noch nie ein logisch nachvollziehbares Argument hörte.
 
Theo schrieb:
"Immunitätsleugner" :lach:
Professor Stadler war schon einmal Thema:
:arrow:
wetterstein schrieb:
Richtig. Dazu Professor Beda M. Stadler, emeritierter Professor für Immunologie und ehemaliger Direktor des Instituts für Immunologie an der Universität Bern:
:arrow:
Sollte in vierzehn Tagen nun trotzdem ein signifikanter Anstieg an Ansteckungen zu beobachten sein, wüssten wir wenigstens, dass eine der Lockerungsmaßnahmen von vorher eine sinnvolle Einschränkung war.

Ansonsten empfehle ich allen die Lektüre von John P. A. Ioannidis‘ neuester Arbeit, in der er die Situation bezogen auf die weltweite Datenlage vom 1. Mai 2020 beschreibt: Unter 65-Jährige ohne Vorerkrankung machten demnach bloß 0,7 bis 2,6 Prozent aller Covid-19-Todesfälle aus. Um der Pandemie Herr zu werden, reiche eine Strategie aus, die sich auf den Schutz der über 65-jährigen Risikopersonen beschränke.

Wenn ein Top Experte dieser Ansicht ist, wird ein erneuter Shut-Down zu einem No-Go.
https://www.achgut.com/artikel/corona_aufarbeitung_warum_alle_falsch_lagen
 
Tyrolens schrieb:
.... fühlt sich absolut zu wenig gewürdigt und was macht er?....
Naja, das klingt schon ein bisserl nach Hobby Psychologe: ;D
:arrow:
1979 Preis der Justus-Liebig-Universität Gießen
1979 Konstanzer Medizinischer Förderpreis
1987 Preis der Deutschen Gesellschaft für Hygiene und Mikrobiologie
1988 Dr.-Friedrich-Sasse-Preis
1989 Robert-Koch-Förderpreis der Stadt Clausthal-Zellerfeld
1989 Ludwig-Schunk-Preis für Humanmedizin
1990 Gotthard-Schettler-Award
1991 Gay-Lussac-Humboldt-Preis[36]
1999 Schwarz-Pharma-Preis
2001 Aronson-Preis für „wegweisende Arbeiten auf dem Gebiet des Komplementsystems und bakterieller Toxine“[37]
2005 H. W. Hauss Award[38]
2005 Verdienstorden des Landes Rheinland-Pfalz
2009 Rudolf-Schönheimer-Medaille der Deutschen Gesellschaft für Arterioskleroseforschung[39][40]

https://de.wikipedia.org/wiki/Sucharit_Bhakdi
 
wetterstein schrieb:
Wenn ein Top Experte dieser Ansicht ist, wird ein erneuter Shut-Down zu einem No-Go.

Mit Verlaub, aber diese Aussage ist völlig unlogisch. EIN Experte ist dieser Ansicht, wahrscheinlich auch noch einige weitere - die überwiegende Mehrheit einer anderen. Was passiert, wenn man seine Politik an einer wissenschaftlich fundierten, aber dennoch nur an einer Einzelmeinung orientiert, sieht man ja gerade an Schweden...
 
Christian Heinrich schrieb:
wetterstein schrieb:
Wenn ein Top Experte dieser Ansicht ist, wird ein erneuter Shut-Down zu einem No-Go.

Mit Verlaub, aber diese Aussage ist völlig unlogisch. EIN Experte ist dieser Ansicht, wahrscheinlich auch noch einige weitere - die überwiegende Mehrheit einer anderen. Was passiert, wenn man seine Politik an einer wissenschaftlich fundierten, aber dennoch nur an einer Einzelmeinung orientiert, sieht man ja gerade an Schweden...
Vor allem wenn dieser eine Top Experte John P. A. Ioannidis sich seine Studie zu Covid-19 zu einem großen Teil genau von der Industrie bezahlen lassen hat, die einen neuerlichen Lockdow mit allen Mitteln verhindern will (die enrsprechende Folge der Anstalt hatte ich hier mal verlinkt).
Warum verlinkt Wetterstein eigentlich bevorzugt Wissenschaftler, die sich mit ihren Studien gerne von Industrie und Wirtschaft bezahlen lassen, während er gerne "Alarmisten"-Kampagnen gegen die Fachexperten führt, die unabhängig arbeiten?
Alte EIKE-Gewohnheit?
 
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