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Coronavirus 2019-nCoV

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Ja, der Datenschutz, aber jeden Pups im Netz posten. Lass dich nicht auslachen.

Die Daten, die ich im Restaurant angeben muss, haben die größten Adressenverkäufer in Deutschland eh, Telekom und Einwohnermeldeämter. Und meistens gehe ich eh in die gleichen Restaurants, da bin ich persönlich bekannt, die kenne die Daten auch ohne die Liste.
 
Mich stört das aber Trotzdem allein vom Schreibkram her, weil die Daten haben eh schon genug das Stimmt! Und einigen Lokalen reichts eh schon mit dem Schwachsinn! Und ja bei mir im Ort und in umliegenden Landkreisen besuche ich auch fast immer die gleichen Lokale. Ich glaube eh, dass der Schmarrn hier nur dazu da ist um Leute vom Wirtshausbesuch abzuhalten, weil man könnte ja dieses: Achtung Ironie! "extrem tödliche" Virus haben und dann weggesperrt werden (das ist leider keine Ironie). Bei dem Corona-Lockdown in Melbourne ab morgen der gleiche Käse. Ob man da nicht Grippe und Corona verwechselt hat, weil bei denen ist ja jetzt Winter. Und so genau scheinen die Tests auch nicht zu sein! Coronaviren (andere Arten) lösen ja auch ähnliche Erkrankungen aus z.B. Grippale Infekte. Da kann man wohl schon sehen was hier noch passiert. Kaum wirds kälter ist die 2. Welle da, obwohl die eigtl. Influenza heißt und die wird vllt. auch noch zu Corona umgedichtet, unseren Panikmachenden Zeitungen traue ich das zu! Melbourne hat ein eher warmgemäßigtes Klima. Florenz hat ähnliche durchschnittliche Werte. Mailand ist auch recht nah dran (Klimatisch) und liegt ja bekanntlich im Hotspot Lombardei (IT) Beim Wöchentlichen Einkauf immer ins HT-Asia Center gegangen immer sich eintragen und das ist eher ein Asia-Imbiss mit angeschlossenem Spezialitätenhandel, statt richtiges Restaurant (trotzdem lecker und mir lieber als der McD schräg gegenüber) Bei denen im Ort, 1-2x musste ich Daten hergeben, aber bei genug Frequenz ab dem 2. mal nicht mehr. In München wirds noch kurioser mancherorts muss ich nix abgeben, andernorts schon und das bei mittlerweile mit Pech "gigantischen" 20 Neuinfektionen im Stadtgebiet ( München hat 1,5 Millionen Einwohner)
Sorry ein Großteil dieser bescheuerten Massnahmen gehört in den Aktenvernichter!

mFg Widdi
 
Ich bin völlig bei dir, was den Sinngehalt vieler Maßnahmen an geht, nur die Argumentation über den Datenschutz halte ich für Quatsch. Die meisten, die am lautesten Schreien posten jeden Sch.. beinstagram oder Facebook.
 
Jene die wegen Datenschutz schreien aber auf Facebook/Instagram/Whatsapp (kein großes IT Unternehmen geht ähnlich schlecht mit Daten um, bzw kümmert sich einen Dreck um GDPR (etwa das Whatsapp in seine AGB schreibt dass man jeden Kontakt im Telefonbuch um Zustimmung gefragt hat, wenn man das Telefonbuch synchronisiert - würde ja auch anders gehen wie bei Signal mit Hashwerten um zu wissen ob ein Kontakt bei WA ist oder nicht aber gleichzeitig ohne Zugriff auf Kontakte nur sehr eingeschränkt nutzbar ist) geht es halt primär um die eigene Freiheit. Ich selber will nicht in Quarantäne aber andere sollen es bei Kontakt mit Coronavirus Positiver Person.
Daher macht App auch nur dann Sinn, wenn sie jeder nutzen muss, Personen ohne Smartphone müssen kostenlos vom Staat halt per Smartphones ausgestattet werden für die App. Touristen brauchen Smartphone und App und müssen es selber zahlen. Entweder alle machen mit, oder es gibt keinen Grund für eine Einzelperson dies zu tun - außer die App informiert nur einen persönlich aber nicht die Behörden - und das Wissen darum dass man einen Kontakt hatte ist rechtlich egal.

Wenn man umschwenkt auf Null Infektionsstrategie ala China/Taiwan - dann sehe ich App Zwang als positiv. Wenn man weiter irgendwas macht wie bisher bei uns - dann sehe ich persönlich auch keinen Grund die App zu nutzen, ganz einfach weil sie mir keinen Vorteil bringt und nur Akku saugt. Brauche dafür auch kein Pseudo Argument wegen Datenschutz. Und ohne Null Infektionsstrategie macht auch ein genereller App Zwang wenig Sinn. Für wen macht eine App Sinn? Für die Generation 75+ oder Risikogruppe allgemein. Warum? Ganz einfach wer dazu gehört möchte evtl frühzeitig eine Behandlung mit Favipiravir oder ähnlichem - und dadurch dass man weiß dass man mit positiver Person in Kontakt war - kann man schneller korrekt reagieren (etwa wird dann jeder Arzt bei Symptomen den Hauptverdacht Covid-19 haben, statt dem Gegenteil es ist eher einfach Schnupfen/Grippe). Nur wird das der Gruppe wenig bringen wenn der Rest nicht mitmacht bei der App.

Auch wenn ich zwischenzeitlich mal am überlegen war ob der mitteleuropäische Weg besser war als der schwedische - ich sehe es immer weniger. Krankenhäuser nicht überlasten, Selektionsdruck auf das Virus zu leichtem Verlauf, und Immunität hätte mehr Sinn gemacht als Panik und Wirtschaft voll runterfahren, Bildung aussetzen usw. Oder halt echter Shutdown ala China und Null Infektionsstrategie. Wer meint das gehe nicht - man hat ja gesehen es ging doch sehr viel...
Einzig NMS Pflicht in öffentlichen Innenräumen könnte man IMHO mehr verpflichten - aber keine Quarantäne, auch keine lokale Quarantäne ganzer Wohnblöcke/Gegenden... Und viel raus an die Sonne / frische Luft um Immunsystem zu stärken.
Bezüglich Vitamin D Supplementation vs Covid-19 - Generell scheint es da aber schon ein Korrelation zu geben bezüglich Covid-19 Tote und Vitamin D Level. Süditalien - da sind die Leute viel draußen. Mailand komplettes Gegenteil. China, wer nicht in der Sonne sein muss, vermeidet sie unter allen Umständen vs Taiwan/Vietnam - die Leute sind viel mehr in der Sonne (wobei auch dort das Schönheitsideal immer mehr Richtung weiße Haut driftet aber noch kein Vergleich zu China). Stadtbewohnr vs Landbewohner (etwa Paznauntal vs Wien). Raus an die Luft, Sport UND Sonne sind sicherlich nicht verkehrt. Vitamin D Supplementation im Essen? Scheint vor allem noch auf Kanada zuzutreffen.

Irgendwie scheinen die Studien bezüglich Vitamin D einfach nicht aussagekräftig - folgende Zusammenfassung halte ich daher etwas fraglich in Aussagekraft: https://revista-fi.com.br/upload_arquivos/201606/2016060068176001464973585.pdf
Aber Iran, China, Italien - alles Länder mit sehr geringen Vitamin D Werten. Dagegen die Todeszahlen der ganzen Arbeiter in Singapore, Arabischen Ländern, Indien usw - sehr sehr gering - und die sind viel viel unter der Sonne. Schweden ist eines der wenigen grünen Länder - und das einzige mit recht hoher Todeszahl. Allerdings wird dort der hohe Vitamin D Spiegel auf Ernährung mit viel Lebertran und fettem Fisch. Ich zweifel ob das noch immer so ist wie zur Zeit der letzten Studie in den 90ern.

Hier noch eine Studie - weiß aber nicht wie aussagekräftig: https://www.aub.edu.lb/fm/CaMOP/publications/Current-vitamin-D-status-European-Middle-East-countries--.pdfhttps://www.aub.edu.lb/fm/CaMOP/publications/Current-vitamin-D-status-European-Middle-East-countries--.pdf
Auffällig ist hier - Belgien und Iran, ziemlich niedrig. Und je älter desto schlechteren Vitamin D Spiegel hat die Bevölkerung:
Vitamin D status deteriorates with aging above
70 years due to decreased sun exposure and cutaneous
synthesis (132), and is poor in the institutionalized,
75% of them being severely vitamin D deficient (serum
25(OH)D <25nmol/L), and in patients with hip fracture
Personen in Pflegeheimen sterben am öfstesten, und haben die niedrigsten Vitamin D Level.
 
noisi schrieb:
Achso! Du meinst diesen, für das Forum durch seine Verlinkungen unglaublich bedeutenden, angeblichen Arzt der als einer der wenigen die Wahrheit erkannt hat!
Das konnte ich ja nicht wissen. Schließlich ist er der einizige, der es in 15 Jahren alpinforum auf meine Ignoreliste geschafft hat.
Wer den Gedanken nicht angreifen kann, greift den Denkenden an.

-Paul Valėry.
 
Seit wann kann man denn das Verbreiten von Links, also der "Gedanken" Dritter, mit eigenem Denken gleichsetzen?
 
Endlich kommt auch die Cell-mediated Immunity in den Focus:
Dazu verweist der Infektionsforscher Thomas Jacobs vom Hamburger Bernhard-Nocht-Institut auf Studien aus den USA und Deutschland: Darin hatten bis zu 30 Prozent der Menschen, die nicht mit Sars-CoV-2 infiziert waren, dennoch bestimmte T-Helferzellen, die auf dieses Coronavirus reagierten: „Wahrscheinlich hatten sie schon einmal Kontakt mit so genannten Common-Cold-Coronaviren“ – also mit anderen Coronaviren, die herkömmliche Erkältungen auslösen.
https://www.tt.com/artikel/30740774/covid-19-studien-infektion-bedeutet-wohl-nicht-automatisch-immunitaet
 
Bezüglich Vitamin D, das ist ein klassischer Fall von Korrelationen vs. Kausalität. Würd mich überraschen wenn man letzteres beweisen könnte.
 
Ist echt schwer zu sagen ob Supplementation etwas bringt. Ich bin sicher wer täglich 1-2 Stunden in der Sonne verbringt (Mittagssonne im Winter in DE Breite) hat viel weniger Gefahr von schlechtem Verlauf.

Und dass dort wo die Leute kaum draußen sind die todeszahlen erschreckend sind ist auch klar.

Sprich wer auf sein Immunsystem schaut, ist sicherlich besser dran. Dass Leute mit dunkler Hautfarbe die nördlich wohnen viel gefährdeter sind ist auch schon eindeutig. Und daher macht Vitamin D Mangel halt viel Sinn.
 
Dann informiere dich mal, wie viel Einfluss bei uns im Winter die Sonne auf unseren Vitamin D-Haushalt hat.

@noisi: Bzgl. dem Zitat...der Typ bringt das immer wieder mal, greift aber sehr gerne selber die Denkenden an. Also am Besten gar nix drauf geben. Für mich ist er der größte Blender in diesem Forum.
 
Bezüglich Vitamin D, das ist ein klassischer Fall von Korrelationen vs. Kausalität. Würd mich überraschen wenn man letzteres beweisen könnte.
Yep, eine randomisierte kontrollierte Studie wird man nicht so leicht machen können....Die Indizien gehen aber schon immer mehr in die Richtung:
:arrow:
COVID-19 Fatalities, Latitude, Sunlight, and Vitamin D

Results: A highly significant, positive correlation was found between lower death rates and a country's proximity to the equator (Pearson r = .40 p<.0001, two-tailed t-test). The R squared of .16 means that 16% of the variation in death rates among nations is accounted for by the latitude of the country. Evidence is presented suggesting a direct correlation between sunlight exposure and reduced mortality.
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC7319635/
 
wetterstein schrieb:
scratch schrieb:
Für mich ist er der größte Blender in diesem Forum.
Merde, jetzt bin ich entlarvt.. :lach:

Och er ist nur auf einem Niveau mit anderen selbsternannten Experten ... der Denunziantenarzt ... die "Seilbahnprofis" auf Institutsniveau ... der Kommunistentroll ... die 2 Lieblingstrolle ... u.v.m.
 
Vielleicht sollte man die Netiquette um einen Punkt erweitern, lt. dem Leute, die wiederholt mit bestimmten Verhaltensweisen auffallen (Provokation, Link-/Zitatposterei etc.) auf den Prüfstand gestellt werden und wenn sie in mehr als 50% ihrer Posts keinen konstruktiven Beitrag leisten, dauerhaft zu beurlauben.
 
In Rom wächst die Sorge um einen grossflächigen Coronavirus-Ausbruch, nachdem in den vergangenen Tagen mehrere bengalische Migranten in der italienischen Hauptstadt eingetroffen sind, die positiv auf den neuartigen Erreger SARS-CoV-2 getestet wurden. Die Staatsbürger des südasiatischen Landes Bangladesch sollen mit gefälschten negativen Covid-19-Tests nach Italien eingereist und danach untergetaucht sein. Die Behörden in Rom versuchen derzeit, bis zu 600 bengalische Infizierte zu lokalisieren, sagte Vize-Gesundheitsminister Pier Paolo Sileri.

Wenig Antikörper nach mildem Krankheitsverlauf

Auf den ersten Blick scheint das Vorhandensein spezieller Antikörper ein guter Hinweis auf eine frühere Infektion zu sein. Allerdings fand eine Untersuchung des Universitätsspitals Zürich bei Menschen mit milden oder asymptomatischen Verläufen keine sogenannten IgG-Antikörper im Blut. Diese sind wichtig für das Immungedächtnis, damit das Immunsystem bei erneutem Kontakt mit dem Erreger stärker und schneller reagiert. Die Studie ist noch nicht von Experten begutachtet oder in einem Fachjournal publiziert.

Grippe (Influenzavirus) Impfung trainiert das Immunsystem

Im Rahmen der neuen Forschung wurden die Ergebnisse bei über 92.000 COVID-19-Patienten in Brasilien untersucht, die in letzter Zeit eine Grippeimpfung erhalten und nicht erhalten haben. Etwa 84% dieser Patienten waren mittels RT-PCR positiv auf das Virus getestet worden. Der Rest wurde klinisch diagnostiziert. Etwa 57% waren männlich, mit einem gruppenweisen Medianalter von 59 Jahren.

Die meisten Forschungsteilnehmer gehörten der Altersgruppe der 60-69-Jährigen an, wobei 37% irgendwann intensivmedizinisch behandelt werden mussten, während 23% schließlich mechanisch beatmet wurden. Etwa 47% der Patienten starben. Die Mortalitätsrate, die bereits hoch ist, reicht von etwa 15% bei Kindern unter 10 Jahren bis zu 83% bei den über 90-Jährigen.
Fast 66% hatten bereits eine Herz-Kreislauf-Erkrankung, während 55% an Diabetes mellitus erkrankten. Etwa 11% waren fettleibig oder hatten eine neurologische Erkrankung, und 12% hatten eine Nierenerkrankung.
Ein Drittel dieser Patienten hatte während des letzten Impfzyklus eine Grippeimpfung erhalten, vor allem unter den über 60-Jährigen und den besser Gebildeten.

Typischerweise erreicht die saisonale Grippesaison in Brasilien ihren Höhepunkt zwischen der 18. und 19. Woche und fällt in die Monate April und Mai, während sie in südlicheren Bundesstaaten später, in der 25. bis 27. Die jährliche Grippeimpfkampagne für das laufende Jahr wurde in Erwartung des bevorstehenden COVID-19-Höchststandes einen Monat früher als geplant durchgeführt. Sie richtet sich in erster Linie an ältere Patienten und Beschäftigte im Gesundheitswesen, dann an Patienten mit chronischen Gesundheitsproblemen und andere Beschäftigte, die in direktem und längerem Kontakt mit der Öffentlichkeit stehen. Kinder und andere Hochrisikogruppen werden in Phase 3 geimpft. In der aktuellen Runde wurde der von der WHO empfohlene trivalente Impfstoff verwendet.

Es wurde beobachtet, dass alle Gruppen zu weniger als 50% durch den Grippeimpfstoff abgedeckt waren, wobei die höchste Durchimpfungsrate bei Kindern und Erwachsenen im Alter von 60 Jahren und darüber zu verzeichnen war. Etwa zwei von drei Personen wurden in der aktuellen Kampagne geimpft, aber etwa 7%, nachdem sie die Symptome von COVID-19 gemeldet hatten.

Das Studienteam stellte fest, dass in der nicht immunisierten Gruppe die COVID-19-Mortalität von etwa 14% in der Altersgruppe unter 10 Jahren auf 84% in der Gruppe der über 90-Jährigen anstieg. In der immunisierten Gruppe war die Mortalität jedoch in allen Altersgruppen niedriger, wobei das Risiko in den Altersgruppen von 10-19 Jahren um 17% und bei den über 90-Jährigen um 3% geringer war.

Bei der Untersuchung des Zusammenhangs zwischen Alter und Grippeimpfstoff wurde festgestellt, dass die Wahrscheinlichkeit, an COVID-19 zu sterben, mit 35% um mehr als ein Drittel reduziert wurde. Die Forscher untersuchten dann die Sterblichkeitsraten von geimpften und nicht geimpften Patienten in derselben Einrichtung. Sie stellten fest, dass die Wahrscheinlichkeit, an COVID-19 zu sterben, weiterhin um 18% geringer ist.

Die Forscher bereinigten auch mehrere Gesundheitsvariablen und sozioökonomische Variablen, stellten jedoch fest, dass dies das Ausmass der positiven Assoziation nicht signifikant veränderte.

Interessanterweise bleibt die Assoziation signifikant, wenn nur Patienten mit einer positiven RT-PCR-bewiesenen Diagnose in Betracht gezogen werden. Wie in früheren Studien gezeigt wurde, hatte das Vorhandensein von Adipositas und Lungenerkrankungen sowie Nieren- und Nierenerkrankungen ein höheres Sterberisiko, während Asthmapatienten ein geringeres Risiko hatten.
Forschungsteilnehmer, die eine Grippeimpfung erhielten, hatten eine um 8% geringere Wahrscheinlichkeit, eine Intensivpflege zu benötigen, und eine um 20% geringere Wahrscheinlichkeit, eine Atemwegsunterstützung zu benötigen.

Insgesamt wurde festgestellt, dass Personen, die in der aktuellen Runde geimpft wurden, geschützt waren, jedoch nicht diejenigen, die zuvor geimpft worden waren. Bei denjenigen, die geimpft wurden, bevor sie Symptome von COVID-19 entwickelten, war die Sterblichkeitswahrscheinlichkeit um 20% geringer. Wenn der Impfstoff nach dem Ausbruch verabreicht wurde, war der Impfstoff dennoch mit einer Senkung der Sterblichkeitswahrscheinlichkeit um 27% verbunden, obwohl der Unterschied nicht signifikant ist. Vor allem in der letztgenannten Gruppe war der Schutz für Personen unter 60 Jahren bedeutsamer, wenn er vor dem Auftreten der COVID-19-Symptome verabreicht wurde.

Die Forschung zeigt, dass Influenza-Impfstoffe das Risiko eines unerwünschten Ausgangs nach COVID-19 nicht erhöhen, sondern einen protektiven Effekt haben. Dies könnte durch verschiedene Mechanismen erfolgen. Einer davon ist die potenzielle Prävention einer Influenza-Koinfektion mit COVID-19, aber diese ist selten, da sie nur in 30 Fällen in der großen Studienpopulation gefunden wird.

Eine andere mögliche Erklärung ist die Wirkung des Impfstoffs, der lang anhaltende schützende neutralisierende Antikörper und spezifische T-Zell-Reaktionen hervorruft. Diese könnten eine Kreuzreaktion mit SARS-CoV-2 hervorrufen. Dies ist auch unwahrscheinlich wegen der grossen Diversität unter den Grippeviren und auch wegen des fehlenden Schutzes, der durch frühere Grippeschutzimpfungen im Vergleich zur Einnahme in der aktuellen Kampagne entsteht.

Es wurde geschrieben, dass der wahrscheinlichste Mechanismus daher eine impfstoffinduzierte Veränderung der angeborenen Immunität sei. Immunologische Gedächtniszellen finden sich im Kompartiment des angeborenen Immunsystems und in geweberesidenten Stammzellen. Diese können sowohl durch natürliche als auch durch künstliche Antigene aktiviert werden. Infolgedessen verteidigen diese angeborenen Immunzellen den Körper gegen mehrere Krankheitserreger, auch gegen solche, gegen die der Impfstoff nicht gerichtet ist.

Das Studienteam schlägt vor: "Angesichts der hohen Ähnlichkeiten zwischen SARS-CoV-2- und Influenzaviren in Bezug auf Virusstruktur, Übertragung und pathogene Mechanismen erscheint es plausibel, dass beide Viren von ähnlichen oder identischen Mustererkennungsrezeptoren erkannt werden. Ihre Bindung an die virale RNA kann dann geeignete entzündliche und antivirale Reaktionen auslösen".
Quelle: https://www.medrxiv.org/content/10.1101/2020.06.29.20142505v1

Professor Dr. Günther Fink von der Universität Basel (Schweiz), korrespondierender Autor der Studie: "In Ermangelung eines Covid-19-Impfstoffs und ohne eine gut etablierte Behandlung zur Verhinderung des Fortschreitens der Krankheit könnte die Induktion einer geschulten Immunität, die günstige Off-Target-Effekte ausübt, ein fruchtbarer Weg zur Verbesserung der Ergebnisse von Covid-19 sein. Angesichts der zahlreichen Vorteile sollten die Regierungen zum jetzigen Zeitpunkt ernsthaft über eine Förderung der Grippeimpfung nachdenken, da eine Verringerung der Zahl schwerer COVID-19-Fälle dazu beitragen wird, das Gesundheitssystem zu entlasten und den kränksten Patienten eine angemessene Versorgung zu ermöglichen".

PS: Das BAG der Schweiz hat schon ihre Impfdosen (übliche Menge wie in den Vorjahre) bestellt für die kommende Herbstkampagne.
 
Tja und bei mir Stapeln sich nun auf einmal die Vorstellungstermine, trotz Corona. Wurde aber auch Zeit! Sieht aber was die beiden heute betrifft recht gut aus. Naja gut die Nachfrage an Backwaren ist ja da, aber in der Konditorei war es halt schleppend! Geht in der Gastro kaum was, geht auch in Konditoreien nicht allzu viel, weil der Branchenteil lebt ja von Feiern wie Geburtstagen und Hochzeiten, da aber langsam wieder mehr geht entspannt sich die Lage, aber es dauert. War da heute den ganzen Tag in München unterwegs. Gut Biergarten war auch dabei, aber das mit den Daten abgeben nervt schon, zum Glück beschränkt sich das aber bei den meisten auf den Familiennamen und die Telefonnummer, bedenklich ist das trotzdem. Es gibt ja auch Lokale, die fast alles wissen wollen, aber denen bin ich noch ned untergekommen. Und auch welche die nix wissen wollen. Das macht jeder Wirt anders.
Die Maske war aber lästig, vor allem wenn man den ganzen Tag kreuz und Quer von Termin zu Termin mit der U- und S-Bahn fährt, aber im ÖPNV finde ich die Maske ja an sich in Ordnung. Bei den Gesprächen konnte ich die Absetzen, aber beim Rundgang wieder rauf. Und auch eine kurzfristige Änderung gabs, weil der Chef von der 2. Firma von Laden zu Laden fährt, aber ich bekam von derjenigen die das Organisiert eine gute Wegbeschreibung, wie ich da per Zug hin komme, nur beim Fussweg fehlte eine 0 Eine Minute meinte die, eher 10 Minuten, aber doch noch rechtzeitig gewesen. Klar man hätte auch das Auto nehmen können, aber das nehme ich bei Terminen im Münchner Stadtgebiet tagsüber generell nicht. Da ist die Anfahrt, auch wenn man manchmal länger nach der Firma sucht per ÖPNV sinnvoller. Die Parkplatzsuche entfällt, aber vergisst man nachzuschauen wie man entlang muss verhaut man sich. Zudem kann man wenn man Unterlagen dabei hat die noch einmal im Zug durchgehen.
Also es scheint jedenfalls trotz einiger Auflagen (Bayern) langsam wieder bergauf zu gehen, aber das Damoklesschwert lokaler Schließungen bleibt, ziemlich suboptimale Situation, da wird man genötigt fast Täglich auf die Zahlen zu schauen und das ist auch eher nervig.
Mal als Beispiel gegen 18:30 bin ich zur S-Bahn gegangen, vorher noch beim Augustiner-Stammhaus eingekehrt (nach ja doch viel Geschäftlichem heute, aber wer nen Job finden will muss halt suchen). Drin 30 Gäste, außen gut ausgelastet (den Biergarten im Hinterhof ausgeklammert da war ich nicht) Maske tragen hier fast alle, hab nur einen in der nicht mal halb vollen S-Bahn (die nach Altomünster geht ja Nachmittags/Frühabends immer um :38 am Stachus weg) gesehen der keine auf hatte. Aber soll ich den Anklagen, kann ja mal passieren dass man die Maske vergisst! Und gekratzt hat das auch keinen so lang der Abstand einigermassen eingehalten wurde, was ja bei einem Halbvollen Zug ganz gut geht und wo es näher wird Maske auf! Nervig war, dass manche sich genau an den Bushaltestellen breitgemacht haben, dass man nur schlecht schauen konnte wo man hin muss. Vergessenes Recherchieren hat mir beim 1. Termin 25min Verspätung eingebrockt, weil ich geh vond er U-Bahn raus schau wo was ist, aber dann muss da unbedingt einer auf den Bus warten und ich kann weil Abstandsregelung nicht genau nachschauen. Böse war mir keiner, obwohl es Anfangs hieß "Haben Sie kein Navi" aber dann ist meinem Gesprächspartner eingefallen, der war schon mal da und kam auch mit dem Zug (pünktlich). Natürlich sich für die doch heftige Verspätung (25min) entschuldigt (der war draußen mit einem vom Wartungsteam und hat was besprochen. Aber die kleinen Spitzeleien wg. Navi abgewehrt weil M-Westend und M-Milbertshofen da kenne ich mich, weil ich kaum da vorbeikomme nicht so gut aus, komme ja aus dem "Outback" Aber ich hab was in Aussicht endlich! nach fast 10! Monaten! Und die getrennten Stationen (U- und S-Bahn) am Heimeranplatz sind etwas blöd, da muss man erstmal suchen, dass man richtig weg kommt und das kann dauern, vor allem wenn man maximal 1-2x im Jahr da vorbei kommt. Das ist ja mein Hauptproblem Also manchen Leuten, sind welche aus dem Münchner Umland kommen, willkommen! bei anderen Warenhäusern steht man ggf. vor der Tür! Und beim Bierkonsum bin ich eher Mittel

mFg Widdi
 
BR24: Die Angst vor dem "Sommer-Ischgl" in Österreich

https://www.br.de/nachrichten/deutschland-welt/die-angst-vor-dem-sommer-ischgl-in-oesterreich,S4AGLib

(...)
So hat das bei Urlaubern beliebte Bundesland Kärnten angekündigt, künftig eine abendliche Maskenpflicht in Tourismus-Hotspots zu verhängen. An stark besuchten Orten wie Velden oder dem Wörthersee muss dann im öffentlichen Raum jede Nacht von 21 Uhr bis 2 Uhr ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden.
(...)
Bereits gestern war auch für Oberösterreich die Wiedereinführung der Maskenpflicht angekündigt worden. Von Donnerstag an müssen die Bürger dort wieder einen Mund-Nasen-Schutz unter anderem beim Betreten von Läden und in Lokalen auf dem Weg zum Tisch tragen.
(...)

Was sagen die Locals? Wie ist die Stimmung abseits der Medienberichte?
 
Chlosterdörfler schrieb:
Grippe (Influenzavirus) Impfung trainiert das Immunsystem
Quelle: https://www.medrxiv.org/content/10.1101/2020.06.29.20142505v1
Professor Dr. Günther Fink von der Universität Basel (Schweiz), korrespondierender Autor der Studie: "In Ermangelung eines Covid-19-Impfstoffs und ohne eine gut etablierte Behandlung zur Verhinderung des Fortschreitens der Krankheit könnte die Induktion einer geschulten Immunität, die günstige Off-Target-Effekte ausübt, ein fruchtbarer Weg zur Verbesserung der Ergebnisse von Covid-19 sein.
Danke für den Link. Sehr interessante Studie.
Virusinterferenz war auch schon Thema:
wetterstein schrieb:
Nach einer unter Wissenschaftlern lange umstrittenen Hypothese löst eine Impfung mit Lebendviren eine unspezifische Aktivierung des Immunsystems aus, die die Geimpften auch vor anderen Infektionserkrankungen schützt.
....
Eine Meta-Analyse der Universität Bristol kam vor 4 Jahren auf der Basis von 34 Kohorten-Studien zu dem Ergebnis, dass mit BCG geimpfte Kinder ein um 30 % niedrigeres Sterberisiko haben (BMJ 2016; 355: i5170).
......
In der Gruppe, die vorher eine BCG-Impfung erhalten hatte, kam es zu einem geringeren Anstieg der Gelbfieber-Impstoffviren im Blut. Diese Suppression der Virusreplikation ging mit einer vermehrten Produktion von Interleukin 1beta einher...(Cell Host & Microbe 2018; 23: 89-100).
https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/111303/Koennen-Tuberkulose-Impfstoffe-die-Abwehrkraefte-gegen-SARS-CoV-2-verstaerken
 
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