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Coronavirus 2019-nCoV

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Für mich ein stetiges Ärgernis sind die (Schweizer) Medien:
Steigen die Ansteckungszahlen, wird sofort die zweite Welle thematisiert, wie der ganze Lockdown verspielt werde, wie die Schweiz ins Chaos stürze... Werden aber in Folge mehrere Male tiefere Zahlen gemeldet (Freitag 143, Samstag 97, Sonntag 70, heute 47), dann ist das, wenn überhaupt höchstens eine Randnotiz wert.
 
ski-chrigel schrieb:
Für mich ein stetiges Ärgernis sind die (Schweizer) Medien:
Steigen die Ansteckungszahlen, wird sofort die zweite Welle thematisiert, wie der ganze Lockdown verspielt werde, wie die Schweiz ins Chaos stürze... Werden aber in Folge mehrere Male tiefere Zahlen gemeldet (Freitag 143, Samstag 97, Sonntag 70, heute 47), dann ist das, wenn überhaupt höchstens eine Randnotiz wert.
So ist die Presse (leider) oft, dass ist jetzt nichts was auf Corona beschränkt wäre.
 
Da hast Du vermutlich Recht, aber hier ist es besonders auffällig und störend, weil quasi jeder davon betroffen ist.
 
ski-chrigel schrieb:
Da hast Du vermutlich Recht, aber hier ist es besonders auffällig und störend, weil quasi jeder davon betroffen ist.
Betroffen sind wir erst, wenn unsere Verantwortlichen auf der Basis von Presseartikeln agieren. Ist zwar alles schon vorgekommen, aber ich unterstelle (und hoffe) einfach, dass so keine Politik gemacht wird.
 
Da wäre ich mir alles andere als sicher. Der Schweizer Bundesrat hat schon mehrfach demonstriert, dass er auf Druck gehandelt hat. Und der Druck der Presse ist nicht zu unterschätzen.

PS: Den Rüffel der Mods, nicht ständig zu zitieren, wenn Du auf den vorangehenden Post antwortest, hast Du wohl übersehen.
 
Ich schrieb ja, ist alles schon vorgekommen. Aber wenn ich mir bei jedem Presseartikel, auch abseits von Corona, sorgen machen würde dass die Politik darauf mit Einschränkungen reagiert, dann würde ich niemals damit aufhören. Davon hab gibt es auch noch eine andere Seite - und zwar nicht die, die alle Maßnahmen gleich völlig in den Wind schlagen will, wie unsere Werten Forenkollegen.

Hab ich nicht überlesen, aber nicht verinnerlicht. Bin es fast nicht mehr gewohnt auf normale Kommentare zu antworten
 
Ja - die Panikmache in den Medien ist echt etwas ärgerlich. So lange die Krankenhauszahlen nicht deutlich steigen (ja das passiert 14 Tage verzögert) - gibt es keine Probleme. Wenn eine zweite Wolle kommt - dann hatte Schweden mit geringeren Maßnahmen wohl recht. Wirklich weiter bei Medikamenten sind wir ja in Europa eh noch nicht...

Und zu Schweden - inzwischen sinken da die Zahlen der Neu Infizierten auch - und die hohen Zahlen der Neuinfizierten ab Beginn Mai - haben nicht mit den Toten korreliert - eher gegenteilig. Die Todesfälle bezüglich Coronavirus infiziert - sind inzwischen schon sehr tief pro Tag. So falsch war das schwedische Modell wohl nicht.
Hätten alle den schwedischen Weg durchgezogen - die Wirtschafts Einbußen wären viel geringer.
 
extremecarver schrieb:
Ja - die Panikmache in den Medien ist echt etwas ärgerlich. So lange die Krankenhauszahlen nicht deutlich steigen (ja das passiert 14 Tage verzögert) - gibt es keine Probleme. Wenn eine zweite Wolle kommt - dann hatte Schweden mit geringeren Maßnahmen wohl recht. Wirklich weiter bei Medikamenten sind wir ja in Europa eh noch nicht...

Und zu Schweden - inzwischen sinken da die Zahlen der Neu Infizierten auch - und die hohen Zahlen der Neuinfizierten ab Beginn Mai - haben nicht mit den Toten korreliert - eher gegenteilig. Die Todesfälle bezüglich Coronavirus infiziert - sind inzwischen schon sehr tief pro Tag. So falsch war das schwedische Modell wohl nicht.
Hätten alle den schwedischen Weg durchgezogen - die Wirtschafts Einbußen wären viel geringer.

Wir hätten es alle wie Trump und Bolsonaro machen sollen ... Selektion der schwächsten ... übrig bleibt wer sich was leisten kann die Wirtschaft ist happy. Wobei die beiden schon noch über Sonderzüge in Quarantänelager hätten nachdenken könnten - da würde dann die Arbeitskraft nochmal ausgenutzt werden. Das hat das Vorbild viel besser hinbekommen ... GM bräuchte sicher noch ein paar kostenlose Arbeitskräfte und Donnie muss weniger "Nigger" loswerden ... entweder sie krepieren im Dienst oder sie
tun im Heizkraftwerk ihren Dienst an der Allgemeinheit würde dann auch die Gegner der Affirmative Action glücklich machen. Win-Win!
 
extremecarver schrieb:
Ja - die Panikmache in den Medien ist echt etwas ärgerlich. So lange die Krankenhauszahlen nicht deutlich steigen (ja das passiert 14 Tage verzögert) - gibt es keine Probleme. Wenn eine zweite Wolle kommt - dann hatte Schweden mit geringeren Maßnahmen wohl recht. Wirklich weiter bei Medikamenten sind wir ja in Europa eh noch nicht...

Und zu Schweden - inzwischen sinken da die Zahlen der Neu Infizierten auch - und die hohen Zahlen der Neuinfizierten ab Beginn Mai - haben nicht mit den Toten korreliert - eher gegenteilig. Die Todesfälle bezüglich Coronavirus infiziert - sind inzwischen schon sehr tief pro Tag. So falsch war das schwedische Modell wohl nicht.
Hätten alle den schwedischen Weg durchgezogen - die Wirtschafts Einbußen wären viel geringer.

Das ist genau der Punkt: Es wird immer so getan, als seien Infektionen schlimm, weil direkt davon abhängig ein bestimmter Anteil dann ins Krankenhaus muss.

Wir sehen aber, dass das eben gerade nicht stimmt: Selbst dort wo die Infektionszahlen hoch sind, steigen die Todeszahlen in sehr viel geringerem Maß.

Und das ist eben viel sinnvoller, weil man mit gezielten Maßnahmen die Risikogruppen schützen kann, während für die allermeisten Menschen das Coronavirus gar keine nennenswerte Gefahr darstellt, die meisten haben nichtmal irgendwelche Symptome, kriegen es gar nicht mit, dass sie infiziert waren.
 
Also bei der Presse in CH ist es ja so dass dies der einzige Wirtschaftszweig ist wo schon seit längerem die Garantie hat dass er die vom Bund erhaltenen Corone-Kredite NICHT zurück zahlen müssen. Dies wohl als Dank dafür dass sie jetzt aber wirklich jedes erdenkliche Horrorszenario auf die Titelseiten knallen.
 
Neue Version des
EVMS CRITICAL CARECOVID-19 MANAGEMENT PROTOCOL Developed and updated by Paul Marik, MD Chief of Pulmonary and Critical Care MedicineEastern Virginia Medical School, Norfolk, VA
:arrow:
Prophylaxis:
While there is extremely limited data, the following “cocktail” may have a role in the
prevention/mitigation of COVID-19 disease. This cocktail is cheap, safe, and widely available.
• Vitamin C 500 mg BID and Quercetin 250-500 mg BID [1-7]
• Zinc 75-100 mg/day (acetate, gluconate or picolinate). Zinc lozenges are preferred. After 1
month, reduce the dose to 30-50 mg/day. [1,8-12]
• Melatonin (slow release): Begin with 0.3mg and increase as tolerated to 2 mg at night [13-16]
• Vitamin D3 1000-4000 u/day [17-24]
• Optional: Famotidine 20-40mg/day [25]
https://www.evms.edu/media/evms_public/departments/internal_medicine/EVMS_Critical_Care_COVID-19_Protocol.pdf
 
Intressante These vom Dr. Tom Jefferson, Dozent für Evidenzbasierte Medizin an der Universität Oxford und Gastprofessor an der Universität Newcastle

Das Coronavirus hat sich möglicherweise auf der ganzen Welt vorab in Abwässern befunden und tauchte auf, als die Umweltbedingungen für sein Gedeihen günstig waren. Und dieses erste Auftauchen – davon ist ein Epidemiologe der Universität Oxford überzeugt – erfolgte nicht in China.

Ökologie von Covid-19

Jefferson ist der Ansicht, dass viele Viren auf der ganzen Welt schlummern und unter günstigen Bedingungen auftauchen. Das bedeute auch, dass sie so schnell verschwinden können, wie sie erscheinen. «Wo», fragt Jefferson, «ist Sars geblieben? Es ist einfach verschwunden».

Der Epidemiologe verweist auf einen Corona-Fall Anfang Februar auf den Falkland-Inseln. Offenbar fuhr ein Kreuzfahrtschiff vom Inselgebiet Südgeorgien nach Buenos Aires. Die Passagiere wurden untersucht. Nach acht Tagen gab es den ersten bestätigten Fall. Es werde vermutet, so Jefferson, dass das Virus in tiefgefrorenem Essen schlummerte und beim Auftauen aktiviert wurde.

Man müsse «damit beginnen, die Ökologie des Virus zu erforschen, um zu verstehen, wie es entsteht und mutiert: «Vielleicht sehen wir ein ruhendes Virus, das durch Umweltbedingungen aktiviert wurde.»
Riesige Mengen des Virus in Abwässern.

Jefferson ist überzeugt, dass das Virus durch die Kanalisation oder gemeinsam genutzte Toiletten übertragen werden kann, nicht nur durch Tröpfchen, die beim Sprechen, Husten und Niesen ausgestossen werden. Dabei sei hervorzuheben, dass sich viele Ausbrüche in Lebensmittelfabriken, Schlachthöfen und Fleischverpackungsbetrieben ereignen würden. Das könne «wichtige neue Übertragungswege aufdecken».

Möglicherweise handelt es sich bei den Infektionsherden um gemeinsame Toiletten in Verbindung mit kühlen Bedingungen, die das Virus gedeihen lassen. Es gebe mittlerweile viele Beweise, dass riesige Mengen des Virus in Abwässern überall auf der Welt zu finden seien. Es gebe auch immer mehr Beweise für fäkale Übertragungen.

Die höchsten Viruskonzentration werden offenbar gemessen, wo das Abwasser vier Grad hat, was die ideale Temperatur ist, bei der es stabil bleibt und vermutlich aktiviert wird. Fleischverpackungsbetriebe würden oft vier Grad aufweisen. Orte mit viel Fleisch und isolierte Ausbrüche passen nicht in die Atmungstheorie, so Jefferson. Sie passen zu Unsauberkeit und Menschen, die sich nicht richtig die Hände waschen.
Wenn man seiner These folgen würde. Wäre das Virus zuerst als Darmvirus unerkannt schon eine weile unterwegs gewesen auf unser Welt. Dann hat es sich weiter angepasst so dass aus dem Darmvirus. Jetzt ein Virus welches jetzt über die Obere Atemwege übertragen wird.
Quelle: https://www.telegraph.co.uk/news/20...have-originated-china-elsewhere-emerged-asia/

In Fort Detrick, Maryland, testeten US-Armeeforscher das Virus auf der Oberfläche verschiedener Substanzen, darunter unzirkuliertes Papiergeld, das vom US-Geheimdienst geliefert wurde, und unbenutztes Baumwoll-Polyester-Gewebe, so ein nicht von Fachleuten begutachtetes Papier, das am Freitag auf der Preprint-Website medRxiv.org veröffentlicht wurde. Die US-Studie folgte auf einen überraschenden Ausbruch des Coronavirus im vergangenen Monat in Peking.

Sie stellten fest, dass von den Proben das Virus bei Raumtemperatur auf Schweinehaut am längsten überleben konnte - bis zu vier Tage. Und es blieb während des gesamten zweiwöchigen Experiments bei gekühlten Temperaturen auf der Haut stabil.

Die Forscher des medizinischen Forschungsinstituts für Infektionskrankheiten der US-Armee sagten, sie seien besorgt, dass Fleischpflanzen die Ausbreitung des Coronavirus begünstigen könnten.

"Ohne ein umfangreiches Test- und Rückverfolgungsprogramm im Rahmen von Verträgen wird die Übertragung in Fleischverpackungsbetrieben wahrscheinlich weiterhin ein Problem bleiben", sagte das Team unter der Leitung von David Harbourt von der Biosicherheitsabteilung des Stützpunktes.

Die meisten der über 300 Fälle von Covid-19, der durch den Erreger verursachten Krankheit, standen im Zusammenhang mit einem Lebensmittelmarkt, auf dem Fleisch- und Gemüseprodukte aus dem In- und Ausland verkauft wurden. Der Ausbruch führte zu einer teilweisen Abriegelung der chinesischen Hauptstadt und zu Virustests für mehr als 10 Millionen Einwohner.

Die chinesischen Gesundheitsbehörden vermuteten, dass das Virus über importiertes gefrorenes Fleisch auf den Markt gekommen sein könnte, aber sie hatten keinen direkten Beweis dafür.

Harbourt und seine Kollegen brachten Sars-CoV-2, den formellen Namen des Coronavirus, auf der Schweinehaut an und hielten die Proben bei 4 Grad Celsius (39,2 Grad Fahrenheit), der Temperatur, bei der Schweinefleisch normalerweise in Fleischverpackungs- und -verarbeitungsbetrieben gehalten wird. Die Virusstämme hatten eine durchschnittliche "Halbwertszeit" - die Zeit, die die Hälfte der Erreger benötigt, um abzusterben - von fast 47 Stunden. Lebensfähige Stämme blieben unter gekühlten Bedingungen bis zu zwei Wochen lang nachweisbar :!:

Das Coronavirus war relativ instabil. Es verwendete einzelsträngige RNA zur Speicherung der genetischen Information anstelle der stärkeren, doppelsträngigen DNA. Einige frühere Studien fanden jedoch heraus, dass das neuartige Coronavirus länger in der Umwelt bleiben konnte als andere.

"Es ist wahrscheinlich, dass jede Virusausscheidung von symptomatischen oder asymptomatischen Arbeitern in Ermangelung geeigneter [persönlicher Schutzausrüstung] auf der Oberfläche von Fleischprodukten oder anderen Oberflächen über einen längeren Zeitraum lebensfähig bleibt", sagten die Forscher.

"Selbst bei ausgiebiger Reinigung könnte die Übertragung bei asymptomatischen, nicht diagnostizierten Arbeitern immer noch auftreten, und zwar sowohl aufgrund der erhöhten Stabilität des Virus als auch aufgrund der hohen Viruslast, die selbst asymptomatische Fälle in den Nasenwegen beibehalten".

Das Team in Fort Detrick stellte fest, dass das Virus bei steigenden Temperaturen schneller starb. Schweinehautproben blieben vier Tage lang bei Raumtemperatur (22 Grad Celsius) und nur acht Stunden bei Sommerhitze (37 Grad Celsius) positiv.

Schweinehaut ähnelt der menschlichen Haut, und die Auswirkungen auf die beiden wären wahrscheinlich ähnlich, so die Forscher. Daher bestehe "Bedarf an fortgesetzten Handhygienepraktiken, um ... die Übertragung sowohl in der allgemeinen Bevölkerung als auch an Arbeitsplätzen, an denen ein enger Kontakt üblich ist, zu minimieren".

Im gleichen Experiment testete das Armeelabor auch unzirkulierte Ein- und 20-Dollar-Scheine und stellte fest, dass das Virus auf der Oberfläche von 20-Dollar-Scheinen bei Raumtemperatur bis zu einem Tag lang bleiben konnte - dreimal länger als auf dem Ein-Dollar-Schein. Der Unterschied war jedoch aufgrund der begrenzten Stichprobengröße statistisch nicht robust und erforderte weitere Untersuchungen.

"Es ist möglich, dass Unterschiede im Tintentyp, in der Konzentration oder beides die Stabilität des Virus beeinflusst haben", hieß es in dem Papier.
Quelle: https://www.medrxiv.org/content/10.1101/2020.07.01.20144253v1

Ein chinesischer Regierungswissenschaftler, der das neuartige Coronavirus in Peking untersuchte, sagte, dass die Studie von Ford Detrick "näher am wirklichen Leben" sein könnte als einige frühere Studien, in denen festgestellt wurde, dass das Virus tagelang auf anorganischen Oberflächen wie Karton überleben könnte.
 
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